Philip Roth Der menschliche Makel

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Inhaltsangabe zu „Der menschliche Makel“ von Philip Roth

Zuckermann begegnet dem alternden Professor Coleman Silk, der durch Missverständnisse und Intrigen alles verloren hat - sein Renommee, seine Familie. Das große Geheimnis, das ihn umgibt, kann er wahrscheinlich nur mit Faunia, seiner jungen Geliebten, teilen. Ein Sittenbild der amerikanischen Gesellschaft. (Quelle:'Fester Einband/04.02.2002')

Sehr intelligent. Nicht immer einfach zu verfolgen. Nicht immer einfach zu ertragen.

— CorinnaSmiles
CorinnaSmiles

Gibt einen guten Einblick nicht nur in die menschliche Psyche sondern auch in die Zeit der Lewinsky-Affäre.

— Liffey
Liffey

Ein brilliant erzählter Roman über die Wege und Umwege menschlicher Identitätsfindung.

— NicolasDierks
NicolasDierks

Durchaus interessanter, aber teilweise auch langatmiger Roman über Rassismus, Verleumdung und Selbstverleugnung.

— Gulan
Gulan

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  • Wie man Leben zerstört

    Der menschliche Makel
    dominona

    dominona

    02. September 2016 um 11:45

    ich kann mir gut vorstellen, dass sich bei diesem Stil die Geister scheiden, aber mir gefällt er gut und vermag es, mich bei der Stange zu halten. Ein Mensch, der seine Herkunft vertuscht, das kartenhausartige Universitätssystem und immer wieder: Begehren und dazwischen steht noch irgendwo ein Kriegsveteran und immer wieder: Menschlichkeit. Besonders die Perspektivwechsel überzeugen, denn jede Figur nimmt einen als Leser immer wieder neu gefangen und konnte man bei der einen die andere Figur auf den Tod nicht ausstehen, versteht man sie, wenn man die Dinge aus ihrer Sicht liest nochmal ganz anders. Erst am Schluss hat man alle Teile des Puzzles zusammen und die ergeben ein tragisches Bild. Wer den Autor noch nicht kennt, sollte vielleicht mit einem weniger komplizierten Buch einsteigen - allen anderen wünsche ich viel Spaß

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  • Mühsame Lektüre, vermag nicht mich zu fesseln

    Der menschliche Makel
    cnort

    cnort

    23. January 2015 um 15:29

    Das beständige Kreisen um das Hautfarben-Thema - irgendwann fing es mächtig an mich zu langweilen. Unnötig verschachtelte Sätze, kein Vergnügen, keine Erhellung. Den Eigenarten Amerikanischer Kultur komme ich so nur ungern entgegen.

  • Packend!

    Der menschliche Makel
    JeanP

    JeanP

    11. November 2013 um 18:56

    Gehört für mich ebenfalls in die Kategorie: beste Bücher aller Zeiten!

  • Rezension zu "Der menschliche Makel" von Philip Roth

    Der menschliche Makel
    Saari

    Saari

    23. September 2012 um 10:36

    Philip Roth versteht sein Handwerk, soviel gebe ich gerne zu. Jedoch hat mich Der menschliche Makel nur zu einem gewissen Teil überzeugt. Es gab Begebenheiten und Abschnitte, die mich fesselten (z.B. Les Farleys Vietnam-Trauma und der Versuch einer Wiedereingliederung in die Gesellschaft) und viele Sätze las ich mehrmals, weil sie mir so gut gefielen (Roth arbeitet viel mit Stilmitteln, z.B. dem Vergleich und das sehr geschickt: „Es [das Gesicht von Silk] war, von nahem betrachtet, angeschlagen und beschädigt wie ein Stück Obst, das an einem Marktstand zu Boden gefallen und von den Füßen der Passanten hin und her gestoßen worden war"). Aber – und das betrifft leider einen größeren Teil des Romans – verliert der Autor sich für meinen Geschmack viel zu sehr in Nebenfiguren und -schauplätzen, die die Geschichte weder vorantreiben noch eine größere Bedeutung spielen. Für mich war die Lektüre größtenteils leider zäh und bereitete mir wenig Vergnügen. Viele Stellen waren mir einfach zu undurchsichtig und komplex – in Sprache, Inhalt und Wirkung. Die Geschichte an sich ist definitiv interessant (zeugt sie doch an vielen Stellen von Amerikas Doppelmoral: Prüderie auf der einen, Sexaffären des Präsidenten auf der anderen Seite; wie aus einer harmlosen Bemerkung über „dunkle Gestalten“ etwas so Großes wird, in einem Land, in dem vor gar nicht so langer Zeit Rassentrennung herrschte und noch heute viele dem Ku-Klux-Clan anhängen) und einige der Hauptcharaktere sind wunderbar gezeichnet, da menschlich und widersprüchlich. Insgesamt liegt hier unbestritten ein guter Roman vor, ein Panorama der amerikanischen Gesellschaft am Ende der 1990er Jahre. Jedoch gibt es meines Erachtens viel größere amerikanische Stoffe.

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  • Rezension zu "Der menschliche Makel" von Philip Roth

    Der menschliche Makel
    ksunlimited

    ksunlimited

    29. July 2012 um 20:21

    eigentlich ja ganz interressant, aber zwischendurch hätten es ein paar Seiten weniger getan. Versuche ich später wieder

  • Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein

    Der menschliche Makel
    Stefan83

    Stefan83

    13. November 2011 um 19:02

    Mit Sicherheit ist es dieses Buch, das den amerikanischen Autoren Philip Roth, nicht nur aufgrund der Verfilmung, weltweit und auch besonders in Deutschland, bekannt gemacht hat. Von vielen als "Altmänner"-Literatur verschrien, ist es ganz sicher kein Buch für jedermann und schon gar nicht für die Lektüre zwischendurch. "Kopflastig" würde Roths Schreibstil wohl treffend beschreiben, scheint er zu fabulieren um des Fabulierens willen und sich in Ausschweifungen zu ergehen, die mitunter den Lesespaß doch eher abträglich sind. Was macht also die Faszination dieses Buches aus bzw. rechtfertigt die vielen erhaltenen literarischen Preise? Ohne Frage ist dies wohl der Plot, der im Jahre 1998 angesiedelt, uns in eine Zeit zurückführt, wo man noch über einen amerikanischen Präsidenten ohne Bauchschmerzen schmunzeln konnte. Ein Mann namens Bill Clinton, dessen Makel es war nur ein Mensch zu sein und dessen Image durch eine für heutige Verhältnisse eher harmlose Sexeskapade nachhaltig beschädigt wurde. Roth hat dieses Thema zum Anlass genommen und sich zurück besonnen, um uns das persönliche Schicksal eines in Ehren ergrauten Professors für klassische Literatur nahe zu bringen. Coleman Silk lebt den amerikanischen Traum bis eines Tages eine unbedachte Äußerung seinen auf Karriere bedachten Widersachern die Gelegenheit bietet, den Fall dieses großen Mannes herbeizuführen. Niemand schenkt den haltlosen Anschuldigungen Glauben, aber auch keiner unternimmt etwas zur Rehabilitierung des Professors. Am wenigsten Coleman Silk selbst. Er zieht sich geschlagen ins Privatleben zurück und beginnt nach dem Tod seiner Frau eine Affäre mit dem halb so alten Dienstmädchen Faunia Farley, die ihrerseits von der Vergangenheit in Form ihres Ex-Manns, eines rabiaten Vietnam-Veteranen, verfolgt wird. Als ihre Beziehung ans Licht kommt, stehen die Jäger von damals erneut zum Schuss bereit und Coleman, der seit über fünfzig Jahren mit einem großen Geheimnis, einer Täuschung lebt, sieht sich am Ende angekommen. Er bittet seinen Nachbarn, Freund und Schriftsteller Nathan Zuckerman darum, seine Lebensgeschichte aufzuschreiben und in seiner Gänze zu offenbaren... "Der menschliche Makel" schafft es den Leser zum Nachdenken zu bringen, insbesondere auf den ersten fünfzig Seiten, wo auf einer einfachen Ebene Schuldgefühle, Unterstellungen und Probleme der Wahrnehmung behandelt werden. So stellt Silk nicht nur den Archetyp eines in Ungnade gefallenen Menschen dar, sondern gibt gleichzeitig Auskunft über die Lage der USA im Jahre 1998. Roth verdient hier großes Lob, da er einen beinahe schelmischen Blick auf die Sozialpolitik des Landes wirft, das vor dem Hintergrund der Lewinsky-Affäre ihres Präsidenten, vor Vorurteilen, aufgesetzter Moral und Heuchlerei nur so strotzt. Und so ist es im Prinzip nicht der Makel mit dem man geboren ist, der im Mittelpunkt steht, sondern vielmehr der, den sich die Menschen selbst zufügen. Leider wird das Motto, "Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein", bis zu einem Punkt ausgereizt, wo die Aufmerksamkeit des Lesers abzuschweifen droht. Zu detailliert, beinahe penibel genau, werden Gedanken und seelische Zustände der Figuren erkundet, wohingegen so spannende Handlungsstränge wie die von Les Farley, nur oberflächlich ausgearbeitet werden. Roths Analysen der Menschen versanden somit immer wieder im Nichts und die komplizierte Handlung reduziert sich schließlich nur auf den Rahmen seiner Thesen. So vielschichtig die Figuren dann schließlich daherkommen: Der Leser bleibt stets auf Distanz, kann bis zum Schluss keine richtige Verbindung zu ihnen herstellen. Insgesamt ist "Der menschliche Makel" ein zweifelsfrei äußerst intelligentes und wortgewandtes Werk, das aber den Anspruch eines Unterhaltungsromans aufgrund vieler langatmiger Passagen nur streckenweise erfüllt und mich auch im Ganzen erstaunlich kalt gelassen hat.

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  • Rezension zu "Der menschliche Makel" von Philip Roth

    Der menschliche Makel
    Tim-O

    Tim-O

    03. August 2011 um 13:20

    Ich bin mal wieder begeistert von seinem Stil, seinem Können, seinem tiefen Verständnis für Menschen, auch von der Story, die wirklich sehr interessant und aufwühlend ist. Dennoch haben mich (auch nicht zum ersten mal bei Roth) einige Dinge gestört: an manchen Stellen wird er sexistisch (ich möchte zum Beispiel nicht lesen müssen, dass eine Frau gut im Bett ist, weil sie als Kind missbraucht wurde, das schreibt er aber einmal, allerdings nimmt er das einige Seiten später wieder zurück). Auch fand ich die Lebenslüge des Coleman Silk so unglaublich, dass sie mir anfangs zu konstruiert vorkam (habe mich aber überzeugen lassen, dass seine Story gar nicht so ausgefallen und absurd ist). Auch fehlen mir einige Aspekte, die ich an anderen Roths so liebe: sein Versteckspiel , wer ist Zuckerman, wer ist Roth, fehlt hier völlig. Ein sehr gutes Buch, ein ausgezeichnetes Buch (aber er hat bereits noch bessere geschrieben!)

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  • Rezension zu "Der menschliche Makel" von Philip Roth

    Der menschliche Makel
    palegreeneyes

    palegreeneyes

    Total überbewertet

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    vielleichtsagerin

    vielleichtsagerin

    24. March 2011 um 12:10
  • Rezension zu "Der menschliche Makel" von Philip Roth

    Der menschliche Makel
    philine

    philine

    15. March 2011 um 10:37

    Der Ich-Erzähler biographisiert (in einem recht neutralen erzählend, berichtendem Stil, der an Dostojewski erinnert) das Leben von Professor Coleman Silk, auf dessen Bitte hin. Wegen eines allzu bewusst missverstandenen Scherzes stellte eine Kollegin ihn als Rassisten dar, mit der Folge, dass Coleman seitdem nicht mehr unterrichten darf. Auch seit kurzem hat er eine junge Freundin, mit der eine besondere Beziehung pflegt: Eigentlich geht es beiden nur um Sex, aber tatsächlich brauchen sie sich für viel mehr. Faunia wurde als Kind von ihrem Vater missbraucht und dabei von ihrer Mutter im Stich gelassen. Und jetzt wird sie von ihrem gefährlichen Ex-Mann verfolgt, der unter seinen traumatischen Erlebnissen im Vietnamkrieg leidet. Coleman Silk schleppt sein Leben lang ein Geheimnis mit sich herum, das all die Geschehnisse in ein ganz anderes Glück rückt und seine schwierigen Familienverhältnisse erklärt. Beauftragte er den Erzähler mit dem Schreiben seiner Biographie, um sein Geheimnis herauszufinden? Philip Roth gehört zu den Autoren, von denen man ein Buch gelesen haben sollte.

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  • Rezension zu "Der menschliche Makel" von Philip Roth

    Der menschliche Makel
    Sashman

    Sashman

    16. January 2011 um 19:27

    Der Roman ist hervorragend, weil es meiner Meinung nach gelungen ist Tiefgang und Unterhaltung auszubalancieren. Zum einen fand ich den Roman sehr spannend, weil ich unter anderem wissen wollte, wie die Beziehung zwischen Coleman Silk und seiner viel jüngeren Geliebten ausgeht. Der Ex-Freund von Silks Geliebter, ein psychisch labiler Veteran, und ein anonymer Brief an Silk, der erahnen lässt, das die Beziehung nciht geduldet wird,sorgen hier für Spannung, weil unklar bleibt ob die Beziehung ein gutes Ende nehmen kann. Desweitern haben beide Figuren eine interessante Biografie und viele verborgene Geheimnisse und es übte einen starken Reiz aus mehr über sie zu erfahen. Tiefgang entwickelt die Geschichte aus sich selbst heraus, weil meiner Meinung nach aufgezeigt wird wie wenig von dem anderen wissen können. Aber natürlich ermöglicht der Roman viele weitere Lesarten und behandelt viele wichtige Themen, wie z.B. die Scheinheiligkeit in den USA. Roths Figuren sind fasziniert und ungewöhnlich, wirken aber nie ausgedacht, sie sind so dreidimensional, dass ihre Existenz denkbar wäre. Das Gleiche gilt für die Geschichte. Sie ist unglaublich, aber zeitgleich hatte ich den Eindruck sie könnte sich tatsächlich zugetragen haben. Roth zeigt sich hier als Meister seiner Kunst. Fazit: Der menschliche Makel hat alles was eine gute Geschichte ausmacht. Sie ist sehr spannend und gleichzeitig bringt einen der Roman dazu über einiges nachzudenken.

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  • Rezension zu "Der menschliche Makel" von Philip Roth

    Der menschliche Makel
    Taja

    Taja

    23. December 2010 um 20:46

    "Es gibt solche und solche Wahrheiten. Obgleich die Welt voller Menschen ist, die glauben, alles über ihren Nachbar oder dessen Nachbar zu wissen, ist das was man nicht weiß in Wirklichkeit unendlich. Die Wahrheit über uns ist unendlich. Ebenso wie die Lügen" Ich bin dem Philip Roth und seiner Literatur, seiner Sprachkunst, seinem Denken, seiner Lebensphilosophie verfallen. "Der menschliche Makel" gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern. Der Professor für klassische Literatur Coleman Silk liegt im Klinsch mit seinem College, das dem ehemaligen Dekan und seiner ungeheueren Energie sein Erwachen aus der Lethargie und provinzialen " Nichts" zu verdanken hat. Silk steigert sich in sein Hass gegen Athena College und beschwört seinen Nachbar, den er gar nicht richtig kennt, und der ein Sriftsteller ist, seine Geschichte zu schreiben, um sich an Idiotie und Verrat der ehemaligen Kollegen zu rächen. Und tatsächlich schreibt der Nachbar doch am Ende die unglaubliche Lebensgeschichte vom Colemann Silk, der lebenslänglich ein Geheimnis mit sich trägt. Einfach ergreifend. Der Philip Roth gehört zu den größten Schriftstellern unserer Zeit. Vielleicht ist er nicht unbedingt für die Masse, wobei ich ihn immer mit einer Leichtigkeit und fast Ekstase lese

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  • Rezension zu "Der menschliche Makel" von Philip Roth

    Der menschliche Makel
    Elocin

    Elocin

    18. December 2010 um 18:16

    Der 71jähriger ehrwürdige Dekan einer Universität in Neuengland stolpert über eine harmlose Äußerung während des Unterrichts. Man wirft ihm Rassismus vor und seine Laufbahn endet abrupt. Diese Geschichte ereignet sich vor dem Hintergrund der Clinton/Lewinsky-Affäre, die ganz Amerika bewegt. Zu diesem Buch müsste ich eigentlich zwei Bewertungen abgeben: 1.) Für einige Passagen hätte Philip Roth durchaus 5 Sterne verdient. Die Wortwahl und Kritik am prüden Amerika, dass sich über nichts mehr aufzuregen scheint, als über das Sexleben seines Präsidenten, ist mehr als gelungen. Gleiches gilt auch für die Passagen zum Vietnam-Krieg, dessen Folgen und den Umgang Amerikas mit diesem Thema. Leider ist dies nur der kleinere Teil des Romans. 2.) Der größte Teil der Geschichte umfasst langatmige Beschreibungen der Kindheit des Protagonisten und dessen Selbstverleumdung. Für diesen Teil würde ich lediglich einen Stern geben, denn er hat mich schließlich dazu gebracht, das Buch nicht zu Ende zu lesen.

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  • Rezension zu "Der menschliche Makel" von Philip Roth

    Der menschliche Makel
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    22. July 2009 um 14:39

    Coleman Silk wird an seiner Schule als Rassist bezeichnet, weil er Studenten, welche er noch nie gesehen hat, „Dunkle Gestalten“ genannt hat. Weil diese Studenten Schwarze sind, wird er als Rassist beschimpft. Die Karriere des ehemaligen Dekans der Universität ist abrupt beendet. Kurz darauf stirbt seine Frau. Er ist fest davon überzeugt, dass sie diese Schmach nicht ertragen konnte und starb. Erst zwei Jahre später kann er sich mit seinem Schicksal abfinden. Der Grund ist eine Liebesaffäre mit einer viel jüngeren Frau. Faunia Farley war mit dem Farmer Lester verheiratet. Sie arbeitet als Putzfrau. Obwohl sie alles versuchen ihre Liebesaffäre zu verheimlichen, erfährt die Öffentlichkeit davon. Ihr Ex-Mann schleicht Ihnen nach. Coleman erhält einen anonymen Brief, den er sofort enttarnt. Es beginnt eine Hetzjagd, die tragisch endet. Die Geschichte wird aus der Sicht von Coleman Silks Nachbar Nathan Zuckerman erzählt. Er schweift immer wieder in die Kindheit von Coleman Silk ab und entlarvt so sein Geheimnis. Die Geschichte hat zum Teil etwas langatmige Abschnitte. Aber der grossartige Schreibstil macht alles wieder wett. Es wird bestimmt nicht mein letztes Buch von Philip Roth gewesen sein.

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  • Rezension zu "Der menschliche Makel" von Philip Roth

    Der menschliche Makel
    matze9889

    matze9889

    14. April 2009 um 12:47

    Ich konnte mich nicht reinlesen in dieses Buch. Sicherlich hat es sehr viel gute Akzente und Ideen vereint, doch ist es mir einfach nicht sympathisch geworden. Viel zu oft waren lange Passagen schier endlos und langweillig. Ich selbst kann das Buch nicht empfehlen, was aber nicht heißen soll, dass es schlecht ist. Nur jeder der es lesen will sollte sich im klaren sein, dass Philip Roth seinen ganz eigenen Stil hat.

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  • Rezension zu "Der menschliche Makel" von Philip Roth

    Der menschliche Makel
    Siddhartha

    Siddhartha

    16. February 2009 um 18:22

    Stellenweise etwas mühsam zu lesen. Die Geschichte belohnt aber. Empfehlenswert.

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