Philip Kerr Die Berlin-Trilogie

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Inhaltsangabe zu „Die Berlin-Trilogie“ von Philip Kerr

Berlin Noir – Philip Kerrs phantastische Thrillertrilogie aus der deutschen Vergangenheit In seiner Berlin-Trilogie um den Privatdetektiv Bernhard Gunther gelingt es Philipp Kerr, die schmutzig-düstere Atmosphäre des Dritten Reichs und der Berliner Nachkriegszeit in der Form eines spannenden Kriminalromans heraufzubeschwören. Geschickt verwebt er die historischen Ereignisse und Protagonisten mit seinen Kriminalgeschichten – eine atemberaubende Mischung. "Kerr ist die europäische Krimi-Entdeckung der letzten Jahre." (Radio Bremen)

absolut spannender Krimi aus der Zeit des zweiten Weltkriegs, offen, ehrlich und unterhaltsam

— phantastische_fluchten
phantastische_fluchten

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  • Die Berlin-Trilogie

    Die Berlin-Trilogie
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    21. August 2013 um 12:26

    Die Berlin-Trilogie enthält die 3 Bücher Feuer in Berlin, Im Sog der dunklen Mächte und Alte Freunde - Neue Feinde. Feuer in Berlin: Berlin 1936: Bertram Gunther ist Privatdetektiv, spezialisiert auf das Auffinden verschwundener Personen – im Berlin des Jahres 1936 ein lukratives Geschäft. Eines Tages erteilt ihm der reiche industrielle Six den Auftrag, die verschwundenen Juwelen seiner Tochter, die mit ihrem Mann ermordet wurde, wiederzufinden - ohne daß die Polizei davon erfährt. Die Ermittlungen führen Gunther in sehr hohe parteipolitische Kreise. Mir ging es so, daß ich zuerst dachte: oh, der Gunther ist ja ganz Cooler! Und da solche Charaktere auch eher weniger mein Fall sind, war ich schon etwas skeptisch. Aber es kristallisiert sich im Laufe der Geschichte deutlich raus, daß er das "Herz am rechten Fleck" trägt; ein Eindruck, der sich in den Folgebänden noch verstärkt. "Schlampiges" Lesen ist wirklich nicht zu empfehlen, da einem sonst zu viele Details beim Lesen entgehen. Neben der Spannung hat mir auch gut gefallen, daß immer wieder verschiedene geschichtliche und bekannte Ereignisse eingestreut werden, so daß man eine ganz gute zeitliche Orientierung hat. Im Sog der dunklen Mächte: Berlin, 1938: Bernhard Gunther, Ex-Polizist und jetzt Privatdetektiv, ermittelt mit seinem Partner in einem Fall von Erpressung, als er vom Leiter der Sipo, Reinhardt Heydrich, vorgeladen und über die brutalen Morde an 4 jungen Mädchen unterrichtet wird. Heydrich "überzeugt" Gunther, zur Berliner Kriminalpolizei zurückzukehren und sich dieses Falles anzunehmen. Was zuerst wie die Tat eines perversen Serienmörders aussieht, entwickelt sich in eine höchst brisante Richtung ... Auch dieses Buch hat mir, wie schon "Feuer in Berlin" sehr gut gefallen. Allerdings gab es hier einige Personen, die auf mich ziemlich abstoßend gewirkt haben, was sicherlich auch an den Ermittlungen in bestimmen Mileus lag. Beklemmend fand ich die schmutzige Atmosphäre des Berlins im Jahre 1938, als ein drohender Krieg noch einmal abgewendet werden konnte und die Situation der deutschen Juden sich allmählich verschärft. Zumal man als Leser ja weiß, wie sich das alles entwickeln wird und man das ein oder andere Mal dem Protagonisten zurufen möchte, daß er nicht alles glauben soll, was ihm so manche hochgestelle Persönlichkeit erzählt. Alte Freunde - Neue Feinde: Berlin 1947. Bernhard Gunther ist zu seiner alten Tätigkeit als Privatdetektiv zurückgekehrt, als er Besuch von einem Oberst des KGB erhält. Dieser bittet ihn, die Unschuld eines Freundes, der in Wien einen amerikanischen Captain erschossen haben soll, zu beweisen - bei diesem Freund handelt es sich um einen ehemaligen Kripo-Kollegen von Gunther. Bernhard Gunther macht sich auf den Weg nach Wien, wo seine Ermittlung eine ungeahnte Richtung nimmt. Dieses Buch hat mir von den 3 Büchern am besten gefallen. Es ist wieder sehr spannend und rasant in der Handlung, daß ich streckenweise das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Sehr gut finde ich, daß man in Rückblenden erfährt man, was Bernhard Gunther während des Zweiten Weltkrieges widerfahren und erlebt hat, da Teile davon auch für das Verständnis der weiteren Handlung relevant sind. Außerdem wird das Leben in Berlin 1947 beschrieben, als die noch ziemlich zerstörte Stadt in 4 Sektoren aufgeteilt ist und es den Menschen an allem fehlt. Der Ortswechsel nach Wien hat mir gut gefallen, weil man als Leser dann auch von der dortigen politischen Situation erfährt. Bis zum Schluß bleibt man im Unklaren, wer zu welcher Organisation bzw. Nachrichtendienst gehört und wem Gunther überhaupt vertrauen kann - um immer wieder erfahren zu müssen, daß nicht alles so ist, wie es auf den ersten (oder auch auf den zweiten) Blick erscheint ...

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  • Rezension zu "Die Berlin-Trilogie" von Philip Kerr

    Die Berlin-Trilogie
    Odiug

    Odiug

    19. March 2011 um 10:02

    So könnte es tatsächlicht vor und auch nach dem Krieg gewesen sein. Sehr anschaulich beschrieben. Und aus der Sicht eines Privatschnüfflers noch eine kleine Ecke interessanter. Spinonage zwischen Russen und Amerikanern ist ja auch nix neues. Die Sichtweisen der einzelnen aber schon. Ein gutes Buch bei dem leider die netten stark Federn lassen oder sogar sterben. Nun- so ist es eben und am Ende bekommt jeder das was er verdient. grins

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  • Rezension zu "Die Berlin-Trilogie" von Philip Kerr

    Die Berlin-Trilogie
    pegasus

    pegasus

    15. February 2011 um 19:11

    Abgesehen von den zu viel vorkommenden "coolen" Sprüchen (die einem häufig zu mehr als nur Schmunzeln reizen), ein interessanter, spannender Krimi.

  • Rezension zu "Die Berlin-Trilogie" von Philip Kerr

    Die Berlin-Trilogie
    alexander_engel

    alexander_engel

    23. November 2009 um 22:36

    "Hitler hasst moderne Architektur. Da haben der Füher und ich etwas gemeinsam." Diesen Satz sagt ein jüdischer Antiquitätenhändler zu dem Ermittler Bernhard "Bernie" Gunther. Mit diesem Stilmittel gelingt es P. Kerr, sich einer Zeit anzunähern, in der eigentlich nichts komisch, und vor allem nichts ironisch zu deuten wäre. Doch Kerr ist authentisch. Kerr läßt seine Figuren reden, wie sie wahrscheinlich genau zu der Zeit geredet haben. Kerr verleiht Naziverbrechern wie Himmler, Heydrich, Göring, um nur einige zu nennen, Stimmen, gibt diesen Leben, so wie andere Autoren sich Figuren schaffen. Kerrs Protagonisten sind echt, haben existiert und viele Fragen hinterlassen. Kerr, ein ebenso guter Recherchierer wie auch Schreiber, gibt Antworten, entkleidet dem Leser eine Machinerie eines Systems, in dem die Nazis ohne Skrupel wirkten., ohne Gefahr zu laufen, Symphatie mit diesen Mördern zu erwecken. Nein, Kerr schafft es, Protagonisten zu entwerfen, wie sie womöglich sagar gelebt haben, schafft damit Authentizität und Spannung gleichermaßen. Und ihm gelingt etwas sehr großes: Er beschreibt die Zeit 1936 bis 1947 an Hand von scheinbar banalen, "normalen" Verbrechen, wie sie auch im Heute stattfinden, Morde, Betrug, Gaunerein...doch sehr schnell wird klar...bei den Nazis war nichts normal, nichts banal, und vor allem: es gab keine gerechte Justiz, und damit keine Ermittlungsarbeit, die den Ermittler nicht ständig mit einem Bein im Sarg stehen läßt. Kerr wagt sich weit in die Ministerien des dritten Reiches, zeigt in allen drei Teilen, wie Verbrechen benutzt wurden, um zu manipulieren. Bernie ist eine Figur, der man viel verzeiht, vor allem sein Leben in diesem System. Bernie ist in erste LInie Polizist, aber genauso Zeitzeuge, Antiheld, einer, der eigentlich gegen die Nazis kämpfen will, es auch auf seine Art macht, doch sehr leise, sehr bedächtig, laut nur in seinen Zweideutigkeiten, und laut hinter vorgehaltener Hand. Bernies Stimme ist trotzdem kräftig, und er sagt Dinge an den richtigen Stellen...er läuft zwar mit, aber mit vielen Zweifeln und dem richtigen Biss in seinen Anschauungen. Philip Kerr hat eine Kriminalroman-Trilogie geschaffen, in einer Zeit der deutschen Geschichte, die nicht viele Autoren zu beschreiben wagen, aus Angst, entweder für Pro gehalten zu werden, weil sie vielleicht zu neutral erzählen, oder zu polemisierend, weil sie nur Antiparolen aneinanderreihen würden. Kerr schreibt sehr sicher, er kennt sich aus in dieser Zeit und hat noch den Schneid, drei gute, spannende und fesselnde Kriminalfälle zu schildern um mir nebenbei Zusammenhänge großer politischer Schweinereien näherzubringen. Fazit: Bisher dachte ich immer, nur Remarque oder Böll könnten mit großen Stimmen über Krieg und Nachkrieg erzählen...nun hat sich mit Kerr ein neuer großer Autor in deren MItte eingereiht.

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  • Rezension zu "Die Berlin-Trilogie" von Philip Kerr

    Die Berlin-Trilogie
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. June 2008 um 13:49

    Sehr spannend - für alle Krimi und 2. Weltkrieg Liebhaber zu empfehlen