Philip Sington Das Einstein-Mädchen

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Inhaltsangabe zu „Das Einstein-Mädchen“ von Philip Sington

Welche Wahrheit ist gültig? Berlin 1932. Eine junge Frau wird im Wald bei Caputh bewusstlos aufgefunden und in die Charité eingeliefert. Als sie aus dem Koma erwacht, kann sie sich an nichts erinnern, nicht einmal an ihren Namen. Bei ihr findet man nur einen Programmzettel von einem Vortrag Albert Einsteins. Martin Kirsch, der zuständige Psychiater, ist fasziniert von diesem ungewöhnlichen Fall – und von seiner Patientin. Wer ist diese Frau? Gibt es eine Verbindung zu Einstein? Seine Nachforschungen führen ihn nach Zürich und bis nach Serbien. Währenddessen ergreifen in Deutschland die Nazis die Macht ...

Leider eher unspektakulär.

— Leuchtturmwaerterin
Leuchtturmwaerterin

Ein spannender Thriller, den ich nicht aus den Händen legen konnte.

— Lehnistina
Lehnistina

Ein spannender Historienkrimi in elegantem. schnörkellosem Stil.

— RubyKairo
RubyKairo

Mir hat vor allem das Zeitkolorit der 30er Jahre und die unaufdringliche Wissensvermittlung gefallen. Alles andere ist Spekulation.

— rumble-bee
rumble-bee

Hier wurde wunderbar der Zeitgeist Berlins der 30er Jahre eingefangen, zusammen mit einer berührenden Geschichte. Für Fans der leisen Töne.

— Queenelyza
Queenelyza

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  • Albert Einstein und die Nazis

    Das Einstein-Mädchen
    Leuchtturmwaerterin

    Leuchtturmwaerterin

    04. June 2017 um 17:41

    "Ein Buch entsteht im Geist des Lesers, so wie die Melodie im Geist des Zuhörers entsteht."Inhalt:Welche Wahrheit ist gültig?Berlin 1932. Eine junge Frau wird im Wald bei Caputh bewusstlos aufgefunden und in die Charité eingeliefert. Als sie aus dem Koma erwacht, kann sie sich an nichts erinnern, nicht einmal an ihren Namen. Bei ihr findet man nur einen Programmzettel von einem Vortrag Albert Einsteins. Martin Kirsch, der zuständige Psychiater, ist fasziniert von diesem ungewöhnlichen Fall – und von seiner Patientin. Wer ist diese Frau? Gibt es eine Verbindung zu Einstein? Seine Nachforschungen führen ihn nach Zürich und bis nach Serbien. Währenddessen ergreifen in Deutschland die Nazis die Macht ...Autor:Philip Sington studierte Geschichte in Cambridge und arbeitete als Journalist und Magazinherausgeber, Drehbuch- und Theaterautor. Er lebt mit seiner Familie in London.Meinung:Nach längerer Zeit habe ich mich mal wieder an einen Roman herangetraut, der in der NS-Zeit spielt. Leider konnte er mich nicht so recht überzeugen.Das Thema ist bestürzend. Die Atmosphäre, die damals geherrscht haben musste, spürt der Leser förmlich. Die Bücherverbrennung, die Gewalt gegenüber Minderheiten.In dieser Zeit ist Dr. Martin Kirsch, ein ehemaliger Chirurg, Arzt an der Berliner Charité auf der psychatrischen Station. Der Leser wird Zeuge von Experimenten an Patienten und dem Erlass des "Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses".Die Idee hinter dem Roman ist wirklich gut, doch leider hat er immer wieder Längen und plätschert ab ca. S. 250 nur noch so dahin.Schreibstil:Die Atmosphäre zu Beginn ist grandios. Der Leser ist gleich mittendrin und die Angst und Fassungslosigkeit ist spürbar. Doch leider hält diese Stimmung nicht an. Sie tritt ab der Mitte des Buchs sehr in den Hintergrund und die Spannung kommt leider auch nicht wieder.Charaktere:Kirsch ist die einzige wirklich glaubhafte Figur. Der Protagonist hat Tiefgang und man fühlt mit ihm. Leider sind die anderen eher oberflächlich und der Leser wird nicht warm mit ihnen. Gerade über Einstein erfährt man eher wenig (wenn von ihm gesprochen wird, dann zumeist über seine Forschungen). Die eigentlichen Zusammenhänge von Einstein und seiner Familie habe ich mir bei Wikipedia erschlossen. Danach war vieles verständlicher.Fazit:Die Idee ist wirklich toll, die Umsetzung hat leider nicht geklappt. Teilweise zu viele Infos über die Forschungsgebiete Einsteins, die das Buch langatmig machen und die Spannung nehmen.Und dann muss ich sagen, gab es im Buch extrem viele Rechtschreibfehler. Über die stolpert man beim Lesen leider oft.Der Autor hätte aus der Story einfach mehr machen können. Von mir gibt es 2 von 5 Sternen, weil mir die Spannung komplett gefehlt hat.

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  • Ein gestörtes Hirn

    Das Einstein-Mädchen
    TochterAlice

    TochterAlice

    29. August 2015 um 18:04

    Einsteins Mädchen wird in Caputh in der Nähe der Einsteinschen Sommerresidenz aufgefunden - im Herbst 1932, also quasi am Vorabend der Machtergreifung Hitlers. Sie ist bewusstlos und bleibt nach dem Erwachen ohne Erinnerung - alles, was sie bei sich hat, ist ein Faltblatt mit der Ankündigung einer Vorlesung von Einstein - so hat sie ihren Spitznamen weg. Der zuständige Arzt an der Charité, wohin die Patientin eingewiesen wird, Dr. Martin Kirsch, ist fasziniert von der Schönheit der Patientin und von ihrem geheimnisvollen Fall und verstrickt sich immer tiefer hinein. Kirsch trägt selbst an schweren Lasten: am Verlust seines Bruders im 1. Weltkrieg sowie an einer kaum heilbaren Krankheit, an der er sich in ebendiesem Krieg angesteckt hat. Zudem hadert er mit seiner Zukunft: sowohl der privaten als auch der beruflichen. Spannend? Könnte es sein, doch der gewisse "Klick" fehlt. Mir als Leserin erscheinen die Figuren seltsam konturlos, der Geschichte fehlt aus meiner Sicht der rote Faden. Ich habe mich zwar nicht gerade durch das Buch gequält, doch von einem Lesegenuss war es ebenso weit entfernt. Für Thrillerfreunde ist es schon gar nicht geeignet: ausser der Spannung fehlen auch die entsprechenden Effekte. Wissenschafts-Fans und Leser, die Romane über die Nazi-Zeit mögen, sind eher der Zielgruppe zuzuordnen, zumal der Wahnsinn in den Anfängen des Dritten Reiches, der Weg zur gestörten Nation, durchaus herausgearbeitet ist: Für mich eine der wenigen Stärken des Buches!

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  • In jeder Hinsicht verwirrend

    Das Einstein-Mädchen
    ToniK

    ToniK

    15. September 2014 um 09:00

    Berlin 1932/1933, das Leben für Juden und Geisteskranke wird immer gefährlicher. Mittendrin Psychiater Martin Kirsch, der langsam in einem Strudel von Problemen versinkt. Er ist selbst krank, er muss daher eigentlich seine Verlobung lösen, er versucht seine Patienten zu schützen, er bekommt neue, lukrative Aufträge, vor allem aber möchte er dem Einstein-Mädchen helfen. Die junge Frau, die verletzt und verwirrt aufgefunden wurde, leidet unter einer hartnäckigen Amnesie. Kirsch ist sie nicht unbekannt und er ist auch persönlich an ihrem Schicksal interessiert. Auf eigene Faust startet er eine Suche nach der Wahrheit, bei der ihm viele Steine in den Weg gelegt werden. Seine eigene Krankheit stellt ihm immer wieder ein Bein, regelmäßig fragt er seinen toten Bruder um Rat. Die Geschichte ist eigentlich nicht schlecht, der Aufbau steigert die Spannung gut bis zum Ende und man möchte durchaus wissen, was wirklich passiert ist. Durch verschiedene Verwicklungen ist die Wahrheit auch nicht frühzeitig erkennbar. Die Sprache liest sich angenehm. Allerdings tauchen einige Ungereimtheiten auf, teils unlogisch, teils auch einfach falsch (wenn aus Peter plötzlich Otto wird, irritiert das irgendwie). Das Ende ist zwar letztlich folgerichtig, so ganz anfreunden kann ich mich damit trotzdem nicht. Dennoch insgesamt kein schlechtes Buch, 3,5 Sterne wären in meinen Augen die passende Bewertung.

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  • Wer ist sie?

    Das Einstein-Mädchen
    RubyKairo

    RubyKairo

    22. August 2014 um 22:39

    Wenn es eine Formel für ein gelungenes Buch gibt, dann hat Sington sie gefunden. Er mixt Fakten und Fiktion zu einem rasanten Historienthriller...! Berlin 1932... vieles ist im Umbruch, in der Politik, in der Medizin und auch in der Wissenschaft. Eine junge Frau, die unter Amnesie leidet, wird schwer verletzt aufgefunden und der Psychiater Martin Kirsch fühlt sich sofort zu ihr hingezogen, sucht nach ihren Lebensspuren, die offensichtlich in enger Verbindung zu Albert Einstein stehen. Nun vermischen sich Realität und Fiktion zu einer spannenden Story, die immer rasanter wird! Gut verständlich fand ich auch die Exkursion zu Einsteins Relativitätstheorie im Anhang und um das Bild zu komplettieren, gibt es außerdem noch ein paar interessante Daten zu Einsteins Familie. Nach anfänglichem Holpern - ein spannendes Buch mit stimmiger Atmosphäre und psychologisch gut aufgebaut ! Ein packender Thriller ist entstanden und gleichermaßen ein trickreiches Vexierspiel, in dem ich sowohl etwas über die Anfänge der Psychotherapie erfuhr, als auch über das Leben Albert Einsteins. Für alle, die sich für Geschichte interessieren, absolut empfehlenswert.

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  • Ein eher unaufdringlicher Roman

    Das Einstein-Mädchen
    rumble-bee

    rumble-bee

    25. July 2014 um 11:29

    Ich hätte dem Buch gerne volle 5 Sterne gegeben, aber das fällt mir schwer. Für die volle Punktzahl ist es mir letztlich ein wenig zu sprunghaft, und zu schwer einzuordnen. Auch ist zu viel Spekulation dabei. Insgesamt allerdings besticht es durch die ruhige Erzählweise, die schöne Sprache, und gründliche Recherche. Ich war vor langer Zeit schon auf dieses Buch aufmerksam geworden, weil es allenthalben als Krimi oder Thriller in historischem Gewand beworben wird. Thriller oder Krimi ist es aber für mich überhaupt nicht. Der historische Anteil überwiegt doch bei weitem. Der Autor hat sich einfach einigen Spekulationen über das Privatleben von Albert Einstein hingegeben, die auf gewissen, belegten Fakten beruhen. So soll Einstein tatsächlich in erster Ehe eine Tochter gehabt haben, deren Schicksal jedoch bis heute unklar ist. Um diese gewagte Theorie herum hat der Autor einen ansprechenden, ruhigen und gut recherchierten Roman geschrieben, der den Leser in die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts entführt. Verwirrt hat mich zum einen auch, dass der Roman keine einheitliche Erzählperspektive hat. Das Buch beginnt mit Alma, der Verlobten des Psychiaters Martin Kirsch. Im späteren Verlauf wechselt es immer mal wieder zwischen Martin Kirsch und seiner Patientin Maria. Es gibt Bücher, bei denen wechselnde Perspektiven unbedingt zum Erfolgsrezept dazugehören. Hier jedoch war ich manchmal kurz davor, den Faden zu verlieren. Sehr begeistert hat mich aber das authentische "Feeling", die Zeitgeschichte, die 30er Jahre in Berlin kurz vor der Machtergreifung Hitlers. Großartig recherchiert sind weiterhin die Hintergründe zur Psychiatrie, zu damaligen Behandlungsmethoden, und zur gängigen Meinung über die Relativitätstheorie. Manche Abschnitte habe ich sogar meinem Mann vorgelesen, so prägnant waren sie. Der Schluss macht das Ganze ebenfalls für mich ein wenig "unrund". Das Buch ist kurz davor, als Agententhriller zu verunglücken. Das tragische Element um Martin Kirsch hätte für mich überhaupt nicht sein müssen. Und auch die Art und Weise, wie Marias Amnesie sich löste, kam ein wenig plötzlich. Insgesamt habe ich die Lektüre allerdings doch genossen. Als leisen, gut erzählten Roman, der mit viel Hintegrund aufwartet. Dem jedoch die Anbiederung an diverse Genres nicht immer gut getan hat.

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. 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    • 2011
  • Das Einstein Mädchen

    Das Einstein-Mädchen
    Nurija

    Nurija

    02. March 2014 um 20:13

    Berlin 1932. Eine junge Frau wird im Wald bei Caputh bewusstlos aufgefunden und in die Charité eingeliefert. Als sie aus dem Koma erwacht, kann sie sich an nichts erinnern, nicht einmal an ihren Namen. Bei ihr findet man nur einen Programmzettel von einem Vortrag Albert Einsteins. Martin Kirsch, der zuständige Psychiater, ist fasziniert von diesem ungewöhnlichen Fall; und von seiner Patientin.Nicht zuletzt, da er sie kurz vorher kennengelernt hat, ohne näheres über sie zu wissen. Wer ist diese Frau? Gibt es eine Verbindung zu Einstein? Seine Nachforschungen führen ihn nach Zürich und bis nach Serbien. Und dann wird er von seinern verlobten als Vermisst gemeldet... Währenddessen ergreifen in Deutschland die Nazis langsam die Macht... Die Leseprobe bei vorablesen.de hatte mir sehr gut gefallen und mich auch sehr neugerig gemacht. als ich dann das Buch hwonnen hatte, habe ich mich riesig gefreut. Umso enttäuschter war ich leider von dem Buch. Ich brauchte mehrere Anläufe um das Buch zu lesen, weil ich einfach keinen Zugang zur Handlung bekam. Die harten Brüche in der Handlung, die teilweise mitten in einem Absatz kamen nd die langatmikeit, hat es mir sehr schwer gemacht das Buch zu Ende zu lesen. Ich habe zwischenzeitlich sogar einige Seiten überblättert. Nach der LP hätte ich vor allem erwartet, dass Alma eine aktivere Rolle auf der Suche nach MArtin spielt, aber sie gerät schnell zur Nebenfigur. Auf der anderen Seite hat es mir gut gefallen, dass der Autor gut recherchiert hat. Die Psyhatrischen und Physikalischen Dinge sind gut wiedergegeben und auch die Einblicke in das Leben Albert Einsteins sind sehr interessant gewesen. Ebenso kommt die Stimmung des tristen Deutschlands kurz vor der Machtergreifung der Nazis gut rüber. also alles in allem ei gut recherchiertes Buch mit einer guten Idee, die leider nciht so gut umgesetzt wurde.

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  • Beeindruckende Mischung aus Historie und Fiktion...

    Das Einstein-Mädchen
    parden

    parden

    10. January 2014 um 01:25

    BEEINDRUCKENDE MISCHUNG AUS HISTORIE UND FIKTION... Berlin 1932. Eine junge Frau wird im Wald bei Caputh bewusstlos aufgefunden. In der Nähe entdeckt man den Programmzettel eines Vortrag von Albert Einstein: "Der gegenwärtige Stand der Quantentheorie". Die Presse tauft sie daraufhin das "Einstein-Mädchen". Als sie aus dem Koma erwacht, hat sie keine Erinnerung an ihr früheres Leben, weiß nicht einmal ihren Namen. Martin Kirsch, Psychiater an der Charité, ist fasziniert von diesem ungewöhnlichen Fall. Im Lauf der Zeit fühlt er sich immer mehr zu seiner Patientin hingezogen. Bei seinen eigenen, heimlichen Nachforschungen zur Identität der "Patientin E." stößt er auf ein Notizbuch mit mathematischen Formeln und einen Brief, adressiert an Mileva Einstein-Maric, die erste Frau Albert Einsteins. Um Mileva aufzusuchen, reist er nach Zürich und lernt dort auch ihren und Einsteins Sohn Eduard kennen, der sich im Burghölzli, einer Nervenheilanstalt befindet. Weiß Eduard, wer das geheimnisvolle "Einstein-Mädchen" ist? Kirsch ahnt noch nicht, dass die "Patientin E." sein letzter Fall sein wird - denn während er sich in Zürich aufhält, ergreifen in Deutschland die Nazis die Macht... Vordergründig geht es in diesem Buch darum, dem "Einstein-Mädchen" seine wahre Identität wiederzugeben, herauszufinden, was ihren Gedächtnisverlusst bewirkt hat und woher sie überhaupt stammt. Eingebettet ist das Ganze in einen historischen Kontext des Jahres 1932, den der Autor atmosphärisch dicht und glaubhaft präsentiert. Deutschland zwischen den Kriegen, die Machtergreifung durch die Nazis, die sich verändernde politische Stimmung - all dies schlägt sich nieder auf die Geschehnisse rund um das "Einstein-Mädchen". Die Erzählung erweist sich als eine interessante Mischung aus psychologischem und physikalischem Hintergrund, aus historischer Realität und Fiktion. Für den Leser gestalten sich diese Ansätze sowohl informativ als auch unterhaltsam. Sington bietet sozusagen nebenher einen interessanten Einblick in den Stand der Psychiatrie und ihrer Behandlungsmethoden zu der damaligen Zeit sowie den Versuch einer populärwissenschaftlichen Erläuterung von Relativitätstheorie und Quantenmechanik - nichtsdestotrotz habe ich diese physikalischen Phänomene auch nach der Lektüre dieses Buches immer noch nicht verstanden. Entsprechend streift Singtons Geschichte auch berühmte Persönlichkeiten wie Sigmund Freud oder S. G. Jung - von vorrangigem Interesse ist dabei jedoch die Person Albert Einsteins. Hier wirkt die Mischung aus historischen Fakten und schriftstellerischer Freiheit für mich besonders gelungen. Während sich Einstein ansonsten eher mit einem oberflächlichen Bild von Brillianz, Humor und Schrulligkeit in den Köpfen von heute verankert hat, versteht Sington es, der Persönlichkeit Einsteins Tiefen zu geben, helle und dunkle Seiten, einen Hintergrund. So wie es hätte sein können. Die Geschichte selbst ist ruhig erzählt, die Spannung kann oft nur unter der Oberfläche erahnt werden. Dennoch ist die Entwicklung interessant, auch wenn die Geschehnisse um den Psychiater Martin Kirsch gerade im letzten Drittel des Buches zeitweise ins Absurde und Kafkaeske abdriften, was mir weniger gut gefiel. Das Ende war letztlich vorhersehbar aber passend, und v.a. die "Historische Anmerkung" am Schluss des Buches erinnerte mich daran, dass im Regal schon seit Jahren eine ungelesene Biografie von Albert Einstein vor sich hin staubt. Das muss ich dann wohl bald mal ändern... Insgesamt ein Buch, das sich keinem Genre klar zuordnen lässt, trotz der ruhigen und manchmal auch spannungslosen Erzählweise ein interessanter und unterhaltsamer Mix, wobei die Atmosphäre des Berlin von 1932 für mich hervorragend getroffen ist. © Parden

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  • Philip Sington - Das Einstein-Mädchen

    Das Einstein-Mädchen
    Nat

    Nat

    25. August 2013 um 10:52

    Klappentext: Berlin 1932. Eine junge Frau wird im Wald bei Caputh bewusstlos aufgefunden. In der Nähe entdeckt man den Programmzettel eines Vortrags von Albert Einstein: “Der gegenwärtige Stand der Quantentheorie”. Die Presse tauft sie daraufhin “das Einstein-Mädchen”. Als sie aus dem Koma erwacht, hat sie keine Erinnerung an ihr früheres Leben, weiß nicht einmal ihren Namen. Martin Kirsch, Psychiater an der Charité, ist fasziniert von diesem ungewöhnlichen Fall. Im Lauf der Zeit fühlt er sich immer mehr zu seiner Patientin hingezogen. Bei seinen eigenen, heimlichen Nachforschungen zur Identität der “Patientin E.” stößt er auf ein Notizbuch mit mathematischen Formeln und einen Brief, adressiert an Mileva Einstein-Maric, die erste Frau Albert Einsteins. Um Mileva aufzusuchen, reist er nach Zürich und lernt dort ihren und Einsteins Sohn Eduard kennen, der sich im Burghölzli, einer Nervenheilanstalt, befindet. Weiß Eduard, wer das geheimnisvolle “Einstein-Mädchen” ist? Kirsch ahnt noch nicht, dass die “Patientin E.” sein letzter Fall sein wird – denn während er sich in Zürich aufhält, ergreifen in Deutschland die Nazis die Macht… Zum Inhalt: Um nicht zu spoilern werde ich nicht viel zum Inhalt schreiben – nur folgendes: es geht um die Identitätssuche der “Patientin E.”, die mit Amnesie  in die Berliner Charité eingeliefert wird und vor allem um den Psychiater Kirsch, der Nachforschungen über die Patientin anstellt und für den im Verlauf der Handlung die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Phantasie zeitweise verschwimmen. Die Auflösung bringt dann noch einmal eine völlig neue Sichtweise auf die ganze Handlung zutage! Meine Meinung: Der Klappentext klang für mich sehr interessant, so dass ich mich sehr auf das Buch gefreut habe. Letztlich muss ich aber leider sagen, dass mich das Buch nicht so fesseln konnte, wie ich eigentlich vorher gehofft hatte. Einfach weil ich die Handlung zwischenzeitlich verwirrend fand – aber das war wohl auch die Intention des Autors. Leider wurde ich mit dem Stil aber nicht recht warm. Dennoch wurde ich im Großen und Ganzen gut unterhalten.

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  • überzeugender historischer Krimi

    Das Einstein-Mädchen
    cachingguys

    cachingguys

    23. May 2013 um 20:19

    In dem, in Briefform geschriebenen Prolog, ist von einem Manuskript die Rede. Es soll bei einer Mission in Berlin hilfreich sein und einiges beinhalten, was schon längst hätte gesagt werden müssen. Im Berlin 1933 ist Alma auf der Suche nach ihrem Verlobten Dr. Martin Kirsch, welcher verschwunden ist. Als Psychiater der Charité behandelte er eine Patientin, die verletzt gefunden wurde und sich an nichts erinnern kann. Da sie die Ankündigung eines Vortrags von Albert Einstein bei sich trug, nannte man sie das Einstein-Mädchen. Langsam kristallisiert es sich heraus, dass es sich um eine Angehörige von ihm handeln könnte. Abschnitte über Einsteins Theorien fand ich auch als Laie verständlich. Der Sprachstil,  der Aufbau des Buches mit Zeit.- Ortssprüngen, die Darstellung des geschichtlichen Rahmens, sowie die Verknüpfung der anderen Personen macht den Charme des Buches aus. Es ist eine detektivische Recherche, bei der ich mich  fragte wo die Grenze zwischen Fiktion und Tatsache liegt. Ein kurzweiliges Buch, das mir, gerade da es keinem Gere klar zuzuordnen ist, sehr gut gefallen hat.

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  • Rezension zu "Das Einstein-Mädchen" von Philip Sington

    Das Einstein-Mädchen
    sabrinacremer

    sabrinacremer

    03. February 2013 um 14:09

    Was schreibe ich nun zu diesem Buch? Viel fällt mir leider wirklich nicht ein. Von Anfang an hatte ich Probleme, einen Zugang zu der Geschichte zu finden. Das liegt nicht am Schreibstil des Autors, der ist gut. Allerdings konnte ich weder mit der Geschichte, noch den Protagonisten “warm” werden. Ein Thriller ist die Geschichte für mich nicht. Spannung kam für mich gar nicht auf. Vieles ging leider an mir völlig vorbei und jetzt im Nachhinein kann ich das Gelesene auch nicht wirklich gut zusammenfassen. Viel Gutes hatte ich von dem Buch gehört, viele positiven Bewertungen gelesen. Umso unverständlicher ist es für mich, dass ich mit dem Buch rein gar nichts anfangen konnte. Schade… :( bookwives.wordpress.com

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  • Rezension zu "Das Einstein-Mädchen" von Philip Sington

    Das Einstein-Mädchen
    coffee2go

    coffee2go

    03. September 2012 um 14:39

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Der Roman „Das Einstein-Mädchen“ spielt in Berlin im Jahre 1932. Eine junge Frau wird verwirrt und nackt in einem Wald in der Nähe von Caputh, wo auch Albert Einstein sein Wochenendhaus hat, aufgefunden, dadurch kommt der Verdacht auf, dass sie irgendeine Verbindung zu Einstein haben könnte. Die Frau wird in die Charité eingeliefert und dort gesund gepflegt und von Dr. Kirsch psychologisch behandelt. Das Mädchen kann sich an nichts erinnern, es weiß nicht einmal seinen Namen und Dr. Kirsch entwickelt immer mehr persönliches Interesse an dem hübschen Mädchen und dem außergewöhnlichen Fall. Meine Meinung zum Buch: Ich bin geteilter Meinung, wie mir das Buch gefallen hat. Einerseits haben mir die geschichtlichen Abhandlungen über Berlin in der Kriegszeit und die Einblicke in Albert Einsteins Leben und in das seiner Familienangehörigen sowie die Briefwechsel sehr gut gefallen, da sie das Buch lebendig gemacht haben. Auf der anderen Seite fand ich die Krankengeschichte und die Illusionen und Phantasien von Dr. Kirsch schon recht überzogen und auch nicht immer angemessen, dadurch hat sich das Buch wieder in die Länge gezogen. Gut nachvollziehbar fand ich auch das persönliche Dilemma vom Einstein-Mädchen, da sie aufgrund ihres Gedächtnisverlustes teilweise nicht wusste, wem sie vertrauen kann und wie ihr Leben vorher ausgesehen hat. Dies muss eine sehr schwierige Phase für sie gewesen sein. Nicht nachvollziehen konnte ich hingegen einige Aspekte aus Dr. Kirschs Leben, darunter der Umgang mit seiner Krankheit, das feige Lösen seiner Verlobung und teilweise auch seine beruflichen Ambitionen. Das Ende des Buches habe ich mir anders vorgestellt, es hat mich enttäuscht. Cover und Titel: Das Cover zeigt einen Teil des Gesichtes einer jungen Frau in schwarz-weiß gehalten, teilweise verdeckt durch einen Schleier, sodass ich das Cover optisch sehr ansprechend und auch passend zum Inhalt des Buches finde. Auch der Titel passt zum Buch und hat mein Interesse geweckt. Mein Fazit: Das Einstein-Mädchen ist eine Mischung aus historischem Roman, kombiniert mit Fiktion und persönlichen Lebensgeschichten einzelner Menschen, sodass der Roman sehr interessant zu lesen ist, aber zwischenzeitlich auch einige langatmige und chaotische Phasen hat.

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  • Rezension zu "Das Einstein-Mädchen" von Philip Sington

    Das Einstein-Mädchen
    anyways

    anyways

    08. February 2012 um 21:58

    Der Fall des in die Charité eingelieferten „Einstein-Mädchens“ interessiert auch den jungen Psychiater Dr. Kirsch. Die junge Frau wurde in einem Waldstück bei Caputh desorientiert und mit mehreren recht üblen Verletzungen aufgefunden. Zu ihrem Namen, den ihr die Presse recht vorschnell gab, kam sie, weil sie einen Flyer über einen Vortrag von Prof. Einstein bei sich hatte. Aber Kirsch Interesse ist nicht nur beruflich bedingt, denn er kennt die Frau, nicht mit ihrem richtigen Namen, aber sie verbrachten schon mal einen Abend in einem Tanzlokal. Dinge die er nicht rumerzählen kann, ist er doch mit einer angesehenen jungen Dame aus vornehmen Hause verlobt. Kirschs Interesse geht soweit, das er das „Einstein-Mädchen“ nicht nur persönlich betreut, solange sie unter ihrer Amnesie leidet sondern sich auch auf die Spuren ihrer Vergangenheit begibt. Und die führt ihn auch zu Einstein. Ein recht interessanter Aspekt aus Einsteins Biographie die der Autor hier aufgreift. Tatsächlich ist erst weit nach Einsteins Tod bekannt geworden, dass er mit seiner ersten Frau noch ein weiteres Kind hatte, eine Tochter die vor der Eheschließung zu Welt kam. Genügend Material, gepaart mit dem bewegenden Leben Einsteins, der psychiatrischen Grauzone der damaligen Zeit und der beginnenden Naziherrschaft für eine interessante Auslegung der Einstein-Biographie. Aber nicht nur das, der Protagonist Kirsch, selbst Kriegsveteran, hat den Verlust seines Bruders, der im 1. Weltkrieg fiel, noch nicht überwunden. Er ist verlobt mit einer jungen Frau, die er achtet aber nicht liebt und die er aufgrund eines wohlgehüteten Geheimnisses nicht heiraten kann. Diese Zerrissenheit des jungen Psychiaters und die Charakterzüge Einsteins sind dem Autor sehr gut gelungen, auch die Momentaufnahmen der politischen Spannung und Stimmung zu dieser Zeit sind sehr realistisch. Ein lesenswerter Roman mit ein paar kleinen Schwächen, da sich der Autor entweder zu detailverliebt gibt oder im Gegenzug ganze Kapitel etwas nebulös gestaltet.

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  • Rezension zu "Das Einstein-Mädchen" von Philip Sington

    Das Einstein-Mädchen
    PaulTemple

    PaulTemple

    11. October 2011 um 18:59

    Im Jahr 1932 befindet sich Albert Einstein auf dem Höhepunkt seiner Bekanntheit. Er ist ein weltweit geachteter und verehrter Physiker, ein Genie obersten Ranges. Um so irritierender erscheint da die Behauptung einer verletzt und offensichtlich geistig verwirrt aufgefundenen Frau, die uneheliche Tochter Albert Einstein zu sein. Dr. Martin Kirsch, Psychologe in der Berliner Charité, nimmt sich ihrem Fall an und stößt auf immer mehr Hinweise, die ihre Geschichte zu bestätigen scheinen ... Historisch interessant an diesem Roman sind zwei Themen: Zum Einen der Umbruch und der Beginn der Naziherrschaft, welche schon im Juli 1933 das "Rassenhygieneprogramm" verabschiedet, dem mehr als 250.000 Menschen zum Opfer werden sollen, die "der gesunden Volksgemeinschaft nicht zugemutet" werden dürfen. Zum Anderen erfährt der Leser sehr viel über Einsteins Schaffen und dessen physikalischen Theorien, welche den Ausgangspunkt für den Thriller geben. Leider fehlt dem Buch etwas an Spannung, aus wissenschaftlicher und historischer Sicht ist es jedoch lesenswert.

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  • Rezension zu "Das Einstein-Mädchen" von Philip Sington

    Das Einstein-Mädchen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. September 2011 um 20:26

    Wie relativ ist Wahrheit? Geschichte, Physik, Krimi - beste Mischung. Perfekt für einen grauen November.

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