Philip Roth Das sterbende Tier

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Inhaltsangabe zu „Das sterbende Tier“ von Philip Roth

'Roth hat eine der schönsten Frauenfiguren der neueren amerikanischen Literatur geschaffen. Er ist einer der größten Schriftsteller unserer Zeit.'
MARCEL REICH-RANICKI

David Kepesh ist nicht nur über sechzig und ergraut, ein berühmter Kulturkritiker und Star unter den Professoren einer New Yorker Universität, sondern auch ein wortgewaltiger Verteidiger der sexuellen Revolution. Seit Jahren macht er abenteuerlustige Studentinnen zu seinen Geliebten, ohne dabei die kritische Distanz des Ästheten aufzugeben. Doch nun ist diese Distanz dahin. Kepeshs Verhängnis ist Consuela Castillo, die vierundzwanzigjährige, sittsame und überwältigend schöne Tochter kubanischer Emigranten. Als er sich mit ihr einlässt, wird Kepesh in einen Strudel aus sexueller Eifersucht und Verlustängsten gezogen.

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  • Eine obsessive Liebe

    Das sterbende Tier

    schokoloko29

    03. June 2016 um 07:26

    Ein über sechsigjähriger Professor verliebt sich in eine Studentin von ihm. Er ist von ihr fast schon besessen. Doch wie das so ist irgendwann beendet sie die Affäre und er ist untrostlich. Darüber hinaus geht es um die sexuelle Revolution in Amerika. Was diese gesellschaftlichen Umwälzungen mit Familien macht. Darüber hinaus geht es auch um das Älterwerden und den Drang daraus herauszubrechen.Eigene Meinung:Ich schwanke bei dem Buch. Mir hat es zu einem gefallen, weil es um die sexuellen Umwälzungen im prüden Amerika geht. Zum anderen auch um die Beziehung zu dieser jungen Studentin. Für mich war es einfach teilweise zu voyeuristische Beschreibungen von dieser Frau, was mich abstossend empfand. Die schreibweise hat mir sehr gut gefallen.

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  • Rezension zu "Das sterbende Tier" von Philip Roth

    Das sterbende Tier

    Brunnen_Buchhandlung

    09. January 2012 um 19:29

    Was für ein Buch! Und was für ein Protagonist! David Kepesh, Ästhet, Feingeist, ruhmreicher Professor an einer renommierten New Yorker Universität, intellektuell, gebildet, wortgewandter Befürworter der Emanzipation der Frauen und der freien Liebe, der sich seit jeher mit den schönsten und begabtesten seiner Studentinnen umgibt, wird von der Begegnung mit Consuela vollkommen aus der Bahn geworfen. Sie ist so vollkommen anders als alle seiner bisherigen Eroberungen. Eifersucht und Misstrauen quälen ihn fortan, die schmerzhafte, allumfassende Liebe zu seiner kubanischen Gefährtin lassen ihn in ständiger Angst vor Verlust und Versagen leben. Kepesh leidet in Consuelas Gegenwart genau wie in ihrer Abwesenheit. Als sie sich Jahre später wiedertreffen vertraut sie ihm ein Geheimnis an, das ihn erneut für immer verändern wird. Ein großer Roman, ein sinnliches Meisterwerk, bitterzart und schlichtweg genial.

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  • Rezension zu "Das sterbende Tier" von Dirk van Gunsteren

    Das sterbende Tier

    Beagle

    07. December 2010 um 15:33

    Philip Roth hat mit der Figur der Consuela eine der schönsten Frauenfiguren der neueren amerikanischen Literatur geschaffen, sagt Marcel Reich-Ranicki. Dem kann ich nur beipflichten, denn das Mädchen aus der kubanischen Einwandererfamilie in New Yorks Schickeria ist wirklich hervorragend dargestellt. Doch, auch, wenn sich die Geschichte um Consuela dreht, so handelt sie hauptsächlich von David, dem alternden Ich-Erzähler. Er ist Professor für Literatur und tritt regelmäßig in Fernsehen und Radio auf, wo er seine Kritik an neuen Büchern auf die Interessierten loslässt. Vor allem aber ist David ein frauenabhängiger Mann. Und es sind ganz spezielle Frauen, die es ihm angetan haben. Denn immer wieder sucht er sich junge Studentinnen, die er dann verführt. Dabei geht es ihm aber ausschließlich um Sex. Bis ihm Consuela begegnet. Sie ist 24 und er 62. Er könnte ihr Großvater sein und doch lässt sich das Mädchen auf eine Affäre mit dem alten Mann ein. Philip Roths Hauptthema. David merkt schon bald, dass er von ihr abhängig ist, dass er ohn Consuela nicht mehr leben kann, seine Gedanken sich immer um sie drehen. Roth zeigt eine Liebe zwischen Alt und Jung auf, die ganz ohne Vorurteile hingenommen werden kann. Er zeigt die menschlichen Seiten von Consuela und David auf, sodass es so scheint, wie es ist: eine ganz normale Liebe zwischen zwei Menschen. Die Kehrseite des Ganzen sind die vielen, übertriebenen Ausschweifungen über den Sex. Der Ich-Erzähler will ein weiser, intelektueller Mann sein und führt sich in seinen Anschauungen auf wie ein unreifer Teenager, was den Genuss des Lesens trübt. Wem das allerdings nichts ausmacht, der findet in "Das sterbende Tier" eine hochrangige Literatur, zeitlos in ihrm Inhalt und hervorragend geschrieben.

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  • Rezension zu "Das sterbende Tier" von Dirk van Gunsteren

    Das sterbende Tier

    Merleperle

    Puhhh, langsam langweilen mich diese Alt-Herren-Phantasien wirklich ...

    • 3

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. July 2010 um 09:45
  • Rezension zu "Das sterbende Tier" von Philip Roth

    Das sterbende Tier

    glowinggloom

    18. January 2009 um 16:07

    Roth schreibt hier auf höchstem Niveau. In dem schmalen Buch (160 Seiten) geht es, sprachlich brilliant und geistreich, um das Thema Sexualität. Ein New Yorker Professor hat eine Liebesbeziehung zu einer 40 Jahre jüngeren Studentin. Der Roman verteidigt die sexuelle Revolution der 1960er Jahre. Männer, die in den Stand der Ehe eintreten. wären wie Priester, sie legten ein Keuchheitsgelübte ab, merkten dies aber erst 3-4 Jahre später. In einer Episode wird die puritanische Sexualmoral am Beispiel der ersten Siedler von Plymouth gezeigt.

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  • Rezension zu "Das sterbende Tier" von Dirk van Gunsteren

    Das sterbende Tier

    Antje

    05. November 2008 um 13:07

    Aus femisitischer Sicht kritisch zu betrachten!

  • Rezension zu "Das sterbende Tier" von Philip Roth

    Das sterbende Tier

    giulianna

    31. August 2008 um 22:19

    einige szenen gefielen mir im film besser, anderes war sehr genau übernommen und ich konnte die stimme des schauspielers beinahe hören, wie er den text spricht.

    beide gelungen - buch und film!

  • Rezension zu "Das sterbende Tier" von Philip Roth

    Das sterbende Tier

    katermurr

    24. April 2008 um 14:59

    Ich hab nur wenig Zugang zu diesem Werk gefunden. Was wollte mir der Autor damit sagen? Ich weiß es nicht - vielleicht war ich auch grad schlecht drauf, als ichs las?

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