Die Adlon Verschwörung

von Philip Kerr 
4,1 Sterne bei16 Bewertungen
Die Adlon Verschwörung
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Interessanter Beginn (erster Teil), allerdings der Kuba-Anhang verwirrte und enttäuschte mich.

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Schwächer als seine Vorgänger, aber das Ende reisst es raus.

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Inhaltsangabe zu "Die Adlon Verschwörung"

BERLIN 1934. DIE WELT IST BLIND. BERNIE GUNTHER NICHT.

Gerade sind die Nazis an die Macht gekommen, und Bernie Gunther will als Privatdetektiv im Hotel Adlon so wenig Aufsehen wie möglich erregen. Doch dann stirbt ein Hotelgast. Als auch noch die Leiche eines jüdischen Boxers im Landwehrkanal auftaucht, gerät Gunther in den Strudel krimineller Machenschaften um den Bau des Olympiastadions. Gleichzeitig drohen die Amerikaner, die Spiele zu boykottieren.

Entschiedene Befürworterin eines Boykotts ist die wunderschöne jüdisch-amerikanische Journalistin Noreen Charalambides. Bernie erliegt ihrem Charme. Beide geraten ins Fadenkreuz der Nazis.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499253782
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:576 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.09.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    FrankDomnicks avatar
    FrankDomnickvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Interessanter Beginn (erster Teil), allerdings der Kuba-Anhang verwirrte und enttäuschte mich.
    Mittelprächtig

    Ich war gespannt auf eine Zeitbeschreibung (Drittes Reich), die mir in Romanform so noch nicht bekannt war. Bernie Gunther lebt und arbeitet, nachdem er aus dem Polizeidezernat Alexanderplatz 1934 entlassen wurde, als Hoteldetektiv im Adlon. Das dekadente Leben der Gäste dort wird stimmungsvoll wiedergegeben. Die Geschichte entwickelt durch die kriminellen Machenschaften eines amerikanischen Gastes - Max Reles - einen Sog, der spannend ist und zum Weiterlesen drängt. Die Korruption im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen - Mord und Totschlag inbegriffen - lässt mich als Leser dranbleiben. Der Charakter Bernie Gunther ist vielschichtig und interessant, macht die Spannung aus, er ist zynisch, mutig und doch in gewisser Weise ein totaler Außenseiter, der der Ideologie der Nazis nicht folgen will und nichts mit ihnen zu tun haben möchte und deshalb sehr systhemkritisch daherkommt. Also muss er sich durch seine Ermittlungen wurschteln, die im Adlon beginnen, und ihn später zu den noch wenigen wohlgesinnten Kollegen der Polizei führen. Doch ständig muss er auf der Hut vor den Schergen der SS und Gestapo sein, die ihm misstrauen. Bis dahin also ein vielversprechender Krimi. Als dann plötzlich ein zweiter Teil kam, der in den Fünfzigern in Kuba spielt, war ich wie abgeschnitten, auch wenn die Personen weitergeführt werden. Die erste Teil war zwar noch nicht abgeschlossen und doch kam ich nicht mehr rein und sah es eher als Anhängsel einer unfertigen Geschichte aus der Nazizeit. Das hat meine Bewertung nach unten gezogen. Insgesamt sollte man als Leser Phillip Kerr mit einem seiner anderen Bücher aber noch eine Chance geben.

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    P_Gandalfvor 2 Jahren
    Nicht so gut wie die Vorgänger

    Die Romane um Bernhard Gunther machen die Zeit vor, während und nach dem 2. Weltkrieg aus Sicht eines "einfachen" Bürgers sichtbar. Gunther Zynismus und Bissigkeit gefallen mir gut. Ebenso angenehm ist, dass Gunther kein Superheld ist.
    Zum Buch - es fehlt mir die rote Linie, das Leitmotiv. Ein Verschwörung, wie der deutsche Titel es nahelegt, ist weit hergeholt. Das damals wie heute Großprojekte genutzt werden, um einigen wenigen die Taschen zu füllen, überrascht nicht. Das die Mafia da mitspielt, ebenso wenig.
    Interessant war die Geschichte, wie das amerikanische Olympische Komitee zu einen Mitmachen bei der Berliner Olympiade überzeugt wurde - aber diese Geschichte läuft nebenbei und wird nicht ausgebaut.  

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    PaulTemplevor 5 Jahren
    Bernie Gunthers nächster Streich

    Nachdem Bernie Gunther aus der Berliner Kriminalpolizei herausgeschmissen wurde, verdient er sich im Jahr 1934 als Hoteldetektiv im ehrwürdigen Adlon seinen Lebensunterhalt. Es dauert nicht lange, da wartet auf Gunther der nächste Fall, der ihn mitten in Vorbereitungen zur Olympiade 1936 führt.

    Wer Gunther aus seinen bisherigen Fällen kennt, der weiß, dass der Detektiv nicht nur über großes kriminalistisches Gespür, sondern auch über eine irrsinnige Portion Zynismus und Kaltschnäuzigkeit verfügt, die - man kann es sich denken - in Nazideutschland nicht unbedingt immer gut ankommt...

    Das Buch ist in zwei Teile geteilt, wobei der erste (1934, Berlin) wirklich famos gelungen ist, der zweite (1954, Havanna) allerdings etwas lieblos herangeklatscht wirkt.


    Kommentare: 2
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    odenwaldcolliess avatar
    odenwaldcolliesvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Schwächer als seine Vorgänger, aber das Ende reisst es raus.
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    OlafJahnkevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Erster Teil toll, über den zweiten habe ich mich geärgert.
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    Anja_Levvor 6 Jahren
    Kurzmeinung: vier Sterne für den ersten teil, Abzug aber für den Sprung nach havanna und die umgehung der politisch relevanten Jahre in Nazi-deutschland
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    smutcopvor 8 Monaten
    c_osterburgs avatar
    c_osterburgvor 3 Jahren
    Beusts avatar
    Beustvor 3 Jahren
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    Alexander_Ellboeckvor 3 Jahren

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