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Philipp BagusWarum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden
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Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden
Philipp BagusWarum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden: ... und welche Rolle der Staat und unser Papiergeld dabei spielen
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Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden: ... und welche Rolle der Staat und unser Papiergeld dabei spielen
Philipp BagusDie Tragödie des Euro
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Die Tragödie des Euro
Die Tragödie des Euro
 (1)
Erschienen am 16.08.2011
Philipp BagusÖsterreichische Konjunkturtheorie: Entwicklung und Relevanz der ÖKT für die heutige Wissenschaft und Wirtschaft
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Österreichische Konjunkturtheorie: Entwicklung und Relevanz der ÖKT für die heutige Wissenschaft und Wirtschaft

Neue Rezensionen zu Philipp Bagus

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Rezension zu "Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden: ... und welche Rolle der Staat und unser Papiergeld dabei spielen" von Philipp Bagus

Die Geldmenge hat sich in den letzten Jahren verdoppelt. Sind wir reicher?
R_Mantheyvor 3 Jahren

Geld spielt die zentrale Rolle in einer Gesellschaft. Ohne Geld würde keine arbeitsteilige Wirtschaft funktionieren. Merkwürdigerweise aber spielt die Konstruktion unseres Geldsystems überhaupt keine breit diskutierte Rolle, wenn es um zentrale Fragen der gesellschaftlichen Entwicklung geht. Auch nicht, wenn eine tiefe Finanzkrise Angst und Schrecken verbreitet oder eine Währung ständig gerettet werden muss. Und das hat Methode. Spätestens wenn man dieses leicht verständliche Buch gelesen hat, wird man verstehen, warum das so ist.

Wer in seinem Keller falsche Euros druckt und in Verkehr bringt, geht in den Knast, wenn er erwischt wird. Legal ist es jedoch, wenn ständig neue, aus dem Nichts erschaffene Euros von Banken in Umlauf gebracht werden. Völlig ungehindert kann die Geldmenge permanent drastisch erhöht werden. Das wird dem Normalbürger dann als alternativlos geniale Methode verklickert, um irgendwas zu retten, Zeit für irgendwas zu kaufen oder um scheinbare Wohltaten unters Volk zu bringen. Doch durch Bedrucken von Papier werden keine neuen Werte geschaffen, sondern es wird nur der Preis vorhandener Werte in dieser Währung in die Höhe getrieben.

Die meisten von uns können sich etwas anderes als staatliches Zwangsgeld nicht vorstellen. Irgendwie war dieses Geld, in dem man als Arbeitnehmer bezahlt wird und seine Steuern entrichten muss, schon immer da. Aber in einer Marktwirtschaft, in der die Menschen auf freiwilliger Basis miteinander Verträge schließen, ist eine solche Konstruktion ein Fremdkörper, der an der zentralen Stelle der Gesellschaft eine zerstörerische Kraft entfaltet. Wenn man die verheerenden Folgen dieser Fehlkonstruktion verstehen möchte, ist man bei diesem Buch bestens aufgehoben. Es erklärt auf geradezu wunderbar einfache Weise eine ebenso einfache und leicht verständliche ökonomische Theorie, für die es in Deutschland keine Lehrstühle gibt und die man gerne aus der öffentlichen Diskussion verbannen möchte.

Einer ihrer Vertreter brachte es sogar zu einem Wirtschaftsnobelpreis. Die sogenannte Österreichische Schule der Nationalökonomie benötigt keine mathematischen Modelle. Sie folgt der Logik menschlichen Handelns und erklärt auf diese Weise, wie eine Volkswirtschaft tatsächlich funktioniert. Akzeptiert man menschliches Handeln, dann ist diese Theorie nicht widerlegbar und vor allem ganz einfach zu verstehen.

Die beiden Autoren dieses Buches zeigen auf dieser Grundlage, wie man alle grundsätzlichen ökonomischen Probleme, mit denen wir uns gegenwärtig herumschlagen, auf die Konstruktion des Papiergeldsystems zurückführen kann. So lange es dieses System geben wird, solange bleiben also auch seine Folgen.

Der Text ist so herrlich geschrieben, dass man ihn auch in den Grundzügen als Schulbuch benutzen könnte. Nur das wird natürlich nicht passieren, weil es ein klares Interesse in den politischen und den Finanzeliten gibt, diese zerstörerische Konstruktion zu vernebeln. Ohne sie wären nämlich Schuldenorgien und die Exzesse der Finanzwirtschaft ebenso unmöglich, wie die völlig überzogene Bedeutung des Bankensystems.

Nach dem Lesen dieses Buches wird man auch verstehen, dass unser Geld nur als Schuld existiert. Ohne Schulden also auch kein Geld. Und wenn man irgendwann diese Schulden bezahlen will oder muss, dann verschwindet auch das Geld. In diesem Fall von den Konten derjenigen, die es noch haben. Es ist kein Zufall, dass der deutschen Staatsschuld ungefähr genau so viel Guthaben seiner Bürger gegenüberstehen.

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Rezension zu "Die Tragödie des Euro" von Philipp Bagus

Wer rettet eigentlich die Retter?
R_Mantheyvor 3 Jahren

Kurz vor seinem Ende als Bundespräsident hielt Christian Wulff eine Rede mit einem bei ihm durchaus überraschenden Inhalt. Am Ende zitierte er Thomas Jefferson, den dritten Präsidenten der USA. Jefferson hatte gesagt, dass wir immer die Wahl zwischen Sparsamkeit und Freiheit oder Überfluss und Knechtschaft hätten. Dass ein kreditfinanzierter Scheinwohlstand zur Knechtschaft führt, lernt man gerade widerwillig in Griechenland. Anderen steht ein noch viel schmerzlicherer Lernprozess bevor.

Der Autor nennt sein Buch "Tragödie des Euro", doch in Wirklichkeit handelt es sich um eine Tragödie Europas, die durch diese politisch gewollte, aber ökonomisch widersinnige Einheitswährung herbeigeführt werden wird. Wenn man sich über die tatsächlichen Zusammenhänge und die auf uns zukommenden Lasten kompetent informieren möchte, dann ist man bei diesem Buch gut aufgehoben, auch wenn es sich manchmal etwas hölzern liest.

Philipp Bagus arbeitet als Professor für Volkswirtschaft an der Universidad Rey Juan Carlos in Madrid. Gleich zu Beginn seines Buches erläutert er, dass die ursprüngliche klassisch-liberale Vision eines in gewisser Weise freiheitlich geeinten Europas inzwischen von einer vor allem von Frankreich favorisierten Vision eines imperialen, zentralistisch durchorganisierten Staatswesens, das sozialistischen Vorstellungen entspricht, abgelöst wurde. Damit verbinden die EU-Eliten die Idee eines gemeinsamen Wohlfahrtsstaates, der "innerhalb Europas für Umverteilung, Regulierung, Harmonisierung und Gesetzgebung" sorgen werde.

Im zweiten Kapitel beschreibt Bagus die "Dynamik des Zwangsgeldes", das Staaten ihren Bürgern aufzwingen, also den Weg zu ungedecktem, nur auf "Vertrauen" beruhendem Papiergeld und seiner unausweichlichen Folgen. Dann widmet er sich erstmals dem hinter der Euro-Einführung stehendem politischen Kalkül Frankreichs, dem sich Deutschland Schritt für Schritt ergeben hat. Die Schilderung und Kommentierung dieses komplexen Vorganges durchzieht das gesamte Buch.

Bereits im dritten Kapitel erläutert Bagus den Unterschied zwischen der deutschen Bundesbank und der EZB. Später wird er beschreiben, dass die EZB, die einstmals (im Wunschdenken deutscher Politiker) als Abbild der Bundesbank gedacht war, ihre Unabhängigkeit inzwischen weitestgehend verloren hat und als Organ der EU-Kommission dient. Kennt man die Geschichte der französischen Notenbank insbesondere in den 1920er Jahren, dann weiß man genau, wo wir inzwischen stehen.

Im vierten Kapitel macht der Autor deutlich, warum gerade hochinflationäre Länder Europas den Euro wollen. Nachdem die bedeutend weniger inflationierte D-Mark endlich verschwunden ist, fällt die Inflationspolitik solcher Ländern nicht mehr auf. Und: "Unter dem Euro fließt Papiergeld nach Deutschland, wo dessen Angebot als gesetzliches Zahlungsmittel die Preise nach oben treibt." (S. 67). Das widerspricht dem offiziellen Mantra, dass Deutschland angeblich der größte Euro-Profiteur wäre. Der Euro nützt Deutschlands Großindustrie, nicht jedoch seiner Bevölkerung, betont der Autor.

Das fünfte Kapitel erklärt dem Leser sehr präzise, warum Deutschland die D-Mark aufgab. Dann folgen zwei Kapitel, die sich mit der EZB befassen. Zunächst wird beschrieben, wie die EZB funktioniert, anschließend werden die Unterschiede in der Geldschöpfung zwischen der EZB und der FED verdeutlicht.

Warum die Europäische Währungsunion (EWU) ein selbstzerstörerisches System ist, erläutert Bagus sehr ausführlich im achten Kapitel. Er geht dabei auch auf die Verschuldung Griechenlands ein, womit er sich jedoch auch später noch einmal ausführlicher befasst. Denn zunächst folgt ein Kapitel, das den konfliktverschärfenden Charakter der EWU darstellt.

Im recht ausführlichen 10. Kapitel wird uns der desaströse Weg vor Augen geführt, den die europäischen Eliten bisher auf dem Weg in den Zusammenbruch gegangen sind. Es macht nur noch wütend, wie die deutsche Bundesregierung Schritt für Schritt eine Position nach der anderen geräumt hat. Der Autor benutzt bereits zu Beginn seines Textes den Begriff "Staatsstreich". Anders kann man das in der Tat nicht mehr nennen. Inzwischen ist eigentlich alles, was einmal zur Einführung des Euro an Verträgen geschlossen wurde, Makulatur. Unsere Währung entzieht sich darüber hinaus zunehmend dem Einfluss demokratisch gewählter Organe.

Das letzte Kapitel behandelt die "Zukunft des Euro". Doch der Autor glaubt nicht an seine Kapitelüberschrift. Vor dem "Rettungsschirm" konnte die durch den Euro installierte Umverteilungsmechanik in Europa noch durch komplexe monetäre Mechanismen verschleiert werden. Nun liegt offen, dass es sich bei der EU um eine reine Transferunion handelt. Der Autor schreibt, dass bei Niederschrift seines Textes Deutschland für 148 Milliarden Euro garantiert, also mit 60% seiner jährlichen Staatseinnahmen. Kommt es zu diesen Zahlungen, dann begleichen deutsche Steuerzahler die Schulden anderer Staaten, ohne dass sie auch nur ansatzweise gefragt worden wären, ob sie das wollen.

Fazit.
Ein Buch, in dem der ganze Irrsinn der "Euro-Rettung" und seiner Hintergründe beschrieben wird. Es erläutert daneben, wie und warum Deutschland in die Euro-Falle lief und wie und warum nach und nach alle deutschen Positionen aufgegeben wurden.

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Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen.

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Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt.

Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen.

Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren.
Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken!

'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint!

Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen.

Wie kann man mitmachen?


Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an.

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  • Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich!
  • Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim!
  • Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen.
  • Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude!


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