Philip José Farmer

 3.8 Sterne bei 212 Bewertungen
Autor von Die Flußwelt der Zeit, Auf dem Zeitstrom und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Philip José Farmer

Philip José Farmer wurde am 26. Januar 1918 in North Terre Haute, Indiana, geboren. Die Familie siedelte nach Illinois über, wo Philips Vater einen kleinen Betrieb hatte. Als dieser Mitte der 1930er Jahre pleiteging, musste Philip sein Collegestudium abbrechen und seine Familie mit allerhand Jobs finanziell unterstützen. Er studierte später neben dem Beruf und machte 1950 seinen Bachelor of Arts in Englisch. Danach arbeitete er als technischer Journalist für verschiedene Unternehmen, ehe er 1952 mit seiner Erzählung „Die Liebenden“ schlagartig berühmt wurde. Die Story, die mit dem Hugo Award ausgezeichnet wurde, war zuvor von renommierten SF-Magazinen abgelehnt worden, weil sie von einer sexuellen Beziehung zwischen einem Menschen und einem Alien handelt, was im prüden Amerika der 1950er Jahre für einen Skandal sorgte. Mit Romanen wie „Fleisch“ festigte Farmer sein Image als Tabubrecher; Reihen wie der Flusswelt-Zyklus, für die er seinen zweiten Hugo Award gewann, oder die „Welt der tausend Ebenen“-Saga befassen sich mit neomythologischen Themen. Philip José Farmer starb am 25. Februar 2009 in seinem Heim in Peoria, Illinois.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Philip José Farmer

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Cover des Buches Die Flußwelt der Zeit (ISBN: B004TX588I)

Die Flußwelt der Zeit

 (48)
Erschienen am 01.01.1996
Cover des Buches Auf dem Zeitstrom (ISBN: 9783492266581)

Auf dem Zeitstrom

 (28)
Erschienen am 01.04.2008
Cover des Buches Das dunkle Muster (ISBN: B002SPVT96)

Das dunkle Muster

 (22)
Erschienen am 01.01.1996
Cover des Buches Die Götter der Flusswelt (ISBN: 9783492266611)

Die Götter der Flusswelt

 (15)
Erschienen am 01.12.2008
Cover des Buches Das echte Log des Phileas Fogg (ISBN: 9783453310162)

Das echte Log des Phileas Fogg

 (6)
Erschienen am 01.06.1986
Cover des Buches Das Dungeon I. Der schwarze Turm (ISBN: 9783453045026)

Das Dungeon I. Der schwarze Turm

 (6)
Erschienen am 01.04.1994
Cover des Buches Meister der Dimensionen (ISBN: 9783426057155)

Meister der Dimensionen

 (6)
Erschienen am 01.12.1982

Neue Rezensionen zu Philip José Farmer

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Rezension zu "Die Liebenden, Science-Fiction-Roman," von Philip José Farmer

Philip José Farmer – Die Liebenden
einz1975vor 6 Monaten

Die fernen Welten, sind manchmal viel näher als man meinen mag. Philip José Farmer zählt sicherlich mittlerweile zu den Science-Fiction-Autoren, welche man als Fan des Genres schon einmal gehört haben sollte. Mit „The Lovers“ schlug er damals ein Kapitel auf, welches gesellschaftlich das Leben seiner eigenen Zeit besser wiederspiegelte, als manch zeitgenössischer Roman. In der Hauptrolle erleben wir Hal. Ein junger sehr spezialisierter Lehrer einer Universität, welcher sich in seinem aktuellen Leben mehr schlecht als recht durch die Zeit boxt. Seine Beziehung zu seiner Frau ist unwirklich, da er sie weder liebt noch sie in irgendeiner Form anziehend findet. Doch so ist das eben, wenn man kollektiv vereinigt wird, ohne dass man die Chance hatte sich kennenzulernen. 

So lernen wir auf den ersten Seiten nicht nur ihn kennen, sondern auch die Zeit, in der er lebt. Alles wird auf irgendeine Weise kontrolliert und überwacht. Allein dieses Gefühl wird aus den 60er Jahren mittransportiert und landet wie hier in der Zukunft. Die Menschen haben mittlerweile Raumschiffe entwickelt und fliegen hinaus zu den Sternen, kommen jedoch meist ohne Fund auf anderes Leben zurück. Bis Hal eines Tages die Möglichkeit bekommt sein Sprachtalent einzusetzen, da ein Planet mit Lebewesen gefunden wurde, welche nun besucht werden sollen. Jetzt hat Hal die Chance sein altes Leben komplett hinter sich zu lassen und er begibt sich auf ins Abenteuer.

Die Aliens beschreibt Farmer recht interessant und sie unterscheiden sich von uns Menschen schon recht deutlich. Interessant wird es aber, als Hal eine Frau trifft, welche sehr menschlich aussieht, er sich in sie verliebt und er sie fortan vor allen anderen versteckt. Doch was sie wirklich ist, erfährt er erst zu Schluss. Bis dahin wird das Thema Rassismus, Angst vor dem Anderen und der typisch menschliche Drang, alles mit einer Bombe zu töten was unterschiedlich ist, unter die Lupe genommen. Sprache spielt ebenso eine große Rolle, wie die Entdeckung der Gefühle in sich selbst. Doch hat Farmer mit diesem Text sicherlich nicht die gesamte neue Zeit überstanden, da es oft doch sehr zäh und stockend vorangeht. Sprünge in der Handlung sind ebenfalls keine Seltenheit und manch Idee ist zu einfach aus dem Hut gezaubert und dennoch hat das Ende in seiner Gänze das Überraschungsmoment und schenkt dem Leser noch einmal Sci-Fi pur.

Fazit:
Leben und lieben, solange sich die Erde dreht... Auf fernen Welten wird es irgendwann Leben geben und selbst wenn wir es nur dahingebracht haben. Doch auch hier werden sie sich finden, die Liebenden und sich fortpflanzen und ihr Leben leben. Zurückblickend bleibt die Geschichte von Philip José Farmer zwar nachhaltig im Kopf, kann jedoch aufgrund ihrer konfusen Wortstruktur nicht jeden Leser erreichen. Herausfordernd seltsam…

Matthias Göbel

Autor: Philip José Farmer
Übersetzung: Jürgen Inhoff
Klappenbroschur: 158 Seiten
Verlag: Knaur Verlag
Erscheinungsdatum: 01.07.1978
 ISBN: 9783426007037

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Rezension zu "Das echte Log des Phileas Fogg" von Philip José Farmer

Mach aus den Logiklöchern eines Romans einfach einen anderen Roman
TheSaintvor 5 Jahren

Ein für mich persönlich etwas verwirrendes Buch.
Die Erwartung, über die kleinen inhaltlichen Fehler Verne's beim Schreiben dieser tollen Reise um die Welt aufgeklärt zu werden, wird nur bedingt erfüllt: Stattdessen serviert der von mir geschätzte Autor einen eigenständigen Science-Fiction-Roman, der auf die Logikfehler des großartigen Verne bei Fogg's Reise um den Erdball aufbaut und daraus mit den bekannten Figuren einen gänzlich neuen Hinter- und Beweggrund für diese liefert.

Farmer hat den Originalroman sehr, sehr genau gelesen und gewiß geschickt aus diesen Ungereimtheiten seine Geschichte erzählt und dennoch fesselt der Roman nicht wirklich.
Es gibt wesentlich intensivere und beeindruckendere Werke von Farmer.

Wenn man zuerst Verne's Roman liest und dann dieses Buch sogleich folgen lässt, dann wirkt es interessanter. Alleinstehend nicht unbedingt ein Muss für den Farmer/Verne-Freund.

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Rezension zu "Das echte Log des Phileas Fogg" von Philip José Farmer

Eine lange Reise
Robin_Livor 6 Jahren

In der Schule habe ich dieses Buch gelesen. Freiwillig, weil es eben gerade so rum lag. Dann, Jahre später, bevor das Internet so verdammt patent wurde, begann ich, verzweifelt danach zu suchen.
Es ist ein Crossover. Eine Geschichte, die zwischen den Zeilen von 'In 80 Tagen um die Welt' geschrieben wurde. Farmer nutzt hier die kleinen und auch größeren Ungereimtheiten, die Verne ihm großzügig überlässt, um die Welt darüber aufzuklären, dass Fogg in der wahren Geschichte gar nicht der Gejagde war, sondern der Jäger!
Die Art, wie Farmer die Lücken ausfüllt, ist tatsächlich atemberaubend und ganz und gar phantastisch. Deshalb ist es um so trauriger, dass das Geheimnis dahinter nicht wirklich viel taugt. Aber da sollte jeder hübsch selber sehen, was er davon hält. Mich jedenfalls hat es davon abgehalten, die Geschichte höher zu bewerten, obwohl die Idee an sich bestechend umgesetzt ist. Nicht selten  unternimmt sie Ausflüge in die Realität, um sich dort verwirrende Details auszuborgen. Am Ende grübelt der Leser tasächlich darüber nach, ob an der Geschichte nicht irgendetwas ...

Wirklich bemerkenswert ist übrigens der im Anschluss abgedruckte Aufsatz von H.W. Starr, in dem er überzeugend ausführt, warum Kapitän Nemo und Professor Moriarty ein und dieselbe Person sind.

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