Philip K. Dick Erinnerungsmechanismus

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Inhaltsangabe zu „Erinnerungsmechanismus“ von Philip K. Dick

Hollywood-Autor Philip K. Dick at his best.§"Wechselbalg" und "Erinnerungsmechanismus" sind zwei Hörspiele von abgründiger Phantasie

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  • Rezension zu "Erinnerungsmechanismus" von Philip K. Dick

    Erinnerungsmechanismus
    sabisteb

    sabisteb

    03. December 2012 um 14:06

    Diese CD enthält zwei Hörspiele von Philip K. Dick: Erinnerungsmechanismus und Wechselbalg. Erinnerungsmechanismus: Paul Sharp ist im Landwirtschaftsministerium dafür zuständig, die Akten der Prospektoren, welche durch den dritten Weltkrieg zerstörte Gebiete untersuchen, danach zu bewerten, ob eine Regenerierung sich rentiert und möglich ist, oder nicht. Paul leidet unter einer immer wiederkehrenden Halluzination, dass er fällt. Er hat dadurch Angst vor Höhen und begibt sich daher in psychiatrische Behandlung. Dr. Ben Humphries, behandelt Paul mittels des "Memo-Helms" um verschüttete Erinnerungen zu Tage zu fördern. Liegt Pauls Angst in einem Traumatischen Erlebnis in der Kindheit oder hat die Mutation ihn zu einem unvollständigen Präkog gemacht, der seinen eigenen Tod vorhersieht? Das Hörspiel des BR aus dem Jahr 2001 basiert auf der Kurzgeschichte "Erinnerungsmechanismus" ("Recall Mechanism"), die in „If“ im Juli 1959 veröffentlicht wurde. Die Präkogs erinnert an "Minority Report" (Kurzgeschichte desselben Autors aus dem Jahr 1956) und könnten diese Erinnerungsmechanismus könnte durchaus eine Vorgeschichte zu Minority Report sein. Man vermutet dass diese Kurzgeschichte bereits 1955 geschrieben wurde aber erst 1959 veröffentlicht wurde. Die Geschichte endet ein wenig abrupt, wirkt unfertig, obwohl man natürlich vermuten kann, wie es ausgehen wird. Das 22 Minuten kurze Hörspiel ist absolut minimalistisch und kommt mit nur wenigen Sprechern aus (Horst Sachtleben, Philipp Moog, Michael Tregor, Irina Wanka, Hans Jürgen Stockerl) und so gut wie keinen Effekten aus. Hörspielbearbeitung und Regie: Marina Dietz Wechselbalg: Der Toxikologe Lester Herrick, ist ein egozentrischer Workaholic, der seine Frau gerade mal als Nützliche Bedienstete ansieht und Kinder einfach nur nervig findet. Für ihn gibt es nur eine, seine heißgeliebte Arbeit. Als er die Planeten Rexor 4 erforschen darf, reist er sofort ab. Seine Frau Jill hingegen beschließt, sich von Lester scheiden zu lassen. Als Leser jedoch zurück kommt, ist er wie ausgewechselt, der Perfekte Ehemann, denn der eigentliche Leser wurde von einem Alien übernommen. Jills Burder Frank, der für den Geheimdienst arbeitet, will die Angelegenheit bereinigen und wieder den echten Lester zurückholen, stößt aber auf Widerstand. Dieses Kurzhörspiel basiert auf der Kurzgeschichte "Human is", die Ende 1955 in „Startling Stories“ veröffentlicht wurde. Es geht darum, was menschlich ist, was einen Menschen und menschliches Verhalten ausmacht. Kann der Außerirdische menschlicher sein als derjenige, den er ersetzte? Vor die Wahl gestellt, ob sie einen fiesen, egozentrischen Arsch als Ehemann behalten möchte, oder einen Gentleman von vor 200 Jahren trifft Jill die richtige Entscheidung und entscheidet sich für die Menschlichkeit. Das Kurzhörspiel des BR aus dem Jahr 2001 unter der Regie von Marina Dietz ist wirklich nur ganze 19 Minuten kurz, dennoch ein wirklich wunderbares, minimalistisches und doch stimmungsvolles Stück mit einer Botschaft. Die Sprecher (Axel Milberg, Jule Ronstedt, Thomas Meinhardt, Christoph Lindert, Benjamin Heckner) sind sehr gut, die akustische Untermalung beschränkt sich auf wenige klassische Klavierstücke. Fazit: Zwei kurze Hörstücke des paranoiden Autors, die trotz ihrer Kürze eine Botschaft haben und überraschen.

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