Philip Roth Verschwörung gegen Amerika

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Inhaltsangabe zu „Verschwörung gegen Amerika“ von Philip Roth

WAS WÄRE GEWESEN WENN…?

Der neue Roman von Philip Roth beginnt mit einem kühnen Einfall: Charles Lindbergh,
der berühmte Fliegerheld, Faschistenfreund und Antisemit, verbucht bei den Präsident-
schaftswahlen im Jahr 1940 einen erdrutschartigen Sieg über Franklin D. Roosevelt.
Unter den amerikanischen Juden breiten sich Furcht und Schrecken aus – auch bei der
Familie Roth in Newark.

„Wer dieses Buch liest, begreift besser: nein, spürt sinnlich und anschaulich, was es heißt,
dass die Geschichte, die sich im Rückblick immer als das Notwendige darstellt, bei ihrem
Eintreten als das Unvorhergesehene kommt.“ Ulrich Raulff (Süddeutsche Zeitung)

Steigert sich gewaltig, das Buch!

— literat

Grandiose Geschichts"fälschung", meisterhaft erzählt.

— bee2000

fesslend ab der ersten Seite

— alma

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  • Fängt etwas schwach an, steigert sich aber noch gewaltig!!

    Verschwörung gegen Amerika

    literat

    03. November 2015 um 11:17

    Zum Schluss hat es mich doch noch gepackt. Es ist schon fesselnd zu lesen, wenn man die ersten 100 Seiten eher langweiliger Erzählung überstanden hat, wie sich die amerikanische Geschichte hätte verändern können, wenn Anfang der 40'er Jahre eben nicht Teddy Rossevelt die Wahl in den USA gewonnen hätte, sondern ein republikanischer verkappter Nazi. Aus Sicht eines jüdischen Jungen erzählt, ergibt das doch eine spannende Geschichte.  Wobei die Geschichte auch nicht ganz konsequent weiterverfolgt worden ist, sondern irgendwann hat der Autor aus meiner Sicht das Experiment abgebrochen und hat Lindbergh verschwinden lassen und Roosevelt hat dann doch die nächste Wahl gewonnen. Da hat er sich dann doch zurückgehalten und ist auf die reale Geschichte zurück geschwenkt. Wäre aber eigentlich interessant zu lesen gewesen, was tatsächlich hätte passieren können, wenn die Nazis in Amerika gesiegt hätten. Und welche globalen Folgen das gehabt hätte, nicht nur welche Folgen es für die Juden in Amerika und insbesondere auf den jüdischen Jungen Philip Roth gehabt hätte. Das Buch ist aber trotzdem lesenswert und verdienst mind. 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Verschwörung gegen Amerika" von Philip Roth

    Verschwörung gegen Amerika

    leseratte88

    21. June 2010 um 16:09

    Am Anfang fand ich das Buch sehr langatmig und kam schwer hinein. später wurde es spannender, aber das plötzliche Ende enttäuschte wieder. Insgesamt fand ich es schwierig, die fiktionale Vergangenheit anzunehmen...

  • Rezension zu "Verschwörung gegen Amerika" von Philip Roth

    Verschwörung gegen Amerika

    rpunkt

    15. May 2008 um 16:16

    Wer fiktive Geschichtsschreibung wie ich mag, und sich zudem noch für den Schreibstil von Philip Roth begeistern kann, wird an "Verschwörung gegen Amerika" seine wahre Freunde hat. Roth verknüpft die fiktive Präsidentschaft Lindberghs, der die USA vom Kriegseintritt gegen Hitlerdeutschland abhält, mit einer autobiographisch inspirierten Familiengeschichte. Sicherlich nicht der beste Roth, aber immer noch sehr gute Unterhaltung. Und vielleicht klappt es 2009 dann endlich mit dem Literaturnobelpreis.

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  • Rezension zu "Verschwörung gegen Amerika" von Philip Roth

    Verschwörung gegen Amerika

    yofresh

    06. March 2007 um 22:50

    Philip Roth verfolgt die These, was gewesen wäre, wenn Amerika Charles Lindbergh, einen Nazisympathisanten, zum Präsident gewählt hätte und wie sich Amerika zu einem faschistischen Land entwickelt hätte. Die Geschichte wird pseudo-biographisch aus der Sicht des Jungen Philip Roth erzählt, der sich selbst, obwohl er sich als Kind heraushalten möchte aus allem, was mit Nazis zu tun hat, in die Geschichte verwirrt und sogar seinen Nachbarn Seldon gegen die Regierung ausspielt. Historische Figuren und Zusammenhänge werden hier neu gedeutet und ein möglicher Weg, den Amerika hätte beschreiten können, aufgezeigt. Im Anhang werden die geschichtlichen Zusammenhänge sehr gut erklärt. Das Buch ist sehr spannend, auch wenn das Ende etwas holprig daher kommt, um irgendwie den Dreh zu bekommen, dass Amerika doch noch aufwachen würde. In den letzten beiden Kapiteln geht dann alles, was vorher langsam und stetig wächst, so schnell von statten, dass dem Leser fast schwindlig wird. Fast sieht es so aus, als hätte der Autor mit dem Buch fertig werden wollen und hätte Angst bekommen, das Werk zu einem über 500 Seiten-Monument aufzublähen. Hätte er aber ruhig können. Mir persönlich hätte eine etwas andere Auflösung besser gefallen als die, dass plötzlich erklärt wird, warum Lindbergh das alles getan hat. Die Erklärungen hierzu sind zwar klar nachvollziehbar, aber für den Leser nicht ganz zufriedenstellend. Trotzdem ein gutes Buch, das sich zu lesen lohnt.

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