Philip Pullman Once Upon a Time in the North

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Inhaltsangabe zu „Once Upon a Time in the North“ von Philip Pullman

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  • Rezension zu "Once Upon a Time in the North" von Philip Pullman

    Once Upon a Time in the North
    Rainbow

    Rainbow

    29. October 2010 um 00:47

    "Once upon a time in the North" ist ein kaum 100-seitiges Prequel zu Philip Pullman's Trilogie "His Dark Materials" und kommt in schöner Aufmachung daher. Das kleine in blaues Leinen gebundene Büchlein enthält nicht nur die Geschichte, wie sich der Aeronaut Lee Scoresby und der Panzerbär Iorek Byrnison kennengelernt haben, sondern auch zahlreiche schöne holzschnittartige Illustrationen und kleine Extras wie Briefe von Lyra, die nichts mit der Geschichte zutun haben. Als der junge und unerfahrene Ballonpilot auf der Insel Novy Odense landet und sich auf die Suche nach Arbeit begibt, wird er nicht nur in die Politik des Ortes verwickelt, sondern sieht sich auch bald alten Bekannten gegenüber. Wie immer gerät er dabei in Schwierigkeiten, aber Lee wäre nicht Lee, wenn er und sein Daemon Hester dort nicht wieder herauskämen. Philip Pullman erzählt eine nette kleine Geschichte für zwischendurch, wenn man mal wieder Sehnsucht nach der Welt von His Dark Materials hat oder einfach mal wieder etwas von Lee und Iorek hören wird. Wenn man die beiden Charaktere nicht allzu sehr mag, wird die Geschichte kaum gefallen und gerade der Anfang zieht sich auch ein wenig bis Iorek dann endlich auftaucht. Auch sind die Personen nicht so, wie man sie aus "Der goldene Kompass" und Co kennt, immerhin sind beide um einiges jünger und unerfahrener. Zwar sind sie immer noch sympathisch und es ist klar, auf welcher Seite man in dem Konflikt steht, doch sind sie anders als erwartet. Wer sich darauf einlassen kann, wird Freunde an dem Buch haben. Auch handelt es sich bei dem im Titel versprochenen Norden nicht um die fast magische Gegend, in die es Lyra verschlägt, sondern eher um eine kleine abgeschnittene Insel mitten im Nirgendwo. Da die Geschichte recht kurz ist, werden genug Hintergründe geliefert, aber der Leser erfährt wenig über die Zeit und die Umstände, was gerade im Hinblick auf die eigentlich Trilogie sicher interessant wäre. Fans von Lee und Iorek sei "Once upon a time in the Norht" als nette Zwischenlektüre empfohlen - wenn man es nicht liest, hat man aber auch nicht allzu viel verpasst.

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