Philip Kerr Die Adlon Verschwörung

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Inhaltsangabe zu „Die Adlon Verschwörung“ von Philip Kerr

BERLIN 1934. DIE WELT IST BLIND. BERNIE GUNTHER NICHT.

Gerade sind die Nazis an die Macht gekommen, und Bernie Gunther will als Privatdetektiv im Hotel Adlon so wenig Aufsehen wie möglich erregen. Doch dann stirbt ein Hotelgast. Als auch noch die Leiche eines jüdischen Boxers im Landwehrkanal auftaucht, gerät Gunther in den Strudel krimineller Machenschaften um den Bau des Olympiastadions. Gleichzeitig drohen die Amerikaner, die Spiele zu boykottieren.

Entschiedene Befürworterin eines Boykotts ist die wunderschöne jüdisch-amerikanische Journalistin Noreen Charalambides. Bernie erliegt ihrem Charme. Beide geraten ins Fadenkreuz der Nazis.

Schwächer als seine Vorgänger, aber das Ende reisst es raus.

— odenwaldcollies

Erster Teil toll, über den zweiten habe ich mich geärgert.

— OlafJahnke

vier Sterne für den ersten teil, Abzug aber für den Sprung nach havanna und die umgehung der politisch relevanten Jahre in Nazi-deutschland

— Anja_Lev

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  • Nicht so gut wie die Vorgänger

    Die Adlon Verschwörung

    P_Gandalf

    01. August 2016 um 20:40

    Die Romane um Bernhard Gunther machen die Zeit vor, während und nach dem 2. Weltkrieg aus Sicht eines "einfachen" Bürgers sichtbar. Gunther Zynismus und Bissigkeit gefallen mir gut. Ebenso angenehm ist, dass Gunther kein Superheld ist.Zum Buch - es fehlt mir die rote Linie, das Leitmotiv. Ein Verschwörung, wie der deutsche Titel es nahelegt, ist weit hergeholt. Das damals wie heute Großprojekte genutzt werden, um einigen wenigen die Taschen zu füllen, überrascht nicht. Das die Mafia da mitspielt, ebenso wenig.Interessant war die Geschichte, wie das amerikanische Olympische Komitee zu einen Mitmachen bei der Berliner Olympiade überzeugt wurde - aber diese Geschichte läuft nebenbei und wird nicht ausgebaut.  

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  • Bernie Gunthers nächster Streich

    Die Adlon Verschwörung

    PaulTemple

    Nachdem Bernie Gunther aus der Berliner Kriminalpolizei herausgeschmissen wurde, verdient er sich im Jahr 1934 als Hoteldetektiv im ehrwürdigen Adlon seinen Lebensunterhalt. Es dauert nicht lange, da wartet auf Gunther der nächste Fall, der ihn mitten in Vorbereitungen zur Olympiade 1936 führt. Wer Gunther aus seinen bisherigen Fällen kennt, der weiß, dass der Detektiv nicht nur über großes kriminalistisches Gespür, sondern auch über eine irrsinnige Portion Zynismus und Kaltschnäuzigkeit verfügt, die - man kann es sich denken - in Nazideutschland nicht unbedingt immer gut ankommt... Das Buch ist in zwei Teile geteilt, wobei der erste (1934, Berlin) wirklich famos gelungen ist, der zweite (1954, Havanna) allerdings etwas lieblos herangeklatscht wirkt.

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    • 3

    Tigerbaer

    21. March 2014 um 21:27
  • Rezension zu "Die Adlon Verschwörung" von Philip Kerr

    Die Adlon Verschwörung

    zander

    13. February 2011 um 20:43

    Ein spannendes, überzeugendes Zeitbild aus dem berlin der 30er Jahre, von Philip Kerr als ergänzender Teil seiner Berlin-Noir-Trilogie gestaltet. Berlin 1934 - die Stadt bereitet sich auf die Olympischen Spiele vor. Bernhard "Bernie" Gunter, Ex-Kripo-Beamter vom Alex, dem legendären Polizeipräsidium am Alexanderplatz, arbeitet als Hoteldetektiv im noblen ADLON. Aus dem Polizeidienst ist er gegangen worden, weil nicht zu den aktuellen Machthabern übergelaufen ist - den Nazis, die sich jetzt überall breitmachen und das Stadtbild bestimmen. Sehr, sehr dumm, dass Bernie da zufällig auf der Straße mal den Mund nicht halten kann und von einem Gestapo-Mann gestellt wird. Bernie will nur das Weite suchen - er schlägt den Mann nieder und macht sich davon. Doch der Gestapo-Mann ist an seinem Schlag gestorben, das erfährt er schnell. Und seine ehemaligen Kollegen vom Alex ermitteln. Noch fühlt sich Bernie relativ sicher, er glaubt, niemand habe ihn bei dem Zwischenfall beobachtet. Also geht er seiner Arbeit im Adlon nach - Prostituierte aufstöbern, das Personal beaufsichtigen, die Klagen der Gäste bearbeiten. Was er dabei immer deutlicher spürt: den um sich greifenden Antisemitismus des Systems - und die um sich greifende Korruption, besonders im Zusammenhang mit den Bauarbeiten an den Olympischen Sportstätten, die bis 1936 fertiggestellt ein müssen. Das alles kulminiert in dem Fall, den ihm seine Chefin, die legendäre Hedda Adlon quasi überträgt - indem sie ihn bittet, ihrer Freundin, der amerikanischen Journalistin Noreen Charalambides bei ihren "Recherchen" in Berlin zu helfen. Noreen geht es besonders um einen Toten, den man aus dem Landwehrkanal gezogen hat. Ex Boxer, wie sich schnell herausstellt,: Ein Mann jüdischer Abstammung, von den Machthabern aus dem Sport gedrängt, zuletzt nur noch als Bauarbeiter beim Olympiastation geduldet. Ein spannendes, überzeugendes Zeitbild aus dem berlin der 30er Jahre, von Philip Kerr als ergänzender Teil seiner Berlin-Noir-Trilogie gestaltet.

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