Philip Kerr Das letzte Experiment

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Inhaltsangabe zu „Das letzte Experiment“ von Philip Kerr

Der Schoß ist fruchtbar noch. Buenos Aires, 1950. Privatdetektiv Bernie Gunther soll für Peróns Geheimpolizei die vermisste Fabienne von Bader ausfindig machen. Bei seiner Suche nach dem fünfzehnjährigen Mädchen stößt er in der Wüste auf ein verlassenes Lager, das seine schlimmsten Befürchtungen weckt. Immer mehr gerät Gunther unter Druck, denn nicht nur die Perónistas sind hinter dem Mädchen her. Zu welchem Schatz ist Fabienne der Schlüssel? Und welche Rolle spielt die schöne Jüdin Anna? Bald steht Gunther im Fadenkreuz der verschiedensten Mächte. 'Ein glänzender, erfindungsreicher Thriller-Autor.' (Salman Rushdie)

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  • Südamerika nach dem 2. Weltkrieg

    Das letzte Experiment
    P_Gandalf

    P_Gandalf

    30. November 2016 um 20:09

    Der Roman hat mir gut gefallen unter anderem weil er ein Thema aufgreift, über das man im Allgemeinen wenig erfährt.Der 2. Weltkrieg ist schon 5 Jahre zu Ende und im Argentinien Perons haben sich viele Nazi-Größen eine neue Existenz aufgebaut. Doch auch diese Sicherheit ist nicht umsonst. Nachdem Bernhard Gunther aus Deutschland fliehen musste, lebt er unter falschem Namen in Buenos Aires und gerät wiedermal zwischen die Fronten. Der argentinische Geheimdienst heuert ihn an, um nach einem verschwundenen 15-jährigen Mädchen zu fahnden.  Ehe sich Gunther versieht, gerät er in Konflikt mit ex Nazis, die mit ihren menschenverachtenden Forschung einfach weitermachen möchten.Von der ersten bis zur letzten Seite spannend geschrieben. Die Grenze zwischen historischem Hintergrund und Fiction verwischen schnell. Die handelnden Personen sind gut getroffen. 

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  • Rezension zu "Das letzte Experiment" von Philip Kerr

    Das letzte Experiment
    Holden

    Holden

    15. September 2012 um 13:58

    Bernhard Gunther flieht 1950 über Genua nach Buenos Aires, um sich einer Verfolgung als Kriegsverbrecher zu entziehen. Dort angekommen wird er gebeten, eine vermißte Deutschargentinierin zu finden, die wie ein Mädchen, das zuvor entführt wurde, eventuell bereits ermordet und verstümmelt wurde. Colonel Montalban erinnern die Fälle an Mordfälle in Berlin aus dem Jahr 1932, und deshalb bittet er den ehemaligen Polizisten Gunther um Hilfe...Gewohnt hohe Krimiqualität von Kerr, er schreibt einfach die phantasievollsten Thriller!

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  • Rezension zu "Das letzte Experiment" von Philip Kerr

    Das letzte Experiment
    PaulTemple

    PaulTemple

    16. April 2012 um 17:59

    Im Jahr 1950 kommt der ehemalige deutsche Geheimagent Bernie Gunther in Argentinien an und plant nichts weiter, als ein geruhsames Leben, welches ihn die Nazigreueltaten vergessen lässt. Doch als der argentinische Geheimdienst ihn darum "bittet", ein vermisstes Mädchen zu finden, dessen Verschwinden große Ähnlichkeit mit einem nicht gelösten Fall aus Gunthers Vergangenheit aufweist, ist Bernies Ehrgeiz erneut geweckt und er stürzt sich wieder einmal in einen gefährlichen und mysteriösen Fall. Besonders interessant fand ich in diesem Band die verschiedenen Zeitebenen 1950 und 1932, welche sich ausgesprochen gut ergänzen und zum Schluß gemeinsam zur Lösung des Falls beitragen. Empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Das letzte Experiment" von Philip Kerr

    Das letzte Experiment
    Monsignore

    Monsignore

    28. January 2010 um 22:45

    Philip Kerr hat schon mehrfach durch ungewöhnliche und originelle Krimi- und Thrillerideen überrascht, zuletzt mit "Das Janusprojekt". Darin machte Privatdetektiv Bernie Gunther - selbst in Schuld verstrickt - Jagd auf Naziverbrecher im traumatisierten und zerstörten Nachkriegsdeutschland. In seinem neuen Buch "Das letzte Experiment" befindet sich Gunther im Jahr 1950 in Buenos Aires. Er soll für die argentinische Geheimpolizei ein Mädchen finden und wird - wen wundert es in diesem Jahr an diesem Ort - erneut in die Machenschaften gefährlicher Naziseilschaften hineingezogen. Er entdeckt in der Wüste geheime Lager und die geschickt gewebte Story endet in einem Wettlauf mit der Zeit. Ein Buch für Freunde spannender Literatur mit einem gut recherchierten historischem Hintergrund. Für mich (geboren 1962) bietet dieses Buch (wie das Vorgänger-Buch) eine klare Aussage: Fast jeder Deutsche war unmittelbar nach 1945 in irgendeiner Weise verstrickt gewesen. Verstrickt in Antisemitismus, Kriegslust, Kriegsverbrechen, Unterdrückung Andersdenkender, Deportation, Ausgrenzung, Mord oder Unterstützung zum Mord. Irgendeinen Dreck hatte fast jeder an der Seele. Und viele hatten gar keine Seele mehr. Das drückt Kerr überdeutlich aus.

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