Diese melancholisch angehauchte Geschichte erinnert sowohl an „Die Mitternachtsbibliothek“ von Matt Haig , als auch die „Die Erinnerungsfotografen“ von Sanaka Hiiragi und liegt irgendwo dazwischen.
Jiwon plagen schwere Schuldgefühle und trauert noch immer um ihre Mutter, die sieben Jahre zuvor an Krebs verstorben ist.
Ein Arztbesuch endet für sie mit Ernüchterung, doch dann entdeckt sie die Buchhandlung der Erinnerungen. Dort erhält sie die Chance, drei Zeitreisen in die Vergangenheit zu unternehmen. Ihre letzte Hoffnung, den unvermeidlichen Verlauf der Dinge zu ändern oder am Ende zu lernen, das Schicksal und den Tod der Mutter endlich anzunehmen.
Die Geschichte handelt von dem Umgang mit Trauer und Verlust eines geliebten Menschen und der Erkenntnis, dass das Leben trotz allem weitergehen muss. Die Autorin hat sich dieser Thematik auf sehr sensible Weise gewidmet, mit viel Feingefühl geschrieben und dabei genau den richtigen Ton getroffen. Mir ging die Geschichte sehr nah und hat an mancher Stelle für das ein oder andere Tränchen gesorgt.
Ein Buch das Hoffnung gibt, dass am Ende alles gut wird, egal wie es ausgeht.
Absolut lesenswert!
⭐️⭐️⭐️⭐️,5 / ⭐️5




