Was auf dem Spiel steht

von Philipp Blom 
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Was auf dem Spiel steht
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Der Historiker Philipp Blom zeichnet ein düsteres Bild unserer Zukunft - dringende Leseempfehlung, insbesondere für alle Politiker!

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Inhaltsangabe zu "Was auf dem Spiel steht"

Freiheit, Demokratie, Gerechtigkeit: Die Ideen des modernen Staats entstanden während der Aufklärung. Im 21. Jahrhundert haben wir uns längst daran gewöhnt. Dass Populisten mit dem Versprechen einer autoritären Gesellschaft Mehrheiten organisieren, ist dagegen eine neue Erfahrung. Der Historiker Philipp Blom sieht die westlichen Gesellschaften vor einer prekären Wahl: radikale Marktliberale einerseits, autoritäre Populisten andererseits. Sie gaukeln uns einfache Lösungen für die globalen Herausforderungen vor. Nur mit einem illusionslosen, historisch informierten Blick auf die Gegenwart und mit der Überzeugung, dass allen Menschen ein freies Leben zusteht, können wir unsere humane Gesellschaft retten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783446256644
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Hanser, Carl
Erscheinungsdatum:24.07.2017

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    WinfriedStanzickvor einem Jahr
    Die westlichen Gesellschaften stehen in den kommenden Jahren vor einer prekären Wahl



    Es ist ein besorgniserregender Sachverhalt und Tatbestand, den der Historiker und Romancier Philipp Blom in seinem neuen Buch „Was auf dem Spiel steht“ konstatiert.

    Nichts weniger als die in der Aufklärung erkämpften und entstandenen Werte wie Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit stehen in unseren Gesellschaften auf dem Spiel. Die westlichen Gesellschaften stehen in den kommenden Jahren vor einer prekären Wahl: radikale Marktliberale einerseits, autoritäre Populisten andererseits.

    Beide haben sie keine wirklichen Lösungen für die globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Immer wieder zeigt Blom mit leidenschaftlicher Überzeugung, dass nur eine illusionslose Sicht auf die Gegenwart, gespeist von einer fundierten historischen Kenntnis von Geschichte und Gegenwart unsere humane Gesellschaft retten kann. Die Überzeugung, dass allen Menschen ein freies Leben zusteht, ist unveräußerlich.

    Darin ähnelt Bloms Buch sehr dem Weckruf von Bernd Ulrich, der ungefähr zeitgleich unter dem Titel „Guten Morgen, Abendland“ bei Kiepenheuer & Witsch erschienen ist.

    Dort entwirft er in überzeugender politischer Analyse und politischer Bestandsaufnahme ein Epochenbild, das wir in den nächsten Monaten und Jahren in der politischen Kultur unseres Landes und zur Unterfütterung von noch mehr nötigen demokratischen Engagements der Bürger noch dringend brauchen werden und auf dessen Elemente nach der Wahl hoffentlich noch viele zurückkommen werden.

    Ulrich glaubt, die Erschütterungen der letzten Jahre (Trump, Brexit, Flüchtlingskrise, autoritäre Staaten mitten in der EU) sind notwendig, um der Öffentlichkeit unseres Landes die Augen zu öffnen für die Ursachen, die viel zu lange verdrängt worden sind: die Wucht, mit der die weltweiten Krisenherde an unser Leben unmittelbar heranrücken, und die grotesken und obszönen Ungerechtigkeiten, die so sichtbar werden und die sich die Opfer nicht mehr bieten lassen, bei uns und weltweit ...

    Für Deutschland und erst recht für Europa sieht er eine Zukunft als Mittler zwischen Ost und West und als Kümmerer für Afrika. Bei aller zum Teil sehr ernüchternder Analyse, die zeigt, dass die alten Zeiten endgültig vorbei sind, gibt Ulrich die Hoffnung nicht auf wenn er am Ende schreibt: "Am Ende wird der Wille zur Demokratie einen Weg zur Gerechtigkeit finden."

    Mögen Bloms und Ulrich Hoffnungen Wirklichkeit werden. Die Alternative scheint im Augenblick jedoch übermächtig.





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    blauerklauss avatar
    blauerklausvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Der Historiker Philipp Blom zeichnet ein düsteres Bild unserer Zukunft - dringende Leseempfehlung, insbesondere für alle Politiker!
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    Celtics avatar
    Celticvor 2 Monaten

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    Unsere freie Gesellschaft steht auf dem Spiel – der Historiker und Bestsellerautor Philipp Blom analysiert die gegenwärtigen Umbrüche.

    "Philipp Blom hat ein ebenso tief- wie abgründigen Diskussionsbeitrag vorgelegt." Karlheinz Schiedel, Badische Zeitung, 24.10.17
    „ein aufrüttelndes Buch“ Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 26.08.17
    „Phlipp Bloms Buch bietet jede Menge Stoff zum Nachdenken.“ Günter Kaindlstorfer, Bayern 2, 19.08.17
    „Sie haben keine Zeit? Schon gar nicht für Bücher? Lesen Sie das neueste Buches in Wien lebenden Historikers Philipp Blom. Sie sparen sich damit die Lektüre sehr vieler anderer Bücher und sie werden ihr Vergnügen daran haben. Selten sind so traurige Wahrheiten so heiter und so trübe Aussichten so glasklar vorgestellt worden.“ Arno Widmann, Berliner Zeitung, 22.07.17

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