Philip K. Dick Die Lincoln-Maschine

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Inhaltsangabe zu „Die Lincoln-Maschine“ von Philip K. Dick

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Neben „Blade Runner“ der entscheidende Roman Dicks zum Thema Künstliche Intelligenz: Um sich politischen Rat zu holen, lässt die amerikanische Regierung einen Androiden bauen, der die Denkstrukturen von Abraham Lincoln simuliert – mit verheerenden Folgen.

Einer der bedeutendsten amerikanischen Autoren der letzten Jahrzehnte, ein wahrer Visionär und einer der brillantesten Beobachter der westlichen Alltagskultur: Wenn Sie Philip K. Dick bisher noch nicht für sich entdeckt haben, dann wird es allerhöchste Zeit!
Philip K. Dick lieferte die Vorlagen zu den Filmen „Blade Runner“, „Minority Report“, „Total Recall“, „Paycheck“ und „A Scanner Darkly“.

Es läuft nicht gut für Louis Rosen und Maury Rock – ihre Firma, die elektronische Klaviere und Orgeln produziert, steckt in einer tiefen Krise. Da ersinnt Maury eine völlig neue Geschäftsidee: Er will die Fabrik auf die Produktion von Simulacra umstellen – künstliche Menschen, die weltweit bereits für Hilfsdienste und niedere Tätigkeiten eingesetzt werden. Maury jedoch hat etwas anderes vor: Seine Simulacra sollen Kopien berühmter historischer Persönlichkeiten sein, gerade so, als wären diese Menschen nie gestorben. Mit der ersten dieser Maschinen – eine Kopie von Edwin M. Stanton, Kriegsminister unter Abraham Lincoln – scheint alles perfekt zu laufen. Doch dann beschließt Maury, den legendären Präsidenten selbst nachzubauen – und zunehmend geraten die Ereignisse außer Kontrolle …

Was ist ein Mensch? Mit dieser Frage hat sich Philip K. Dick zeit seines Lebens befasst, diese Frage hat er in etlichen seiner Romane – nicht zuletzt 'Blade Runner' – thematisiert. Ist es möglich, dass wir eines Tages Maschinen erzeugen könnten, die nicht nur wie Menschen aussehen, sondern sich auch menschlich verhalten? Vielleicht sogar menschlicher als wir?

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  • Rezension zu "Die Lincoln-Maschine" von Philip K. Dick

    Die Lincoln-Maschine

    awogfli

    08. March 2012 um 16:04

    Naja die gewohnte Dick'sche Qualitätsarbeit ist dieses Werk meiner Meinung nach gar nicht. Zwar dreht sich die Handlung wie meistens in seinen Werken um die Grundfaktoren der Menschlichkeit im Gegensatz zu Maschinen (Androiden), aber es fehlen völlig diese kleinen ironischen humoristischen Elemente, die ich so liebe und auch mit der Gesellschaftskritik ist es diesmal nicht so weit her. Das Ende wirkt auch nicht ausgereift und durchdacht, irgendwie scheint mir der Roman wie ein unfertiges Manuskript, in das die wichtigen Elemente noch eingefügt werden müssten. Alles in allem leider eine Enttäuschung für einen Fan wie mich, aber natürlich noch immer von relativ hoher Qualität.

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  • Rezension zu "Die Lincoln-Maschine" von Philip K. Dick

    Die Lincoln-Maschine

    sonham

    07. August 2011 um 14:07

    Die Kombination aus Autor, Titel und Klappentext klang sehr vielversprechend - die Geschichte entwickelte sich jedoch ganz anders als erwartet. Viel habe ich bisher zwar noch nicht von Philip K. Dick gelesen, doch was ich kenne, gefällt mir sehr gut. Umso verwirrter war ich hier, als ich merkte, dass die sog. “Lincoln-Maschine” eine eher untergeordnete Rolle spielt. Ich wartete auf die Auflösung, den großen Knall, doch der stellte sich nicht ein. Vielmehr dreht sich alles um Menschen, ihre “Zivilisationskrankheiten” und den Versuch, Beziehungen aufzubauen. Das Nachwort von Tim Powers klärt schließlich all die Ungereimtheiten auf und lässt mich mit einem Kopfschütteln zurück. Manche Herausgeber haben ihren Beruf verfehlt… Trotz allem ist es ein recht interessantes Buch, das aber das Genre “Sciene Fiction” nur am Rande streift.

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  • Rezension zu "Die Lincoln-Maschine" von Philip K. Dick

    Die Lincoln-Maschine

    Draco_Tenebris

    Philip K. Dick gehört zu denjenigen Autoren, deren Vorstellungskraft und Ideenreichtum die meine bei weitem übertreffen. Da, wo er hindenkt, und das, was er schreibt, liegt in dem Bereich, wo ich ohne seine Bücher niemals hinkommen würde. Dick hat einen so fabelhaften, detailierten Schreibstil, der mich vollends fasziniert. Egal, über was er schreibt - er hat sich auch bei diesem Roman "Die Lincoln Maschine" selbst übertroffen. In diesem Roman erzählt er die Geschichte von zwei Geschäftsleuten, Maury Rock und sein Partner Louis Rosen, aus dessen Sicht das ganze Buch aufgebaut ist. Die beiden kommen auf den abstrusen Gedanken, Kopien von historischen Figuren herzustellen und diese zu verkaufen. Was auf den einen erschreckend wirken mag, ist für den anderen eine brilliante Verkaufsidee - und in Null komma Nichts taucht in dieser zu Anfangs wirren Geschichte plötzlich Abraham Lincoln und zwei weitere Figuren aus seiner Zeitepoche auf. Tatsächlich hat die Kopie, von Dick auch Simulacrum oder Simulacra genannt, erschreckend ähnliche Züge mit dem echten Vorbild angenommen. Sogar die Nachdenklichkeit und die oftmals depressiven Züge des amerikanischen Präsidenten wurden perfekt in die Maschine eingebaut, die ihre Erbauer jeden Tag aufs neue fasziniert, erschreckt und gleichzeitig unterrichtet. Es geht so lange alles gut, bis Louis Rosen schizophrene Züge an sich entdeckt - seine Liebe zur Tochter von Maury Rock, der psychisch labilen Pris Frauenzimmer (die mich während des ganzen Buches sehr stark an die Pris aus seinem Werk und dem Film "Blade Runner" erinnert hat), entwickelt sich mehr und mehr zu einem Drama, das für Rosen in einer Klinik für Schizophreniekranke in Kansas endet. Selbst als Leser des Buches weiß man oft nicht, was nun Wahn oder Wirklichkeit ist. "Die Lincoln Maschine" ist kein bloßer Science-Fiction-Roman, indem es um einen einfach nachgebauten Menschen geht. Man kann sogar einiges daraus lernen: über die Menschheit Allgemein, über amerikanische Geschichte, und über Schizophrenie. "Die Lincoln Maschine" ist wirklich interessant und hat mir sehr gut gefallen. Ich hoffe das ich noch mehr Bücher von Philip K. Dick lesen und weiterhin verfolgen kann, was seinem genialen Geist entsprungen ist. Einfach nur faszinierend, für alle Fans seiner Romane!

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  • Rezension zu "Die Lincoln-Maschine" von Philip K. Dick

    Die Lincoln-Maschine

    rallus

    11. January 2010 um 15:19

    Es geht bei Dick immer um die Frage was ist Realität, hier wird ein quasi lebendiges Wachsfigurenkabinett erstellt, ein Android der Abraham Lincoln darstellt. Dick entwirft eine unmoralische amerikanische Gesellschaft, in denen die gestrandeten Hauptfiguren etwas hilflos agieren und sich von der Begeisterung an der Wissenschaft mitreissen lassen. Guter Einstieg in das Denken von Dick, unspektakulär aber gut zu lesen.

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  • Rezension zu "Die Lincoln-Maschine" von Philip K. Dick

    Die Lincoln-Maschine

    Illaria

    08. December 2008 um 18:11

    Hoch interessante Charaktere. Sehr tiefgehend, sehr menschlich, sehr sympathisch. Absolut empfehlenswert! - Und die Coverfarbe ist gruseligschön ^^

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