Philipp Lahm Der feine Unterschied

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Inhaltsangabe zu „Der feine Unterschied“ von Philipp Lahm

Als Junge hat er bloß gern Fußball gespielt. Jetzt ist Philipp Lahm Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und des FC Bayern München. Wie gelingt so eine Karriere als Spitzenfußballer? Und was muss ein moderner Fußballer dafür alles mitbringen? Philipp Lahm berichtet in vielen überraschenden Details über seinen Aufstieg vom Nachwuchsspieler des FC Bayern zu einem der besten Außenverteidiger der Welt. Er erzählt von unvergesslichen Momenten deutscher Fußballgeschichte und schildert, was hinter den Kulissen von Bundesliga, Champions-League und großen Turnieren geschieht. Und er beantwortet entscheidende Fragen: Welchen Anforderungen muss ein Spitzenfußballer heute genügen? Was bedeutet es, permanent in der Öffentlichkeit zu stehen? Was heißt es, im richtigen Moment Zivilcourage zu zeigen – und wie kann man als Einzelner eine ganze Mannschaft mitreißen? Philipp Lahm zeigt nicht nur auf dem Platz, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen, sondern auch in diesem Buch. 'Der feine Unterschied' hilft mit, die Welt des Fußballs besser zu verstehen. Kinder und Jugendliche, die Fußball spielen, können das Buch als Gebrauchsanweisung für ihre eigene Karriere lesen. Fans erkennen plötzlich Zusammenhänge, die sie so noch nie gesehen haben. Für alle anderen ist 'Der feine Unterschied' eine authentische Einführung in den populärsten Sport der Welt.

Alles andere als lahm! Beherzter Erzählstil von den Anfängen bis hin zum Spitzensportler

— John_Baker_Sander

Ein interessantes und informatives Buch, nicht nur über Fußball …

— LaMensch

Dieser Mann kann viel mehr als Fußball spielen!

— bk68165

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  • Ein Spitzenfußballer spricht über seinen Werdegang

    Der feine Unterschied

    LaMensch

    27. February 2017 um 09:27

    Philipp Lahm, Profifußballer beim FC Bayern München. Auch er hat mal klein angefangen, lange Zeit hat er für die FT Gern gespielt, bis ein Scout der Bayern Jugend in auf dem Platz anspricht und ihm vorschlägt, in das Training der Jugend des FC Bayern zu kommen. Somit muss der kleine Philipp gemeinsam mit seinen Eltern eine schwierige Entscheidung treffen, denn genau von diesem Schritt hängt auch seine gesamte Karriere ab. Der Schreibstil in diesem Buch ist angenehm zu lesen und nicht allzu ernst, aber auch nicht so lustig, dass man das Buch nicht mehr ernst nehmen würde. Ich denke es ist eine gute Mischung zwischen Humor und Ernsthaftigkeit. Im Mittelteil des Buches befinden sich auch einige Fotos die Philipp Lahm in unterschiedlichen Situationen zeigen. Das ganze macht das Buch lebendig, durch die Fotos kann man sich die Karriere besser vorstellen. Im Grunde genommen hat mir das Buch also gut gefallen, doch irgendetwas fehlt mir … Der gewisse Funke um mich hundertprozentig von diesem Buch zu überzeugen ist nicht übergesprungen. (Das liegt nicht daran, dass ich an mangelndem Fußballverständnis leiden würde, ich bin ein großer Fußballfan, zwar nicht vom FC Bayern, aber das muss man auch nicht sein, denn Philipp Lahm hat auch für die deutsche Nationalmannschaft gespielt.) Zwischenzeitlich wirkte das Buch etwas langatmig und der gewisse Funke fehlt mir, daher vergebe ich trotzdem gute 3,5 von 5 Sternen.

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  • Der feine Unterschied- zu einem guten Buch

    Der feine Unterschied

    Felice

    07. March 2014 um 20:55

    Wenn man sich für Fußball interessiert, kam man 2011 nicht an den empörten Schlagzeilen vorbei, die Philipp Lahms Autobiografie verursachte. Um mir selbst ein Urteil bilden zu können und weil ich hoffte,von wirklich "großen Enthüllungen" zu erfahren, habe ich mir das Buch in der Bibliothek ausgeliehen. Das Vorwort klingt schon vielversprechend, um nicht zu sagen recht großkotzig: Es ist ein Buch für alle Leute, die verstehen wollen, wie Profifußball funktioniert. Von den Anforderungen, die einem Profi gestellt werden und wie man mit Chefs und Medien umgeht. Ein anspruchsvoller Beruf dessen Feinheiten in den Kapiteln stichwortartig angekündigt werden: z.B. "Über das Ergreifen von Möglichkeiten- Flexibilität zur richtigen Stunde- Selbstbewusstsein lernen- Wie man Pech in Glück verwandelt".... Wow! Habe ich nun erwartet, von der harten, entbehrungsreichen Kindheit eines begabten Fußballspielers zu lesen, der ins Trainingslager muss, während seine Kameraden im Sommer zum Baggersee fahren, der bei Energiedrinks auf Parties bleibt, während die anderen feucht-fröhlich feiern... so wurde ich schnell enttäuscht. Viel mehr erzählt Lahm alle Spiele nach, die er je bestritten hat. Wer von rechts einen Pass spielt, den er ins Tor befördert oder knapp drüber, warum sie in diesem Spiel gut waren und in jenem schlecht....gähn!! Klar, ein paar Anekdoten sind ganz nett und das spannendste ist noch, dass einem Namen begegnen, die man schon fast wieder vergessen hat. Und wenn man sich fragt, warum die Nationalmannschaft nach deglücklichen Erreichen des Halbfinals in eben diesem sang-und klanglos unterging, so erfährt man hier wenigstens, dass es daran gelegen haben könnte, dass sie die Nacht durchgesoffen haben und dann im entscheidenen Spiel "müde Beine" hatten und nicht die richtige Motivation zu siegen. Klingt nachvollziehbar. Aber sonst? Was soll man aber auch von einem 27jährigen erwarten, der meint, schon seine Memoiren schreiben zu müssen....

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  • Schuster bleib bei deinen Leisten

    Der feine Unterschied

    Haserl

    08. January 2014 um 08:37

    Ein Medien Wirbel wurde um dieses Buch gemacht... Man konnte es schon gar nicht mehr hören. Skandal hier... Skandal dort. Es war alles nur ein PR Gag. Ich empfand es total langweilig und als raus geschmissenes Geld. Wäre ich für dieses Geld zum Essen gegangen hätte ich mehr davon gehabt. Es mögen mir alle Fans verzeihen, ich bin selbst ein FC Bayern Fan, aber ich habe mir mehr davon erwartet. In dieser Story ging hauptsächlich um seine Verletzungen und deren gesamten Heilungsprozess... nicht um die hoch gepriesenen angekündigten Skandale. Wenn mehr über den Menschen Lahm darin gestanden wäre, hätte es mir bestimmt besser gefallen. Aber so... Wenn es hier nur  halbe Stern geben würde, hätte dieses Buch nur einen halben bekommen.

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  • Rezension zu "Der feine Unterschied" von Philipp Lahm

    Der feine Unterschied

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. November 2012 um 09:36

    Das Buch wurde in der Sendung Nr. 3 am 1. September 2012 vorgestellt.
    www.DasEtwasAndereBüchermagazin.de

  • Rezension zu "Der feine Unterschied" von Philipp Lahm

    Der feine Unterschied

    S1m0n

    13. March 2012 um 22:57

    Ich liebe Fussball und ich bin Fan des FC Bayern München. Aus diesem Grund habe ich mir das Buch "Der feine Unterschied - wie man heute Spitzenfussballer wird" zugelegt. Philipp Lahm beschreibt hier die Anfänge seiner Laufbahn, er spricht über seine Zeit beim VFB Stuttgart, die Nationalmannschaft, Erfahrungen mit diversen Trainern, den Umgang mit den Medien, männliche Verehrer die aufeinmal vor der Tür stehen und nebenher macht er auch noch Werbung für seine Stiftung (welche ohne Zweifel sinnvoll ist). Klingt interessant, ist aber alles doch sehr oberflächlich. Nach knapp 260 geizig gefüllten Seiten stellte ich mir die Frage, ob das denn nun schon tatsächlich alles gewesen sein soll. Es steht einfach nichts drin. Schade, er hat doch bestimmt soviel zu erzählen. Und wie man heute Spitzenfussballer wird? Das weiss ich immer noch nicht.

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  • Rezension zu "Der feine Unterschied" von Philipp Lahm

    Der feine Unterschied

    michael09

    21. January 2012 um 13:36

    Philipp Lahm, eine der Identikationsfiguren und Leistungsträger beim FC Bayern hat nun seine heiß diskutiere Autobiografie rausgebracht. Kurz gesagt: Wenn man bedenkt was in den Medien (Bild,FAZ usw.) für ein Wirbel um dieses Buch gemacht wird, ist man nach Beendigung des Buches wohl doch eher enttäuscht. Es wurde vor allem von der lieben Bild-Zeitung so hoch gepusht das meinen möchte, Lahm rechne jedes Kapitel mit vergangen Trainern ab. Ist aber nicht so! Eigtl. sind die Schagzeilen und sehr kurz gehalten Textauszüge von den Medien schon das einzige "brisante" an dem Buch. Es sind wirklich sehr kurz gehaltene und nicht wirklich in´s Detail gehende Aussagen über gewisse Trainer. Und richtig böse/provokante Aussagen kamen meiner Ansicht nach auch nicht wirklich vor. Ansonsten konnte man das Buch schon gut lesen. Allerdings fand ich einfach das Herr Lahm kaum in´s Detail geht und auch das Buch von den Kapiteln eher schlecht strukturiert ist. War jetzt nicht das was ich mir erhofft habe...

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  • Rezension zu "Der feine Unterschied" von Philipp Lahm

    Der feine Unterschied

    Tanja18

    26. November 2011 um 16:53

    In diesem Buch beschreibt Philipp Lahm seinen Weg zum Profispieler beim FC Bayern München und seine Erfolge bei der Nationalmanschaft. Hierbei schildert er immer wieder die hochs und tief die er dabei hinnehmen musste und das man auch immer aus Niederlagen lernen kann. Nachdem so viel Wirbel schon vor Veröffentlichung der Buches aufkam, war ich nun echt gespannt ob der ganze Wirbel auch wirklich berechtigt ist. Die Antowort ist einfach...... Nein. Philipp Lahm beschriebt in seinen Buch einfach seinen bisherigen Werdegang als Fußballer. Seine Erfogle und Niederlagen mit dem FC Bayern und sein Aufstieg in der deutschen Nationalmanchaft zum Kapitän. Hierbei gibt er auch immer wieder Einblicke in sein Inners, was einen verdeutlicht das Fußballer auch nur Menschen sind, die wie alle anderen auch ihre Hoch und Tiefs haben. Immer wieder beschreibt er noch mal wichtige Spiele die einen das ganze noch einmal selber miterleben lassen und man erinnert sich noch mal an längst vergangene Spiele und Turniere, wie die WM 2006 in Deutschland. Aber er findet auch kritische Worte in diesem Buch. Wie zum Thema Jürgen Klinsmann, Felix Magath oder Louis van Gaal. Ich persönlich finde aber das diese Kritik so wie in den Zeitungen geschriebe unpassend oder zu übertrieben sei. Er schildert nur seine Meinung und diese wie ich finde nicht verletzend oder übertrieben hart. Ich finde "Der feine Unterschied" ist ein wirklich gelungenes Buch. Wenn man Fan von Philipp Lahm ist, erfährt man hier wirklich viel über ihn als Spieler aber auch als Menschen. Manchmal sind die Schilderungen der Spiele etwas zu kurz, da wollte man manchmal einfach mehr wissen. Aber alles in allen Verspricht das Buch das was schon auf dem Buchrücken steht. Philipp Lahm beschreibt seine Karriere und wie das Leben als Profifußballer so läuft. Wie man der schlechten Presse leben muss, mit neuen Trainern und seinen Mitspielern zurechtkommen muss. Ich persönlich würde das Buch aber nur Leuten empfehlen die auch etwas über Philipp Lahm selber erfahren wollen.

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  • Rezension zu "Der feine Unterschied" von Philipp Lahm

    Der feine Unterschied

    bogi

    23. October 2011 um 17:32

    Ich bin wohl ein ganz normal an Fussball Interessierter. Als solcher hat mich das angebliche Skandalbuch neugierig gemacht. Nach der Lektüre muss ich sagen, wahrlich nicht sonderlich dramatisch. Lahm beschreibt grob seinen Werdegang im Fussball. Vor allem auch seine Leidenschaft (ich finde die wird schon recht deutlich zum Ausdruck gebracht). Die ersten fünf Kapitel waren für mich allerdings nur schwer erträglich, da Lahm hier massiv in übelste Floskelose abgleitet. Dass er es besser kann (hochstehende literarische Ergüsse konnte man wohl eh nicht erwarten) zeigen die anschliessenden Kapitel. Für mich das Highlight des Buches ist zweifellos die Beschreibung seines Umgangs mit seiner angeblichen Homosexualität. Diese Passagen quietschen geradezu vor Skurilität. Sie zeigen allerdings auch (möglicherweise bedingt durch sein sehr junges Alter) einen eher unsouveränen Umgang mit den diesbezüglichen Vorgängen. Insgesamt ein passables Buch, das sich gut und zügig liest. Die Skandale (vor allem die Trainigsmethoden und Charaktere seiner verschiedenen Trainer) sind aber nicht wirklich reisserisch und schon gar nicht neu.

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  • Rezension zu "Der feine Unterschied" von Philipp Lahm

    Der feine Unterschied

    Tru1307

    23. October 2011 um 16:28

    Zur Geschichte Wer kennt ihn nicht? Philipp Lahm ist 27 Jahre alt und der Kapitän des FC Bayern und der deutschen Nationalmannschaft. In seiner Biografie versucht er darzulegen, was heute den Fußball ausmacht und wie man es bis in die oberste Spitze des Sports schafft. Dazu berichtet er ab seinem ersten Kontakt zum Ball bis in die aktuelle Gegenwart. Fazit Der feine Unterschied schlug noch vor der Veröffentlichung hohe Wellen in der Medienlandschaft. Man sah viele Personen, die sich aufregten. Natürlich wird man dadurch neugierig, zumindest als Fußballbegeisterter. Meine Motivation war daher erstmal zu ergründen, ob das Buch nun wirklich so ein Skandal ist, wie behauptet wurde. Mir war klar, dass viele, die sich aufregten, wahrscheinlich nicht mal einen Blick hinein geworfen haben. Nun, ich habe einen gründlichen Blick hineingeworfen und kann zu allererst festhalten, dass alles halb so wild ist. Vielmehr liest sich das Buch sehr schön flüssig; teilweise ironisch, teilweise humorvoll und überhaupt so, wie ich es nie erwartet hätte. Der feine Unterschied soll laut Lahm eine Anleitung sein, wie man zum Spitzenfußballer wird. Dazu berichtet er von seinem Karrierebeginn und den Entscheidungen, die damals getroffen wurden. Ich als Fußballfan fand es sehr interessant zu lesen, wie man eigentlich in diese Karriere hineinrutscht und ob man richtig darauf hinarbeiten muss oder ob es mehr dem Zufall zu verdanken ist, dass man Spitzensportler wird. Lahm geht nach und nach alle seine bisherigen Stationen durch und erklärt völlig verständlich, wie es zur jeweiligen Entscheidung kam. Ich habe mir nie beispielsweise nie darüber Gedanken gemacht, wie sich ein Fußballer mit Ehrgeiz fühlt, wenn er fast ein Jahr dauerverletzt ist. Die Sorge um die eigene Existenz und die Angst vor dem Ende des großen Traums wurde gut herübergebracht, genau wie andere ängstigende Momente, die durch seine Bekanntheit entstanden. Toll fand ich an dem Buch besonders, dass es mich an viele Begebenheiten erinnerte. Ich verfolge die EM und die WM, genauso wie die Bundesliga regelmäßig mit meiner Familie und konnte das eine oder andere Mal herzlich lachen, als mir einfiel, was jemand zu dieser Situation gesagt hat und wie darüber diskutiert wurde. Das Ganze jetzt aus der Sicht eines aktiv Teilnehmenden zu lesen, war erfrischend. Das Viertelfinale gegen Argentinien bei der WM 2006 mit der berühmten Zettel-Übergabe von Kahn an Lehmann kommt genauso vor, wie das nicht gegebene Tor der Engländer bei der WM 2010. Dazu möchte ich gleich ein Zitat bringen, um zu zeigen, wie der Stil der Biografie ist: "Jeder von uns weiß, dass die englischen Spieler Qualität haben, was uns gleich darauf ein Bogenschuss von Frank Lampard bestätigt, der von der Latte ins Tor hüpft und wieder heraus. Manuel Neuer schnappt sich den Ball und tot so, als wäre nichts passiert. Ich stehe am Sechzehner und sehe ganz genau, dass der Ball hinter der Linie aufschlägt, fast einen Meter hinter der Linie, aber der Augenblick, in dem der Schiedsrichter pfeifen müsste und energisch zur Mitte deuten, dehnt sich länger als erwartet, und während die Englänger alle auf dem Feld stehen und sich den Kopf halten, als hätten sie gestern Abend zu viel Guinness getrunken, geht das Spiel tatsächlich weiter, und ich denke mich nur, Respekt, der Linienrichter traut sich was. Selbstverständlich ist eine Fehlentscheidung wie diese der pure Wahnsinn." (S. 175) Man sieht also, dass der Schreibstil nicht abgehoben, sondern auch für jüngere Fußballfans verständlich ist. Diese Biografie war meine Erste von einem Fußballer und ich hätte nicht gedacht, dass dieser lockere Schreibstil mich so ansprechen würde. Im nachhinein ist es ein lesenswertes Buch, wenn man Interesse an dem Sport zeigt und sich gerne an die Spiele erinnert. Es ist nicht die vielleicht erwartete Schlammschlacht und Interna werden kaum "ausgeplaudert". Viel mehr wird tatsächlich aus der Sicht eines Fußballers berichtet, wie er die Spiele erlebt hat und in welcher Situation er sich zu dieser Zeit befand. Für jemanden, der sich nur für Klatsch und Tratsch interessiert ist Der feine Unterschied also wohl nicht die richtige Wahl, wohl aber für jeden, der sich für Hintergründe eines Fußballerlebens interessiert. Mich hat es auch ohne Klatsch und Tratsch gut unterhalten.

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  • Rezension zu "Der feine Unterschied" von Philipp Lahm

    Der feine Unterschied

    Nachtschwärmer

    11. October 2011 um 19:01

    Philipp Lahm erzählt in seinem Buch von seinem Leben als Fußballer. Begonnen in der Kindheit bis in die Gegenwart hinein schildert er seine Erlebnisse als Profi. Soviel zum Inhalt. Ich schätze Philipp Lahm als Fußballer, aber das mit dem Schreiben hätte er lieber lassen sollen. Ich habe im Vorfeld die Diskussionen über dieses angeblich so skandalträchtige Buch verfolgt und nachdem ich es gelesen habe war ich wirklich enttäuscht. Weder wurde jemand tatsächlich verunglimpft, noch merke ich beim Lesen die Leidenschaft für den Fußball, die er zweifellos haben muss, denn sonst hätte er es ja nie so weit gebracht. Als leichte Lektüre nebenbei nett zu lesen, aber wer Philipp Lahm mag, der sollte ihm einfach nur beim Fußballspielen zusehen.

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  • Rezension zu "Der feine Unterschied" von Philipp Lahm

    Der feine Unterschied

    Feuerfluegel

    07. October 2011 um 00:40

    Durch die Zitate und dem damit in Verbindung stehenden „Aufruhr“ in den Medien, bin ich – als bekennender Fußballfan (wenn auch nicht des FC Bayern München) – auf dieses Buch aufmerksam geworden. Neugierig, wie ich nun mal so bin, war mir bewusst, dass ich mir mein eigenes Bild von diesem Werk machen wollte. Im Großen und Ganzen kann ich diese Aufregung rund um die Aussagen Philipp Lahms nicht so ganz teilen. Der Großteil des Textes ist eine Alltagsbeschreibung des jungen Rechtsverteidigers. Eine Alltagsbeschreibung eines Profifußballers. Mit all seinen Höhen und Tiefen, all den Ängsten und Zweifeln, all den Erfolgen und Misserfolgen und mit samt aller Missverständnisse, die sich im Leben nun mal so ansammeln können. Lahm schreibt über seine Kindheit und die Anfänge seiner Fußballbegeisterung. Im weiteren Verlauf der Autobiografie beschreibt er die – für ihn – wichtigsten Turniere, seine Verletzungen, schreibt über Siege und Niederlagen und teilweise auch über seine Familie und seine Freunde. Im Zusammenhang damit erklärt er auch die Wichtigkeit des Rückhalts durch seine Betreuer und Berater innerhalb und außerhalb seines Vereins. Der Schreibstil wirkt an manchen Stellen relativ distanziert und leidenschaftslos. Auf Grund dieser Tatsache vermittelt Philipp Lahm dem Leser auch nicht den Eindruck, das Buch geschrieben zu haben, um mit ehemaligen Trainern der Nationalmannschaft oder des FCB abzurechnen. Kein Satz ist als ernsthafte Beleidigung zu sehen, sondern eher als persönlicher Erfahrungsbericht. Außerdem arbeitet Lahm auch brisantere Themen auf durchaus objektive Art und Weise auf. So geht es auch um die Homosexualität unter Spielern, um das eigene Privatleben und auch um die Arbeit mit der Presse und anderen Medien. Die Meinung des Autors kann man teilen, oder eben auch nicht. Zumindest leistet das Buch aber, dass sich der Leser kritisch mit den erwähnten Themen auseinandersetzen kann. Alles in Allem ist das Buch so geschrieben, dass es sowohl als kurzweilige und recht interessante Lektüre, oder auch als Aufarbeitung des Fußballs im Zusammenhang mit der Öffentlichkeit gelesen werden kann. Meiner persönlichen Meinung nach wäre das Buch in den Medien weniger berücksichtigt worden, hätten sich bestimmte Personen, (Trainer etc.) nicht auf eine derartige Weise angesprochen – oder besser angegriffen – gefühlt. Eine etwas gediegenere Reaktion der Betroffenen hätte sowohl Philipp Lahm, als auch ihnen selbst einige Höhen und Tiefen erspart. Der wahre Grund, warum dieses Buch geschrieben werden musste, wird wohl im Dunklen bleiben müssen. Denn ehrliche Ratschläge und Tipps für angehende Fußballprofis, die versprochen wurden, findet man hier eher vergeblich, oder nur – wer sehr aufmerksam hinsieht - sporadisch zwischen den Zeilen versteckt. Dennoch kann ich das Buch all denen empfehlen, die interessante Einblicke in das Leben eines Profifußballers bekommen wollen. (Und natürlich allen glühenden Anhängern des FC Bayern München) Fans anderer Vereine könnten sich durch einige etwas unglückliche Äußerungen unter Umständen ein wenig auf den Schlips getreten fühlen. Im Endeffekt hat mich die Lektüre des Buches durchaus unterhalten und hat mir geholfen einige Aspekte des professionellen Fußballs mit anderen Augen zu sehen.

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  • Rezension zu "Der feine Unterschied" von Philipp Lahm

    Der feine Unterschied

    SiGre

    30. August 2011 um 19:32

    Philipp Lahm erzählt uns in "Der feine Unterschied" aus seinem Fußballerleben. Vom Training und den ersten Spielen bei Gern in seiner Kindheit, über seine Zeit bei den Bayern Amateuren und den Profis des VFB Stuttgarts, bis hin zu seiner erfolgreichen und außergewöhnlichen Karriere beim FC Bayern München und in der Nationalmannschaft. Zwischendurch plaudert er ein bißchen tiefer aus dem Nähkästchen, gewährt uns einen Einblick in die Trainingsmethoden von Völler, Magath und Co. und erzählt das ein oder andere Private. Die großen Enthüllungen bleiben aus und die öffentliche Debatte um dieses Buch ist völlig überzogen. Das Buch ist nette Unterhaltung für jeden, der sich für den Sportler und Menschen Philipp Lahm interessiert.

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  • Rezension zu "Der feine Unterschied" von Philipp Lahm

    Der feine Unterschied

    WinfriedStanzick

    29. August 2011 um 10:21

    Es ist mit diesem Buch so ein wenig wie im vergangenen Jahr mit dem Buch von Thilo Sarrazin. Alle redeten darüber, kaum einer hatte es wirklich gelesen, und die ganze Debatte ging um einige Zitate, die schon vorab in der Presse breitgetreten wurden. Klar: dass er mit seiner Kritik an einigen seiner bisherigen Trainer sich ins Fettnäpfchen der öffentlichen Kritik setzen würde, das musste Philipp Lahm und seinem Ghostwriter Christian Sailer klar gewesen sein. Doch vielleicht war es auch eine Strategie, den über lange Zeit als „lahm“ und zu wenig forsch gescholtenen Kapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft ein wenig männlicher und kräftiger darzustellen. Ansonsten ist das Buch eine brav erzählte Biographie eines jungen Ausnahmefußballers, der in seinem Leben bisher viel erreicht hat. Es muss Lahm um eine seriöse Darstellung und Veröffentlichung gegangen sein, denn sonst hätte er dieses Buch einem der Münchner Random House Verlage anbieten und einen enormen Vorschuss kassieren können. Er hat es aber Kunstmann, einem kleinen Verlag, der sonst anspruchsvolle Literatur und Sachbücher veröffentlicht, angeboten. Der wird sich über die hohen Auflagen freuen, genauso wie Philipp Lahms Stiftung, von der er in diesem Buch auch oft erzählt. Leicht und locker zu lesen, gibt das Buch nicht den fußballbegeisterten Lesern einen guten Einblick in eine ungewöhnliche Fußballerkarriere, die hoffentlich noch lange nicht zu Ende ist.

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