Philip Roth Jedermann

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Inhaltsangabe zu „Jedermann“ von Philip Roth

„Tatsächlich hat sich Roth jetzt, im Alter, selbst übertroffen“ (Der Spiegel) Philip Roth’ neuer Roman ist eine intime und doch universale Geschichte von Verlust, Reue und stoischem Gleichmut. Der Bestsellerautor des Romans „Verschwörung gegen Amerika“ verlagert seine Aufmerksamkeit nun von „der erschütternden Begegnung einer Familie mit der Geschichte“ (The New York Times) zum Kampf eines Mannes gegen die Sterblichkeit. Roth zeichnet das Schicksal seines Jedermann nach, von der ersten schockierenden Konfrontation mit dem Tod an dem idyllischen Strand seiner Kindheitssommer über die familiären Wirren und die beruflichen Erfolge in seinem Erwachsenenleben bis hin zu der Zeit, als ihm die Hinfälligkeit seiner Altersgenossen und die eigene Gebrechlichkeit zusetzen. Das Terrain dieses gewaltigen Romans ist der menschliche Körper. Sein Thema ist das, was wir alle erleben und was uns doch so erschreckt.

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  • Rezension zu "Jedermann" von Philip Roth

    Jedermann
    Rock-n-Roll

    Rock-n-Roll

    28. October 2010 um 16:09

    Was von dem Buch \"Jedermann\" bleibt ist der einprägsame Satz: \"Das Alter ist kein Kampf; das Alter ist ein Massaker.\" Das Buch beschreibt das Leben eines namenlosen Mannes aus New York, der nach drei gescheiterten Beziehungen, drei Kindern und einigen körperlichen Gebrechen langsam aber sicher seinem Ende entgegensieht. Das Buch beginnt mit dem Tod: im noch relativ jungen Alter von 73 stirbt der Mann während einer Herzoperaration; als hätte er das Ende geahnt besucht er kurz vorher noch die Gräber seine Eltern auf dem Friedhof, auf den er selbst bald liegen wird und nimmt Abschied vom Leben. Roth schreibt nüchtern und unsentimental und hält dem Leser sehr deutlich vor Augen, dass der Mensch in Grunde nur ein Lebenwesen ist, das sich nach einer gewissen Zeit auf Erden verabschiedet und im besten Fall in der Erinnerung der eigenen Kindern weiterleben darf. Ein Buch das zum Nachdenken anregt und von depressiven Zeitgenossen eher gemieden werden sollte.

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  • Rezension zu "Jedermann" von Philip Roth

    Jedermann
    winnephew

    winnephew

    06. October 2009 um 21:45

    Eine Geschichte voller Lebenserfahrung und Selbstreflexion, die gerade mich als jungen Menschen nachdenklich macht. Der Jedermann ist ein gealterter Herr, der verbittert und traurig, auf sein Leben zurückblickt. Gezeichnet durch seinen schlechten gesundheitlichen Zustand rechnet er ab, mit seinen Fehlern, seinen Verblendungen und seinem Selbstbetrug, der auch im Alter nicht aufgehört hat. Er ist wie jedermann. Er lernt erst zu spät, was er früh hätte wissen müssen. Nur selten gelingt es ihm Positives festzuhalten. Und so vermag auch sein vermeintlich gutes Ende mir wenig Trost spenden.

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  • Rezension zu "Jedermann" von Philip Roth

    Jedermann
    Beagle

    Beagle

    31. August 2009 um 08:05

    Das Leben ist kurz - und kann, unter Umständen, voll Leiden sein. Der Protagonist, dessen Lebensgeschichte an seinem Grab beginnt, ist ein erfolgreicher Werbetechniker, der in seinem Leben nicht alles richtig gemacht hat und mit zunehmendem Alter durch immer mehr Gebrechen leidet. Er erinnert sich seines Lebens, von der behüteten Kindheit über die Zeit während der Arbeit, seiner drei Ehen bis hin zum Alter in einem Seniorendorf. Es war sehr traurig, dieses Buch zu lesen, es macht betroffen und man muss unweigerlich am Ende nochmal über alles nachdenken, was man hier gelesen hat. Denn es könnte einem selbst einmal so gehen. Jedermann eben.

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  • Rezension zu "Jedermann" von Philip Roth

    Jedermann
    Anja_Lev

    Anja_Lev

    04. May 2009 um 10:37

    Bestechend an diesem Buch von Philip Roth ist die absolute Namenslosigkeit des Protagonisten. Er ist ein wahrer Jedermann, der sein Leben, seine Fehler, seine Ehen reflektiert. Ausgehend von seiner Beerdigung liegt der Schwerpunkt auf den letzten Jahren des Jedermanns, auf Begegnungen mit Menschen von früher und neuen Alten und auf der ewigen Frage nach dem Sinn. Trotz der nur 150 Seiten behandelt das Buch viele Aspekte des Lebens, lässt Raum für die Reflektionen zu Liebe und Sex in typischer Art Philip Roth' und kann doch schnell in wenigen Stunden gelesen werden.

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  • Rezension zu "Jedermann" von Philip Roth

    Jedermann
    leserin

    leserin

    28. September 2008 um 16:54

    Die Geschichte eines sterbenden Mannes mit Rückblick auf sein Leben und Familie

  • Rezension zu "Jedermann" von Philip Roth

    Jedermann
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. August 2008 um 10:49

    Um dem Buch gerecht zu werden, muss ich es noch einmal lesen, bevor ich es hier würdige. Einmal, weil es zu lang her ist, zum anderen hat es so viel Tiefgang, dass die Gefahr, darüber hinwegzulesen, einfach zu groß ist. Also Geduld, es kommt noch was!

  • Rezension zu "Jedermann" von Philip Roth

    Jedermann
    Alu

    Alu

    10. June 2008 um 21:20

    Ein intensiver Roman über die Lebensgeschichte, das Altern, die Einsamkeit des Protagonisten Jedermann. Die Geschichte beginnt mit der Beerdigung und erzählt das normale Leben eines durchschnittlichen Menschen und endet nach Krankheit, Stillstand und Einsamkeit mit seinem Tod. Mit flüssigem Erzählstil wird Alltägliches einprägsam, knapp aber dennoch detailliert und realistisch erzählt. Lesenswert.

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  • Rezension zu "Jedermann" von Philip Roth

    Jedermann
    rkuehne

    rkuehne

    06. March 2008 um 07:17

    Eine Lebensgeschichte mal anders: Roth zeichnet die Geschichte des Jedermanns im Rückspiegel auf, die uns auf harte Art und Weise erkennen lässt, dass das hier und jetzt, die Jugend und die Gesundheit, um ein vielfaches wertvoller und endlicher ist, als wir allzuoft glauben.

  • Rezension zu "Jedermann" von Philip Roth

    Jedermann
    HeikeG

    HeikeG

    18. April 2007 um 19:18

    Ein geniales Alterswerk Bücher wie "Jedermann" von Philip Roth findet man nicht allzu oft! Auf den ersten Blick erzählt Roth die einfache Geschichte eines durchschnittlichen Menschen. Sein "Jedermann" entwickelt sich im Verlauf dieser Erzählung jedoch zu einer hoch komplexen Parabel über Leben und Sterben. Es ist die Geschichte eines Lebens, wie es normaler nicht sein könnte und das uns gerade deswegen besonders berührt. Von der ersten schockierenden Konfrontation mit dem Tod in den Sommerferien seines Helden über die familiären Wirren und die beruflichen Erfolge in seinem Erwachsenenleben als Designer in einer Werbeagentur bis hin zu der Zeit, als ihm die eigenen Gebrechen zusetzen. Er ist der Vater zweier Söhne aus erster Ehe, die ihn verachten, und einer Tochter aus einer späteren Ehe, die ihn vergöttert. Er liebt, hasst und neidet und muss am Ende erkennen, dass er das wirklich große Glück nie erreicht hat. Das Aufregendste an diesem Buch ist für mich, dass "Jedermann" so einprägsam ist und doch beliebig bleibt und das Buch dadurch seinen Tiefgang erhält. Für eine schlaflose Nacht und garantiert mit Langzeitwirkung! Ein großes Stück Literatur!

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  • Rezension zu "Jedermann" von Philip Roth

    Jedermann
    Schelmuffsky

    Schelmuffsky

    09. January 2007 um 22:00

    Der Name „Philip Roth“ klang vielversprechend, der Titel „Jedermann“ aber hätte mich stutzig machen sollen (nicht wegen Hofmannsthal). Dass jeder im Alter Verluste erleidet, sich im Zweifel etwas mehr vom Leben versprochen hätte, unter zunehmenden Beeinträchtigungen zu leiden und vielleicht im Leben auch die eine oder Scheidung mitgenommen hat, für solche Erkenntnisse bedarf es keines Romans. Vergeblich sucht man ein paar Nicht-Jedermanns-Erfahrungen. Und so kann ich eigentlich nur empfehlen, zu einem Buch wie Silvia Bovenschens „Älter werden“ zu greifen, das genau jene Subjektivität entfaltet, die „Jedermann“ völlig abgeht.

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