Philipp Möller Bin isch Freak, oda was?!

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Inhaltsangabe zu „Bin isch Freak, oda was?!“ von Philipp Möller

Die Schulglocke klingelt, das Hoftor fällt hinter mir zu. Meine Tage als Aushilfspauker sind vorbei. Und jetzt? 'Bin ich froh, diese Freak-Show endlich hinter mir zu haben', sage ich so lässig wie möglich. Mein Kollege Geierchen runzelt die
Stirn: 'Pass ma uff: Schule is ne Miniaturlandschaft unserer Jesellschaft. Und wenn de denkst, Möller, die Minifreaks warn schon crazy - denn schau dir erstma die ausgewachsenen Exemplare an!' Leben wir tatsächlich in einer Nation der
Übertreiber, Spinner und Durchgeknallten? Philipp Möller trifft trinkfreudige Burschenschaftler, kampflustige Veganer und erleuchtete Weltenlehrer und stellt sich immer häufiger die Frage: Wer sind eigentlich die wahren Freaks in unserem La
nd?

Leider nicht so gut wie der Vorgänger. Teilweise langweilig

— renatchen

Nicht ganz so lustig und überzeugend wie der Vorgänger, aber trotzdem ein gutes Buch.

— Vivo

Nach einer Lesepause konnte ich mich leider nicht mehr aufraffen weiterzulesen, obwohl es gewiss kein schlechtes Buch ist !!

— Moosi

Als Hörbuch ist es gut, aber kommt vom Humor und auch der Geschichte her nicht an ISCH GEH SCHULHOF ran.

— Lena.Lu

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  • Muss isch lesen, oda was?

    Bin isch Freak, oda was?!

    AnnaChi

    26. July 2016 um 18:56

    Brauche ich dieses Buch? Klare Antwort: Nein, dieses Buch muss ich nicht lesen! Philipp Möller holt zum Rundschlag aus und ironisiert viele Phänomene der Welt, in der wir leben. Homöopathie, Astrologie, Burschenschaften, Deutsche im Ausland, Kindererziehung, Fußball, Vegetarismus vs. Fleischfresserei ... um nur einige zu nennen. Dabei ist sein süffisant-amüsierter Tonfall zunächst ganz lustig, fing aber nach einem Drittel des Buches an, mir erheblich auf die Nerven zu gehen. Die Lebenserfahrungen eines jungen Mannes, angestrengt humorvoll erzählt, sind möglicherweise auch nicht das, was eine Frau in den besten Jahren (haha!) zu lesen begehrt, zumal ich mir zu den behandelten Themen auch ohne Herrn Möller bereits eine Meinung gebildet habe.

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  • Leider nicht ganz so überzeugt von dem Buch

    Bin isch Freak, oda was?!

    Any91

    20. April 2016 um 19:49

    Nachdem ich nun schon "Isch geh Schulhof" gelesen hatte, war ich voller Erwartungen in das nächste Buch von Philipp Möller. Jedoch war dieses hier etwas sehr enttäuschend. 
    Man konnte zwar auch hier und da mal schmunzeln, aber es laß sich sehr zäh. 
    Dennoch ist es kein schlechtes Buch, es ist eben nur nicht so gut wie das erste. 

  • Was ist eigentlich "normal"?

    Bin isch Freak, oda was?!

    ZeilenTraeumerei

    13. June 2015 um 14:27

    Inhalt Philipp Möller beschreibt in seinem Nachfolger von "Isch geh Schulhof" wie es ihm nach seiner Karriere als Aushilfslehrer ergeht. Ob Probleme mit dem Arbeitsamt, Ärger über anti-autoritär erzogene Kinder oder Begegnungen auf einer Esoterik-Messe, die ein oder andere Situation in diesem Buch kennt jeder von uns! Meine Meinung Das Buch war für mich die perfekte Reiselektüre. Nicht selten musste ich schmunzeln oder sogar lauthals lachen, als ich über diese skurrilen Begebenheiten gelesen habe, kam mir doch das ein oder andere durchaus bekannt vor. Allerdings muss ich sagen, dass das Buch zum Ende hin mehr und mehr an Humor verloren hat und stattdessen immer ernster wurde. Dies soll aber nicht als Kritik aufgefasst werden, denn ich finde die Botschaft, die der Autor hier zu vermitteln versucht, sehr wichtig. Was ist "normal" und mit welchem Recht tun wir Leute mit anderen Interessen oder Lebenseinstellungen häufig als "Freak" ab? Und wie viel Freak steckt eigentlich in jedem von uns? Wenn man in einer bunten Gesellschaft zusammen lebt, ist es wichtig, dass sich jeder diese Fragen stellt, denn "anders" bedeutet selten "schlecht". In jedem Fall wird der Leser hier auf eine humorvolle Art zum Nachdenken angeregt und erhält einen Einblick in ganz neue Sparten des sonst so homogen erscheinenden Deutschlands, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Besonders trägt zu dieser humorvollen Darstellung der Schreibstil des Autors bei. Die Dialoge sind stets in einem für die jeweilige Figur passenden Sprachstil verfasst. So lässt Möller seinen (Ex-)Kollegen Geierchen im typischen Berliner Dialekt sprechen, was sich sowohl bei ihm, als auch bei anderen Figuren nahtlos in die Situationskomik einpasst und so ein authentisches Bild abwirft. Außerdem merkt man bei den Charakteren, dass es sich hier um reale Personen handelt und sie nicht konstruiert sind, denn jeder wird mit seinen Ecken und Kanten geschildert, ganz wie aus dem Leben gegriffen. Dabei stellt der Autor sich keineswegs über den Rest, sondern gibt offen und ehrlich eigene Schwächen zu. Das einzige Problem hatte ich damit, dass Möller gegen Ende, als es um Religionskritik geht, sehr forsch wirkt. Es wirkte auf mich, als wolle er keine andere Meinung zulassen und den Leser um jeden Preis auf seine Seite ziehen. Diese Vorgehensweise ist natürlich völlig legitim, jedoch passte sie meiner Meinung nach nicht so ganz zu dem restlichen Buch, wo es mir eher so schien, als wolle er den Leser zum Nachdenken anregen und nur einen kleinen Schubs in die richtige Richtung geben. Fazit Das Buch hat mich über mehrere Stunden sehr gut unterhalten können und bewirkt, dass ich mir in Zukunft zwei mal überlege, wie ich die Wörter "normal" und "Freak" benutze. Es hat Humor und es hat etwas Wichtiges zu sagen; eine Mischung, die man inzwischen eher selten findet. Besonders Fans von Stuckrad-Barre sollten sich dieses Buch mal genauer ansehen!

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  • Bin Isch Freak oda was?!

    Bin isch Freak, oda was?!

    Vivo

    04. June 2015 um 20:58

    Philipp Möller übereugt mit diesem Nachfolger von "Isch geh Schulhof" nicht ganz so stark wie mit seinem ersten Buch. Trotz teilweise lustiger Stellen, musste ich manche Seiten regelrecht überspringen und mich zum Ende durchkämpfen. Manche Dinge waren einfach zu überzogen ins lächerliche gezogen. Trotzdem gab es auch wieder viele Passagen, die mich sehr überzeugt haben und bei denen ich auch sehr schmunzeln musste, so z.b. der Urlaub & der Babyschwimmkurs. Ich persönlich war mehr vom ersten Buch überzeugt, auch weil es viel mehr auf das Thema Schule in deutschen Großstädten spezialisiert war. Trotz allem war Möllers Buch informativ und interessant.

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  • Rezension zum "Bin isch Freak, oda was?"

    Bin isch Freak, oda was?!

    tragalibros

    19. July 2014 um 13:02

    Philipp Möller hat seinen zweiten Roman geschrieben. Die Story: Nachdem er seine Anstellung als Lehrer verloren hat, begibt er sich auf Jobsuche und stellt nebenbei fest, dass es in Deutschland von Freaks aller Art nur so wimmelt. Es ist ein Buch entstanden, dass einen teilweise Lachtränen in die Augen treibt. Allerdings fand ich die dauernde Ironie nach den ersten zwei Kapiteln sehr anstrengend. Ich hatte mit Interesse die Rezensionen und Kommentare zu "Bin isch Freak, oda was?" gelesen und mich verleiten lassen, das Buch zu kaufen. Leider hätte ich das Buch nach den ersten Kapiteln gerne weggelegt. Teilweise musste ich mich durch die Seiten quälen und war letztendlich froh, als ich das Ende erreicht hatte. Zwar sind die spitzzüngigen Dialoge und Gedanken zu den "Freaks", die uns jeden Tag über den Weg laufen, sehr witzig und scharfsinnig, aber auf 330 Seiten non-stop war es für mich anstrengend. Deswegen von mir leider nur 2 Sterne.

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  • einfach nur klasse

    Bin isch Freak, oda was?!

    Ruby85

    15. January 2014 um 12:32

    Schon 2012 sorgte Philipp Möller mit seinem Roman „Isch geh Schulhof“ für Furore. Mit einem Augenzwinkern und viel Ernst beschreibt er darin die Erlebnisse seiner Zeit als Aushilfslehrer an einer fiktiven Berliner Grundschule. Dort traf er vorrangig auf Kids aus bildungsfernen Familien, die nahezu ohne Regeln, Vorbilder und Ziele aufgewachsen sind. Doch dann kam Peters letzter Tag an der Schule und neue Perspektiven mussten her. Einerseits wehmütig nimmt er Abschied von der Schule, den Kids und vom Lieblingskollegen Geierchen, mit dem er einige Momente nochmals Revue passieren lässt. Auf der anderen Seite jedoch der Gedanke, doch irgendwo froh zu sein, diese Freak-Show hinter sich zu haben. Moment … hinter sich zu haben? Ein Gedanke, den Kollege Geierchen gleich zunichtemacht: „Pass ma uff: Schule is  ‘ne Miniaturlandschaft der Jesellschaft. Und wenn de denkst, Möller, die Minifreaks war’n schon crazy – dann schau dir die Exemplare ma in Originalgröße an!“(S. 16) Damit sind wir schon mitten in Philipp Möllers neuem Roman „ Bin isch Freak oda was?! Geschichten aus einer durchgeknallten Republik.“ Darin beschäftigt sich Möller mit einer großen Frage unserer Zeit und unserer Gesellschaft: „Leben wir also wirklich in einer Freak-Republik? Wandeln wir eher zwischen Exzentrikern, Übertreibern und Paradiesvögeln durch die sechzehn Bundesländer als zwischen kultivierten Dichtern und Denkern? Und was meint dieser Begriff eigentlich: Freak? Glücklicherweise sind die Zeiten ja vorbei, in denen siamesische Zwillinge, Frauen mit Vollbärten oder körperlich beeinträchtigte Menschen als Zwerge, Riesen oder Dreibeinige im Zelt eines Wanderzirkus ausgestellt wurden. Wohin hat sich dieser Begriff also entwickelt? Was bedeutet es inzwischen, ein Freak zu sein?“(S. 27) Los geht nun die Reise durch die Republik. Vom Termin beim Arbeitsamt – 12 Monate Zeit bleiben, um einen neuen Job zu finden, bevor die HartzIV-Falle zuschnappt – hinein in den ersten Familienurlaub mit Sarah und klein Klara in Kroatien. Endlich Idylle und Ruhe! Oder auch nicht, denn die erste Kategorie Freak lässt nicht lange auf sich warten: der Raser. Kein Tempolimit kann ihn halten und jedes Risiko ist sein Freund. Nur leider nimmt er auch keine Rücksicht auf seine Mitmenschen, sondern rast im vollsten Bewusstsein der Gefahr, die er darstellt, über die Autobahnen und scheint noch nie etwas von einer Straßenverkehrsordnung gehört zu haben. Mit Überschreitung der kroatischen Landesgrenze wurden die Freaks jedoch nicht in der „Freak-Republik“ zurückgelassen, sondern tauchten scharenweise auch im Urlaub auf: Wir treffen auf stereotype Landsmänner, die wirklich jedes Klischee erfüllen und auch auf Vertreter des Chantalismus – wir erinnern uns: Kinder aus bildungsfernen Familien, die mit besonders exotischen Namen ausgestattet wurden. Auch eine Sonderform dessen begegnet uns: die Akademikerfamilie. Diese Gattung neigt zur antiautoritären Erziehung und bedient sich vorrangig am skandinavischen Namensfundus. Zurück in der Heimat, also zurück in der Freak-Republik: Im rasanten Tempo geht es weiter durch den nicht so alltäglichen Alltag im Leben Philipp Möllers. Eine neue Arbeit im Callcenter wurde ihm vermittelt. Zwar nicht gerade das, wovon er träumte, aber immerhin eine Basis, von der aus man sich besser umschauen kann. Neben der Arbeit begleiten wir Philipp durch sein Privatleben und seine Freizeit: Vom homöopathiebegeisterten Rockabillypärchen über Esoteriker mit wuchernden Preisen und zweifelhaften Erfolgen, über die Begegnung mit patriotischen Burschenschaftlern bis hin zur veganen ehemaligen Arbeitskollegin treffen wir dabei auf eine ganze Reihe besonderer Kategorien von Menschen, die uns der Autor auf gewohnt humorvolle Weise präsentiert, bevor das letzte große Kapitel – Glaube und Religion – einsetzt. Ein Thema, in dem ich der Denkweise des Humanisten Möllers absolut zustimme! Welten treffen nun aufeinander! Gläubige vs. Atheisten in einer Diskussionsrunde, an der er durch einen Zufall teilnehmen kann. Ein Zufall, der sein weiteres Leben verändern wird. Mit „Bin isch Freak oda was?!“ ist Philipp Möller erneut ein absolutes Meisterwerk gelungen. Genau wie in seinem ersten Buch „Isch geh Schulhof“ gelingt es ihm, die Erlebnisse auf eine derartig einmalige Weise zu schildern, dass man das Buch gar nicht mehr beiseitelegen mag. Ich hatte es schon nach zwei Tagen komplett gelesen. Der Schreibstil ist gewohnt humorvoll und mit einem Augenzwinkern versehen, wobei die Ernsthaftigkeit der Themen aber nicht an Sachlichkeit verliert. Ein jeder von uns kann sich sicher genau in den Autor versetzen und hat beim Zusammentreffen mit manch einem Menschen schon insgeheim gedacht: „Boah, was für’n Freak.“ Auch diverse Trends der Zeit werden präsentiert, wie eben die vegane Kollegin oder das homöopathiebegeisterte Pärchen. Dies sind genau die Dinge, die unsere Gesellschaft seit 1-2 Jahren prägen. In meinem eigenen Freundeskreis gibt es sie: die Homöopathen, die auf einmal die Haare nur noch mit Vulkanerde waschen und die Zähne mit Schlämmkreide putzen; die Hipster mit einem Faible für veganes Essen, Club-Mate und den Retrolook; die Künstler – junge Freigeister voller Toleranz für alles und dauerpositivem Denken bis hin zur tiefen Melancholie oder eben die Rockabillys und Rockabellas, die mit viel Tinte unter der Haut und schicken Petticoats ihr Leben back to the 50’s bringen. Alles liebevolle Charaktere, liebenswerte „Freaks“, die unsere Gesellschaft hervorgebracht hat und die unser aller Leben etwas bunter machen. Und denken wir doch auch an die ganzen technikbegeisterten Computerfreaks, ohne die so manch wichtiges Dokument, die Abschlussarbeit oder gar der gesamte PC zum Tode verurteilt wäre. Seien wir froh, dass wir nicht in einer sterilen Welt voller uniformer Menschen leben, sondern in einer bunten Gesellschaft voller verschiedener Typen leben, die sich stetig verändert und immer neue Trends und Freakigkeiten hervorbringt. Und mal ganz ehrlich: Sind wir nicht alle ein wenig Freak?! „„Ick sachet ja“, wiederholt Geierchen auf der Treppe zur U-Bahn. „Dit janze Land is voller Freaks – und weil in Berlin die meisten rumspringen, sinn wa och Hauptstadt jeworden.““ (S. 17) In diesem Sinne ein riesen Dank für den Ausflug durch unsere durchgeknallte Republik, lieber Philipp, und satte 5 von 5 Punkten mit extra Sternchen für Dein neues Buch!!!

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