Philip K. Dick Ubik

(102)

Lovelybooks Bewertung

  • 104 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 2 Leser
  • 11 Rezensionen
(54)
(32)
(12)
(2)
(2)

Inhaltsangabe zu „Ubik“ von Philip K. Dick

»Dieses Buch stellt Philip K. Dick endgültig auf eine Stufe mit den großen amerikanischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Und ich spreche von den wirklich Großen!« Stanislaw Lem
Vor beinahe vierzig Jahren geschrieben, hat dieser Roman, der nach Meinung zahlloser Kritiker zu den großen metaphysischen Werken der Weltliteratur zählt, bis heute nichts von seiner beklemmenden Faszination verloren. Erstmals in deutscher Sprache wird in dieser vollständig überarbeiteten Neuausgabe auch das legendäre »Ubik«-Drehbuch veröffentlicht, das der Autor 1974 im Auftrag eines französischen Produzenten verfasste.

Kann keine neuen Akzente setzen

— tob82

Lean over the bowl and then take a dive All of you are dead I am alive

— Buchsuechtiger

Nicht ganz einfach, eignet sich nicht als Nachtlektüre, aber ein Klassiker den man gelesen habe sollte

— TobyBurns

Stöbern in Science-Fiction

Die Neunte Stadt

Die Idee ist gut, aber die Umsetzung? Naja...

TheBookAndTheOwl

Arena

Zu selbstherrlich und vorhersehbar

brokkolino

Heliosphere 2265 - Der Helix-Zyklus: Die andere Seite

Genial, kompliziert und wieder superspannend! Science Fiction der Extraklasse!

Buchgespenst

Spiegel

Eine gelungene Novelle, die einzig unter ihrer Kürze leidet. Gerne mehr!

killmonotony

Die Mission

Nicht die erhoffte Offenbarung

Chorchill

QualityLand

Zukunftssatire mit erschreckenden Parallelen zur Gegenwart und mit einem Schuss Känguru ;-) Den Stempel "witzig" hat sich das Buch verdient

Fernweh_nach_Zamonien

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Kann keine neuen Akzente setzen

    Ubik

    tob82

    29. April 2016 um 21:54

    Ich hatte schon zwei oder drei Jahren keinen Philip K. Dick-Roman mehr gelesen als mir neulich ein Freund von "Ubik" vorschwärmte. Ich habe einige Romane von Dick gelesen, darunter "Blade Runner", "Zeit aus den Fugen" und mein Lieblingsroman von Dick "Die drei Stigmata des Palmer Eldritch". Ich griff daraufhin also zu "Ubik" und war zunächst recht begeistert. Die ersten hundert Seiten vergingen wie im Flug. Eine typische Dick-Welt mit interessanten Details und vielversprechender Story. Je länger ich dann aber las, desto gelangweilter wurde ich von der Geschichte. Ich fand das bemerkenswert, weil gerade in diesem Bereich der Geschichte der eigentliche metaphysisch hinterlegte Teil der Handlung erst begann. Vielleicht lag es aber auch gerade daran. Diese Art von Geschichte hat Dick für mich einfach zu sehr ausgelutscht. Vom Grundsatz her sehr ähnliches habe ich in anderen Dick-Büchern schon gelesen und größtenteils viel besser - siehe v.a. das oben erwähnte "Die drei Stigmata des Palmer Eldritch". Die Geschichte wirkt leider recht gekünstelt und bemüht. Gestört hat mich auch, dass die eigenen Konzepte z.T. sogar erläutert werden, z.B. mit expliziter Erwähnung des Tibetanischen Totenbuches. Es wirkt ein bißchen so als hätte er versucht, eine recht lineare Story mit diversen Einfällen auf ein metaphysisches Niveau zu heben. Das ist ihm nicht gelungen (auch wenn viele Details und Ideen im Roman durchaus nett sind). Am Ende gab es dann sogar noch eine Art Auflösung, die mich auch wenig begeistern konnte.Desweiteren ist auf jeden Fall noch zu erwähnen, dass die eigentliche Geschichte nur ca. 60% des Buchumfanges ausmacht (ca. 260 Seiten). Der Rest ist gefüllt mit einer Drehbuchversion von "Ubik", die Dick selbst geschrieben hat. Diese habe ich nur angelesen, weil es im Prinzip einfach die gleiche Geschichte ist und damit noch weniger spannend als der Roman selbst. Spannend ist es allerdings durchaus zu sehen, wie sich Dick konkret einzelne Szenen des Romans vorgestellt hat (bzw. zumindest für die Leinwand) und vielleicht - wenn man Lust und Zeit hat - Roman und Drehbuch parallel zu lesen.Fazit: "Ubik" zählt für mich nicht zu den Highlights von Dicks Werk. "Dick-Erfahrene" können meines Erachtens diesen Roman ohne Verluste überspringen. Für "Dick-Neulinge" könnte er auf der anderen Seite ganz interessant sein, weil er viele typische Dick-Elemente enthält und recht kurzweilig zu lesen ist. 3(,5) Sterne.

    Mehr
  • eBook Kommentar zu Ubik von Philip K. Dick

    Ubik

    achim schläbitz

    22. March 2016 um 01:00 via eBook 'Ubik'

    muss ich zu p.k. dick noch etwas sagen? zeitlose schlaue sf. ubik reiht sich ein in die linie seiner durchweg lesenswerten bücher. grossartige unterhaltung. unbedingt lesen!!!

  • Simple Stories are the best

    Ubik

    Martin_Keune

    03. April 2013 um 17:30

    UBIK wird immer wieder für kompliziert gehalten, dabei ist es gerade die frappierende Einfachheit der Story, die das Buch 1969 zu Dicks Meisterwerk machte – und zu einem Buch, nach dem die Science Fiction nicht mehr so war wie vorher.  Wie in den Strophen eines Songs (oder den Leveln eines Computerspiels) stürzt eine Raumschiff-Crew auf der Erde rückwärts durch die Zeit. Von Strophe zu Strophe geht es weiter zurück, und je weiter man kommt, um so schwerer wird es, an das drogenhaft benötigte Lebenselixier Ubik heranzukommen. Ein boshafter Gegenspieler behindert die Jagd nach dem Stoff zusätzlich.  In einer verblüffenden Auflösung wird am Ende des Buchs alles erklärt: Die Story, die Parallelwelten, der Gegenspieler. Und unser suchthaftes Streben nach Erfüllung oder Glück (und die Beschwerden des Alters, die Abnutzung des Erfolgs, der immer währende Daseinskampf) gleich mit.  Ein Juwel, ein Klein-, nein: Großod, gerade wegen der strengen logischen Form des Aufbaus, der Parabelhaftigkeit und der Glaubwürdigkeit, mit der Figuren und Szenarien hier gezeichnet sind. Eins meiner 100 Lieblingsbücher aller Zeiten.

    Mehr
  • Leserunde zu "ich, Mars" von Lucas Edel

    ich, Mars

    Lucas_Edel

    Liebe Leserinnen und Leser! Sieh mal einer an, Amazon ist superschnell!!! Also kann ich die Leserunde hier schon mal aktivieren. Offiziell beginnt sie erst am Samstag, 13. 10. 2012 ... es ist aber natürlich erlaubt sich schon zuvor hier umzutun. :) Ich habe drei Unterkategorien eingeführt: 1. Fragen an den Autor ... wo ihr mich alles zum "Making of" fragen könnt 2. ich, Mars ... wo wir über das Buch an sich sprechen 3. Dachstein Mars Simulation 2012 ... hier hoffe ich, dass ich jemand vom Österreichischen Weltraumforum organisieren kann, der mit Euch darüber plaudern kann, was das ÖWF alles so gemacht hat, macht und machen wird ... special service for special readers! In diesem Sinne wünsche ich Euch ein spannendes Leserelebnis und freue mich von Euch zu hören. LG, Euer Luc

    Mehr
    • 79
  • Rezension zu "Ubik" von Philip K. Dick

    Ubik

    Gwenselah

    24. June 2012 um 18:11

    Ubik ist eines der Bücher, das eigentlich mehr als fünf Sterne verdient hätte. Über die Filme "Total Recall" und "Bladerunner" bin ich zu Philip K. Dick gekommen, der die Vorlagen zu diesen Filmen schrieb. Das Buch Ubik ist so spannend, dass ich es an einem Tag durchgelsen habe. Ich will hier gar nicht mehr zu dem Inhalt sagen, als in der kurzen Inhaltsangabe zum Buch steht, das würde zu viel vorwegnehmen. In der Geschichte werden verschiedene Realitätsebenen vermischt und der Leser stellt sich schon nach kurzem die Frage, was ich echt und was nicht. Ubik ist auch ein Buch, was man gut mehrmals lesen kann, gibt es doch so viele kleine Hinweise die beim ersten Lesen nicht auffallen.

    Mehr
  • Rezension zu "Ubik" von Philip K. Dick

    Ubik

    Draco_Tenebris

    25. May 2012 um 19:54

    Philip K. Dick zählt seit seinen Büchern "Blade Runner" und "Die Lincoln Maschine" zweifelsfrei zu meinen absoluten Lieblingsautoren. Deshalb habe ich nun beschlossen, mir seine Bücher zu besorgen, weil ich einfach vollkommen fasziniert von diesem Autor und seiner Gedankenwelt bin. "Ubik" war allerdings etwas schwieriger zu lesen, weil der Autor mit schwierigem Stoff umzugehen weiß. Was bei "Ubik" los ist, ist Anfangs nur schwer zu eruieren. In diesem Roman geht es um die Tatsache, das man Menschen in ein bestimmtes Gebäude bringen kann, um sie dort einfrieren zu lassen - was man dort als die sogenannte "Kaltpackung" kennt. In diesen Gebäuden ist es möglich, die Gehirnaktivitäten offensichtlich verstorbener Menschen aufrecht zu erhalten, um mit seinen Verstorbenen noch ein wenig in Kontakt bleiben zu können. Dies passiert auch mit Glen Runciter, der Hauptperson des Buches. Glen besitzt eine Agentur, mit der es ihm möglich ist, Menschen mit besonderen Fähigkeiten wie Telepathie oder anderen Psi-Talenten aufzuspüren. Sein Mitarbeiter Joe Chip unterstützt ihn dabei, aber im Laufe des Buches passieren einige unglaubliche Dinge, auf die ich jetzt nicht so genau eingehen möchte, um die Spannung nicht weg zu nehmen. In "Ubik" spielt der Autor wieder mit vielen verschiedenen Ideen. Die Idee mit den Psi-Talenten hat mir aber am Besten gefallen. Es hat mich auch ein wenig an "Blade Runner" erinnert, wo man ja auch die Replikanten gejagt hat, während es hier wiederum Psi-Talente waren, die gejagt wurden. Sehr interessant war auch der Teil, indem Joe Chip und seine Gruppe merkten, das etwas nicht mit der Zeit stimmt, und sie sich plötzlich in einer anderen Welt befanden. Die Figuren waren mir hier allerdings weniger sympathisch, aber Joe Chip fand ich schon schräg genug, um ihn zu mögen. Auch die weiblichen Charaktere waren toll, besonders Ella Runciter hat zum Schluss ihr Bestes gegeben. Was dieses "Ubik" nun eigentlich ist, das werde ich hier nicht verraten, das soll jeder für sich selbst heraus finden, aber es hat mich amüsiert, das es im Buch immer und immer wieder auftauchte, in ständig anderen Formen. Der eigentliche Roman, "Ubik" endet allerdings nach einer gewissen Seitenanzahl und man fragt sich: "Das war es schon?" Nein! Das war eben nicht schon alles! Denn es geht weiter: während "Ubik" in Romanform endet, findet man im Anschluss eine Art Drehbuch. In diesem Drehbuch klärt der Autor den verwirrten Leser letztendlich darüber auf, was wirklich in dem Buch passiert ist. Und man erfährt noch mehr über das geheimnisvolle "Ubik". Fazit: mir hat das Buch gut gefallen, aber es gefiel mir nicht so gut wie "Blade Runner" oder "Die Lincoln-Maschine". Dennoch zähle ich Dicks Literatur zu meiner liebsten, und ich werde mir auf alle Fälle weitere Bücher von ihm besorgen, da ich unbedingt wissen will, was sich dieser Mann noch so alles einfallen hat lassen. Ich bin einfach fasziniert von seinen Ideen und seiner Gedankenwelt und bin sehr gespannt auf mehr. Für Fans von Philip K. Dick sicherlich eine interessante und langwierige Lektüre!

    Mehr
  • Rezension zu "Ubik" von Philip K. Dick

    Ubik

    awogfli

    06. March 2012 um 15:25

    Dieses Buch von Dick kam mir ein bisschen weniger ethisch philosopisch vor, dennoch stotzt es nur so von traumhaften Einfällen. Das Werk spielt wie viele von Dicks Romanen sehr verwirrend in einer "Zukunft" im Jahr 1990, aber man muss ja bedenken, dass Dick diese Bücher 1964 schrieb. In dieser nahen "Zukunft" sterben die Menschen nicht sofort, sondern dämmern noch Jahre in Kaltpackungen dahin, die Angehörigen können mit ihnen in Kontakt treten und somit auch langsam von ihnen Abschied nehmen. Weiters existieren wie in vielen SF-Romanen mehrere Psi Talente (Telepaten, Präkognitoren, Telekineten...) und Antitalente, die solche Fähigkeiten blockieren. Eine Mitarbeitergruppe von Psi-Antitalenten gerät in eine verzwickte Gesschichte, die fast ein Krimi ist und in der man den/die Verräter/Mörder suchen kann. Die witzigste Idee ist aber, dass jedermann von seinen elektronischen Haushaltsgeräten erpresst und tyrannisiert wird. Und jetzt stellt Euch mal vor, wie das der Kühlschrank oder die Kaffeemaschine mit Euch macht. Viel Vergnügen beim Herausfinden! Fazit absolut lesenswert!

    Mehr
  • Rezension zu "Ubik" von Philip K. Dick

    Ubik

    rallus

    25. January 2010 um 11:33

    Irrwitziges Buch über die Realität; hat man sich an die Umstände gewöhnt, sich eingelesen, wird man immer wieder aufs Neue erstaunt, bis man sich am Ende fragt was nun wirklich Realitär ist. Was ist Ubik?

  • Rezension zu "Ubik" von Philip K. Dick

    Ubik

    Illaria

    08. December 2008 um 18:12

    Total verwirrendes Buch! Man kann von niemandem erwarten sowas zu verstehen - typisch Dick halt. Aber interessant.

  • Rezension zu "Ubik" von Philip K. Dick

    Ubik

    sweet_cherrie

    20. September 2008 um 18:57

    wunderschöne verschachtelte geschichte aus der zukunft in der man nicht weiss, ob die zeit gerade vor oder rückwärts läuft und die kurzen sprüche zu ubik lockern das ganze immer wieder auf. sehr empfehlenswert

  • Rezension zu "Ubik" von Philip K. Dick

    Ubik

    Babscha

    26. March 2008 um 21:05

    Story: Joe Chip und seine Truppe von Telepathen, Präkogs usw. werden von Gegenspielern auf den Mond gelockt und dort in eine Explosion verwickelt, durch die deren weitere Existenz schlagartig ins Chaos gestürzt wird. In einem ständigen Wechsel der Handlungsebenen zwischen "wahrem" Leben, Halbleben und endgültigem Tod scheint es für die Protagonisten kein Entrinnen zu geben. Alle Hoffnungen stützen sich zuletzt auf das sagenumwobene Wundermittel "UBIK", nur echt in der goldenen Spraydose....... Dick legt mit seinem bereits 40 Jahre alten Buch ein tolles und visionäres Stück Literatur hin, das durch interessante Ideen, veschachtelte Zeit- und Handlungsebenen, typisch Dick´schen Wortwitz und nicht zuletzt eine sich in der zweiten Buchhälfte massiv beschleunigende Story mit völlig unerwartetetn Wendungen überzeugt. Auch heute noch absolut lesenswert.

    Mehr
  • Rezension zu "Ubik" von Philip K. Dick

    Ubik

    spaceinvader

    07. March 2008 um 09:07

    Die Geschichte in Ubik liefert ein Paradebeispiel für das Dick-typische Hinterfragen der Wirklichkeit. Dabei haben die Charaktere in dieser Geschichte (eine Gruppe Telepathen) allen Grund, an "ihrer" Realität zu zweifeln, denn bei einem Attentat getöteter Chef überbringt ihnen scheinbar aus der Zwischenwelt verschlüsselte Botschaften. Schnell wird klar, dass nicht er sondern sie selbst dem Attentat zum Opfer gefallen sind und sich nun in einem Schwebezustand zwischen Leben und Tod befinden. Als ob der Dramatik damit noch nicht Genüge getan wäre, scheint eine mysteriöse Kraft auf sie zu wirken, die ihre subjektive Realität ständig verändert und immer weiter in der Zeit zurück versetzt - mit tödlichen Nebenwirkungen für die Protagonisten. Ihre einzige Hoffnung liegt in einem Spray, das die letzte Konstante ihrer Welt zu sein scheint: Ubik. Das eigentliche Thema wird nie aus den Augen verloren, lässt die Charaktere wie auch den Leser im Unklaren über das eigentliche Geschehen und endet mit der Erkenntnis, dass noch lange nicht alles so ist, wie es zu sein scheint. Ein absolut fesselndes Lesevergnügen, mal wieder mit dem Nicht-aus-der-Hand-legbar-Effekt. Wer sonst mit Philip K. Dick nicht unbedingt etwas anfangen kann, sollte sich einmal mit Ubik beschäftigen - in meinen Augen ein "Muss-ich-Haben" für jedes Bücherregal.

    Mehr
  • Rezension zu "Ubik" von Philip K. Dick

    Ubik

    aquacat

    30. August 2007 um 16:28

    Hat mir auch beim zweiten Lesen vor kurzem wieder sehr gut gefallen, vor allem die "Ubik-Werbung".

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks