Philip Le Roy

 3.8 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Die goldene Pforte, Phönix und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Philip Le Roy

Die goldene Pforte

Die goldene Pforte

 (7)
Erschienen am 15.03.2018
Phönix

Phönix

 (5)
Erschienen am 11.05.2011
Der Schrei der Sirenen

Der Schrei der Sirenen

 (2)
Erschienen am 01.07.2012
Evana 4

Evana 4

 (0)
Erschienen am 07.07.2010
La dernière frontière

La dernière frontière

 (0)
Erschienen am 11.11.2011

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Rezension zu "Die goldene Pforte" von Philip Le Roy

Die goldene Pforte
Wurm200vor 5 Monaten

Philip Le Roy
Die goldene Pforte
Benevento

Autor: Philip Le Roy, geboren 1962 in Toulouse, studierte Betriebswirtschaftslehre, schlug aber bald nach dem Studium den Weg zum kreativen Schreiben ein. Erst als Werbetexter, später als Krimiautor. In seinem Heimatland wird er gefeiert, seine Bücher wurden zu Bestsellern und unter anderem mit dem Großen Preis der Kriminalliteratur ausgezeichnet. Neben dem Schreiben ist Le Roy begeisterter Filmliebhaber, Kampfkünstler und Rockmusiker. Er lebt in Vence an der Côte d‘Azur. (Quelle: Benevento)

 Simon und Markus sind nach einer Sauftour in Jerusalem sturzbetrunken. Am anderen Morgen erwacht Simon in einer Zelle, da er von der Polizei, verbotenerweise auf dem Tempelberg aufgegriffen wurde. Nach seiner Entlassung macht Simon sich direkt auf den Weg zu seinem neuen Freund Markus. An Markus Wohnung angekommen muss Simon jedoch feststellen, dass dieser wohl seine Sachen gepackt hat und im Flugzeug nach Berlin sitzt. Als dann auch noch die Polizei bei Markus Wohnung auftaucht, beginnt für Simon ein Katz und Mausspiel, bei dem es um Leben und tod geht. Außerdem sollen all die Ereignisse Simons Leben von Grund auf ändern.

Das Buch besteht aus 97 Kapitel (plus Prolog und Epilog). Diese Kapitel sind in insgesamt 11 Bücher unterteilt (die Angabe erfolgt durch römische Ziffern), wobei jedes Buch auf einer neuen Seite beginnt. Außerdem findet sich zu Beginn eines jeden neuen Buches, einige Sätze (die scheinbar Anmerkungen vom Hauptcharakter sind), die kursiv gedruckt sind. Zu Beginn des Buches findet der Leser eine Erklärung bezüglich der goldenen Pforte. Dies gibt den Leser eine kleine Erklärung, um was es in dem Buch geht (und worauf der Titel sich bezieht), somit schafft der Autor eine kleine Grundkenntnis, die sicherlich positiv zum Verständnis des Buches beiträgt. Zusätzlich zu dieser Erklärung am Anfang, gibt es auch eine Stelle, an der es Fußnoten gibt, die dem Leser ebenfalls Erklärungen liefern. Leider aber nur an einer einzigen Stelle, hier hätte ich mir, besonders bei einer solchen Thematik, mehr solcher Fußnoten gewünscht. Neben dieser Erklärung gibt es zusätzlich noch eine Anmerkung des Autors sowie ein Vorwort. Diese beiden Texte geben dem Leser ebenfalls einen kleinen Einblick in den Hintergrund des Buches. Außerdem schafft es der Autor schon allein durch diese beiden Dinge, Spannung aufzubauen und dem Leser zum Weiterlesen zu motivieren (leider bekommt man hier keinerlei Anmerkung dazu, ob die geschilderte Handlung der Wahrheit entspricht) . Diese Spannung setzt sich am Anfang des Buches auch noch fort und wird zusätzlich durch actiongeladene Szenen erweitert, die dem Leser kaum ein Durchatmen ermöglichen. Diese Actionszenen setzen sich im ganzen Buch fort und tauchen immer mal wieder auf. Leider sind diese Szenen genau so schnell vorbei, wie sie überhaupt angefangen haben. Besonders positiv, gerade bei den eben genannten Szenen, ist die Tatsachen, dass der Autor alles sehr detailliert beschreibt, was dem Leser zu einer genaueren Vorstellung verhilft. Leider fiel mir beim Lesen jedoch auf, dass einige Szenen sehr abrupt enden bzw. manchmal sehr schnell zum Ende gebracht werden. Im gesamten Verlauf des Buches kann der Leser der Entwicklung der Hauptcharaktere gut folgen, auch wenn relativ schnell klar wird, wohin die Entwicklung führen wird. Am Ende schafft es der Autor aber auch hier noch mit einigen Überraschungen aufzutrumpfen, die der Leser so nicht erwartet hätte. Leider entwickelt sich die Story an manchen Stellen hin zu Science-Fiction, diese werden aber ebenfalls am Ende sehr gut und schlüssig aufgeklärt. Dies ist auch gut so, denn ohne die Auflösung am Ende, würden eben diese Szenen recht fehl am Platz wirken. Im Verlaufe des Buches begegnen dem Leser (sicherlich aufgrund der Thematik) viele interessante Fakten, die teilweise sogar bis zu aktuellen Geschehnissen reichen. Um ein selbstständiges Nachschlagen zu ermöglichen, findet der Leser am Ende des Buches ein recht überschaubares und gut gegliedertes Quellenverzeichnis. Das Ende des Buches liest sich so, als würde einer der Hauptcharaktere eben genau über das gelesene Buch sprechen (kurz zur Erklärung: Ein Charakter sagt am Ende, er würde das Geschehene in einem Thriller verarbeiten). So bekommt der Leser den Eindruck, dass dieses Buch von dem Hauptcharakter geschrieben wurde.

Cover: Das Cover enthält hauptsächlich die Farbe blau (dies setzt sich auch innerhalb des Covers fort). Auf der Vorderseite schauen wir auf eine Art Fenster und sehen einen Schatten, der mit etwas Fantasie die Hilal darstellen könnte (hiermit hätte es auch einen direkten Bezug zum Inhalt des Buches, denn in diesem geht es um den Islam) . Der Titel des Buches ist in beige gedruckt und hebt sich nicht nur durch die Farbe ab, sondern auch deshalb, weil die Schrift mit den Fingern zu ertasten ist (dies ist ebenfalls bei dem Titel auf der Rückseite so) . Der Titel spiegelt dabei ein wichtiges Element wieder, um das es in dem Buch geht. Als kleine Randnotiz möchte ich anmerken, dass mir die Gestaltung des Verlagsicons sehr gefällt. Auf der Rückseite sehen wir denselben Hintergrund, wie auf der Vorderseite, nur das das Fenster diesmal auf dem Kopf steht. Ingesamt gefällt mir das Cover recht gut und passt zur Story des Buches.

Fazit: In diesem Buch wird sicherlich ein sehr kontroverses Thema behandelt, dass bis in unsere Zeit reicht und aktuelle Geschehnisse aufgreift. Ganz im Stil von Dan Brown erzählt der Autor diese Geschichte, die sich keinesfalls hinter den Büchern Dan Browns verstecken muss. 350 Seiten voller Spannung, Action, Geschichte aber auch Liebe, erwarten dem Leser, welcher auf keinen der Seiten so wirklich enttäuscht wird. Enttäuschend ist dabei allein, wenn man das Ende des Buches erreicht hat. Kleinere Punkte sind sicherlich verbesserungswürdig, diese sind aber im Gesamtbild kaum der Rede wert. Von mir gibt es 5/5 Sterne.

Klappentext: in Prophet, den es niemals gab Ein Unfall? Oder doch ein Attentat? Simon Lange rettet sich mit einem spektakulären Sprung aus einem Auto. Der Auftakt einer rasanten Verfolgungsjagd, die von Paris über Berlin in den Nahen Osten führt, nach Jerusalem, Beirut und in ein kleines Dorf in Syrien. Lange ist im Besitz von Schriften, die das Weltbild aller Religionen ins Wanken bringen könnten, insbesondere das des Islam: Eine christliche Sekte soll den Koran verfasst haben, nicht der heilige Prophet. Doch Langes Nachforschungen rufen finstere Mächte auf den Plan, die alles dransetzen, damit die Wahrheit niemals ans Licht kommt. (Quelle: Benevento)

Autor: Philip Le Roy

Titel: Die goldene Pforte

Verlag: Benevento

Genre: Thriller

Seiten: 350

Preis:16,00

Veröffentlichung: 2018

ISBN: 978-3710900341


https://filme-buecher-mehr.de/


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Rezension zu "Die goldene Pforte" von Philip Le Roy

gewagt
Flattervor 6 Monaten

Über den Autor:

Philip Le Roy, geb. 1962 in Toulouse, studierte Betriebswirtschaftslehre, schlug aber bald nach dem Studium den Weg zum kreativen Schreiben ein. Erst als Werbetexter, später als Krimiautor. In seinem Heimatland wird er gefeiert, seine Bücher wurden zu Bestsellern und unter anderem mit dem Großen Preis der Kriminalliteratur ausgezeichnet. Neben dem Schreiben ist Le Roy begeisterter Filmliebhaber, Kampfkünstler und Rockmusiker. Er lebt in Vence an der Cote d´Azur. (Quelle: Verlag)


Zum Inhalt: Klappentext

Ein Prophet, den es niemals gab. Ein Unfall!? Oder doch ein Attentat? Simon Lange rettet sich mit einem spektakulären Sprung aus einem Autor. Der Auftakt einer rasanten Verfolgungsjagd, die von Paris über Berlin in den Nahen Osten führt, nach Jerusalem, Beirut und ein kleines Dorf in Syrien. Lange ist im Besitz von Schriften, die das Weltbild aller Religionen ins Wanken bringen könnten, insbesondere das des Islam: Eine christliche Sekte soll den Koran verfasst haben, nicht der heilige Prophet. Doch Langes Nachforschungen rufen finstere Mächte auf den Plan, die alles dransetzen, damit die Wahrheit niemals ans Licht kommt.


Meine Meinung:

Das Thema dieses Buches ist sehr gewagt und ich sehe darin eine Gefahr für den Autor. Aber dessen ist er sich sicher bewußt. Wobei wir auch schon bei der Handlung sind. Simons Vater und Ziehvater werden getötet. Sie sind nämlich einem Geheimnis auf der Spur. Der Koran soll angeblich von einer christlichen Sekte verfasst worden sein. Der Autor taucht dabei tief in die Wurzeln des Islam ein. Sehr spannend geschrieben und eine Hetzjagd beginnt. Die  aufgestellten Behauptungen sind in einen Thriller verpackt. Der Schreibstil ist packend und der Autor versteht es, den Leser in seine Welt hineinzuziehen. Die Charaktere sind facettenreich und doch habe ich etwas Anlaufzeit gebraucht um richtig hineinzufinden. Aber eine Geschichte mit viel Sprengkraft, wenn eine solche Behauptung wahr wäre.


Cover:

Dunkle und bedrohliche Farben mit einem sehr prekären Inhalt.


Fazit:

Der Autor traut sich hier was. Die zentrale These dieses Buches ist alles andere als andere als leichte Kost. 

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HEIDIZs avatar

Rezension zu "Die goldene Pforte" von Philip Le Roy

Dan Brown lässt grüßen
HEIDIZvor 6 Monaten

Philip le Roy schreibt sensationell - ich finde, er traut sich da was .... Mohammed soll es nach seiner Geschichte nie gegeben haben. Simon ist praktisch unser Hauptchrakter, sein Vater und Ziehvater werden getötet. Beide jagen einem Geheimnis hinterher. Der Autor zweifelt die Historie des Koran an, wie sie heute verbreitet wird, klar fiktiv, aber ... BRISANT !!!


Le Roy steht für meine Begriffe Dan Brown in nichts nach. Er gräbt sozusagen die Wurzeln des Islam aus und breitet einen sehr guten Spannungsbogen über seine Geschichte. Dieser historische Roman oder Krimi oder Thriller - das Buch hat von jedem etwas, hat mich begeistert.

 

Leseprobe:
========

 

Früh am Nachmittag stieg Simon am Bahnhof von Nürnberg aus dem Zug, in der mittelalterlichen Großstadt in Bayern, die man mit dem Prozess gegen die höchsten Würdenträger des Dritten Reiches in Verbindung bringt. Der Himmel war schwarz.

Sabbah hatte nur wenige Stunden gebraucht, um für ihn zu recherchieren, wie er Oskar Lander treffen konnte ...

 

Dieses  Buch hat mich gefesselt, ich habe innerhalb von zwei Tagen gelesen - konnte es kaum aus der Hand legen. Ich konnte mich bildlich einfinden und kann mir auch gut vorstellen, dass es als Verfilmung sehr spannend anzuschauen wäre.

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