Philip Norman John Lennon. Die Biographie

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Inhaltsangabe zu „John Lennon. Die Biographie“ von Philip Norman

40 Jahre nach dem Welthit Revolution beschert uns der renommierte britische Rock-Autor Philip Norman die definitive Biographie der größten Legende der Popmusik: John Lennon. Ein atemberaubend facettenreiches Porträt des Gründers der Beatles, der mit seinen genialen Songs Musikgeschichte schrieb – eine grandiose Hommage an die Pop-Ikone mit der Nickelbrille. Die Girls schwärmten zwar eher für Paul oder George, aber John sang die schönsten Liebeslieder. Songs, die ins Herz gehen – und in die Beine. John Lennon war der charismatische Kopf der Beatles. Seine musikalische Inspiration und die skurrilen Texte begründeten den Mythos der Fab Four. Er liebte die Provokation, zugleich war er aber auch ein menschenscheuer Träumer. Mit Hits wie All you need is love, I am the Walrus und Lucy in the Sky with Diamonds schuf er Klassiker voll poetischer Melancholie. Nach dem Ende der Beatles nutzte er dann mit Yoko Ono seinen Ruhm für politisches Engagement. Give Peace a Chance und Imagine wurden zu Hymnen der Friedensbewegung. Und noch heute, über ein Vierteljahrhundert nach seinem Tod, erreicht seine Stimme die ganze Welt. Dem renommierten Pop-Journalisten Philip Norman war es vorbehalten, uns diese fulminante Lebensschau zu liefern – ein biographisches Meisterwerk über die Pop-Legende John Lennon.

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  • Rezension zu "John Lennon. Die Biographie" von Philip Norman

    John Lennon. Die Biographie
    SV

    SV

    Keinen Moment wirds langweilig mit diesem Buch, trotz der 1000 Seiten und der Tatsache, dass es eine Biografie ist. Es gibt keine lange, öde Kindergeschichte, sondern einen Bericht vom Aufwachsen in den Fünfzigerjahren, lebendig und bilderreich, vom allmählichen Entdecken des eigenen Lebenszieles beim jungen John: Rock'n'Roll! Da stehen sicher neue Fakten drin, die Rolle des Vaters wird neu bewertet, die leicht verworrenen Familienverhältnisse – für die Fans interessant, für andere Leser, die weniger Vorwissen haben, die weniger als Freunde von John Lennon, Beatlesinteressierte lesen, gibt das ein interessantes Bild einer Zeit, von der man denkt, da wären die Regeln strenger gewesen, die Verhältnisse eindeutiger. Erst später, mit verursacht möglichweise von den Beatles, in den Sechzigerjahren, wär auch familiäres Durcheinander immer größer geworden und jetzt ist die Patchworkfamilie nichts Ungewöhnliches mehr. Die Regeln mögen strenger gewesen sein aber, wie fast immer, die Realität hält sich wenig an die Regeln. Natürlich die Zeit in Hamburg wird ausführlich geschildert – wie haben die das nur ausgehalten, denkt man, so stark war der Wunsch und der Wille Musik zu machen, vielleicht war ein nicht unwichtiger Nebengrund: jede Menge Mädels. Die bekannten Stationen der Beatles-Geschichte werden ausführlich geschildert, Yoko Ono wird anständig behandelt – vielleicht einer der großen Vorzüge dieses Buches: die Leute werden anständig behandelt. Yoko Ono hat, nachdem sie lange bereitwillig Auskunft gegeben hat, am Ende ihre Zustimmung zurückgezogen – zu Unrecht, denk ich. Normann verschweigt nicht die unschönen Seiten an John Lennon und all dem was er getan hat, aber er mag ihn, er ist nicht bösartig, nicht hämisch, nicht abwertend und er ist kein hilfloser Bewunderer. Ich hab selten eine ähnlich gute Biografie gelesen, noch dazu über jemand, der mich schon mein ganzes Leben lang begleitet.

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  • Rezension zu "John Lennon. Die Biographie" von Philip Norman

    John Lennon. Die Biographie
    Nanni

    Nanni

    John Winston Lennon wird 1940 in Liverpool/England geboren. Da sein Vater Alf zur See fährt, wird er zunächst nur von seiner Mutter Julia aufgezogen. Die Ehe zerbricht jedoch und Julia heiratet erneut. John wird von seiner Tante Mimi, der Schwester seiner Mutter aufgenommen. Zu seinen Eltern hat er zunächst keinen Kontakt, doch wenige Jahre später entwickelt er ein inniges Verhältnis zu seiner Mutter. Sie kommt jedoch bei einem Autounfall ums Leben als er 17 Jahre alt ist. Ihren Tod verwindet er nie ganz. 1959 gründet John zusammen mit George Harrison, Paul McCartney, Pete Best (Schlagzeug) und seinem Freund Stuart Sutcliffe (Bassgitarre) die Beatles. Ihre Karriere beginnt 1960 in Clubs auf der Hamburger Reeperbahn. 1962 ersetzt Ringo Starr Pete Best am Schlagzeug, Stuart Sutcliffe stieg bereits 1960 aus der Band aus. Im gleichen Jahr schaffen die vier Jungs mit der eigenartigen Frisur mit den Hits Love me do und Please Please me den Durchbruch-die sogenannte Beatlemania bricht aus. Nach einigen Zwistigkeiten innerhalb der Band, verkündet Paul McCartney 1970 das Ende der Beatles. John Lennon gründet mit seiner zweiten Frau Yoko Ono die Plastic Ono Band und nennt sich selber John Ono Lennon. Beide engagieren sich für wohltätige Zwecke und nutzen ihre Berühmtheit um anderen Menschen zu helfen. 1980 wird John Lennon von einem geistig verwirrten Fan vor seinem Apartment in New York erschossen. John Lennon-der Name war mir ein Begriff, einer der großen Songschreiber des letzten Jahrhunderts. Ich wusste, dass er ein Mitbegründer der Beatles war (deren Musik ich sehr mag). Auch, dass er nach den Beatles eine Solokarriere begonnen hatte und mit der von vielen Beatles-Fans gehassten Yoko Ono verheiratet war, war mir bekannt. Doch was für eine Person er gewesen ist, davon hatte ich keine Ahnung. Und ich bin mir nicht sicher, ob ich es durch diese Biographie erfahren habe. Sicherlich beleuchtet sie einige Charakterzüge von John Lennon und auch die Geschichte der Beatles wird detailliert erzählt. Trotzdem konnte man meiner Meinung nach deutlich merken, dass dieses Buch von einem Journalisten geschrieben wurde. Teilweise wälzt er Dinge aus, insbesondere dann, wenn es um Sex geht, die ich im Detail nicht hätte wissen müssen. So manches Mal entfuhr mir da doch ein Seufzer. Das Yoko Ono dieses Werk nicht autorisiert hat, wie der Autor am Ende erstaunt anmerkt, konnte ich irgendwie nachvollziehen. Deweiteren sind mir bei einigen Anekdoten die Pointen nicht klar geworden. Das kann aber natürlich an der deutschen Übersetzung liegen oder weil mir Hintergrundwissen fehlte. Eines ist allerdings schon deutlich geworden: John Lennon war kein einfacher Mensch. Das Image eines braven Beatle, der Traum einer jeden Schwiegermutter, kann man getrost zu den Akten legen. Die unterschiedlichen Gesichter Johns haben mich teilweise schockiert, aber auch fasziniert. Es ist schwierig sich ein Bild von jemandem zu machen, obwohl man ihn nie kennengelernt hat, aber ich glaube John Lennon war ein sehr zerrissener Mensch. Ich kann jedem, der sich für ihn interessiert schon empfehlen diese Biographie zu lesen, allerdings mit dem Hinweis, dass sie wohl nur einige Facetten aufzeigt.

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