Philipp Gurt Menschendämmerung

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Inhaltsangabe zu „Menschendämmerung“ von Philipp Gurt

Es war der letzte Sonnenuntergang, so, wie ihn die Menschen bisher erlebt hatten! Die Churer Rheintaler sahen zu, wie sich ihre Sonne im südwestlichen Oberland glutrot, im vorher nie dagewesenen Farbenspektakel verabschiedete. Es schien, als loderte der Himmel in unsäglichem Feuersturm. Kraftvoll leuchtete das Rotorange durch die mit kleinsten Aschepartikel und Staubkörnchen verschmutzte Luft. Die ganze Landschaft tauchte ins unwirkliche letzte Abendlicht, bevor nur noch die höchsten Gipfel aufflammten, um von der anbrechenden Dämmerung langsam eingehüllt zu werden. So staunten die Menschen, mit einer seltsamen grossen Beklemmung im Innersten, gegen Südwesten und konnten ihre Augen dennoch nicht von diesem schauderhaft schönen Anblick abwenden, ehe der letzte Farbschimmer verschwunden war. Das Licht ging, die ewige Dämmerung kam, und in ihr veränderten sich die Menschen auf seltsame Weise.

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  • Enttäuschend oder Werbung am Ende der Welt

    Menschendämmerung
    Calista

    Calista

    25. September 2013 um 21:27

    Ich habe nach 100 Seiten aufgegeben. Daan war soooo glücklich, Linda sooo schön, seine Familie sooo reich und seine Mutter sooo erfolgreich. Zu oberflächlich und klischeehaft. Auch gefiel mir die "versteckte" und ständig wiederholte Werbung nicht. Für alle, denen es nicht gleich auffiel, wurden Markennamen gleich kursiv geschrieben. Der Morgenmantel  Adidas, die Handtasche von Esprit, das Handy ein iPhone, das Auto ein Audi, die Kopfschmerztablette eine Aspirin forte.  Insgesamt nicht mein Fall.  

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  • Rezension zu "Menschendämmerung" von Philipp Gurt

    Menschendämmerung
    Neonsonne

    Neonsonne

    18. February 2011 um 09:08

    Daan wacht früh morgens auf. Das Bett seiner Frau Linda neben ihm ist leer, aber noch warm. Kurze Zeit später muß er feststellen, daß Linda und seine Tochter Marie verschwunden sind. Auch seine Schwiegereltern sind nicht erreichbar. Auf Lindas Arbeitsstelle weiß niemand wo sie ist. Daan hört dann im Radio, daß tausende Menschen weltweit vermißt werden. Befindet er sich etwa wieder in einer Psychose, die ihn schon einige Male in seinem Leben besuchte und nun wieder heimgekehrt ist? Was war Einbildung und was Wirklichkeit? Hatte womöglich Satan seine Finger im Spiel und würde nach und nach die gesamte Bevölkerung zerstören? Steckten die Verschwundenen womöglich mit Satan unter einer Decke? Seit kurzem besuchte Linda diese seltsamen Gottesdienste dieser Sekte, nachdem eine Kollegin sie dazu überredete. Führt auch sie eine Scheinexistenz als Sektenmitglied? . Und plötzlich geschieht das Unfassbare. Ein Meteorit schlägt ohne Vorwarnung in China ein. Von diesem Zeitpunkt an ist nichts mehr so wie es einmal war. Die Staubwolke, die der Meteorit verursacht, umhüllt den gesamten Erdball. Es wird dunkel. Wo vorher noch 35 Grad plus die Luft erwärmte, saftiges Grün und Sonnenschein herrschte, blieben nur noch minus 7 Grad und tote Bäume und Pflanzen übrig. Säurehaltiger Ascheniesel begräbt alles unter sich und macht die Menschen krank. Daan macht sich auf den Weg zu seinen Eltern, ein sehr reiches und einflussreiches Paar, daß laut seiner Mutter in den Katakomben unter deren Hotel Schutz gefunden haben, und hofft auf Antworten. Was hat seine Mutter nur mit all dem zutun und wo sind Linda und Marie? . Ich hatte nach den ersten 150 Seiten schon fast die Hoffnung auf wirklich gute Spannung aufgegeben. Doch dann entpuppte sich das Buch als eine Art Fänger. Ein Leserfänger, der mir einfach nicht gestattete mit dem Lesen aufzuhören. Diese graue und kalte Atmosphäre begleitete mich nach dem Einschlag bis fast zum Schluss. Endzeitstimmung ganz real. Geplünderte Häuser, tote Menschen, gequält, vergewaltigt, Frauen, Kinder, alte Menschen, hier zählt nur noch das Überleben. Nahrungsmittel gehen aus, das Wasser ist verseucht. Genau so könnte es sein. Sollte jemals die Welt unter gehen, dann genau auf diese Art und Weise. Wären mir da nicht ständig Gott und Satan in die Quere gekommen. Denn diese nehmen ziemlich viel Platz ein, je mehr man sich dem Ende nähert. Ein Ende, das mich persönlich absolut enttäuscht zurück läßt. Schade, da die Geschichte an sich über das Ende der Welt wirklich mitreißend ist. . Lieblingsstelle: Eine Armlänge neben seiner Mutter ein etwa dreijähriges Kind, wie sie mit ebenfalls eingeschlagenem Schädel auf dem Bauche liegend, den kleine Arm nach hinten verdreht...!

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