Philipp Blom Die Welt aus den Angeln

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Inhaltsangabe zu „Die Welt aus den Angeln“ von Philipp Blom

Lange kalte Winter und kurze kühle Sommer: Im 17. Jahrhundert veränderte sich das Klima in Europa dramatisch. Das Getreide wurde knapp, Wirtschaft und Gesellschaft torkelten in eine tiefe Krise. Die Kleine Eiszeit vermittelt uns eine Vorstellung von den schweren Verwerfungen, die ein Klimawandel auslöst. Die Menschen versuchten sich mit Hilfe von Aufklärung, Wissenschaft und Technik aus der Abhängigkeit von der Natur zu befreien. Aber heute stößt diese moderne Welt an ihre Grenzen, weil sie eine erneute Klimakatastrophe heraufbeschwört. Philipp Blom entfaltet ein großartiges historisches Panorama, in dem wir die Herausforderungen der Gegenwart erkennen.

Hat mich diesmal nicht ganz überzeugt - Zuviel Philosophie, Zuwenig Klima

— Bellis-Perennis

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  • LovelyBooks Challenge 2018 - Sachbücher und Ratgeber

    Meinungsfreiheit!

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    LovelyBooks Challenge 2018 „Sachbücher & Ratgeber“ Du interessierst dich für historische Zeitreisen? Du entdeckst immer wieder spannende, naturwissenschaftliche Publikationen?  Du stöberst gerne wahre Schätze zu politischen oder skurrilen Themen auf?  Oder bevorzugst du Bücher über Tiere, genussvolles Erleben, Kreativität? Dann lass uns doch an deinen Entdeckungen teilhaben! Wir freuen uns auf deine Vorstellungen und Tipps, tauschen uns gerne mit dir aus. Stelle dich der Herausforderung und mach einfach mit! Und so bist du dabei: Du meldest dich hier im Thread an und erstellst einen Sammelbeitrag. Dieser kann von dir jederzeit verändert bzw. aktualisiert werden. Die Challenge dauert von 1.1.2018 bis 31.12.2018. Du kannst jederzeit einsteigen. Schreibe zu jedem Buch eine Rezension und ordne diese dem jeweiligen Bereich zu. Verlinke bitte deine Rezension in deinem Sammelbeitrag, nur so kann am Ende des Jahres ermittelt werden, ob du die Challenge geschafft hast. Ziel der Challenge: 12 Bücher in 12 Monaten aus mindestens 3 unterschiedlichen Bereichen zu lesen und zu rezensieren. Es ist egal, ob du Sachbücher oder Ratgeber liest. Diese können in diversen Formaten (Hörbuch, E-book, Print) vorgestellt werden. Wichtig ist, dass das jeweilige Buch vom Verlag bzw. Lovelybooks als Sachbuch/Ratgeber/Biographie geführt wird. Primär sollte natürlich der Gedanke zählen, sich auszutauschen oder neue Bücher kennenzulernen. Doch was wäre eine Challenge ohne Gewinn! Und das kannst du gewinnen: Natürlich ein Buchpaket von LovelyBooks – dieses wird unter allen Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmern verlost, die das Ziel der Challenge geschafft haben. In eigener Sache: Ich wünsche mir eine Challenge, in der wir respektvoll miteinander umgehen, in der wir die Meinung der anderen akzeptieren (wenn wir sie auch nicht immer teilen werden) und in der wir auch bei hitzigen Diskussionen immer wieder zu einem Konsens finden – „Meinungsfreiheit“ soll hier selbstverständlich sein. Ich freue mich, wenn du dabei bist. Ambermoon ban-aislingeach beerenbuecher Bellis-Perennis Buchraettin c_awards_ya_sin Ceciliasophie DieBerta Durga 108 ech fasersprosse Federfee Filzblume gst Igelmanu66 Knigaljub leucoryx mabuerele Merijan Nata1234 Nele75 OliverBaier peedee seschat Sikal StefanieFreigericht Talathiel Wedma wandablue    

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    • 31. December 2018 um 23:59
  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1646
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018

    Bücher sind treu

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Da sich ja einige gewünscht haben, dass die Challenge auch in 2018 weiter geht, habe ich einen neuen Beitrag dazu erstellt. Die Regeln sollen so einfach wie möglich bleiben - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Die Sammelbeiträge werden ich dann hier im Startbeitrag verlinken, damit nicht jeder lange nach seinem Beitrag suchen muss. Jeder kann seinen Beitrag so gestalten wie er möchte, wichtig wäre nur am Anfang des Beitrages die Gesamtpunktzahl. Ich werde keine monatliche Auswertung der Punkte machen. Es wird dann Anfang 2019 wenn die Challenge vorbei ist eine Übersicht der Punkte geben. Eventuell werde ich auch schon mal eine nach einem halben Jahr machen, aber da möchte ich mich heute noch nicht festlegen. Wer seinen Punktestand zwischendurch wissen will, kann ja die Sammelbeiträge der anderen durchgehen und sieht wo er ungefähr steht.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten, mir den Link dazu per Nachricht senden und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2018 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2017 angefangen erst in 2018 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus (Achtung - die Seitenzahl hat sich geändert und es gibt eine Extra-Regel, damit man auch mal die dicken Wälzer zur Hand nimmt):  Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2018 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 300 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 500 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was über 800 Seiten hat, gibt es doppelte Punkte. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbücher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2018-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 10 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer: GrOtEsQuE Arachn0phobiA Code-between-lines hannipalanni lisam natti_ Lesemaus karinasophie jenvo82 Buchgespenst Frau-Aragorn Buchperlenblog KymLuca jala68 Beust Somaya tlow Janina84 Frenx51 Kerdie ChattysBuecherblog Bellis-Perennis Akantha Wuschel Meeko81 niknak kattii Icemariposa TodHunterMoon glanzente Kleine1984 MissB_ schokoloko29 Salander007 LadySamira091062 Yolande janaka Hortensia13 PMelittaM SomeBody Ritja once-upon-a-time paevalill Curly84 ReadingEmi carathis Kuhni77 Fadenchaos Schluesselblume eilatan123 Steffi_Leyerer miau0815 BettinaForstinger linda2271l Sutchy Larii-Mausi erazer68 nordfrau QueenSize Sommerkindt lieblingsleben StefanieFreigericht darkshadowroses secretworldofbooks EnysBooks Ecochi pinucchia Sandkuchen mistellor Nannidel Veritas666 papaverorosso DieBerta Musikpferd  Sportloewe Lebensglueck

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    • 863
  • Zuviel philosophiert

    Die Welt aus den Angeln

    Bellis-Perennis

    19. February 2018 um 16:30

    In diesem Buch untersucht Philipp Blom die Auswirkungen der kleinen Eiszeit zwischen 1570 und 1700 auf die Vegetation bzw. auf Mensch und Vieh. Blom erzählt von zugefrorenen Flüssen, Missernten, Staatskrisen und Hexenverbrennungen und springt zeitlich und geografisch häufig hin- und her. Hauptaugenmerk liegt auf den Niederlanden, da dort die Maler das bunte treiben auf zugefrorenen Grachten dargestellt haben. Auch von London gibt es Gemälde von Eisläufern auf der Themse. Die Abbildungen hierzu lockern das Buch recht gut auf. Die anderen Abbildungen von diversen Philosophen, Herrschern und Geistlichen sind leider beim Drucken nicht so toll gelungen.   Die Verquickungen Religion und Alltag brechen langsam durch die Naturwissenschaftler auf. Nicht jedes Naturereignis ist die Strafe Gottes, auch wenn das nach wie vor von hauptsächlich katholischen Geistlichen behauptet wird. Je mehr Bildung die Menschen erfahren, desto weniger geraten sie an Quacksalber, Heilsverkünder oder sonstige Scharlatane. Interessant herausgearbeitet ist, dass es das Bürgertum ist, dass langsam aber sicher durch den Handel und das Gewerbe zu Vermögen kommt und sich von der Masse der verarmten, ungebildeten Bauern und Tagelöhnern abhebt. Doch auch der Adel ist häufig bar jeder Bildung.   Philipp Blom ist als detaillierter Sachbuchautor bekannt. Seine Recherchen sind penibel und haben Hand und Fuß. Doch diesmal ist er in der Mitte des vorliegenden Buches für meinen Geschmack zu sehr in das Philosophische abgedriftet. Nicht, dass die Ideen, Theorien und Ansichten nicht interessant sind, nur zum Thema passen sie nicht ganz. Der philosophischen Betrachtungen wird recht viel Platz eingeräumt. So werden mehr oder weniger bekannte Philosophen wie z. B. Voltaire, Descartes, Gassende, Giordano Bruno, oder Mersenne übermäßig zitiert, die Erfindung des Buchdrucks, ein Isaac Newton, Johannes Kepler, Galileo Galilei und ähnliche Zeitgenossen, finden nur kurze oder gar keine Erwähnung. Dabei haben die technischen Erfindungen einen hohen Anteil an der Weiterentwicklung von Stadt und Land. Die Einführung in den Merkantilismus ist zwar recht nett, hat aber auch nur bedingt mit der kleinen Eiszeit zu tun. Der Stehsatz, „mehr exportieren denn importieren um einen Handelsbilanzüberschuss zu erzeugen“ ist unabhängig von einer Klimaverschiebung.   Die Episode rund um die Vernichtung der Spanischen Armada nicht nur durch die Englische Flotte hat mir gut gefallen. Solche Bespiele hätte ich mehr gelesen.   Der Bezug zur Gegenwart ist für mich nicht so ganz gelungen. Die Bemerkungen "Alles wird anders. Die Migrationsbewegungen, Verteilungskämpfe, Kriege und Konfrontationen der kommenden Jahrzehnte werden unsere Gesellschaften erschüttern und transformieren" (S.261) klingen ein wenig nach aktuellem Zeitgeist und Plattitüden.   Fazit:   Entspricht leider nicht ganz meinen Erwartungen, daher nur 3 Sterne.

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  • Wenn das Klima Kapriolen schlägt

    Die Welt aus den Angeln

    michael_lehmann-pape

    24. February 2017 um 14:28

    Wenn das Klima Kapriolen schlägt Das sich was verändert am Klima, das sind Fakten unserer Zeit. Veränderungen, die gefährlich werden können, die ein Anpassung dringend benötigen. In der Welt der Dinge durch Schutz der Küsten und der Lebensmittelerstellung, im übertragenen Sinne durch die Entwicklung einer anderen, tragfähigen Haltung für die Sicht der Welt und die Lebensweise der Gesellschaften. So dramatisch das ist, neu im eigentlichen Sinne ist beides in keiner Form. 130 Jahre lang, so führt Blom in seinem Werk aus, lag in den Jahren von 1570 bis 1700 eine „kleine Eiszeit“ unter empfindlichem Absinken der Durchschnittstemperaturen samt deutlicher Erhöhung von Niederschlägen vor. Und sein Buch gibt Einblick darin, wie sich in jener Zeit die Menschen diesem „Umschwung“ gegenüber adaptierten. Mit immensen und grundsätzlichen kulturellen Folgen gerade in Europa, die die Gegenwart mehr als alles andere auch im theoretischen Denken bestimmen. Eine damalige Adaption an die Gefährdungen durch das veränderte Klima, indem Wissenschaft und Technik und ein „freies Denken“ sich, gegen den Widerstand althergebrachter Autoritäten gerade in Fragen des Glaubens, etablierten und so den drängenden Problemen von Nahrungsknappheit und klimatischen Herausforderungen mit kreativen Lösungen entgegentreten konnten. Klimageschichte wird damit bei Blom in sehr flüssiger und poetisch bildkräftiger Sprache zur Kulturgeschichte, die „Aufklärung“ zur unmittelbaren Folge des damaligen Klimawandels, die Kämpfe der „liberalen Haltung“ gegenüber der „autoritären Haltung“ zu einem seitdem andauernden Konkurrenzsystem. Anschaulich schildert Blom diese Entwicklungen und stellt die innere kulturelle Haltung der „zwei Pole („Träume“)“ angesichts der äußeren Veränderungen umfassend dar. Flexibel liberal, aufgeschlossen, sich wandelnd auf der einen Seite. „Dynamische Gesellschaften bringen sozialen und technologischen Wandel, Migration, neue Moralvorstellungen und einen Abschied von ewigen Wahrheiten“. Und antiaufklärerisch, auf den „Schwachpunkt“ der Aufklärung, die „“Entwurzelung des Menschen“ hingerichtet andererseits. Ein „Traum“, eine kulturelle Haltung, die individuelle Rechte und Freiheiten nachrangig hinter den „Bestand der Gruppe“ und die „Folgsamkeit gegenüber den Anführen“ stellt. Diese „Konkurrenz“ kultureller Haltungen, die nicht in einem Kompromiss zusammengebracht werden können, entstand angesichts der Herausforderungen der veränderten Umweltbedingungen damals (mit einem vordergründig nur im Westen), „Sieg der Aufklärung“ und der Entstehung liberaler Demokratien) bereits in hefiger Form. Und dies ist die innere Verbindung zur Gegenwart, die Blom zieht. Indem er die „neuen“ klimatischen Herausforderungen und die ebenfalls auftretenden wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen der modernen Welt exakt mit jenen beiden Polen, kulturellen „Träumen“ zusammenbringt. Denn damals wie heute stehen liberale Freiheit, individuelle Lebensweisen und „freier Fortschritt“ dem Ruf nach „straffer Führung“ und ethnischer „Bewahrung“ im „kollektiven Traum“ gegenüber. Eine Reibung zwischen dynamischen und freiheitlichem Wandel angesichts der landwirtschaftlichen Nöte durch die „kleine Eiszeit“ mit immenser Kraft im 17. Jahrhundert versehen und der „kulturelle Essenzialismus“, welcher der „autoritären Haltung“ zugrunde liegt und seine Wurzeln im Denken der Romantik findet, an dem sich die weitere Geschichte der Gattung Mensch im Anblick ebenso starker, neuer klimatischer Herausforderungen und wirtschaftlicher Konkurrenzen nun aktuell wiederum intensiv befindet. Bloms Haltung in Richtung einer liberalen gesellschaftlichen Lebenshaltung wird dabei durchaus deutlich, ohne dass damit seine kritische Betrachtung dieser Haltung und die ebenso sachgerechte Beschreibung der „anderen Haltung“ beeinträchtigt wird. Insgesamt erhält der Leser eine umfassende Erläuterung der „Geschichte der Wurzeln der Moderne“ und einen ebenso umfassenden Überblick über die Argumente von Pro und Contra beider „Träume“, mit den, in den Augen Bloms, jeweils daraus folgenden Entwicklungen. Eine hochinteressante und glänzend verfasste Lektüre, die (etwas entgegen dem Titel), kein „klimatisches Fachbuch“ des 17. Jahrhundert beinhaltet, sondern dies vor allem zum Anstoß nimmt, „Klima“ als „gesellschaftliches Klima“ im übertragenen Sinne des Wortes zu verstehen und für damals und heute ausführlich in den Haltungen und Folgen zu beleuchten. Mit einem übrigens durchaus düsteren Ausblick am Ende. Der wiederum mit den Metaphern spielt und „Bienen“ im eigentlichen Sinne damit ebenso meint, wie „Bienen“ als Metapher für den Menschen. Beide Arten drohen, unterzugehen. Und „einfache“ Gegenmittel werden sich nicht finden lassen, trotz aller populistischen Reden und markigen Worte.

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