Jedermann

von Philip Roth 
4,0 Sterne bei112 Bewertungen
Jedermann
Bestellen bei:

Zu diesem Buch gibt es noch keine Kurzmeinung. Hilf anderen Lesern, in dem du das Buch bewertest und eine Kurzmeinung oder Rezension veröffentlichst.

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Jedermann"

"Ein erbarmungsloses und gleichwohl bewegendes Buch." (Neue Zürcher Zeitung)

Eine intime und doch universale Geschichte von Verlust, Reue und stoischem Gleichmut. Der Bestsellerautor des Romans „Verschwörung gegen Amerika“ verlagert seine Aufmerksamkeit nun von „der erschütternden Begegnung einer Familie mit der Geschichte“ (The New York Times) zum Kampf eines Mannes gegen die Sterblichkeit.
Roth zeichnet das Schicksal seines Jedermann nach, von der ersten schockierenden Konfrontation mit dem Tod an dem idyllischen Strand seiner Kindheitssommer über die familiären Wirren und die beruflichen Erfolge in seinem Erwachsenenleben bis hin zu der Zeit, als ihm die Hinfälligkeit seiner Altersgenossen und die eigene Gebrechlichkeit zusetzen.
Das Terrain dieses gewaltigen Romans ist der menschliche Körper. Sein Thema ist das, was wir alle erleben und was uns doch so erschreckt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499245947
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:160 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.03.2008
Das aktuelle Hörbuch ist am 17.08.2006 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne33
  • 4 Sterne54
  • 3 Sterne20
  • 2 Sterne4
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    Rock-n-Rolls avatar
    Rock-n-Rollvor 8 Jahren
    Rezension zu "Jedermann" von Philip Roth

    Was von dem Buch \"Jedermann\" bleibt ist der einprägsame Satz: \"Das Alter ist kein Kampf; das Alter ist ein Massaker.\"
    Das Buch beschreibt das Leben eines namenlosen Mannes aus New York, der nach drei gescheiterten Beziehungen, drei Kindern und einigen körperlichen Gebrechen langsam aber sicher seinem Ende entgegensieht. Das Buch beginnt mit dem Tod: im noch relativ jungen Alter von 73 stirbt der Mann während einer Herzoperaration; als hätte er das Ende geahnt besucht er kurz vorher noch die Gräber seine Eltern auf dem Friedhof, auf den er selbst bald liegen wird und nimmt Abschied vom Leben.
    Roth schreibt nüchtern und unsentimental und hält dem Leser sehr deutlich vor Augen, dass der Mensch in Grunde nur ein Lebenwesen ist, das sich nach einer gewissen Zeit auf Erden verabschiedet und im besten Fall in der Erinnerung der eigenen Kindern weiterleben darf.
    Ein Buch das zum Nachdenken anregt und von depressiven Zeitgenossen eher gemieden werden sollte.

    Kommentieren0
    12
    Teilen
    winnephews avatar
    winnephewvor 9 Jahren
    Rezension zu "Jedermann" von Philip Roth

    Eine Geschichte voller Lebenserfahrung und Selbstreflexion, die gerade mich als jungen Menschen nachdenklich macht.

    Der Jedermann ist ein gealterter Herr, der verbittert und traurig, auf sein Leben zurückblickt. Gezeichnet durch seinen schlechten gesundheitlichen Zustand rechnet er ab, mit seinen Fehlern, seinen Verblendungen und seinem Selbstbetrug, der auch im Alter nicht aufgehört hat. Er ist wie jedermann. Er lernt erst zu spät, was er früh hätte wissen müssen. Nur selten gelingt es ihm Positives festzuhalten. Und so vermag auch sein vermeintlich gutes Ende mir wenig Trost spenden.

    Kommentieren0
    14
    Teilen
    Beagles avatar
    Beaglevor 9 Jahren
    Rezension zu "Jedermann" von Philip Roth

    Das Leben ist kurz - und kann, unter Umständen, voll Leiden sein. Der Protagonist, dessen Lebensgeschichte an seinem Grab beginnt, ist ein erfolgreicher Werbetechniker, der in seinem Leben nicht alles richtig gemacht hat und mit zunehmendem Alter durch immer mehr Gebrechen leidet. Er erinnert sich seines Lebens, von der behüteten Kindheit über die Zeit während der Arbeit, seiner drei Ehen bis hin zum Alter in einem Seniorendorf.
    Es war sehr traurig, dieses Buch zu lesen, es macht betroffen und man muss unweigerlich am Ende nochmal über alles nachdenken, was man hier gelesen hat. Denn es könnte einem selbst einmal so gehen. Jedermann eben.

    Kommentieren0
    18
    Teilen
    Anja_Levs avatar
    Anja_Levvor 9 Jahren
    Rezension zu "Jedermann" von Philip Roth

    Bestechend an diesem Buch von Philip Roth ist die absolute Namenslosigkeit des Protagonisten. Er ist ein wahrer Jedermann, der sein Leben, seine Fehler, seine Ehen reflektiert.
    Ausgehend von seiner Beerdigung liegt der Schwerpunkt auf den letzten Jahren des Jedermanns, auf Begegnungen mit Menschen von früher und neuen Alten und auf der ewigen Frage nach dem Sinn.
    Trotz der nur 150 Seiten behandelt das Buch viele Aspekte des Lebens, lässt Raum für die Reflektionen zu Liebe und Sex in typischer Art Philip Roth' und kann doch schnell in wenigen Stunden gelesen werden.

    Kommentieren0
    17
    Teilen
    leserins avatar
    leserinvor 10 Jahren
    Rezension zu "Jedermann" von Philip Roth

    Die Geschichte eines sterbenden Mannes mit Rückblick auf sein Leben und Familie

    Kommentieren0
    10
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren
    Rezension zu "Jedermann" von Philip Roth

    Um dem Buch gerecht zu werden, muss ich es noch einmal lesen, bevor ich es hier würdige. Einmal, weil es zu lang her ist, zum anderen hat es so viel Tiefgang, dass die Gefahr, darüber hinwegzulesen, einfach zu groß ist. Also Geduld, es kommt noch was!

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Alus avatar
    Aluvor 10 Jahren
    Rezension zu "Jedermann" von Philip Roth

    Ein intensiver Roman über die Lebensgeschichte, das Altern, die Einsamkeit des Protagonisten Jedermann. Die Geschichte beginnt mit der Beerdigung und erzählt das normale Leben eines durchschnittlichen Menschen und endet nach Krankheit, Stillstand und Einsamkeit mit seinem Tod. Mit flüssigem Erzählstil wird Alltägliches einprägsam, knapp aber dennoch detailliert und realistisch erzählt. Lesenswert.

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    rkuehnes avatar
    rkuehnevor 11 Jahren
    Rezension zu "Jedermann" von Philip Roth

    Eine Lebensgeschichte mal anders: Roth zeichnet die Geschichte des Jedermanns im Rückspiegel auf, die uns auf harte Art und Weise erkennen lässt, dass das hier und jetzt, die Jugend und die Gesundheit, um ein vielfaches wertvoller und endlicher ist, als wir allzuoft glauben.

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    HeikeGs avatar
    HeikeGvor 11 Jahren
    Rezension zu "Jedermann" von Philip Roth

    Ein geniales Alterswerk

    Bücher wie "Jedermann" von Philip Roth findet man nicht allzu oft!
    Auf den ersten Blick erzählt Roth die einfache Geschichte eines durchschnittlichen Menschen. Sein "Jedermann" entwickelt sich im Verlauf dieser Erzählung jedoch zu einer hoch komplexen Parabel über Leben und Sterben.
    Es ist die Geschichte eines Lebens, wie es normaler nicht sein könnte und das uns gerade deswegen besonders berührt. Von der ersten schockierenden Konfrontation mit dem Tod in den Sommerferien seines Helden über die familiären Wirren und die beruflichen Erfolge in seinem Erwachsenenleben als Designer in einer Werbeagentur bis hin zu der Zeit, als ihm die eigenen Gebrechen zusetzen. Er ist der Vater zweier Söhne aus erster Ehe, die ihn verachten, und einer Tochter aus einer späteren Ehe, die ihn vergöttert. Er liebt, hasst und neidet und muss am Ende erkennen, dass er das wirklich große Glück nie erreicht hat.
    Das Aufregendste an diesem Buch ist für mich, dass "Jedermann" so einprägsam ist und doch beliebig bleibt und das Buch dadurch seinen Tiefgang erhält. Für eine schlaflose Nacht und garantiert mit Langzeitwirkung!

    Ein großes Stück Literatur!

    Kommentieren0
    16
    Teilen
    Schelmuffskys avatar
    Schelmuffskyvor 12 Jahren
    Rezension zu "Jedermann" von Philip Roth

    Der Name „Philip Roth“ klang vielversprechend, der Titel „Jedermann“ aber hätte mich stutzig machen sollen (nicht wegen Hofmannsthal). Dass jeder im Alter Verluste erleidet, sich im Zweifel etwas mehr vom Leben versprochen hätte, unter zunehmenden Beeinträchtigungen zu leiden und vielleicht im Leben auch die eine oder Scheidung mitgenommen hat, für solche Erkenntnisse bedarf es keines Romans. Vergeblich sucht man ein paar Nicht-Jedermanns-Erfahrungen. Und so kann ich eigentlich nur empfehlen, zu einem Buch wie Silvia Bovenschens „Älter werden“ zu greifen, das genau jene Subjektivität entfaltet, die „Jedermann“ völlig abgeht.

    Kommentieren0
    10
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Philip Roth, der große Erotomane und kalte Zyniker, entwickelt hier eine ungeheure Zärtlichkeit für das Leben an sich.

    Ein erbarmungsloses und gleichwohl bewegendes Buch.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks