Philip Roth Professor der Begierde

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Inhaltsangabe zu „Professor der Begierde“ von Philip Roth

»Roth verliert nie den Sinn für seine ganz spezifische Komik, die so schnell nicht ihresgleichen finden wird.« MANNHEIMER MORGEN Als Student bezeichnet sich David Kepesh als »Wüstling unter Gelehrten und Gelehrter unter Wüstlingen«. Noch weiß er nicht, wie prophetisch – oder erdrückend – dieses Motto ist. Philip Roth folgt David Kepesh von der behüteten Kindheit in die riesige Wildnis erotischer Möglichkeiten und erschafft einen höchst intelligenten, mitreißenden und oft überaus witzigen Roman über das Dilemma der Lust. (Quelle:'Flexibler Einband/01.07.1989')

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  • Rezension zu "Professor der Begierde" von Philip Roth

    Professor der Begierde
    alma

    alma

    17. February 2009 um 01:43

    Es fängt unglaublich vielversprechend an, es steigert sich gar, trägt sich über zweihundert Seiten lang einem furiosen Finale entgegen, erreicht unerwartet die letzte Stufe ihres Klimax auf Seite 239 und verlangt dann, wenn man ungeduldig und draufgängerisch veranlagt ist, eine Heidenkraft, sich bis zum [bitteren!!!!!] Ende durch zu schlagen - aber verdammt noch ein, es lohnt sich doch. David Kepesh begreift schon in jungen Jahren, dass er kein Normalo ist sondern eine Ausnahmeerscheinung: das sexuelle Wunderkind seiner Zeit! Seine zunächst unterhaltsamen Vögeleien werden jedoch schnell ernst, oder besser gesagt: nachhaltig, denn als er mit Anfang dreißig frisch geschieden einen ersten Strich unter die Abrechnung namens Bestandsaufnahme setzen muss, stehen da weder schwarze Zahlen noch sein Schwanz. David ist impotent, leergesaugt vom Leben im provozierten Persönlichkeitsverlust und einsam. Selbstmord oder Therapie? Beides – eine neue Frau und ein Therapeut nehmen ihn bzw. sein bestes Stück in die Hand und richten den armen wieder auf – so weit dies möglich ist bei einem, der doch eigentlich zum Dichter und Denker bestimmt war, denn David ist mittlerweilen Literatur-Professor und Tucholsky-Kenner, Kafka-Verehrer und zu allem Überfluss auch noch Tröster für seinen frisch verwitwen Vater.. eine schwierige Konstellation? Nicht doch, das wird sie erst, wenn seine erste Frau der nächsten begegnet, er in Prag mit Kafkas langjähriger Hure in Kontakt kommt und darüber hinaus am Horizont die dunklen Wolken der Midlife-Crisis schweben sieht! Für mich ein ausgezeichneter Plott, viel Innensicht in eine betrübte Männerseele, viel Außensicht auf klassische Literatur und eine bildlich-begreifliche Sprache wie sie ein Philip Roth eben schlicht beherrscht – allein die seitenweise sich erstreckenden inneren und äußeren Monologe unseres Helden, sein Geschwafel über mattgeistige Literatur, sein sich winden um das puritanische Selbst – eine Zumutung an die Geduld – oder alles eine Frage des Alters?

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  • Rezension zu "Professor der Begierde" von Philip Roth

    Professor der Begierde
    glowinggloom

    glowinggloom

    01. October 2008 um 20:51

    Die Handlung des Romans spielt im Staat New York, zwischen 1940-1970. Der jüdische Literaturprofessor David Kepesh, leidet an seiner sexuellen Obsession. Seine Ehe scheitert. Er kommt schließlich zu der Erkenntnis, daß die leidenschaftliche Liebe zu einer Frau, nach einem Jahr tot ist, und er lernen muß, ohne diese Leidenschaft zu leben. Episoden über Tschechow, Kafka und Prag. Der Roman ist sprachlich sehr gut, die Story hat mich allerdings nicht vom Hocker gehauen, da gibt es besseres von Roth.

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