Philip Pullman Das magische Messer

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Inhaltsangabe zu „Das magische Messer“ von Philip Pullman

Vor vielen Jahren verschwand Wills Vater spurlos auf einer Expedition in den hohen Norden. Auf der Suche nach ihm gerät Will zufällig durch ein Fenster in eine andere Welt. Dort begegnet er Lyra, die eine lange Odyssee hinter sich hat und das Geheimnis des "Staubes" ergründen will. Im Turm der Engel wollen WIll und Lyra Antworten auf ihre Fragen finden. Stattdessen gewinnt Will ein magisches Messer. Er besitzt ungeahnte Kräfte, kann Materie teilen und Türen in andere Welten schneiden. Doch das Messer ist mit Wills Schicksal noch auf eine andere Weise von größter Tragweite verbunden ...

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    Das magische Messer

    silkedb

    04. August 2017 um 20:26

    Ich habe "Das magische Messer" von Autor Philip Pullman als Hörbuch gehört. Gelesen wird es von Rufus Beck, der hier wieder einmal seinem Ruf als hervorragender Hörbuchsprecher gerecht wird. "Das magische Messer" ist der zweite Band der Trilogie die mit "Der goldene Kompass" ihren Anfang genommen hat und mit "Das Bernstein Teleskop" ihren Abschluss findet. Inhaltlich wird nun mit Will eine Figur aus der realen Welt eingeführt, die keinen Dämon hat und von ganz alltäglichen Problemen geplagt wird. Gerade im Zusammenspiel mit Lyra ist das sehr interessant, da dem Leser dadurch noch einmal bewusst wird, wie anders das Leben ist, dass Lyra bisher geführt hat. Die neuen Figuren haben mir ausnahmslos gut gefallen und vieles, das im ersten Band nur am Rande erwähnt wurde, ist nun klarer. Für alle, denen "Der magische Kompass" gefallen hat, ist "Das magische Messer" ein absolutes Muss und uneingeschränkt empfehlenswert. Allen anderen empfehle ich, zunächst mit dem ersten Band zu beginnen, da die Handlung aufeinander aufbaut, auch wenn die Bücher in sich abgeschlossen sind.

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  • Etwas zu viel Religion

    Das magische Messer

    Aglaya

    10. November 2016 um 20:18

    „Das magische Messer“ ist der zweite Band der „His dark Materials“-Trilogie und braucht zum Verständnis zwingend Vorkenntnisse. Als Einzellektüre eignet er sich daher nicht.Nachdem der erste Band der Reihe „Der goldene Kompass“ noch ziemlich geradelinig aufgebaut war, wird die Handlung in „Das magische Messer“ merklich komplexer und ist in mehrere Handlungsstränge aufgeteilt, die abwechselnd erzählt werden. Neben Lyra, die bereits aus dem ersten Band bekannt ist, kommt als Protagonist nun auch der etwas gleichaltrige Will dazu, der ebenfalls aus Oxford stammt, aber aus einem anderen als dem, das Lyra kennt. Will kommt aus einer anderen Welt, aus der unseren.Während ich Lyra immer noch nicht wirklich leiden kann, konnte ich mich mit Will schnell anfreunden. Er blieb zwar über die gesamte Geschichte hinweg recht blass und eigenschaftslos, war aber neben Lyra erfrischend un-nervig (manchmal reicht das schon, um eine Figur zu mögen).Die Handlung selbst konnte mich auch hier wieder packen, obschon ich dazu anmerken möchte, dass das Buch weniger in sich abgeschlossen ist als der Vorgänger. Während man „Der goldene Kompass“ im Grunde auch als Einzelband lesen könnte, ist „Das magische Messer“ klar in die Mitte der Trilogie eingebettet und ergibt ohne die beiden anderen Bände nur wenig Sinn. Deutlich stärker als noch im ersten Band ist hier zudem die Religion zu spüren, respektive die Kritik des Autors Philipp Pullman an der Religion. Ob dies in einem in erster Linie auf (jüngere) Jugendliche ausgerichteten Roman so passend ist, sei dahingestellt, vor allem, da der Autor Religion pauschal mit Gott gleichzustellen scheint.Auch bei diesem Band konnte mich die Hörbuchversion nicht überzeugen. Rufus Beck spricht viele Figuren übertrieben quietschig-hoch, vor allem Kinder, Frauen und Daemonen, die mehr als die Hälfte aller Figuren ausmachen… Ebenso negativ aufgefallen ist mir die ungleiche Verteilung von Sprechpausen. Innerhalb eines Kapitels liest Rufus Beck selbst bei einen Szenenwechsel gleich ohne Pause weiter, was es schwer macht, überhaupt zu bemerken, dass da gerade eine andere Welt mit einer anderen Perspektive zum Zug kommt. Zwischen den Kapiteln ist die Pause hingegen dermassen lang, dass ich öfters kontrolliert habe, ob ich aus Versehen meinen Player ausgeschaltet habe…Auch im zweiten Band der Reihe geht es stellenweise wieder recht brutal zu, sodass ich das Buch für sehr junge oder sensible Leser nicht empfehlen möchte. Mein FazitSpannende Handlung, aber für meinen Geschmack zu viel Religion

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