Philip Kerr Mission Walhalla

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Inhaltsangabe zu „Mission Walhalla“ von Philip Kerr

Die Vergangenheit ist das schlimmste Gefängnis.

1954, der Zweite Weltkrieg ist längst vorbei – trotzdem geben die alten Feinde nicht auf. Bernie Gunther hat es nach Kuba verschlagen. Doch mit seiner unnachahmlichen Berliner Sturheit hat er es geschafft, auch hier zwischen alle Fronten zu geraten. Bei einem Fluchtversuch wird er von der CIA festgesetzt und nach Guantánamo verschleppt: Er soll für die Amerikaner Stasi-Funktionär Erich Mielke fassen, sonst droht ihm die Exekution. Gleichzeitig verlangen die Franzosen seine Auslieferung. Sie wollen, dass er für sie einen Kriegsverbrecher identifiziert, den er als Kriegsgefangener in Russland kennengelernt haben soll.
Tief verstrickt im Geflecht nationaler Interessen, droht Gunther von seiner Vergangenheit eingeholt zu werden …

Eine bunte Mischung Vergangenheitsbewältigung für Bernie Gunther

— Beust

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  • Kalter Krieg und Bernie Gunther

    Mission Walhalla

    P_Gandalf

    26. August 2016 um 23:26

    Die Reihe um Bernhard Gunther gefällt mir wirklich gut. Kerr schafft es wiedermal ein spannende Geschichte um seinen Zynischen Helden Gunther zu stricken und die düstere Stimmung der Kriegszeit und des Kalten Krieges zu zeichnen. Die Kriegsverbrechen der Sieger-Nationen bleiben dabei nicht unerwähnt und allein schon deshalb ist der Roman um Längen besser als jeder Hollywood Kinofilm. Die Gräuel der SS und der Wehrmacht stehen außer Frage.Bernie Gunther steckt wie so oft bis zum Hals in Schwierigkeiten und muss aufpassen, welchem Geheimdienst er was erzählt und - viel wichtiger - wie er überlebt. Davon lebt der Roman. Kerr baut überraschende Wendungen ein. Sein Held kommt an der ein oder anderen Stelle mehr schlecht als Recht dabei weg,Wer Romane mag, die in dieser Zeit spielen und wer sich mit Bernie Gunthers Charakter anfreunden kann, kommt voll auf seine Kosten.

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  • eBook Kommentar zu Mission Walhalla von Philip Kerr

    Mission Walhalla

    David Utzinger

    03. August 2014 um 11:57 via eBook 'Mission Walhalla'

    Das Buch ist spannend geschrieben und gibt Einblick in die Zeit nach dem Krieg. Ich habe es als Fortsetzung von "das letzte Experiment" gelesen, das ich allerdings viel fesselnder fand.

  • Bernie und Erich

    Mission Walhalla

    axel_hollmann

    11. July 2014 um 20:08

    Nachdem es Bernie Gunther in den vorangegangenen Büchern schließlich in das Cuba der 1950er Jahre verschlagen hatte, flieht er im 7. Band der Buchreihe von der Insel und gerät dabei in die Fänge der amerikanischen CIA. Auf verschiedenen Zeitebenen erzählt Kerr die Geschichte von Bernie Gunter und Erich Mielke (ja, genau, dem späteren DDR Minister für Staatssicherheit). Alles beginnt damit, dass Mielke im Berlin der Weimarer Republik einen Mord an Polizisten verübt. Bernie ermittelt in der Angelegenheit, verfolgt zunächst Mielke, lässt ihn aber später entkommen und rettet ihm sogar das Leben. Ich will nicht zuviel über die Handlung verraten, nur soviel, Kerr tobt durch verschiedene Zeitebenen und im Verlauf des Romans gerät Bernie mal in die Hände der Amerikaner, mal in die der Franzosen, der Russen, der Stasi… Wie von Kerr nicht anders zu erwarten, ist der Roman sehr souverän geschrieben. Die Sprache ist hervorragend und Bernie Gunther so abgebrüht wie eh und je. Man erfährt nebenbei eine Menge über die Geschichte der Vor- und Nachkriegszeit, denn der Autor verquickt - typisch für den Briten - Historisches mit Erfundenem (im Anhang werden dem Interessierten Empfehlungen zum weiteren Studium gegeben. Offensichtlich hat sich Kerr sehr eingehend mit der Materie beschäftigt). Woran „Mission Walhalla" krankt: Die Tour durch die verschiedenen Zeitebenen ist schon ein wenig wild, immer wieder hatte ich das Gefühl, den Anschluss zu verlieren. Leider hat sich mir so etwas wie ein Handlungsfaden erst sehr spät entschlossen. Ein gutes Buch, aber nicht das beste des Autors.

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  • Rezension zu "Mission Walhalla" von Philip Kerr

    Mission Walhalla

    smutcop

    28. December 2011 um 20:49

    Das war mein Erstversuch mit Phillip Kerr und es wird nicht der letzte bleiben! Bernie wird 1954 vor Kuba von der CIA verhaftet... warum? Weil er Erich Mielke kennt und ihn umkrempeln soll.. Warum kennt er ihn? Während der Weimarer Republik ist Bernie bei der Berliner Kripo. Er ist unpolitisch aber national. Bald kommt der Führer an die Macht und das Leben für Kommunisten wie Herrn Mielke wird immer schwerer, besonders wenn man an dem Attentat auf zwei Polizisten beteiligt war. Bernie rettet Erich zweimal aus der Patsche und hat was gut bei ihm. Die Zeit vergeht, Bernies Kripo wird. Dem Reichssicherheitshauptamt unterstellt, er selbst bekommt einen SS Dienstgrad und wird auf Geheiß von Heydrich nach Rußland geschickt, um Partisanen ausfindig zu machen. Es kommt wie es kommen muß.. nach dem Krieg gerät Bernie in russische Gefangenschaft und später vor ein Kriegverbrechertribunal, doch die Geheimdienste haben wichtigeres mit ihm vor....Das Buch springt ständig zwischen den 30ger, 40ger und 50ger Jahren und läßt eine ganze Menge der real existierenden Schergen der SS Revue spazieren und ist- soweit meine Recheren stimmen- auch geschichtlich absolut korrekt. Ein spannenden Agenten/Kriegthriller mit deutschem Hintergrund in dem man u.a erfährt, was der zukünftige STASI Chef Mielke so in jungen Jahren verbrochen hat...

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  • Rezension zu "Mission Walhalla" von Philip Kerr

    Mission Walhalla

    hebersch

    23. August 2011 um 10:30

    Beim Versuch von Kuba nach Haiti zu reisen, wird Bernie Gunther von der Navy gefangengenommen. Nicht weil er verdächtig war, sondern seine Mitreisende hat einen amerikanischen Unteroffizier angeschossen. Als man herausfindet wer er ist, wird er nach Deutschland überführt. Dort verhören ihn amerikanische Beamte auf der Suche nach Kriegsverbrechen. Bald schon kümmert sich der Geheimdienst um ihn. Mit seiner Hilfe will man den ostdeutschen Kommunisten und Stasi-Verantwortlichen Erich Mielke festsetzen. Gleichzeitig hat auch der französische Geheimdienst Interesse an Bernie. Spannend, unterhaltsam und mit tatsächlichen historischen Ereignissen aufwartend, erzählt Philip Kerr die neue Geschichte um Bernie Gunther. In vielen Rückblenden wird seine Zeit als Polizist in der Weimarer Republik, als SS-Offizier im 2. Weltkrieg, als Agent für Heydrich oder auf seine Zeit als Kriegsgefangener geschildert. Ein tolles Buch!

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