Philip K. Dick Marsianischer Zeitsturz

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Inhaltsangabe zu „Marsianischer Zeitsturz“ von Philip K. Dick

Eine Siedlung auf dem Mars, ein hochbegabtes Kind, das Zeitbrüche aufspürt, eine eingeborene Bevölkerung, die verstanden hat, dass sich auf dem Mars die Zeit nicht linear, sondern in Schleifen bewegt. Eine zentrale Macht, die alles für sich will, und der Einzelne, der gefangen in der Realität, langsam einen befreienden Ausblick auf die Wahrheit erhascht. Wie in einem Brennglas versammelt ›Marsianischer Zeitsturz‹ (1964) die vielen Aspekte von Philip K. Dicks Vision. 'Philip K. Dick war der Dostojewskij, der große Fragende, der zweifelnde Prophet der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.' Paul Williams (Quelle:'Flexibler Einband/25.09.2014')

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  • Rezension zu "Marsianischer Zeitsturz" von Philip K. Dick

    Marsianischer Zeitsturz

    lipophil

    08. August 2012 um 20:06

    Die Erde ist überbevölkert, der Mars wird besiedelt. Dieser Roman berichtet von den Menschen, die sich auf dem Mars angesiedelt haben, den Schwierigkeiten, die sie überwinden müssen und den Ureinwohnern des Marses, den Bleichmännern. Psychisch labile Menschen werden in besonderen Camps untergebracht und behandelt. Als ein Gerücht die Runde macht, dass die Vereinten Nationen ein großes Stück Land auf dem Mars kaufen wollen, um dort Wohnungen für weitere Siedler auf dem mars zu bauen, ruft dies Spekulanten auf den Plan. Einer von ihnen kommt auf die Idee, die angebliche Fähigkeit der Präkognition von Menschen mit Depressionen zu nutzen, um mehr über dieses Gerücht zu erfahren. In der Folge wird der Roman etwas wirr, springt immer wieder in der Zeit vor und zurück und man muss ihn schon sehr aufmerksam lesen, um den Faden nicht zu verlieren. Mir perönlich war er etwas zu verquer, mir gefallen andere Roman Dicks besser. Aber gerade beim Philip K. Dick gilt: jedes Buch ist anders und jedes Buch ist Geschmackssache.

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  • Rezension zu "Marsianischer Zeitsturz" von Philip K. Dick

    Marsianischer Zeitsturz

    awogfli

    06. March 2012 um 15:28

    Ein verstörendes Buch - in allem - aber gut. Der Mars ist besiedelt und auf der Erde herrscht extreme Überbevölkerung. Jeder fünfte Mensch auf der Erde ist Schizo, auf dem Mars (nur Gesunde dürfen eigentlich auswandern) existieren sie eigentlich nicht bzw. werden in Camps versteckt. Unter dem Ausdruck Schizo-Abnorm werden sowohl genetische Körperbehinderungen als auch Psychosen, Autismus.... subsummiert. Lediglich die Neurotiker, die mit den leichten Störungen sind die Gesunden, denn sie können perfekt ihre Überlebensstrategien auf jeden Planeten und jede Umgebung anwenden. Wie immer wirft Dick fragen der Ethik auf: Soll man diese "gestörten" Menschen killen, wegsperren oder integrieren - was tut man, damit sich diese Krankheiten genetisch nicht noch mehr weiterverbreiten. Zwei Personen ein kleiner Junge und ein Mechaniker haben derartige Störungen, die sie aber auch befähigen, in die Zukunft zu sehen. Der Junge stürzt regelrecht vor und zurück durch die Zeit und diese beginnt sich aufzulösen. Punktgenau wird bei diesen Personen extrem anschaulich die innere grausame Welt eines Psychotikers beschrieben. Den Stern Abzug (eigentlich sollte es nur ein halber sein) gebe ich, weil die Auflösung der Zeit, die Zeitsprünge und die Universen der beiden Kranken zum Schluss wirklich zu verrückt und nicht mehr nachvollziehbar werden.

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  • Rezension zu "Marsianischer Zeitsturz" von Philip K. Dick

    Marsianischer Zeitsturz

    rallus

    25. January 2010 um 12:24

    Etwas mehr eingängig erzählter Roman von Dick, auf dem Mars, die von den Problemen der Besiedlung und den teilweise ganz alltäglichen Dingen handelt. Am Ende dreht die geschichte dann doch in psychedelische Gefilde - wie es bei Dick eben so üblich ist. Einer seiner stärksten Romane.

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