Philip Kerr Friedrich der Große Detektiv

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Friedrich der Große Detektiv“ von Philip Kerr

'Emil und die Detektive' wäre auch dann Friedrichs Lieblingsbuch, wenn der Autor Erich Kästner nicht zufällig sein Nachbar und Freund wäre. Seit er es gelesen hat, träumt er davon, selbst Detektiv zu werden. Mit seinen Freunden Albert und Viktoria – die so klug ist, dass sie nur 'Doktor' genannt wird – hilft er bereits der Berliner Polizei dabei, im Tiergarten verlorene Gegenstände aufzuspüren. Sein älterer Bruder Rolf dagegen schließt sich den Nazis an und beteiligt sich begeistert an der Bücherverbrennung 1933. Friedrich muss mit ansehen, wie dort auch Kästners Bücher verbrannt werden. Und bald darauf setzt die Polizei die Kinder sogar darauf an, den Schriftsteller auszuspionieren! Als dann auch noch ein Mord geschieht, wird Friedrich schlagartig klar, dass die Zeit der Detektivspiele für immer vorbei ist.

Ein spannendes Leseabenteuer von Bestsellerautor Philip Kerr – und eine Hommage an Erich Kästner.

Eine sehr berührende Geschichte !!!

— Literaturwerkstatt-kreativ

Stöbern in Kinderbücher

Der Weihnachtosaurus

Eine wunderschöne und zauberhafte Geschichte für Groß und Klein!

Buecherwunderland

Animox. Die Stadt der Haie

sehr spannend

eulenmama

Schokopokalypse

Wundervolle Geschichte! 💖 Schokolade und jede Menge geheimer Vorkommnisse.

Solara300

Darkmouth - Die dunkle Bedrohung

Ein neues monsterreiches Abenteuer mit dem Legendenjäger Finn. Schön geschrieben!

-nicole-

Die Krone des Schäfers

Terry Pratchett war der Beste, sein Tod hat eine Lücke hinterlassen, seine Bücher bleiben unvergessen <3

Mira_Gabriel

Das Mädchen, das Weihnachten rettete

Wunderschönes Wintermärchen voller Hoffnung, Mut und Wunder. Fantastische Illustrationen untermalen diese bezaubernde Geschichte!

Dornenstreich

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eine Hommage an Erich Kästner !!!

    Friedrich der Große Detektiv

    Literaturwerkstatt-kreativ

    09. October 2017 um 18:49

    „Literaturwerkstatt- kreativ“ rezensiert „Friedrich der große Detektiv“ von Philip Kerr Berlin 1931 -1945 Friedrich Kissel lebt mit seinen Eltern und Bruder Rolf in Berlin. Friedrichs Vater ist Kulturredakteur beim Berliner Tageblatt und hat dadurch Erich Kästner näher kennengelernt. Dieser hatte hin und wieder auch Artikel für die Zeitung geschrieben. Zufälligerweise waren sie auch noch Nachbarn und wohnten Haus an Haus. Dadurch kannte Friedrich, Erich Kästner auch sehr gut und besuchte Ihn auch ab und an. Friedrichs Lieblingsbuch war “Emil und die Detektive“. Er hatte von Herrn Kästner sogar eine signierte Ausgabe geschenkt bekommen, die er wie einen Augapfel hütete. Friedrichs größerer Bruder Rolf sympathisiert mit den Nazis und beteiligt sich an der großen Bücherverbrennung von 1933. Zur Bücherverbrennung geht auch Friedrich und muss schweren Herzen mit ansehen, wie auch Werke von Erich Kästner verbrannt werden. Durch das Buch“ Emil und die Detektive“ inspiriert, möchte Friedrich später selber einmal ein großer Detektiv werden. Mit seinen Freunden den Zwillingen Albert und Viktoria (genannt Doktor) spielt er deshalb gerne selber Detektiv. Sie sammeln verlorene Gegenstände und bringen diese zur Polizeiwache. Eines Tages werden sie dann gefragt, ob Sie nicht richtige Polizeiarbeit machen wollen und erhalten den Auftrag jemanden zu beobachten. „Doch als Friedrich die Adresse des Spions las und einen Blick auf das Foto in Doktors Händen warf, runzelte er die Stirn. „Das muss eine Missverständnis sein“, sagte er. „ Ich kenne den Mann! Das ist kein Spion. Niemals. Nicht in einer Million Jahren. Das ist mein Freund, Erich Kästner!" Friedrich gerät in große Gewissenskonflikte, als dann auch noch ein Mord geschieht, nimmt seine Kindheit ein jähes Ende. Fazit: Nach dem mir „Winterpferde“ von Philip Kerr so ausgesprochen gut gefallen hat, war ich auf dieses Buch sehr gespannt. Und ich kann nur sagen, es hat auch diesmal wieder die gleiche Brillianz. Der Autor hat einen schönen und geraden Erzählstil, ohne viel Geschnörkel und ohne sich zu verlieren. Er kann gut Spannung aufbauen und bringt überraschende Wendungen mit hinein, wie etwa die Observation Erich Kästners. Kerr erzählt wieder eine sehr spannende, rührende Geschichte mit geschichtlichen Hintergründen. Aus diesem Grund ist dieses Buch aus meiner Sicht auch eher ein Jugend- und weniger ein Kinderbuch. Kerr hat mit Friedrich Kissel einen sehr liebenswerten Protagonisten geschaffen, der gesellschaftliche Dinge hinterfragt und einem schnell ans Herz wächst – im Gegensatz zu seinem Bruder, der mit den Nazis sympathisiert. Auch hier zeigt Kerr die Zerrissenheit, die sich in vielen Familien damals abspielte sehr deutlich auf. Dies Buch ist natürlich auch eine Hommage an den großen Schriftsteller Erich Kästner und seiner Werke. Ich finde, wie schon bei „Winterpferde“ kann auch dieses Buch wunderbar als Schullektüre eingesetzt werden. Gerade in der heutigen Zeit sind viele Themen aus diesem Buch aktueller denn je. Auch als Erwachsene und Bewunderer von Erich Kästner, hat mir dieses Buch sehr viel Freude bereitet. Eine absolute Leseempfehlung !!! Die Rezi auf meinem Blog:www.literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2017/10/09/eine-hommage-an-erich-kaestnerBesten Dank an den Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks