Philip Matyszak

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Neue Bücher

Alltag und Leben im Alten Rom
Neu erschienen am 31.08.2018 als Hardcover bei Anaconda Verlag.

Alle Bücher von Philip Matyszak

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Philip MatyszakLegionär in der römischen Armee
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Legionär in der römischen Armee
Legionär in der römischen Armee
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Erschienen am 01.01.2018
Philip MatyszakAntikes Sammelsurium
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Antikes Sammelsurium
Antikes Sammelsurium
 (2)
Erschienen am 01.03.2011
Philip MatyszakGladiator
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Gladiator
Gladiator
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Erschienen am 01.02.2012
Philip MatyszakGeschichte der Römischen Republik
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Geschichte der Römischen Republik
Geschichte der Römischen Republik
 (1)
Erschienen am 01.03.2004
Philip MatyszakWho is who im alten Rom
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Who is who im alten Rom
Who is who im alten Rom
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Erschienen am 01.08.2009
Philip MatyszakAlltag und Leben im Alten Rom
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Alltag und Leben im Alten Rom
Alltag und Leben im Alten Rom
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Erschienen am 31.08.2018
Philip MatyszakVon zänkischen Göttern und tragischen Helden
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Von zänkischen Göttern und tragischen Helden
Philip MatyszakAntikes Sammelsurium
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Antikes Sammelsurium
Antikes Sammelsurium
 (2)
Erschienen am 01.07.2013

Neue Rezensionen zu Philip Matyszak

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Rezension zu "Antikes Sammelsurium" von Philip Matyszak

Rezension zu "Antikes Sammelsurium" von Philip Matyszak
Iudasvor 7 Jahren

Dieses Büchlein ist eine Ansammlung aus dem „besten, unterhaltsamsten Klatsch und Tratsch der Antike“, die dem Leser die Welt der Antike näher bringen soll. Diese sogenannten Miszellaneen gab es in jedem Lebensbereich (so, wie auch heute) und wurden eifrig weitergetragen oder für die Nachwelt schriftlich festgehalten. So verwundert es nicht, dass der Inhalt des Buches sehr vielfältig und bunt durchmischt ausfällt. Wir finden so zum Beispiel Geschichten über die antike Frauenwelt, Religion, das Weltverständnis der Griechen und Römer und Kriminalgeschichten. Neben Klatschgeschichten ist aber auch Wissenswertes über antike Kriegsführung und das Heerwesen, über Feste und Bräuche und anderes eingestreut, sowie einige alte Witze (aber nicht mit Bart) und Gedichte.

Dieses Buch bewegt nicht die Welt, aber das ist ja auch gar nicht das Ansinnen des Büchleins. Vielmehr will es unterhalten und den Leser zum Schmunzeln bringen, so wie es die Geschichten wahrscheinlich auch schon vor 2000 Jahren taten – und das gelingt durchaus.
Es ist sehr abwechslungsreich zu lesen und auch wenn man sich vieles nicht merken wird und kann, so ist es unterhaltsam und lehrreich. Die Texte sind kurz gehalten, wodurch man das Buch auf eine Reise oder auch auf eine langweilige Veranstaltung mitnehmen kann, um ab und an, darin zu lesen.
Auch die Auswahl an Texten – und es wird Matyszak bestimmt nicht leicht gefallen sein – ist gut getroffen und abwechslungsreich gestaltet.
Für den geschichtlich interessierten Leser sind neben den erwähnten, herausgehobenen Wissensbröckchen, wie Daten von wichtigen Schlachten, Aufbau des Rangsystems des römischen Militärs oder Erwähnung besonderer Feste auch Matyszaks Erwähnungen hilfreich, wenn eine Erzählung so gar nicht mit historischen Fakten belegbar ist oder den bekannten Ereignissen zuwider läuft. Aber auch so sind einige Geschichten in dem Bändchen vertreten, deren geschichtliche Korrektheit angezweifelt werden kann – aber das ist in einem Buch, das es sich zur Aufgabe macht, Gerüchte und Kuriositäten der Antike in sich zu vereinen, nicht weiter erstaunlich.
Dabei schreibt Matyszak immer, wenn er selbst kommentiert, mit einem kleinen Augenzwinkern, wodurch man oftmals schmunzeln muss, wenn zum Beispiel „Pirat“ als Beruf(ung) dargestellt wird...

Und so ist dieses Buch schlussendlich ein schönes Geschenk für alle, die einfach mal leichte, einfach Lektüre lesen wollen, sich für die Antike und die Marotten ihrer römischen und griechischen Bürger interessieren oder schon immer mal feststellen wollten, dass die Menschen damals uns heute doch gar nicht so unähnlich sind.

Zum Abschluss noch ein Witz aus dem alten Griechenland:

Elithios Phoitetes unterhält sich mit zwei Freunden. Einer sagt: „Es ist falsch, Schafe zu schlachten, denn sie versorgen uns mit Wolle für unsere Kleider und Decken.“ Der zweite fügte hinzu: „Wir sollten auch keine Kühe töten, denn sie liefern uns Milch und Käse.“
Elithios schließt sich den beiden an: „Wir sollten auch keine Schweine schlachten, denn sie versorgen uns mit soviel köstlichem Fleisch.“

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Rezension zu "Legionär in der römischen Armee" von Philip Matyszak

Rezension zu "Legionär in der römischen Armee" von Philip Matyszak
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

Wer hat sich noch nicht gefragt wie der große Armeeapparat des römischen Imperiums funktioniert? Wie agiert dieser Apparat, anfangs eine Freiwilligen- und später eine Berufsarmee, um das römische Reich zu stützen, zu verteidigen und zu erweitern? Warum waren die römischen Legionäre zu Ihrer Zeit im Abendland die fortschrittlichste, professionellste, angsteinflößendste, unbesiegbarste und beste Arme die die damals bekannte Welt jemals gesehen hat?
Dies sind nur wenige Fragen die man sich stellt bzw. aufkommen wenn man sich mit der römischen (Militär-)Geschichte, den Caesaren wie z.B. Caesar, Augustus und Nero, als auch der römischen Außenpolitik befasst.
Dieses Buch verschafft dem Leser einen ersten Einblick in die Antworten auf oben aufkommende Fragen. Durch den fesselnden, als auch lockereren und informativen Schreibstil lässt sich das Buch nur schwer aus den Händen legen und verschlingt die Abende im Sessel wie im Nuh. Dieses Buch ist nicht nur für gefestigte Geschichtsstudenten sondern auch für den normalen Hobbyarchäologen und Geschichtsinteressierten von Nebenan. Mit diesem Buch können auch Sie es schaffen Zenturio in einer der besten und diszipliniertesten Armee der Welt zu werden. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Informationen, Geschichten und Geheimnisse rund um den römischen Legionär und die römische Armee und lernen Sie das Pro und Contra als auch die Karriereleiter in den römischen Streitkräften kennen. Ein Muss für jedes Bücherregal!

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Rezension zu "Ancient Athens on Five Drachmas a Day" von Philip Matyszak

Rezension zu "Ancient Athens on Five Drachmas a Day" von Philip Matyszak
sabistebvor 8 Jahren

"Athen für 5 Drachmen am Tag" ist der zweite Band der historischen Reiseführerreihe des Sanssouci Verlages, der den Leser in verschiedene Städte zu ihrer Blütezeit führt, jedoch aufgemacht ist wie ein moderner Reiseführer.
Anders als in "Rom für 5 Denar am Tag" oder "Shakespeares London für 5 Schilling am Tag" ist dieser Band wesendlich deutlicher, was die Adressierung des Reisenden angeht. Es wird ein Reisender der heutigen Zeit angesprochen, der sich auf eine Zeitreise in die Antike begeben möchte. Dies wird zum einen klar durch den teilweise schwarzhumorigen, ironisch flapsigen Schreibstil des Autors, teils durch die häufigen moderneren Zitate wie Schillers "Wanderer, kommst Du nach Sparta, verkündige dorten, du habest uns hier liegen gesehen, wie das Gesetz es befahl" (S. 9), die verwendet werden.
Das Buch ist in etwas eingeteilt wie ein moderner Reiseführer: Anreise, praktische Reisetipps, Die Stadt und ihre Bewohner, Sightseeing, Shopping, Ausflüge und einem kleinen Sprachführer mit nützliches Redewendungen. Jedoch gibt es in kleinen Exkursen wie "Athen in kürze" auch viele kleine Kuriositäten, die den Leser schmunzeln lassen. So ist es im Athen der Antike wohl üblich an die Tür zu klopfen, bevor man das Haus verlasst, um die Passanten zu warnen, Sonst kann es passieren, dass sie die Tür vor den Kopf bekommen (S. 54).
Auch erfährt der politisch interessierte, dass unsere heißgeliebte Demokratie eigentlich eine abwertende, unhöfliche Form ist und korrekterweise Demarchie heißen müsste (S. 86).
Die Symposien werden entmystifiziert und teilweise wird der Reisende sogar gewarnt an ihnen teilzunehmen.
Das Buch ist durchgehend mit Zeichnungen und Fotografien bebildert, ergänzt durch zwei Abschnitte mit großformatigen Bunten Zeichnungen und Fotografien antiker Vasen. Leider ist das Buch in braun gedruckt, was möglicherweise ein Hinweis auf verblichene antike Tinte sein soll, jedoch deutlich unangenehmer als schwarze Schrift zu lesen ist.
Wer nach Athen reist, sollte besonders den Rundgang des Abschnitts "Sehenswürdigkeiten in Athen" an den heute noch existierenden Überresten ausprobieren.
Insgesamt, das bisher beste Büchlein der insgesamt sehr guten Reihe historischer Reiseführer. Ein wunderbare Möglichkeit auch Geschichtsmuffel dazu zu bringen sich mit der Antike oder der Geschichte allgemein auf unterhaltsame Art und Weise zu beschäftigen, ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen und mit Daten und Fakten zu langweilen.

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