Philip Kerr Die Hand Gottes

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Inhaltsangabe zu „Die Hand Gottes“ von Philip Kerr

Im Fußball muss man mit allem rechnen. Selbst mit Mord auf dem Spielfeld. Scott Manson, Cheftrainer und Ermittler wider Willen, ist zurück im grausamen Geschäft des Spitzensports. Griechenland im Hochsommer: Die Sonne brennt, auf den Rängen im Hexenkessel des Karaiskakis Stadions toben die Fans. Scott Manson und sein Team vom skandalträchtigen Erstligisten London City wollen nur das Champions League Spiel gewinnen und nichts wie zurück ins kühle England. Da bricht Scotts Topstürmer vor laufenden Kameras tot zusammen. Die griechische Polizei stellt die gesamte Mannschaft unter Verdacht, und der ukrainische Clubchef und Ex Mafiaboss Sokolnikow verlangt schnelle Aufklärung. Doch als wenig später ein totes Escortgirl aus dem Hafenbecken von Piräus gefischt wird, weiß Scott, dass der Schuldige nicht unter seinen Spielern, sondern in der Chefetage von London City zu finden ist. Ein Spiel gegen den Gegner aus den eigenen Reihen beginnt.

Witz , Spannung , Fussball, einfach gute Unterhaltung.

— Alanda_Vera
Alanda_Vera

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    Die Hand Gottes
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    15. August 2016 um 11:45

    Mit seinem „Detektiv von der Trainerbank“, dem Profi-Trainer in der englischen Premier-Legaue, Scott Manson, hat Philp Kerr einfach mitten ins Schwarze getroffen. Anders kann man es nach dem fulminanten Auftakt und diesem nun vorliegenden zweiten Fall des raubeinigen, leidenschaftlichen, hartnäckigen und klugen Trainers nicht sagen.Sprachlich rasant, dabei mittendrin in der Welt (und der Ausdrucksweise) im Profi-Fußball und mit einem intelligenten und (lange Zeit) wenig durchschaubaren Kriminalfall verbunden (hier sind es auch eher „Fälle“), fesselt Kerr den Leser von der ersten bis zur letzten Seite.Und zwar im Bereich des „Trainers“, der manchmal wieder Erzieher eines Kindergartenensembles auftreten muss, genauso, wie im Bereich des Ermittlers.Wie dieser Scott Manson sich nicht verbiegen lässt beim Umgang mit goldkettenbehängten „Divas“ in Stollenschuhen, milliardenschweren Besitzern von Clubs, Spielervermittlern, Schiedsrichtern (die schon vor dem Spiel die rote Karte zücken) und gegnerischen Fans, wie Kerr die Stimmung im Stadion, im Mannschaftsbus, in der Kabine und beim Spiel selbst spielend leicht einfängt und vermittelt (man merkt dem Autor die eigene Liebe zum Fußball jederzeit an), das ist einfach wunderbar unterhaltsam und teilweise bedauert man als Leser sogar, wenn der Erzählfaden zum „Detektiv Manson“ umschwenkt.Wenn Kerr seinen „Trainer“ in der Ägais einem Neuzugang Weltgeschichte und Mannschaftsdenken in einem Nahe bringt und, vor allem, wie Kerr das tut und wie er die Szene ausgestaltet, dann packt des den Leser unmittelbar, wie es der ganzen Erzählweise im Buch entspricht.Wobei selbst die Verbindung zwischen dem Titel (auf Maradonna´s Tor anspielend) und der Lösung des Falles im Buch im Nachgang der Lektüre überaus passend ineinander fällt.Kerrs Blick für den Charakter von Personen, seine differenzierte und dabei, in wenigen Worten, prägnant treffende Zeichnung der vielen Protagonisten ist dabei aber ebenso lesenswert, wie die sportliche Seite der Bücher und die fein ausgeklügelte Lösung des Falles im genau richtig getimten, in Teilen auch ernüchterndem Ende.Siegt die „bessere Mannschaft“ und, übertragen, die „Gerechtigkeit“? Nicht immer, kann man sagen, bedenkt man die Geschäfte hinter den Kulissen, die latente Feindlichkeit gegenüber allen als Spielern, die nicht den Vorstellungen entsprechen. Und bedenkt man auch die menschlichen Eitelkeiten, die Kerr immer wieder mit aufdeckt und einfügt, wenn es um die vielen Wendungen geht, die ein Spiel, das Training oder die Ermittlungen angeht.Die kernige Sprache, mit der Kerr den Elser einen Blick hinter die Kulissen in Griechenland werfen lässt und, durch den Mund und die Augen seiner Protagonisten auch hier durchaus kritisch zu Werke geht, fügt das Übrige dann noch hinzu, um auch aus diesem Roman einen echten Page-Turner entstehen zu lassen.

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