Philip Roth Everyman

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Inhaltsangabe zu „Everyman“ von Philip Roth

Illusionslos erzählt Philip Roth in seinem Kurzroman von 2006 (deutscher Titel: 'Jedermann'), der ihm zum dritten Mal nach 1993 und 2001 den PEN/Faulkner "Award for Fiction" einbrachte, von Alter, Krankheit, körperlichem Verfall und Tod. "Philip Roth hat ein geniales Alterswerk geschaffen. Und er schreibt wie ein junger Gott." (Volker Hage im Spiegel). Ungekürzte und unbearbeitete Textausgabe in der Originalsprache, mit Übersetzungen schwieriger Wörter am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.

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  • Jedermann

    Everyman

    Angel10

    18. July 2016 um 18:09

    Zentrale Themen sind Krankheit, Krankenhausaufenthalte, Schmerz, Tod.

  • Rezension zu "Everyman" von Philip Roth

    Everyman

    marcelsarman

    Der Held oder besser Anti-Held dieses Romans ist ein gewöhnlicher Amerikaner, ein Jedermann, der es in seinem Leben zumindest beruflich zu einigem Erfolg gebracht hat. Als Designer in einer Werbeagentur hat er sich zeitlebens ein gutes Einkommen erarbeitet. Allerdings wird sein Leben seit frühester Kindheit von Krankheit und Tod begleitet. Als Kind sieht er angeschwemmte und aufgedunsene Soldatenleichen am Strand und bekommt mit, wie sein Zimmernachbar im Krankenhaus eines Tages nicht mehr da ist. Als Mittdreißiger erleidet er einen Blinddarmdurchbruch und ab sechzig wird sein Leben vollends zu einem Kampf gegen die eigene Sterblichkeit. Er ist mehrfach verheiratet und hat einige Affären doch am Ende halten nur noch seine Tochter aus erster Ehe und sein Bruder zu ihm, während seine Ex-Frauen und seine Söhne sich längst von ihm abgewandt haben. Selbst sein großes Hobby die Malerei kann ihn nicht dauerhaft von seiner Traurigkeit und Einsamkeit ablenken. Bei seinem siebten Krankenhausaufenthalt stellt er verbittert fest, dass die Zahl der Besucher an seinem Krankenbett von Mal zu Mal geringer geworden ist, und bilanziert selbstkritisch, dass wohl sein eigenes Verhalten daran schuld ist. Vor einer Operation an der Halsschlagader besucht er das Grab seiner Eltern und denkt voller Wehmut an die unbeschwerten Tage seiner Kindheit zurück. Doch schließlich ist es so weit: der Tag einer weiteren schweren Operation ist gekommen. Bewertung: Philip Roth gilt als einer der besten englischsprachigen Romanciers der Gegenwart. Diesen Ruf genießt er völlig zu Recht. Das Buch ist zwar aufgrund der Thematik sicher nicht vergnügungssteuerpflichtig, aber überragend formuliert und wunderbar geschrieben: 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Everyman" von Philip Roth

    Everyman

    Jonas77

    27. November 2012 um 12:06

    Kürzlich hat Roth angekündigt er höre mit dem Schreiben auf. Das kann man bedauern, aber muss es nicht, denn er hat ein beeindruckendes Werk geschaffen. Dazu zählt auch dieser relative kurze Band. Es ist ein großartiges Buch über das Leben und das Sterben geworden. Wer konnte das Zitat vergessen: "Das Alter ist ein Massaker"? Der Protagonist bleibt namenlos. Er ist ein Stellvertreter für uns alle. Roth erzählt die Geschichte dieses Mannes kurz und präzise, reduziert auf das Wesentliche in meisterhafter Form in Stil und Aufbau. Von der Wiege bis zur Bahre, mit allen Auf und Abs des Lebens. Großartiges Buch eines großartigen Erzählers, in meinen Augen darf dieses Buch in keiner Bibliothek fehlen.

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  • Rezension zu "Everyman" von Philip Roth

    Everyman

    Guccini

    09. November 2012 um 13:57

    Die Geschichte soll anregen. Von Roth erwartet man immer etwas überragendes. Hier ist es ihm zwar inhaltlich gelungen, vom der Spannung aber eher zu Vernachlässigen. Fast schon langweilig - ohne Bogen.

  • Rezension zu "Everyman" von Philip Roth

    Everyman

    Grille

    21. June 2008 um 09:29

    Wie soll man dieses Buch zusammenfassen? Ich versuchte gerade ein paar Tags einzufügen, als mir wieder einmal auffiel, wie schwer dieses Buch in Worte zu fassen ist. Es ist ein Buch, das von Traurigkeit, aber ohne auf die Tränendrüse zu drücken, erfüllt ist, vom Hunger nach dem Leben, der nie ganz gestillt wird. Der namenlose Everyman kann nie das genießen was er hat und sehnt sich immer nach etwas anderem. Ein tolles Buch, das zum Nachdenken anregt.

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  • Rezension zu "Everyman" von Philip Roth

    Everyman

    Gruenente

    19. April 2008 um 16:18

    Phillipp Roth ist toll!
    Nur mein Englisch leider nicht.
    Bald mache ich nochmal einen Englisch-Kurs. Vielleicht klappt es danach besser.
    Bis dahin lese ich auf Deutsch!

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