Philip K. Dick

 4.1 Sterne bei 1.246 Bewertungen
Autor von Blade Runner, Das Orakel vom Berge und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Philip K. Dick

Philip Kindred Dick und seine Zwillingsschwester Charlotte Jane Dick kamen sechs Wochen zur früh zur Welt. Dicks Mutter, Dorothy Dick, war mit den beiden Kindern vollkommen überfordert und auch wegen schlechter medizinischer Versorgung starb Charlotte fünf Wochen nach der Geburt. Dicks Vater war zu dieser Zeit Ermittler im Landwirtschaftsministerium und sehr viel unterwegs. Dick hatte immer schon Probleme mit seinen Eltern, die sich immer sehr bürgerlich anpassen wollten, da auch beide im Staatsdienst waren. Als sich seine Eltern scheiden ließen ging er mit der Mutter nach Washington. Ein Lehrer bemerkte dort, dass Philip Talent zum Geschichten erzählen hatte, in dieser zeit begann er seine ersten Kurzgeschichten niederzuschreiben. Nach der Highschool studierte er an der University of California, heiratete Jeanette Marlin und ließ sich nach sechs Monaten wieder scheiden. Die nächsten Jahre arbeitete er in einem Plattenladen und als Radiomoderator. Seine Kurzgeschichten verkaufte er nun auch für Geld. 1950 heiratete er wieder die in der linken Szene sehr aktive Kleo Apostolides. Nach einigen Jahren ließ er sich wieder scheiden und heiratete noch drei andere Ehefrauen. Von seinen fünf Ehefrauen hat er zwei Kinder, Laura und Christopher. Dick las alles Mögliche und studierte Germanistik, deswegen tauchen in seinen Büchern auch immer wieder deutsche Zitate auf. Dick machte keinen Abschluss und konnte kaum eines seiner Bücher zu Lebzeiten veröffentlichen. Er experimentierte viel mit bewusstseinserweiternden Drogen. Sein Haus galt eine Zeit lang als Drogen- und Kriminellen Treffplatz. Diese Zeit fließt sehr in seinen Roman "A Scanner Darkly" ein. Dick entwickelte eine Abneigung gegen das FBI und den KGB. Er glaubte eine Vision gehabt zu haben, konnte aber nie rausfinden ob diese göttlichen Ursprungs war. Sein Buch "Träumen Androiden von elektrischen Schafen?" wurde von Ridley Scot zu "Blade Runner" verfilmt. Dick war in die Dreharbeiten involviert, starb aber vor der Premiere. Am 2. März 1982 starb er in Santa Ana nachdem er ein Paar Tage vorher einen Schlaganfall und einen Herzinfarkt erlitten hatte. Er hatte beschlossen, alle medizinischen Geräte abschalten zu lassen und wollte, dass seine Asche mit in das Grab seiner Zwillingsschwester gelegt wird.

Neue Bücher

Die Clans des Alpha-Mondes

Erscheint am 29.07.2020 als Taschenbuch bei FISCHER Taschenbuch.

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Cover des Buches Blade Runner9783596522736

Blade Runner

 (238)
Erscheint am 23.09.2020
Cover des Buches Das Orakel vom Berge9783596521326

Das Orakel vom Berge

 (127)
Erschienen am 23.02.2017
Cover des Buches Ubik9783104027272

Ubik

 (106)
Erschienen am 25.09.2014
Cover des Buches Der dunkle Schirm9783596905669

Der dunkle Schirm

 (75)
Erschienen am 25.09.2014
Cover des Buches Zeit aus den Fugen9783596906956

Zeit aus den Fugen

 (59)
Erschienen am 23.01.2019
Cover des Buches Der unmögliche Planet9783453217317

Der unmögliche Planet

 (52)
Erschienen am 01.09.2002
Cover des Buches Nach der Bombe9783596905607

Nach der Bombe

 (54)
Erschienen am 27.04.2016
Cover des Buches Eine andere Welt9783596905614

Eine andere Welt

 (45)
Erschienen am 26.03.2015

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Neue Rezensionen zu Philip K. Dick

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Rezension zu "Blade Runner" von Philip K. Dick

Was macht den Menschen aus?
MilaWvor 2 Monaten

Die Ende ist nahezu komplett verseucht, große Teile der Menschheit mit noch intaktem Genmaterial sind auf den Mars ausgewandert. Androiden leisten die schwere Arbeit. Rick Deckart ist Kopfgeldjäger und macht Jagd auf Androiden, die sich in der Erdbevölkerung versteckt halten. Es erweist sich jedoch als schwierig zweifelsfrei herauszufinden ob es sich bei einer Person um einen Androiden handelt. Ein zentrales Merkmal der Menschen scheint ihre Empathiefähigkeit zu sein, doch daran zweifelt er immer mehr.

Tiere sind nahezu ausgestorben und ihr Besitz ein Statussymbol. Gefühle werden mit Empatoren simuliert, das (Mit-)Leiden ist zu einer Art Religion geworden.

Ich habe mir mit der Lektüre schwergetan. Die ethischen Überlegungen sind interessant, werden aber endlos ausgewalzt und von Halluzinationen und Träumen begleitet. Das macht die Handlung sehr zäh, fragmentarisch und manchmal logisch schwer nachvollziehbar.

Die Personen benehmen sich allesamt ziemlich seltsam. Das passt hervoragend zu der Fragestellung wer Androide ist und wer nicht und wo jetzt der moralische Unterschied ist, machte die Persönlichkeiten und die Handlungsmotive aber für mich schwer nachvollziehbar.

Interessantes Gedankenspiel, aber holprig umgesetzt.

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Rezension zu "Total Recall Revisited" von Philip K. Dick

Geniale Science Fiction Kurzgeschichten
Gittenen2vor 9 Monaten

Es gibt immer noch einige , denen  sagt der Name Philip K Dick nichts, zumindest nicht als Science Fiction Autor .  Sie kennen  aber die Filme Total Recall, Blade Runner oder Minority Report , die alle auf Kurzgeschichten/ Romane von ihm basieren.In neuerer Zeit kamen seine Kurzgeschichten jedoch auch durch die Fernsehserie Philip K Dick's Electric Dreams,die auf Netflix läuft ,wieder zu Geltung . Viele der Episoden liegen der hier im Original  vorliegenden Kurzgeschichten zu Grunde. 

Dick setzt sich sehr oft mit den Fragen der Wirklichkeit auseinander , wie können wir uns sicher sein, dass wir Menschen ,oder Roboter sind, ob wir nur träumen ,oder vielleicht gar Tod sind. Bei einigen Ideen der  Geschichten, spürt man auch den Zeitgeist der 60 Jahre, die durch den kalten Krieg beeinflusst wurden und sich durch Angst vor einer Atombedrohung auszeichnet. Aber natürlich spielt die Besiedlung  von fremden Planeten bei seinen Geschichten immer wieder eine Rolle.

Die Geschichte haben mir durchweg alle gefallen, was mich nicht wunderte, da ich schon vorher einige Kurrzgeschichten und  Romane gelesen habe.Vielleicht macht es dem ein,oder anderen auch Lust auf Romane von Philip K Dick. 

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Rezension zu "Das Orakel vom Berge" von Philip K. Dick

Verwirrend, interessant, mir aber nicht ganz schlüssig
Gittenen2vor 9 Monaten

Zunächst einmal finde ich den deutschen Titel und den Klappentext etwas irreführend. Von dem Klappentext ausgehend, würde ein großer Teil des Romans sich mit Julianas(dieJudolehrerin)Reise ,zu einem Mann der hinter dem  Begriff "Orakel vom Berge" steht, handeln. 1. ist von Julianas Reise erst nach knapp 2/3  des Buches die Rede und zweitens, könnte man unter dem Orakel vom Berge von einem alten weisen Mann ausgehen. Diese fälschliche Annahme hat mich fast abgeschreckt das Buch zu lesen.

Das Buch  handelt vielmehr von einer alternativen Welt in den 60ern ,in der Deutschland und Japan den Krieg gewonnen haben , im speziellen von  Amerika das von den beiden Siegerstaaten aufgeteilt wurde.Und einem Buch im Buch im Buch ,in dem das nicht der Fall ist und Großbritannien die Siegermacht ist.

Es gibt jedoch schon ein Orakel in diesem Buch .Es handelt sich hier um ein Tao, ein zwei bändiges Buch das von allen handelnden Personen des Romans, mit Hilfe von Scharfgarbenstängeln zu allen Lebenslagen befragt wird und mich mehr als einmal genervt hat.Ich frage mich: auch wenn die Bevölkrung von Asiaten besetzt wurde ,wie kann eine Kultur sich in so kurzer Zeit ändern ,dass alle an die Vorausagekraft des I-Gings bzw. Taort glauben. Das kam mir wie die reinste Gehirnwäsche vor.

Obwohl ich den Roman recht interessant fand, hat es mich dochl nicht ganz überzeugt, es blieben einfach zu viele Fragen offen.

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Philip K. Dick wurde am 15. Dezember 1928 in Chicago (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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