Philip Sington

 3.6 Sterne bei 137 Bewertungen
Autor von Das Einstein-Mädchen, Das Einstein-Mädchen (6 CDs) und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Philip Sington

Das Einstein-Mädchen

Das Einstein-Mädchen

 (129)
Erschienen am 01.10.2012
Das Einstein-Mädchen (6 CDs)

Das Einstein-Mädchen (6 CDs)

 (6)
Erschienen am 24.07.2010
The Valley of Unknowing

The Valley of Unknowing

 (1)
Erschienen am 01.04.2013
The Einstein Girl

The Einstein Girl

 (1)
Erschienen am 19.02.2010
Zoia's Gold

Zoia's Gold

 (0)
Erschienen am 21.11.2006

Neue Rezensionen zu Philip Sington

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Neuneuneugierigs avatar

Rezension zu "Das Einstein-Mädchen" von Philip Sington

Klasse Mischung aus Fiktion und reellem
Neuneuneugierigvor 14 Tagen

Instagram, ich liebe dich. Dort entdeckt und auf meine Wunschliste gesetzt. Das hat sich so etwas von gelohnt.
Tatsächlich habe ich beim Lesen immer mal wieder aus den Augen verloren, dass es ein Roman ist. Ein Roman basierend auf historischen Fakten, gaaaanz viel Gerüchten und noch mehr Phantasie. Gut, das ist jetzt nur meine Meinung, doch vielleicht seht ihr es ja ähnlich. 

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Leuchtturmwaerterins avatar

Rezension zu "Das Einstein-Mädchen" von Philip Sington

Albert Einstein und die Nazis
Leuchtturmwaerterinvor einem Jahr


"Ein Buch entsteht im Geist des Lesers, so wie die Melodie im Geist des Zuhörers entsteht."

Inhalt:
Welche Wahrheit ist gültig?
Berlin 1932. Eine junge Frau wird im Wald bei Caputh bewusstlos aufgefunden und in die Charité eingeliefert. Als sie aus dem Koma erwacht, kann sie sich an nichts erinnern, nicht einmal an ihren Namen. Bei ihr findet man nur einen Programmzettel von einem Vortrag Albert Einsteins. Martin Kirsch, der zuständige Psychiater, ist fasziniert von diesem ungewöhnlichen Fall – und von seiner Patientin. Wer ist diese Frau? Gibt es eine Verbindung zu Einstein? Seine Nachforschungen führen ihn nach Zürich und bis nach Serbien. Währenddessen ergreifen in Deutschland die Nazis die Macht ...

Autor:
Philip Sington studierte Geschichte in Cambridge und arbeitete als Journalist und Magazinherausgeber, Drehbuch- und Theaterautor. Er lebt mit seiner Familie in London.

Meinung:
Nach längerer Zeit habe ich mich mal wieder an einen Roman herangetraut, der in der NS-Zeit spielt. Leider konnte er mich nicht so recht überzeugen.
Das Thema ist bestürzend. Die Atmosphäre, die damals geherrscht haben musste, spürt der Leser förmlich. Die Bücherverbrennung, die Gewalt gegenüber Minderheiten.
In dieser Zeit ist Dr. Martin Kirsch, ein ehemaliger Chirurg, Arzt an der Berliner Charité auf der psychatrischen Station. Der Leser wird Zeuge von Experimenten an Patienten und dem Erlass des "Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses".
Die Idee hinter dem Roman ist wirklich gut, doch leider hat er immer wieder Längen und plätschert ab ca. S. 250 nur noch so dahin.

Schreibstil:
Die Atmosphäre zu Beginn ist grandios. Der Leser ist gleich mittendrin und die Angst und Fassungslosigkeit ist spürbar. Doch leider hält diese Stimmung nicht an. Sie tritt ab der Mitte des Buchs sehr in den Hintergrund und die Spannung kommt leider auch nicht wieder.

Charaktere:
Kirsch ist die einzige wirklich glaubhafte Figur. Der Protagonist hat Tiefgang und man fühlt mit ihm. Leider sind die anderen eher oberflächlich und der Leser wird nicht warm mit ihnen. Gerade über Einstein erfährt man eher wenig (wenn von ihm gesprochen wird, dann zumeist über seine Forschungen). Die eigentlichen Zusammenhänge von Einstein und seiner Familie habe ich mir bei Wikipedia erschlossen. Danach war vieles verständlicher.

Fazit:
Die Idee ist wirklich toll, die Umsetzung hat leider nicht geklappt. Teilweise zu viele Infos über die Forschungsgebiete Einsteins, die das Buch langatmig machen und die Spannung nehmen.
Und dann muss ich sagen, gab es im Buch extrem viele Rechtschreibfehler. Über die stolpert man beim Lesen leider oft.
Der Autor hätte aus der Story einfach mehr machen können. Von mir gibt es 2 von 5 Sternen, weil mir die Spannung komplett gefehlt hat.

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TochterAlices avatar

Rezension zu "Das Einstein-Mädchen" von Philip Sington

Ein gestörtes Hirn
TochterAlicevor 3 Jahren

Einsteins Mädchen wird in Caputh in der Nähe der Einsteinschen Sommerresidenz aufgefunden - im Herbst 1932, also quasi am Vorabend der Machtergreifung Hitlers. Sie ist bewusstlos und bleibt nach dem Erwachen ohne Erinnerung - alles, was sie bei sich hat, ist ein Faltblatt mit der Ankündigung einer Vorlesung von Einstein - so hat sie ihren Spitznamen weg. Der zuständige Arzt an der Charité, wohin die Patientin eingewiesen wird, Dr. Martin Kirsch, ist fasziniert von der Schönheit der Patientin und von ihrem geheimnisvollen Fall und verstrickt sich immer tiefer hinein. Kirsch trägt selbst an schweren Lasten: am Verlust seines Bruders im 1. Weltkrieg sowie an einer kaum heilbaren Krankheit, an der er sich in ebendiesem Krieg angesteckt hat. Zudem hadert er mit seiner Zukunft: sowohl der privaten als auch der beruflichen.

Spannend? Könnte es sein, doch der gewisse "Klick" fehlt. Mir als Leserin erscheinen die Figuren seltsam konturlos, der Geschichte fehlt aus meiner Sicht der rote Faden. Ich habe mich zwar nicht gerade durch das Buch gequält, doch von einem Lesegenuss war es ebenso weit entfernt. Für Thrillerfreunde ist es schon gar nicht geeignet: ausser der Spannung fehlen auch die entsprechenden Effekte. Wissenschafts-Fans und Leser, die Romane über die Nazi-Zeit mögen, sind eher der Zielgruppe zuzuordnen, zumal der Wahnsinn in den Anfängen des Dritten Reiches, der Weg zur gestörten Nation, durchaus herausgearbeitet ist: Für mich eine der wenigen Stärken des Buches!

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