Philip Roth Nemesis

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Inhaltsangabe zu „Nemesis“ von Philip Roth

Newark 1944. In der Stadt bricht eine schreckliche Polioepidemie aus. Die meisten Betroffenen sind Kinder, denen Lähmung oder gar der Tod droht. Bucky, ein junger Sportlehrer, bewahrt die Ruhe, während in den Familien Panik herrscht. Als er seine Freundin Marcia in ein Kinderferienlager begleitet, scheint der Fluch der Seuche in der idyllischen Landschaft gebannt. Doch wenige Tage nach Buckys Ankunft erkranken auch hier zwei Jungen an Polio und ihn beschleicht ein schrecklicher Verdacht ...

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  • Rezension zu "Nemesis" von Philip Roth

    Nemesis
    Rebekka_NP

    Rebekka_NP

    11. February 2013 um 13:08

    Eine Geschichte über Selbstkasteiung und schlechtes Gewissen: Bucky, ein junger Sportlehrer und Platzwart arbeitet 1944 in Newark als eine verheerende Polio-Epidemie ausbricht. Wir erleben Buckys Innenwelt, vor allem, wie er sich selbst zerfleischt: Weil er wegen seiner Fehlsichtigkeit nicht in den Krieg ziehen konnte, weil er die Jungs auf dem Sportplatz nicht genug unterstützt, wegen der Polio,... Erträglich wurde das ganze für mich nur wegen Roths wirklich überragendem Schreibstil. Da wird selbst diese stundenlange Selbstkasteiung zum eloquenten Genuss.

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  • Rezension zu "Nemesis" von Philip Roth

    Nemesis
    tedesca

    tedesca

    22. July 2011 um 13:23

    Ich bin wirklich froh, dass ich nach "The Dying Animal", das ich nach 50 Seiten genervt weggelegt habe, Philip Roth noch eine Chance gegeben habe! Dieses Buch ist ein unglaubliches Leseerlebnis! Sprachlich klar und schlicht schildert der Autor die Auswirkungen der Polio-Epidemie in New Jersey 1944. Da diese Krankheit hauptsächlich Kinder befiel (eine Impfung gibt es erst seit den späten 50er-Jahren), sind die zentralen Themen dieses Buches sehr traurige und berührende, Roth lässt uns an den Ängsten und dem Schmerz der Eltern so intensiv teilhaben, dass einem beinahe die Tränen kommen. Die zentrale Figur dieser Geschichte ist der junge Lehrer Eugene "Bucky" Cantor, der sich inmitten dieser Gräuel für die Kinder seines Viertels engagiert, versucht, keine Panik aufkommen zu lassen. Bis er selbst an einer irrationalen Schuld zerbricht. Nämlich der, dass er zuguterletzt doch seine eigenen Interessen in den Vordergrund rückt und so zum Schicksal für viele wird. Joachim Schönfeld liest dieses Buch mit der nötigen Ernsthaftigkeit, ohne jedoch je ins Pathetische abzurutschen. Ein tolles Hörbuch, das viele Fragen aufwirft und einen nicht so schnell wieder loslässt.

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