Philip K. Dick Blade Runner

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Inhaltsangabe zu „Blade Runner“ von Philip K. Dick

'Träumen Androiden von elektrischen Schafen?' – diese Frage stellte sich Philip K. Dick im Titel seines 1968 erschienenen Romans. Ridley Scott hat danach den Film 'Blade Runner' gedreht, der 1982 in die Kinos kam. Roman wie Film erzählen die Geschichte des Kopfgeldjägers Rick Deckard, der Jagd auf künstliche Menschen macht.

Im Buch geht es allerdings um weit mehr: Auf einer von einem Atomkrieg verwüsteten Welt sind künstliche Tiere zu Statussymbolen geworden, eine 'Mercertum' genannte Fernsehreligion treibt ihr Unwesen, und sogenannte 'Stimmungsorgeln' manipulieren die Gefühle der Menschen.

Und nicht nur Androiden werden auf Empathie getestet.

Die vollständige Neuübersetzung macht deutschen Lesern den Roman erstmals in seiner ganzen sprachlichen Differenziertheit zugänglich – ein Meisterwerk nicht nur der Science-Fiction-Literatur.

Düstere Vision unserer Zukunft und spannende Androidenjagd!

— Eleonora

Eine Klassiker, indem es eher um Tiefgründigkeit und das Neuartige geht, als um einen großartigen Plot...🤗❤ Lesenswert!💖

— lucycarlyle_

Wirft eine Menge philosophische Fragen auf und hat an Aktualität nichts verloren.

— Talathiel

Ebenso wie der Film schafft es das Buch, einen vor die berechechtigte Frage zu stellen, was uns Menschen ausmacht. Sehr empfehlenswert!

— EmanuelvanWeimar

Eine revolutionäre Idee! Allerdings fand ich, dass die Story einige Löcher aufwies und sich etwas dehnte.

— Catniss

Keine C-Beams, kein Tannhäuser Tor, trotzdem ein Muss!

— RoteFee

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  • Düster und spannend!

    Blade Runner

    Eleonora

    07. April 2018 um 18:41

    Blade Runner war eins meiner Highlights in den letzten Monaten. Ich muss zugeben, dass ich vorher eigentlich noch nicht so viele Science Fiction Bücher gelesen habe. Aber spätesten seit "Der Marsianer" und 'Blade Runner" bin ich absolut angefixt und möchte unbedingt noch mehr in der Richtung lesen. Die Übersetzung fand ich sehr gelungen und die Geschichte hat mich wirklich sehr gut unterhalten. Eine äußerst düstere Vision unserer Zukunft aber meiner Meinung nach schon auch irgendwie vorstellbar. Ich möchte jedenfalls auf jeden Fall weitere Bücher von Philip K. Dick lesen. Absolut empfehlenswert!

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2018

    In 80 Buchhandlungen um die Welt

    Ginevra

    Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr (wieder) Lust auf eine große literarische Weltreise im Jahr 2018? Dann lasst uns gemeinsam durch 20 verschiedene Lese- Regionen reisen! Die Aufgabe besteht darin... - 12 Bücher in einem Jahr zu lesen; - Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen); - Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen. - Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen; - Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen; - Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen, dabei sind 2 Kurzmeinungen erlaubt. - Eure Beiträge werde ich verlinken; - Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich; - Genre und Erscheinungsjahr sind egal: - Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt! Diese Challenge eignet sich für Neuerscheinungen aller Kategorien, um den SuB endlich mal weiter abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren. Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlost Lovelybooks am Ende des Jahres ein kleines Buchpaket! Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Viele tolle Tipps und Empfehlungen findet ihr auf der Seite der Literarischen Weltreise 2017:  https://www.lovelybooks.de/autor/Mark-Twain/Reise-um-die-Welt-144251180-w/leserunde/1402610451/ Dann heißt es wieder einmal: Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездки Счастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! - 旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。- Gute Reise!  TeilnehmerInnen: AglayaAischaAischaAkanthaAleidaAmilynandimichihellianna_manna_mArbutusban-aislingeachBellisPerennisBeustBibliomaniablack_horseBluevanMeerbuchfeemelaniebuchjunkieBuchraettinc_awards_ya_sinCaillean79caratisCaro_LesemausChattysBuecherblogClaraChristina16Code-between-linesCorsicanaDajobamadanielamariaursulaDieBertaElkeEllMariaEmotionenfaanieFadenchaosfasersprosseFederfeeFornikafredhelGinevragraphida Gruenente GwenliestgsthisterikerHortensia13 ika17 IraWira kassandra1010 Kleine1984kleinechaotinkokardkale krimielseKompassqualle kruemelmonster798 lesebiene27 leseleaLeseratz_8 leukoryx Lilli33 LillySj Los_Angeles Magicsunset Mary2 Merijan MilaW miss_mesmerized monerl naninka Napally niknak OliverBaierPagina86 papaverorosso pardenPetris PMelittaM Ritjarenee sansol ScheckTinaSchlehenfeeschokolokoseschatSikalSommerlese StefanieFreigericht sursulapitschi TaluziTamiraSTanyBee taumelndundtanzendTine13 ulrikerabeValabevanessabln wandablue Waschbaerin Wedma Wickie72 Wiebke_Schmidt-Reyer Xirxe Yolandezessi79

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018

    Bücher sind treu

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Da sich ja einige gewünscht haben, dass die Challenge auch in 2018 weiter geht, habe ich einen neuen Beitrag dazu erstellt. Die Regeln sollen so einfach wie möglich bleiben - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Die Sammelbeiträge werden ich dann hier im Startbeitrag verlinken, damit nicht jeder lange nach seinem Beitrag suchen muss. Jeder kann seinen Beitrag so gestalten wie er möchte, wichtig wäre nur am Anfang des Beitrages die Gesamtpunktzahl. Ich werde keine monatliche Auswertung der Punkte machen. Es wird dann Anfang 2019 wenn die Challenge vorbei ist eine Übersicht der Punkte geben. Eventuell werde ich auch schon mal eine nach einem halben Jahr machen, aber da möchte ich mich heute noch nicht festlegen. Wer seinen Punktestand zwischendurch wissen will, kann ja die Sammelbeiträge der anderen durchgehen und sieht wo er ungefähr steht.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten, mir den Link dazu per Nachricht senden und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2018 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2017 angefangen erst in 2018 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus (Achtung - die Seitenzahl hat sich geändert und es gibt eine Extra-Regel, damit man auch mal die dicken Wälzer zur Hand nimmt):  Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2018 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 300 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 500 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was über 800 Seiten hat, gibt es doppelte Punkte. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbücher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2018-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 10 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer: GrOtEsQuE Arachn0phobiA Code-between-lines hannipalanni lisam natti_ Lesemaus karinasophie jenvo82 Buchgespenst Frau-Aragorn Buchperlenblog KymLuca jala68 Beust Somaya tlow Janina84 Frenx51 Kerdie ChattysBuecherblog Bellis-Perennis Akantha Wuschel Meeko81 niknak kattii Icemariposa TodHunterMoon glanzente Kleine1984 MissB_ schokoloko29 Salander007 LadySamira091062 Yolande janaka Hortensia13 PMelittaM SomeBody Ritja once-upon-a-time paevalill Curly84 ReadingEmi carathis Kuhni77 Fadenchaos Schluesselblume eilatan123 Steffi_Leyerer miau0815 BettinaForstinger linda2271l Sutchy Larii-Mausi erazer68 nordfrau QueenSize Sommerkindt lieblingsleben StefanieFreigericht darkshadowroses secretworldofbooks EnysBooks Ecochi pinucchia Sandkuchen mistellor Nannidel Veritas666 papaverorosso DieBerta Musikpferd  Sportloewe Lebensglueck

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  • Eine Frage in Sachen Ethik und Technik

    Blade Runner

    Talathiel

    15. January 2018 um 12:15

    Der Film „Blade Runner“, der 1982 in die Kinos kam und unter der Regie von Ridley Scott entstand, beruht auf einem Roman von Philip K. Dick. 1968 stellt Dick sich die Frage in dem Titel seines Romans: „Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“ Später erschien sein Roman auch unter dem Titel „Blade Runners“. Bei der hier vorliegenden Ausgabe handelt es sich im eine vollständige Neuübersetzung.Der postapokalyptische Roman spielt im Jahre 1992. Die Erde ist von einem Atomkrieg verwüstet worden, die Menschheit wird angehalten, die Erde mit ihrer verschmutzten Atmosphäre zu verlassen und ein Großteil der Überlebenden besiedeln den Mars. Wer der Erde verlässt, bekommt zum Schutz einen Androiden zugeteilt. Auf der Erde werden diese Androiden allerdings als Bedrohung angesehen und sie dürfen die Erde nicht mehr betreten. Allerdings gibt es doch einige Rückkehrer und sie werden von Kopfgeldjägern gejagt. Einer dieser Kopfgeldjäger ist Rick Deckard.Vielleicht mag es auf den ersten Blick etwas seltsam erscheinen, einen Zukunftsroman zu lesen, der im Jahr 1992 spielt. Aber als 1968 das Buch erstmals veröffentlicht wurde, spielte die Geschichte in einer 24 Jahre entfernten fiktiven Zukunft. Dennoch hat das Werk nichts an Aktualität verloren. Philip K. Dick schafft es, grundlegende Fragen zum Menschsein aufzuwerfen. Seine Herangehensweise gefiel mir dabei sehr gut, da zumindest in seinem Werk die Grenze zwischen Menschen und biologischen Androiden allmählich verschwimmt. Was macht den Menschen letztendlich zum Mensch? Dieser Frage geht auch der Kopfgeldjäger Rick Deckard nach. Um Mensch von Androiden zu unterscheiden, benutzt Deckard einen Empathie-Test. Doch mit der Zeit kommen auch dem Protagonisten Zweifel daran, ob nicht auch Androiden Empathie empfinden können. Im Großen und Ganzen spielt Empathie bei dieser postapokalyptischen Gesellschaft eine recht große Rolle. So baut die Religion auf ihr auf, der „Mercerismus“. Der Mercerismus benutzt „Einswerdungsboxen“, um mit Wilbur Mercer, einem märtyrerähnlichen Charakter, zusammen auf einen Hügel in einer öden Wüstenlandschaft zu klettern, während er immer wieder von Steinschlägen getroffen wird.Weiterhin bemisst der Autor Tieren, echten lebenden Tieren, einen hohen Stellenwert. Denn auf der Erde nach dem Atomkrieg gibt es nichts selteneres und kostspieligeres als ein echtes lebendes Haustier. Eins zu besitzen ist wahrer Luxus. Viele Menschen greifen daher auf elektrische Nachbildungen zurück. Auch für Deckard ist die Aussicht, sich ein lebendes Tier leisten zu können, der Antrieb seiner Arbeit.Als Leser kommt man unweigerlich zu den Fragen, was uns als Mensch definiert, denn es ist nicht die Intelligenz, an denen es Androiden in Dicks Werk mangelt. Welchen Stellenwert sollten wir der Natur (den Tieren und Pflanzen) beimessen? Denn wenn wir die Natur schlecht behandelt, was wird mit ihr geschehen? Die Tatsache ist, dass Tiere/Lebewesen wertvoller sind als wir in einem Wert bemessen können. Und vielleicht lässt dieses Werk uns auch über Religionen reflektieren. Auch wenn die Handlung ziemlich gradlinig erscheint, so bietet sie allerdings eine Hülle an philosophischen Fragen.Ob Androiden von elektrischen Schafen träumen, diese Frage mag ich zwar nicht beantworten, dennoch wirft dieses Werk viele philosophische Fragen auf und obwohl „Blade Runner“ 1968 veröffentlicht wurde, verliert Philip K. Dicks Roman nichts an Aktualität. Von mir gibt es auf jeden Fall eine ganz klare Leseempfehlung!

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2018

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    Herzlich Willkommen bei der Themen-Challenge 2018! Ich freue mich auf ein neues Jahr voller spannender Leseherausforderungen mit euch und natürlich auf viele tolle Gespräche rund um Bücher und Co. Jeder darf bei dieser Challenge das ganze Jahr über einsteigen und wir freuen uns über jeden Teilnehmer. Lasst euch von der nun kommenden langen Beschreibung nicht abschrecken. Der Ablauf ist ganz einfach:Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20 Bücher aus den 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst zum Start ein Ziel stecken, wie viele Bücher aus unterschiedlichen Themen ihr mindestens schaffen wollt, wobei 20 das Minimum und 40 das Maximum ist. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Wichtig ist, dass ihr euer Ziel am Ende des Jahres nur dann erreicht habt, wenn ihr wirklich Bücher zu unterschiedlichen Themen gelesen habt. Wenn ihr euch auf Instagram, Twitter und Co. über die Themenchallenge austauscht, verwendet gern den Hastag #themenchallenge2018. Bitte nutzt euren Anmeldebeitrag auch gleich als Leseübersicht aller eurer gelesenen Bücher mit den passenden Themen, den ich (Dani) oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Übersichtsbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2018 bis 31.12.2018. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man schon vor der Anmeldung zur Challenge im Jahr 2018 gelesen hat.Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen:Für jedes Thema wird es noch ein extra Unterthema geben, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt.Hier findet ihr eine Themen-Übersicht zum Ausdrucken :) Ein Buch, auf dessen Cover ein roter Gegestand abgebildet ist (kein Lebewesen). Ein Buch, auf dem eine Gruppe von Personen abgebildet ist (mindestens 3). Ein Buch, das keine Erzählung ist, sondern z.B. ein Drama, eine Gedichtsammlung, ein Sachbuch oder ähnliches. Ein Buch, das den Leserpreis gewonnen oder zumindest die Shortlist erreicht hat. Es dürfen Bücher aus allen Jahren gewählt werden, in denen der Leserpreis stattfand. (2009-2017) Ein Buch, das weder in Westeuropa / Skandinavien noch den USA spielt. Ein Buch, in dem die Hauptfigur ein Kind im Schulalter hat. Ein Buch, das schon mindestens ein anderer Teilnehmer für die Themenchallenge gelesen hat. Ein Buch aus einem Genre, das ihr nie oder nur selten lest. Ein Buch, über einen Ort / ein Land, in dem ihr selbst schon Urlaub gemacht habt. (Nicht euer Heimatland) Ein Buch, das mit dem Meer zu tun hat (Handlung, Cover ...). Ein Buch, das zu eurer derzeitigen Lebenssituation passt (z.B. kleines Kind, Hausbau, Studium, Job). Das Lieblingsbuch eines Freundes aus dem echten Leben oder eines LB-Freundes. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension gibt, wenn ihr damit beginnt. Ein Buch, das 2018 erstmalig erschienen ist. Ein Buch, das schon lange ungelesen in eurem Regal steht. Bitte gebt mit an, wie lange ihr es etwa schon besitzt. Ein Buch, das zwischen 400 und 500 Seiten lang ist. Ein Buch mit einem langen Buchtitel von mindestens 6 Wörtern. Ein Buch, bei dem die Anfangsbuchstaben des Vor- und Nachnamens des Autors im Alphabet aufeinander folgen. Die Reihenfolge ist dabei egal. Ein Buch, dessen Titel nicht waagerecht auf dem Buchcover abgedruckt ist. Ein Buch, bei dem eine Tierart im Buchtitel vorkommt. Ein Buch von einem Autor, von dem ihr schon mindestens 1 anderes Buch gelesen habt. Ein Buch, das ihr geschenkt bekommen habt. Ein Buch, in dem eine Reise im Mittelpunkt steht. Ein Buch aus einem Verlag, aus dem ihr bisher noch nichts gelesen habt. Ein Buch, das es sowohl als Hardcover als auch als Taschenbuch gibt. Ein Buch, auf dem ein Baum abgebildet ist. Ein Buch, dessen Cover euch optisch nicht anspricht, das ihr aber trotzdem gekauft habt. Ein Buch mit zwei oder mehr Adjektiven (alternativ: Verben) im Titel Ein Buch, in dem Bücher eine zentrale Rolle spielen. Ein Buch, dessen Titel aus einer anderen Sprache stammt als der gesamte Text. Ein Buch von einem Autor, das dieser unter Pseudonym geschrieben hat. Ein Buch, bei dem der Autorenname auf dem Cover in größerer Schriftgröße abgedruckt ist, als der Buchtitel. Ein Buch, bei dem etwas Essbares auf dem Cover abgebildet ist, das ihr selbst gerne esst. und zwei Bücher mit offensichtlich ähnlichem Titel, Thema oder Cover. Ein Buch, in dem eine Figur euren eigenen Vornamen, den eurer Mutter, eures Vaters, eures Kindes oder eines eurer Gechwister trägt. (Die Schreibweise muss nicht identisch sein.) Ein Buch, auf dessen Cover Nacht ist. Ein Buch, das rund um euren Geburtstag herum erschienen ist. Das Jahr ist dabei egal, es sollte aber maximal 5 Tage vor, nach oder direkt an eurem Geburtstag erschienen sein. Es gilt die Angabe auf der Buchseite bei LovelyBooks. Ein Buch, das inhaltlich einen Zeitraum von maximal einem Jahr umfasst. Ein Buch eines Autors, der mindestens 3 Kinder hat. JokerIhr dürft eines der 40 Themen bei Bedarf durch dieses hier ersetzen: Lest ein Buch bewusst mit einem anderen Teilnehmer dieser Challenge zusammen. Verabredet euch zum gemeinsamen Lesen dieses Buches, tauscht euch darüber aus und bewertet es später gemeinsam. Ich hoffe, die Themen gefallen euch und sind teils zwar kniffelig aber nicht unlösbar! Ich wünsche euch ganz viel Spaß! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen:* Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt!* Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung* Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen.* Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden.* Wichtig ist, dass man das Buch 2018 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal.* Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com* Jedes Buch kann nur bei einem Thema genutzt werden Wer sein Jahresziel erreicht hat, schreibt bitte kurz eine persönliche Nachricht dazu an mich und gibt auch die Anzahl der geschafften Themen mit an. Teilnehmer: AAdelheidSAdina13AdujaAglayaAkantha (20/20)AlaisAlchemillaAleidaAlexlauraAlexRalupusAmaraSummerAmeLieAmilynAmmerbucherAndieandymichihelliAnjacyAnnaBoleynAnna-Klaireanna_mAnna_ResslerAnne_MAnneMayaJannikaArachn0phobiAAriettaAuroraAydaAzaleeBbabsSBambisusuuban-aislingeachbanditsandraBarbara62BeaSurbeckBecky_BloomwoodBelichaBella233bellast01Bellis-Perennis (40+1/40+1)beltanibeneaboutbooksBeustBiancaWoeBiest-Bitterblue-black_horseBluelyBookdogBookfantasyXYbookgirlBookofsunshineBookRoseBook-wormBosnibuchfeemelanieBuchgespenstBuchperlenblogBuchraettinBuchverrueggtbuecherfee_ella__buecherliebe__BuechermomenteCCaillean79carathisCaro_Lesemauschaos-deluxeChattysBuecherblogchrikriChrischiDChristinaBCode-between-linesConnyKathsBooksCorinaPfCosmoKramercrimarestriCWPunktDdaneegoldDaniliesingDarcydieAngiediebuchrezensiondieschmittDionDirk1974dreamily1EEldfaxiElenaBachmannEliza_Elkeel_loreneEmotionenEngelchen07EnysBookserazer68ErbsenundKarottenEveniaBlackTearEwynnexnfxchnxrixhFfaanieFantasia08Fauchi2206FeniFinchen411 (25/25)FornikaFranzip86franzziFrau-AragornGGelisGermaniaGiulilovesbooksglanzenteGrOtEsQuEgstHHaithabuhannelore259happy_blueHelenaRebeccahisterikerHortensia13IIgelmanu66ika17iMelodyInkenIbsenIsadorisipisilz94Jjackiherzijala68janakaJanina84Jaq82JashrinJassi1993JayTiJeamijenvo82Jess_NeJezebelleJohanna_TorteJokersLaughJuleeesjulezzz96juli.buecherJulie209JustMeKkalligraphinKarin_Kehrerkassandra1010katrin297KeksisbabyKelo24KerstinTh (30/30)Kleine1984kleinechaotinkleine_welleKnigaljubKnorkekn-quietscheentchenKodabaerKristjakruemelmonster798Kuhni77KuhtippKurousagiLLadyIceTeaLadyOfTheBooksLadySamira091062LaLectureLaMenschLarii-MausiLavendel3007la_vielesebiene27Lese-Krissilesenbirgitlesululeyaxlieberlesen21LilawandelLilli33linda2271lLissylittlebansheelittlesparrowLiz_MacSharyLostHope2000Lovely90LrvtcbLuilineLupina15Luthien_TinuvielMmabuereleMali133mareike91Marina_Nordbrezemartina400MarveyMary2Meeko81melanie1984Merijanmia0503miau0815MichicornMira20MiracleDaymisanthropymisery3103MissDarkAngelMissStrawberryMissSweety86mistellormondyMoWilliamsmrs-brMrs_Nanny_OggMsChilimusicamericangirlMusikpferdmyfantasticfantasyworldNNaddlDaddlnaninkaNapallynatti_ LesemausNelebooksNelingNenef2000Nicoletta_WeberettaniknakninchenpinchennordfrauOObsidiarkOliverBaieronce-upon-a-timeoztrailPPachi10paevalillPagina86pamNPaperLoverpeedeePhiniPiaDisPiipinucchiaPK2510PMelittaMPucki60QQueenelyzaQueenSizeRRaJaJeRajetRealMajoreneeRo_KeR_MarieRoni88RosenmadlRoseWilliamsrosinchen_RubineSSaintGermainsajo1606SakukoSali118SamthasansolSassyEssieschafswolkeScheckTinaSchlehenfeeSchluesselblumeschnaeppchenjaegerinSchneeeule129schokokaramellsechmetsecretworldofbooksSeelensplitterSeitenHiebeseschat (20/20)ShineOnSikalSiouxSnordbruchSognantesolveigSomeBodysommerlese (40/40)speyrerhexcheStefanieFreigerichtSteffi_2511SteffiZisteinchen80sternblutSternenguckerinStinsomesunlightsursulapitschiSuskasweetjennnSynapse11TTalathielTallianeaTaluziTamiraSTanjaMaFiTatsuThaliomeeTheBookWormTheCoonthelauraverseTine13tintenblautlowtragalibrosTraumTantetypisch-monaUulrikerabeulrikeuunfabulousVvalenvalle87vanessaaaxxvanystefVolponaVuchaWWalli_Gabswanderlust26WaschbaerinWedmaWeltensucherinweltentzuecktwidder1987WollyWuestentraumWuschelXX-tineYYaBiaLinaYolandeYvetteHZzessi79zhera

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  • Ein Buch, dass man immer wieder lesen kann

    Blade Runner

    Casri

    27. December 2017 um 10:29

     In der Zukunft wandern die Menschen zum Mars aus und lassen Androiden für sich arbeiten. Rick Deckard lebt noch auf der Erde und jagt die Androiden, die vom Mars auf die Erde geflohen sind. Deckard befasst sich mit dem Dilemma, worin unterscheidet sich ein Android von einem Menschen. Hierzu zieht der Autor einen Vergleich zu den Tieren in der Geschichte, die aufgrund des radioaktiven Staubs beinahe ausgestorben sind und nun als Luxusgut zählen. Die Menschen möchten selbstverständlich ein echtes Tier haben, aber manchmal sind sie gezwungen ein elektrisches Tier zu besitzen. Gleichzeitig führt der Autor auf, dass die Menschen ihre Gefühle und Reaktionen steuern und damit ein Stück ihrer Menschlichkeit abgeben, aber wenn sie ein echtes Tier kaufen, dann bekommen sie dieses Stück Menschlichkeit wieder zurück. Zu Beginn ist die Grenze zwischen Mensch und Maschine noch klar, aber je mehr sich Deckard mit den Androiden, dem Mechanischen sich beschäftigt, desto mehr fragt sich Deckard, welche Beweggründe die Androide haben, um auf die Erde zu fliehen und ein normales Leben zu führen – ob die Androiden wie Menschen von der Freiheit träumen. Wie der Mercerismus in die Geschichte passt, ist mir leider beim wiederholten Lesen nicht klar. Der Film aus den 80er beschäftigt sich nur mit der Kernfrage, der Illusion der Authentizität sowie der Beziehung zwischen Deckard und Rachael. Alles andere wird leider außen vor gelassen, daher gehen einige Kernfragen leider verloren. Ich werde mir noch den neuen Film einmal anschauen und gucken, wie viel sich von dem ursprünglichen Werk sich in dem Film wiederfindet.

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  • Verlosung der Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams 2017

    Was man von hier aus sehen kann

    Daniliesing

    18. December 2017 um 21:09

    Es ist für uns schon eine liebgewonnene Tradition geworden und vielleicht für euch ja auch? Zum Ende des Jahres blicken wir auf unsere gelesenen Bücher zurück und jeder im LovelyBooks Team überlegt sich ein Buch, das ihn in diesem Jahr ganz besonders begeistern konnte. Die Lieblingsbücher des LB-Teams 2017 möchten wir euch hier verraten und ans Herz lesen. Es ist eine bunte Mischung verschiedener Genres und bestimmt für jeden was dabei.Auf einen von euch wartet dabei ein besonderer Gewinn!Wir verlosen ein großes Lieblingsbücher-Paket unter allen Teilnehmern dieser Verlosung. In diesem Paket wird jedes der hier genannten 17 Lieblingsbücher einmal vertreten sein.Und los geht es mit unseren Herzensbüchern des Jahres:diewortklauberin empfiehlt "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana LekyEin Okapi ist ein abwegiges Tier. Ebenso abwegig erscheint es, dass ein Traum von einem ebensolchen einen Todesfall ankündigen soll. Doch das ist nur eine der Kuriositäten, die dem Leser in diesem kleinen Dorf im Westerwald begegnen.„Was man von hier aus sehen kann“ hat mich besonders durch seine Unaufgeregtheit begeistert. Es ist eine Geschichte, die leise und schlicht daher kommt und die großen Themen bespricht, ohne sie anzusprechen: den Tod, der uns immer plötzlich trifft, obwohl er unweigerlich Teil des Lebens ist, die Liebe, auf die das Gleiche zutrifft, und den Mut trotzdem (oder eben deswegen) das Leben zu wagen.PiaDis empfiehlt "Die Blutschule" von Max RhodeDieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Es ist wirklich verstörend, spannend und gleichzeitig richtig gut. Es steht zwar Thriller drauf, aber da ist schon auch ein wenig Horror drin. Nichts für schwache Nerven ;-) Ein Buch das mich wirklich immer noch ein wenig beschäftigt. Ich habe das Buch fast am Stück gelesen, weil es mich nicht los lassen wollte ...sarah_elise empfiehlt "Rendezvous mit einem Oktopus" von Sy MontgomeryEr kann 16.000 Küsse auf einmal verteilen, Tricks lernen, Türen öffnen, miese Laune verbreiten und mit seinen Tiefseeaugen die Türen zu einer noch unbekannten Welt öffnen. Der Oktopus. Mein Buch des Jahres hat mich auf jeder Seite verzaubert und zugleich meinen Blick erweitert. Meinen Blick auf meine große Liebe, das Meer. Ein liebevolles und tiefgründiges Buch über die Seele der Ozeane für alle Tiefseetaucher, Hobbyaquanauten und jeden Literaturliebhaber.infinitejourney empfiehlt "Blade Runner" von Philip K. DickEin Klassiker, der hochaktuelle Fragen aufwirft: Was braucht ein Mensch um sich als Mensch zu fühlen, wie weit sollen Gefühle gesteuert werden, was ist künstliches Leben wert? Entworfen wird eine dystopische Zukunft, die theoretisch in erschreckend greifbarer Nähe liegt und zum Reflektieren anregt. In Verbindung mit dem filmischen Sequel mein persönliches Lesehighlight in diesem Jahr.Marina_Nordbreze empfielt "The Hate U Give" von Angie ThomasSelten hat mich beim Lesen ein Buch so wütend gemacht. Warum ist unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert noch immer so furchtbar rassistisch? Für mehr Wut auf die Missstände und mehr Kraft zur Veränderung empfehle ich ganz dringend die Lektüre von "The hate u give" von Angie Thomas, die ungeschont den Alltagsrassismus in den USA beschreibt. Vielleicht bewirkt das Buch auch hier in Deutschland ein Umdenken bei so manchem Leser. Wünschenswert wäre es. Malista empfielt "Warten auf Bojangles" von Olivier BourdeautEine Liebeserklärung an das Leben in allen seinen Facetten! Voll Liebe, Hoffnung und Mut erzählt der Autor die Geschichte eines Familienlebens, das auf Grund der Krankheit der Mutter, eigentlich alles andere als leicht sein sollte. Dennoch erscheint das Leben dieser Familie beneidenswert liebevoll und leichtfüßig und es begleitet einem beim Lesen ein herrliches Gefühl, das alles möglich sein kann.SandraKath empfiehlt "Caraval" von Stephanie GarberStephanie Garber hat mich beim Lesen komplett vergessen lassen, dass "Caraval" ihr Debüt ist. Man taucht ein in diese magische Welt und kann nicht mehr unterscheiden, was wahr und was nur eine Illusion ist, wem man vertrauen kann und wer lügt. Man folgt Scarlett in ein Spiel um Leben und Tod und sucht mit ihr gemeinsam nach den Antworten auf so viele Fragen. Und gerade, wenn man denkt, dass alle Rätsel gelöst sind, liest man die letzte Seite...markusros empfiehlt "Die Geschichte der Bienen" von Maja LundeAngestachelt und aufgerüttelt von meiner Tochter, die in der Schule das Thema Bienen und Bienensterben behandelt hat, habe ich mich im Urlaub auf den Roman gestürzt. Ein paar wenige laue Sommerabende am Campingplatz später hatte ich das Buch verschlungen. Neben viel Spannung und schöne Lesestunden hat mir das Buch auch beim aktuellen Thema „Insektensterben“ geholfen, einige aktuelle politische Diskussionen besser einordnen zu können, etwa rund um Glyphosat. Und um selber wenigstens im Kleinen was Gutes zu tun: Im eigenen Garten haben wir seit dem Herbst eine extra bienenfreundliche Wildblumenwiese gesät.kultfigur empfiehlt "1Q84" (Buch 1 & 2) von Haruki MurakamiIch habe in diesem Jahr für mich das erste Mal Hörbücher ausprobiert. Eigentlich war ich skeptisch, doch nachdem ich 1Q84 von Haruki Murakami (Buch 1 + 2) ungekürzt bei Spotify entdeckt und gehört habe, bin ich absolut fasziniert. Zur erzählerischen Qualität des Autors muss man, glaube ich, nichts sagen und die Geschichte hat, unaufgeregt gelesen von David Nathan, einen unglaublichen Sog. Noch nie waren Figuren für mich so real und zum Greifen nahe und als es zu Ende ging, war ich tieftraurig. Was für ein Glück, dass Buch 3 noch auf mich wartet :-)TanjaMaFi empfiehlt "Ein Gentleman in Moskau" von Amor TowlesEinen klügeren, warmherzigeren und optimistischeren Charakter als Graf Rostov habe ich in einem Buch selten erlebt. 1922 wird er im Hotel Metropol in Moskau unter Hausarrest gestellt und durchlebt in diesem irgendwie sehr gemächlichen Mikrokosmos die nächsten 30 turbulenten Jahre im sich rapide ändernden Russland. Quasi durch das Fenster erlebt der Leser nicht nur einzigartige Figuren aber auch eine faszinierende Reise durch die Zeit. "Ein Gentleman in Moskau" ist definitiv das Buch, das mich dieses Jahr am meisten begeistert hat.Sharyssima empfiehlt "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay KristoffEin Buch, das mich dieses Jahr vollkommen überrascht und überzeugt hat, ist "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay Kristoff. Wer glaubt, ein ganz normales Science-Fiction-Buch vor sich zu haben, täuscht sich gewaltig. Die spannende Story wird nämlich mit einem bunten Mix aus Chats, Protokollen, Berichten, Funksprüchen und Bauplänen erzählt, die die Geschichte so plastisch und realistisch machen, dass man sich selbst auf den Raumschiffen im Weltall wähnt. Ein Buch, das geradezu nach einer Verfilmung schreit!NaddlDaddl empfiehlt "Im Traum kannst du nicht lügen" von Malin Persson GiolitoEndlich mal wieder ein Thriller, der mich komplett überzeugen konnte! "Im Traum kannst du nicht lügen" fängt zwar eher ruhig an, zieht einen aber immer mehr in seinen Sog. Majas Gedanken rund um den Prozess sind absolut spannend, ich war wie gebannt von der Frage, was passiert ist, wer welche Rolle gespielt hat und wer die Schuld an den Geschehnissen trägt. Eine Geschichte, die nicht nur aus schwarz und weiß besteht – schon lange hat mich kein Buch mehr so nachdenklich hinterlassen.Daniliesing empfiehlt "Before they pass away" von Jimmy NelsonSo wenige Romane, wie in diesem Jahr, habe ich wohl selten gelesen. Dafür durfte ich große Mengen an (Papp)bilderbüchern anschauen und ein paar interessante Sachbücher entdecken. Kurz vor knapp sind mir jedoch ein Buch und ein Fotograf begegnet, die mich nicht mehr losgelassen haben. Deshalb geht meine Empfehlung an den Bildband "Before they pass away" mit den atemberaubenden Fotos von Jimmy Nelson. Er hat es sich zur Aufgabe und Berufung gemacht, indigene Völker auf der ganzen Welt und in den entlegensten Winkeln der Erde zu entdecken, sie kennen zu lernen und natürlich zu fotografieren. Dieser kleine Einblick in ihren Alltag, der zugleich in starkem Kontrast zu unserer modernen, schnelllebigen Welt steht, macht dieses Buch für mich so eindrucksvoll!Cari_f empfiehlt "Nevernight - Die Prüfung" von Jay KristoffMeine persönliche Entdeckung dieses Jahres sind die Bücher von Jay Kristoff. Sowohl "Illuminae", das er zusammen mit Amie Kaufman geschrieben hat, als auch "Nevernight - Die Prüfung" haben mich absolut in ihren Bann gezogen. Letzteres lässt die Leser in eine düstere Fantasywelt eintauchen und strotzt nur so vor Ironie, Schonungslosigkeit und Ideenreichtum. Dieses Buch ist zwar nichts für Zartbesaitete, lässt aber die Herzen all jener höher schlagen, die gerne anspruchsvolle Fantasy mit wunderbar unperfekten Protagonisten lesen. Eins meiner Highlights des Jahres 2017!aba empfiehlt "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von José Eduardo AgualusaEin Buch, das mich zugleich berührt, unterhalten und auch zum Nachdenken gebracht hat, ist "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von dem angolanischen Schriftsteller José Eduardo Agualusa. In seinem Roman erzählt er die Geschichte einer Frau, die 30 Jahre lang allein und isoliert in der angolanischen Hauptstadt gelebt hat. In ihrer eigenen Wohnung! In derselben Zeit erlebt das Land große politische und wirtschaftliche Umstellungen. Die Protagonistin dieses Romans schafft es, das Schicksal vieler Menschen zu beeinflussen, und das während ihrer Isolation und ohne es überhaupt zu ahnen. Glaubhaft und höchst spannend erzählt Agualusa diese unglaubliche Geschichte, an die ich noch sehr sehr lange denken werde!Gexi empfiehlt "Götterblut" von Stella A. TackFür Fantasy mit griechischer Mythologie bin ich eigentlich immer zu haben und Stella A. Tacks Buch war ein Volltreffer. Warrior ist eine eigenwillige und etwas kratzbürstige Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt und die einen oft zum Lachen bringt. Sie nimmt uns mit auf eine Taxifahrt durch die Hölle und auf ein Golfspiel der Götter im Olymp und richtet dabei einiges an Chaos an. Für mich wurde durch dieses Buch klar, dass deutsche Fantasy viel kann! Mein Fazit: einfach göttlich.Daria87 empfiehlt "Der Junge auf dem Berg" von John BoyneDieses war mein erstes Buch des Autors und ich war vollends begeistert. Sein Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte konnte mich von Anfang an fesseln. Meisterhaft beschreibt John Boyne wie leicht vor allem Kinder beeinflussbar sind und wie wichtig es ist, dass sie gute Vorbilder haben. Eine absolute Leseempfehlung!Wir hoffen an dieser Stelle natürlich, dass wir vielen von euch das ein oder andere - oder gleich alle ;-) - unserer Lieblingsbücher schmackhaft machen konnten.Wenn ihr also dieses schöne Buchpaket mit unseren 17 Top-Büchern des Jahres gewinnen möchtet, klickt einfach auf "Jetzt bewerben" und verratet uns folgendes:Mal angenommen, ihr dieses Jahr nur ein einiziges Buch zu Weihnachten verschenken, das für euch ein echtes Highlight war. Für welches Buch würdet ihr euch entscheiden und wieso?Bei dieser Verlosung könnt ihr bis einschließlich 3. Januar 2018 mitmachen! Wir wünschen euch schöne Weihnachten mit euren Lieben und einen guten Start ins neue Jahr!

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    • 903
  • Ein Klassiker den man lesen muss

    Blade Runner

    sechmet

    05. October 2017 um 18:59

    Die radioaktive Idylle einer postapokalyptischen Gesellschaft wird durch vom Mars zurückgekehrte Androiden bedroht. Aber ein Kopfgeldjäger macht jagt auf diese Androiden. Hier werden mit schwarzem Humor die Grenzen erkundet, welche die vom Menschen erschaffenen Androiden von ihren Schöpfern unterscheidet. Letztendlich eine Lektion von Ethik und Technik.Nachdem die Erde von einem Atomkrieg heimgesucht wurde, verlassen die meisten Menschen die Erde. Androiden werden erschaffen, um in der fernen neuen Heimat der Menschen diesen zu dienen und Gesellschaft zu leisten. Aber einige Androiden entwickeln immer wieder den Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben. Also fliehen sie. Und das ausgerechnet zur Erde. Hier schaffen sie es zwar für einen gewissen Zeitraum unerkannt unter den verbliebenen Menschen zu leben, werden aber immer wieder von den Kopfgeldjägern aufgestöbert und gejagt. Und das obwohl die Hersteller immer bessere Modelle herstellen. Philip K. Dick schafft mit diesem Roman eine düstere Zukunftsvision von unserer Welt. Eine Welt, die den Leser fesselt, verängstigt und auch fasziniert. Eine Welt, in der es etwas Besonderes ist , wenn man ein lebendes Tier besitzt. Es klingt so unrealistisch, aber gleichzeitig ist es doch auf beängstigende Art mehr als realistisch. Man definiert sich in der Gesellschaft über das Tier, das man besitzt.Bei seiner Erstveröffentlichung trug dieses Buch noch den Titel „Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“. Nachdem es aber von Ridley Scott verfilmt wurde, wurde der Titel in „Blade Runner“ geändert. Eigentlich schade, denn den Original Titel mag ich lieber. Aber mal davon abgesehen, ist dieses Buch ein absolutes Muss für jeden Liebhaber der Science Fiction und aller die es noch werden wollen. 

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  • Träumen Androiden von elektrischen Schafen?

    Blade Runner

    RoteFee

    02. October 2017 um 14:35

    »Träumen Androiden von elektrischen Schafen?« – diese Frage stellte sich Philip K. Dick im Titel seines 1968 erschienenen Romans. Ridley Scott hat danach den Film »Blade Runner« gedreht, der 1982 in die Kinos kam. Roman wie Film erzählen die Geschichte des Kopfgeldjägers Rick Deckard, der Jagd auf künstliche Menschen macht. Im Buch geht es allerdings um weit mehr: Auf einer von einem Atomkrieg verwüsteten Welt sind künstliche Tiere zu Statussymbolen geworden, eine »Mercertum« genannte Fernsehreligion treibt ihr Unwesen, und sogenannte »Stimmungsorgeln« manipulieren die Gefühle der Menschen. Und nicht nur Androiden werden auf Empathie getestet ... Die vollständige Neuübersetzung macht deutschen Lesern den Roman erstmals in seiner ganzen sprachlichen Differenziertheit zugänglich – ein Meisterwerk nicht nur der Science-Fiction-Literatur. Als Fan des Films Blade Runner freue ich mich sehr auf die Fortsetzung, die zeitnah ins Kino kommt. Umso mehr hat es mich begeistert, dass das Buch neu aufgelegt in den Handel kam, habe ich es bisher noch nicht gelesen. Und man wird auf keinen Fall enttäuscht. Im Gegenteil. Wenn man Interesse daran hat, die Ursprungsgeschichte zu erfahren, ist dieses Buch ein MUSS. Dagegen ist der Film nur ein minikleiner Teil des Ganzen. Vom Inhalt selbst erzähle ich wie immer nichts, das überlasse ich dem Buch. Fünf von fünf Sternen.

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  • Ob zum Wiederentdecken oder neu Entdecken – ein Klassiker des Science Fiction den man gelesen haben

    Blade Runner

    Buchraettin

    19. September 2017 um 07:10

    Rezi von meinem MannNach einem Krieg ist die Erde verseucht – radioaktiver Staub ist allgegenwärtig und macht das Leben nahezu unmöglich. Fast alle Tiere sind ausgestorben und die Menschen wandern auf andere Planeten aus. Dort werden sie von organischen Robotern als Diener unterstützt. Als einige dieser Roboter unerlaubt auf die Erde kommen wird Rick Deckard, Kopfgeldjäger der Polizei, auf sie angesetzt. Denn der Aufenthalt von Robotern auf der Erde ist verboten. Doch wie entdeckt man einen organischen Roboter?Der Roman von Philip K. Dick spielt im Jahre 2012. Das verwundert zuerst, doch immerhin ist das Buch zum ersten Mal 1968 entstanden. Auch wenn einige technische Details schon veraltet wirken, ist es trotzdem in seiner Gesamtheit immer noch aktuell. Die Verseuchung der Erde durch einen nutzlosen Krieg, die Depression die die Menschen in ihrer Aussichtslosigkeit erfasst. Das empfand ich als Leser sehr beeindruckend geschildert. Obwohl der Roman durch die Jagd von Rick Deckard auf die Androiden strukturiert ist, so geht es doch um viel mehr: was braucht ein Mensch um sich als Mensch zu fühlen, wie weit sollen Gefühle gesteuert werden, was ist künstliches Leben wert? Und wie geht man damit um, wenn ein Roboter nicht mehr von einem Menschen zu unterscheiden ist?Wer den Film von Ridley Scott gesehen hat, kennt eigentlich nur die oberflächliche Struktur der Romanvorlage. Das Buch ist wesentlich vielschichtiger und tiefer und deshalb noch einmal interessanter zu lesen. Ob zum Wiederentdecken oder neu Entdecken – ein Klassiker des Science Fiction, den man gelesen haben sollte. 5 Sterne.

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    • 3
  • Ein Klassiker in der Endzeit-Literatur...

    Blade Runner

    benfi

    06. February 2017 um 21:29

    KURZBESCHREIBUNG: In einer post-nuklear verseuchten Welt schlägt sich Rick Deckard als Prämienjäger der Polizei von San Francisco durch das Leben. Als sein erfahrener Kollege Dave Holden von einem Androiden außer Gefecht gesetzt wird, sieht der 'Blade Runner' eine Chance, richtig gutes Geld zu verdienen. Allerdings sind die neuen Androiden Modelle Nexus-6 von dem Rosen-Konzern sehr schwer von gewöhnlichen Menschen zu unterscheiden, was seinem Kollegen ja fast das Leben gekostet hätte. Gewissenhaft macht er sich an die Arbeit und glaubt nach der Eliminierung des erste Nexus-6 Androiden auf dem richtigen Weg, als Richard ein ihm völlig unbekanntes Polizei-Department in die Quere kommt, die den Prämienjäger selber als Androiden verdächtigen! Die Grenzen zwischen dem Menschlichen und dem Künstlichen scheinen nur noch minimal und dementsprechend tödlich... KOMMENTAR: Ich glaube, 'Träumen Androiden von elektrischen Schafen?' ist eine wunderbare Einstiegs-Lektüre in die phantastische Welt des 1982 verstorbenen amerikanischen Autors Philip K. Dick! Was dieser Roman mit des hier zu bewertenden Romans zu tun hat? Nun, dies war der Originaltitel der ersten deutschsprachigen Veröffentlichung, bevor der Roman durch den erfolgreichen Film 'Blade Runner' in den folgenden Auflagen umbenannt wurde. Dick schafft es auf wenigen Seiten eine düstere Zukunft unserer Welt zu skizzieren, die den Leser fesselt, betrübt und zugleich beängstigend fasziniert. Die nicht gerade positiv wirkende Hauptcharaktere Rick Deckard wirkt trotz allem sofort sympathisch und seine ihn an den Rande der Verzweiflung bringende Aufgaben als Prämienjäger nehmen einem beim Lesen mit. Diese Vision des Autors über die kommenden Tage unserer Welt ist eine Gewagte, jedoch keinesfalls von der Hand zu weisende. Dass wir einmal anhand eines Haustiers den Stellenwert in der Gesellschaft verdeutlichen klingt genauso abgedreht wie auch realitätsnah. 'Blade Runner' hat den Hauch einer dunklen Dystopie, welche auf knapp 220 Seiten intensiv von Dick ausgelebt wurde. Ein wunderbares, kurzweiliges Lesevergnügen für Freunde der bodenständigen Science-Fiction. Dieses Buch kann man immer wieder mal Lesen! 9,1 Sterne

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  • Ein Meisterwerk - egal ob Film oder Buch

    Blade Runner

    EliasBohst

    09. December 2016 um 19:18

    "Blade Runner" (original: Träumen Androiden von elektrischen Schafen) ist definitiv ein Meisterwerk, egal ob als Buch oder als Film.Bei diesem Werk zeigt sich die wahre Tiefgründigkeit eines Philip K. Dick. Obwohl die Rahmenhandlung in einer technologisch weit fortgeschrittenen Zukunft nach einem Atomkrieg spielt, sind die wichtigsten Dinge für die Menschen die Tiere. Wer sich kein echtes Tier leisten kann, der kauft zumindest aus Anstand ein elektrisches und so besitzt der Kopfgeldjäger Rick Deckard ein elektrisches Schaf, um das er sich kümmert, wenn er keine flüchtigen Androiden am Ende ihrer Dienstzeit jagt, um sie zu eliminieren.Erstaunlich an dieser Geschichte ist die Vorstellung, dass man mit elektrischen Tieren echte ersetzt, obgleich sie keinen Nutzen aufweisen, außer den, ein Statussymbol zu markieren. Da liegt es auch nicht allzu fern, dass sich Dick mit Empathie als zentralem Element beschäftigt hat. Diese ist es nämlich, die Androiden von den Menschen zweifelsfrei unterscheidet, da die Androiden physisch dem Menschen bereits zu sehr ähneln. So kommt es, dass Deckard eine Affäre mit Rachel Rosen beginnt, von der er bald nicht mehr weiß, ob sie tatsächlich ein Mensch ist.Alles in allem schafft das Werk viele Fragen und zeigt bereits relativ früh ein grundlegendes Dilemma auf, zu dem es tatsächlich nur noch eine Frage der Zeit sein könnte: Ab wann besitzt eine künstliche Lebensform ein echtes Bewusstsein? Und ganze nebenbei auch jene, wie wichtig uns Tiere sind, wenn es nicht mehr viele gibt.

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  • Erstklassiger Science-Fiction-Roman

    Blade Runner

    tob82

    14. May 2016 um 21:40

    Durch die Empfehlung eines Freundes bin zu dem Autor Philip K. Dick gekommen und da "Blade Runner" als sehr guter Film gilt, dachte ich mir, ich lese dieses Buch zuerst. Bereits nach weniger Seiten merkte ich dann, dass meine Auswahl wohl sehr gut gewesen war."Blade Runner" spielt in der Zukunft auf einer Erde, die durch einen Atomkrieg stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die meisten Tierarten sind ausgestorbenund der Großteil der Menschen sind auf den Mars ausgewandert. Zurück bleibeneinige Freiwillige sowie jeder, der einen bestimmten Intelligenztest nichtbestanden hat. Die Technik hat es mittlerweile geschafft, Androiden herzustellen, die dem Menschen exakt ähneln und nur noch mit Hilfe spezieller Tests ausfindig gemacht werden können. Die Androiden haben die Aufgabe, den Menschen zu unterstützen und wurden speziell als Geschenk für die neuen Marsbewohner konzipiert. Allerdings kommt es manchmal dazu, dass ein Android seinen "Herren" tötet und ein eigenständiges Leben beginnt. Hier kommt nun die Hauptperson ins Spiel: Rick Deckard. Er ist ein Androidenjäger und hat die Aufgabe, die "anarchistischen" und mörderischen Androiden aufzuspüren und zu eliminieren. Doch fällt es ihm immer schwerer, die Grenze zwischen Androiden und Menschen zu erkennen..."Blade Runner" ist ein spannendes und sehr unterhaltsames Buch. Dazu bekommt man einige Denkanstöße und auch abgesehen von der Androiden-Hauptstory gibt es einige Neuerung in der Welt, wie z.B. ein Gerät, mit dem man seine Stimmungen beeinflussen kann, die es auf jeden Fall lohnen, sich tiefer mit dieser Geschichte zu befassen. Fazit: Für alle Fans von Science-Fiction und utopischen Romanen auf jeden Fall ein Muss !

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  • Eine nette Lektüre für einige Mußestunden

    Blade Runner

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. October 2015 um 15:18

    Der im Jahre 1968 erschienene Roman "Blade Runner" (im engl. Original "Do Androids dream of electric Sheep?) führt den Leser in eine dystopische Welt der frühen 90er Jahre des 20. Jahrhunderts. Ein Atomkrieg hat die Erde endgültig verwüstet und viele Menschen sind auf eine Kolonie auf dem Mars ausgewandert. Nur wenige Überlebende verbleiben auf der Erde. Künstliche Lebewesen, sogenannte Androiden, werden in menschlicher und tierischer Gestalt für den Komfort hergestellt. Rick Deckard, ein Polizeibeamter in San Francisco, arbeitet als Prämienjäger und sucht abtrünnige Androiden auf, um sie zu vernichten. Dabei entwickelt er mehr und mehr Einsicht in die Existenz und Handlungsmotivation der künstlichen Intelligenzen und stellt seine Arbeit immer stärker in Frage. Der Unterschied zwischen Mensch und Androide besteht in der Fähigkeit, Mitgefühl, Empathie, für den anderen zu empfinden. Doch der Roman stellt die Frage, ob der Mensch dieses Gefühl per se in sich trägt oder nicht selbst (wie in Gestalt Phil Reschs) ein gefühlloses, der Rationalität verhaftetes Wesen ist. Die Gefahr, die von den Androiden ausgeht, ist konstruiert, ihr Tod nicht mehr als eine Geldquelle. Am Tod des anderen zu verdienen ist letztlich der Kern der Arbeit Rick Deckards. Damit spiegelt der Roman die von kriegerischen und sozialen Verwerfungen gekennzeichnete Historie der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Der Text spielt mit den Polen Empathie und Gleichgültigkeit. Gleichsam mit Gehorsam und Hinterfragen. Er gibt eine Welt wieder, die am moralischen Abgrund wandelt und eine Menschheit, die sich durch ihr eigenes Handeln "entmenschlicht". Leider wirkt die Handlung an vielen Stellen statisch, etwa in den kurzen Kampfszenen. Die Androiden, die als große Gefahr dargestellt werden, wirken schließlich wie naive, harmlose Geschöpfe. Dazu kommt die meiner Meinung nach etwas verwirrende Nebenhandlung um die Ersatzreligion "Mercerismus", die mit Hilfe von sogenannten "Einswerdungsboxen" gefühlsmäßige Verschmelzungen der Menschen untereinander anstrebt. Die tiefere Bedeutung dieses religiösen Aspekts ist mir leider nicht verdeutlicht worden, dennoch ist "Blade Runner" eine Empfehlung wert.

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  • Träumen Androiden von elektrischen Schafen?

    Blade Runner

    vanjarvis

    11. April 2015 um 21:16

    Nach einem atomaren Krieg ist ein großer Teil der Menschheit von der Erde geflohen. Die, die zurückgeblieben sind, halten sich in dieser postapokalyptischen Welt mithilfe von Stimmungsorgeln, dem Fernsehprogramm von Buster Friendly und dem Mercerismus, einem Kult, der auf dem (buchstäblichen) Aufstieg des Wilbur Mercer beruht, aufrecht. Als Beweis für ihre Menschlichkeit halten sie Tiere - und greifen dabei notfalls auch auf mechanische Nachbauten zurück, wenn sie sich die teuren realen Exemplare, die beinahe ausgestorben sind, nicht leisten können. So wie Rick Deckard, der ein elektrisches Schaf auf seinem Dach pflegt. Rick ist ein Prämienjäger, der Androiden aus dem Weg räumen soll… Doch Menschen und Androiden  sind bei weitem nicht mehr so klar voneinander zu unterscheiden wie man vielleicht meinen könnte. Der Originaltitel - Do Androids Dream Of Electric Sheep? - spiegelt den wahren Inhalt dieses Buches deutlich besser wider als der deutsche, denn im Mittelpunkt steht keine Kopfgeldjäger-Action, sondern vielmehr die Frage, was menschlich ist und was uns als Menschen tatsächlich ausmacht. Die Geschichte um Rick Deckard und seine Jagd auf die Andys ist dafür ein spannendes Trägermedium, aber was mich an diesem Buch gepackt hat, war vor allem das, was sich in Ricks Innerem abspielt, denn seine Überzeugungen kommen immer mehr ins Wanken, je mehr Namen er von seiner Prämienliste streichen kann.  Dick schrieb den Roman in den 60ern und war seiner Zeit damit weit voraus, doch die Geschichte und ihr philosophischer Unterbau haben bis zur heutigen Zeit in keinster Weise an Aktualität eingebüßt. Der Stil mag recht einfach sein, der Plot mag stellenweise ein paar lose Enden haben, und heutzutage mag die Geschichte bei weitem nicht mehr so neu wirken wie damals, aber im Großen und Ganzen trifft Dick dennoch einen Kern unseres Daseins, der ganz und gar unabhängig von jedem Stand der Technik und unabhängig von der Jahreszahl ist, die gerade auf unseren Kalendern steht.

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