Philipp Meyer Der erste Sohn

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Inhaltsangabe zu „Der erste Sohn“ von Philipp Meyer

Das literarische Ereignis des Jahres – Das große Epos über den Gründungsmythos Amerikas.
Dieser Roman begeistert Amerika: Schon kurz nach seinem Erscheinen wurde „Der erste Sohn“ als „moderner amerikanischer Klassiker“ bejubelt und in einem Atemzug mit den Meisterwerken von Cormac McCarthy, John Dos Passos und Larry McMurtry genannt. Philipp Meyer erzählt die Geschichte der Eroberung des amerikanischen Westens als große Familiensaga über drei Generationen. Es ist der Kampf des texanischen Clans der McCulloughs während der letzten 150 Jahre um Land, Öl und Macht.

Etwas langatmig aber dafür unbeschreiblich intensiv, voller Informationen und brillant erzählt!

— PagesofPaddy

Umfassende, interessante, toll zu lesende Geschichte. Hinterlässt ein Gefühl von Sinnlosigkeit....

— Saphir610

Eine geschichtsträchtiger, ergreifender Epos über die Geschichte Amerikas

— TheBook

Ein unterhaltsames, im Wilden Westen spielendes Familienepos. Toll zu lesen, hat aber nicht - wie angekündigt - "Klassiker"-Qualität.

— Snordbruch

Durchaus ein interessantes Buch jedoch kein „gewaltiges Panorama“, das "in die Literaturgeschichte eingeht".

— schoensa

Ein strammes Werk - Cowboys und Indianer - Liebe und Tod!

— Callso

Texanisches Familienepos mit viel Blut, Tränen und Öl.

— Lesemanie

Faszinierend, gegen Ende etwas lang

— Mira20

Was für ein Monumentalwerk - der Mythos vom Wilden Westen entmysifziert...

— Corsicana

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  • 150 Jahre Texas

    Der erste Sohn

    Saphir610

    Die Geschichte einer Familie in Texas, über 150 Jahre erzählt. Eli McCulloughs gibt ein kurzes Vorwort über Texas, so wie er es über sein langes Leben erlebt hat. 1836 geboren wurde er von Comanchen entführt, lebte eine Zeit bei ihnen und erlebte ihren Untergang mit. Er baute das Vermögen, den Besitz der Familie auf. Erzählt wird die Geschichte aus seiner, dann von seinem Sohn Peter und der Urenkelin Jeanne, immer abwechselnd und aus verschiedenen Sichten. Ein großes, sehr interessantes Thema, das vom Autor gut dargestellt wird. Die Geschichte von Eli und seinen Nachfahren zeigt, dass die Geschichte Texas mit sehr viel Gewalt, Mord und Raub verbunden ist, ohne dies wäre das Land so nicht entstanden, besiedelt werden. Und jedes Volk hat so gehandelt, auch schon vor Ankunft der Weißen. Elis Sohn kommt damit nicht so klar, habe ich den Eindruck und die Urenkelin Jeannie hat ein einsames Leben durch den Kampf ums Geld. Eli besticht durch Härte und besteht. Ansonsten wirkt niemand so, als ob da irgendein Mythos bedient wird. Im Gegenteil, am Ende kam mir das ganze Streben nach Besitz, Reichtum und Macht sehr unnütz vor. Glücklich wurde dadurch niemand in der Familie. Beim Lesen machte sich bei mir, ganz unbewusst, eine leicht depressive Stimmung breit. Ich würde sagen, da hat Philipp Meyer was tolles geschaffen. Die Menschen darzustellen und beim Leser so eine Reaktion durchs Lesen hervorzurufen, dabei über Texas, die Familie McCullough und vielen anderen Menschen in dem Land zu berichten, was sich auch noch so gut lesen lässt. Ein tolles Buch.

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    • 2
  • Epos über die Geschichte Amerikas

    Der erste Sohn

    TheBook

    18. March 2016 um 21:07

    Philipp Meyer ist ein beeindruckendes Epos über die Geschichte Amerikas gelungen. Man erfährt viel über das Schicksal der Indianer, der Mexikaner, Öl, Rinder, Wilder Westen. "Nur" 4. Sterne gibts von mir, weil mir persönlich die ständig varierenden Zeitepochen nebst Protagonisten nicht ganz so zugesagt hat. Eine chronologisch erzählte Geschichte hätte mir besser gefallen.  Die  Person des Eli hat mich gefesselt und hat mich berührt.  Mit den anderen Personen konnte ich mich nicht so anfreunden.  Dennoch ein rundum lesenswerter Roman. 

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  • Ein schonungsloses und gut recherchiertes Epos

    Der erste Sohn

    beedaddy

    11. February 2016 um 09:12

    Philipp Meyer ist mit diesem Familienepos ein außergewöhnlicher Roman gelungen. Über 150 Jahre wird die Familie McCullough begleitet. Es geht los mit der Gründung der Republik Texas am 2. März 1836. Dies ist auch der Geburtstag von Eli McCullough, welcher einige Jahre später, 1849, von den Comanchen entführt wird. Im Gegensatz zu seiner Mutter und Geschwister wird er also nicht getötet, er wird sogar in den Indianerstamm aufgenommen und als Comanche »ausgebildet«. Somit werden dem Leser äußerst interessante Einblicke in die (Gedanken-) Welt dieser Indianer gewährt. Das alleine wäre schon einen Roman wert, doch die Erlebnisse von Eli – aus der Ich-Perspektive erzählt – werden immer wieder unterbrochen von Tagebuchaufzeichnungen seines Sohnes Peter, der so sehr viel anders ist als sein Vater. Durch ihn werden wir Zeuge des ersten Erdölfundes auf dem Land der McCulloughs. Und dann ist da auch noch Jeanne Anne McCullough, Elis Urenkelin. Ihre Geschichte wird personal/auktorial erzählt und ist nicht minder interessant als die ihrer Vorfahren. Doch es gibt auch ein paar Sachen, die mich an dem Roman etwas störten. So erschien mir die Sprache der Indianer teilweise doch etwas zu modern und flapsig. Und auch andere Bemerkungen waren für meinen Geschmack unnötig unter der Gürtellinie. Überhaupt, die Übersetzung erschien mir bisweilen etwas holprig. Weniger gestört hat mich die doch beträchtliche Brutalität, die wenig geschönt vermittelt wird. Es waren andere, rauere Zeiten. Und man erahnt, warum die US-Amerikaner, speziell die Texaner, so sind wie sie sind. Technisch gibt es am eBook nicht viel auszusetzen. Lediglich die Absätze hätten deutlicher eingerückt sein können. Auch ein neuer Abschnitt ist kaum als solcher auszumachen. Als Kopierschutz kommt SoftDRM (Wasserzeichen) zum Einsatz. Unterm Stich ist Der erste Sohn ein sehr gutes, inhaltsstarkes Buch, das ich nur wärmstens empfehlen kann. Mir hat der wechselnde Erzählstil besonders gut gefallen. Ich hatte das Gefühl, ein ehrliches und gut recherchiertes Buch zu lesen.

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  • ein beeindruckender Roman

    Der erste Sohn

    HeikeM

    "Ein großes Epos über die Besiedlung von Texas, so packend erzählt wie von Karl May, aber frei von falscher Romantik.", so Wolfgang Herles in seiner Literatursendung "Das Blaue Sofa" am 30. Mai 2014 im ZDF. Eigentlich könnte ich es mir leicht machen und sagen, der Beurteilung von Herrn Herles schließe ich mich 100prozentig an. Philipp Meyer ist aber mit „Der erste Sohn“ ein wirklich beeindruckender Roman gelungen. Die Familiengeschichte der McCulloughs wird über einen Zeitraum von guten 150 Jahren, eng verwoben mit der texanischen Geschichte, erzählt. Dazu nutzt er drei verschiedene Zeitebenen. Die am weitesten zurückliegende lebt durch Eli McCullough. Als Junge wird er von Indianern entführt. Er durchlebt schreckliche Situationen, wird aber von den Comanchen auch stark geprägt. Sodass aus Eli der Gründer einer Dynastie wird, die zu Reichtum und Macht kommt. Peter, Elis Sohn und in dessen Augen ein Schwächling, steht im Mittelpunkt der zweiten Zeitebene. In diesem Part geht es um die Auseinandersetzungen mit den Mexikanern. Und schließlich taucht der Leser in das Leben von Elis Enkelin Jeanne Anne McCullough ein. Sie ist eine starke, geschäftstüchtige Frau, die erkennt, die Zukunft der Familie und damit eng verbunden die von Texas liegt nicht in der Rinderzucht sondern in der Förderung von Öl. Eines zeigen aber alle drei, ihr Leben ist ein Kampf, dem sie sich auf ganz individuelle Art stellen. Philipp Meyer hat eine wirklich großartige Familiensaga geschrieben. Seine Charaktere sind vielschichtig, ausgefeilt und nicht in schablonenhaft. Sie entsteigen gefühlt dem wahren Leben, haben gute und schlechte Eigenschaften und nicht alle ihre Entscheidungen sind vom Leser in Gänze nachvollziehbar. Aber auch mit den historischen Ausführen langweilt Meyer seine Leser nicht, sie sind interessant und haben immer einen Bezug zur Familie McCullough. “Der erste Sohn“ hat mich von der ersten Seiten angesprochen und gefesselt. Es hat alles, was ich von einem guten Roman erhoffe, einen interessanten Plot, eine gute Charakterisierung der Personen und eine lebendige Sprache. Es ist einer jener Romane, die man aufgrund ihrer Vielfältigkeit, gern auch einem Re-read unterziehen kann.

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    • 2

    alasca

    22. August 2015 um 16:59
  • 'Ich war der erste Sohn dieser neuen Republik.'

    Der erste Sohn

    sabatayn76

    15. August 2015 um 14:48

    Inhalt: In 'Der erste Sohn' erzählt Philipp Meyer die Geschichte der Familie McCullough von der Mitte des 19. bis zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Die Geschichte wird dabei aus der Perspektive von drei stellvertretenden Protagonisten geschildert: Eli, Peter und Jeanne Anne. Der Protagonist Eli ist der erste Sohn der neuen Republik und lebt mit seinen Eltern im Comanchen-Gebiet. Eines Tages wird Elis Familie von einer Gruppe Comanchen überfallen, die Mutter und die Schwester vergewaltigt und getötet, Eli und sein Bruder Martin entführt. Während Martin unterwegs getötet wird, überlebt Eli und gewinnt mit der Zeit das Vertrauen und den Respekt der Comanchen. Nach mehreren Jahren kehrt Eli schließlich zurück zu den Weißen und begründet eine Dynastie, die durch Viehzucht und Öl zu beträchtlichem Reichtum gelangt. Elis Sohn Peter wird im Jahre 1915 Zeuge der Auslöschung der mexikanischen Familie Garcia. Das von seinem Vater initiierte Gemetzel an den Nachbarn der McCulloughs und der Diebstahl ihres Landes und ihres Besitzes verfolgt Peter ein Leben lang und prägt sowohl Peters Zukunft als auch das Verhältnis zu seinem Vater. Peters Enkelin Jeanne Anne erbt schließlich den Besitz der Familie McCullough und versucht, sich in einer Männerwelt zu behaupten. Mein Eindruck: Ich habe vor einigen Jahren mit großer Begeisterung 'Rost' von Philipp Meyer gelesen und kann sagen, dass ich 'Der erste Sohn' genauso gelungen oder sogar noch besser fand. Obwohl mir die Perspektivenwechsel und die damit verbundenen Zeitsprünge von Anfang an gefallen haben, hat es eine Weile gedauert, bis ich mich eingelesen hatte. Dabei hat mir die Geschichte um Eli zu Beginn am besten gefallen, und obwohl diese zeitweise sehr brutal ist, habe ich hier gleich einen Zugang gefunden und ließ mich von der Comanchen-Geschichte mitreißen. Die Geschichten um Peter und Jeanne Anne konnten mich initial kaum begeistern, und so empfand ich die Unterbrechungen durch diese Schilderungen zu Beginn des Buches eher störend. Bald konnten mich jedoch auch diese Episoden fesseln, so dass sich die vielen hundert Seiten im Nu gelesen haben, da man ständig von einer spannenden Geschichte in die nächste versetzt wurde. Vor allem die Geschichte um Eli vermittelt eine gelungene Wild-West-Atmosphäre, die dafür sorgt, dass man als Leser in eine andere Zeit und an einen anderen Ort versetzt wird. Besonders Elis Zeit bei den Comanchen wird allerdings sehr brutal geschildert und enthält viele sehr explizite Szenen, die das Lesen nicht immer einfach machen. Zartbesaitete Leser könnten hier meiner Meinung nach schnell an die Grenze des Aushaltbaren kommen. Ich denke aber, dass Meyer die damalige Zeit durch diese Brutalität sehr gut wiedergegeben hat und so ein realistisches Bild der Epoche gezeichnet hat. Mir hat die Erzählweise mit den drei Perspektiven, aus denen abwechselnd erzählt wird, sehr gut gefallen, und dadurch wird nicht nur viel Spannung aufgebaut und die Geschichte der Familie McCullough erzählt, sondern dem Leser auch die Geschichte Amerikas näher gebracht. Mein Resümee: Was für ein Buch und was für ein Epos! Ich freue mich bereits auf das nächste Buch von Philipp Meyer und bin gespannt, welche fesselnde Geschichte der Autor dann erzählen wird.

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  • Der erste Sohn

    Der erste Sohn

    thenight

    23. July 2015 um 08:26

    Inhalt: Philipp Meyer erzählt die Geschichte der Familie McCullough im 19 und 20. Jahrhundert, beginnend bei Elli, dem ersten Sohn, dem Kind das am Gründungstag Texas geboren wurde, dessen Familie von Indiandern ermordet wurde und der selber verschleppt im Stamm der Mörder eine neue Heimat fand, über Peter der zusehen muss wie die Rinderzucht seiner Familie auf Kosten des Öls zu einem Hobby degradiert wird und der sich in die einzige Überlebende eines Massakers an mexikanischen Nachbarn verliebt, das seine Familie mit zu verantworten hatte, bis hin zu Jeanne Anne, die als Erbin des Familienunternehmens zeitlebens um Anerkennung in einer Männer dominierten Welt kämpfen muss. Meine Meinung: *Der Große amerikanische Roman*  das ist das Fazit das ich aus den Begeisterten Rezensionen herausgelesen hatte, ein Meisterwerk, ein Lesevergnügen der besonderen Art, vergleichbar mit John Steinbeck, all diese Lobeshymnen haben mich verleitet diese Familiensaga zu lesen. So ganz kann ich mich den begeisterten Stimmen leider nicht anschließen. Die Story rund um die McCoulloughs ist unbestritten interessant, sie bietet einen Einblick in die junge Geschichte Texas in den Umgang mit den amerikanischen Ureinwohner und den Mexikanern, einen Blick darauf, wie arrogant und selbstherrlich die Weißen das Land in Besitz nahmen. Die einzelnen Abschnitte sind interessant und teilweise sehr spannend nur wird diese Spannung immer wieder davon unterbrochen das ein anderer Teil der Geschichte erzählt wird, das stört den Lesefluss enorm. Ich hätte mir gewünscht, die Saga wäre chronologisch erzählt worden. Alles in allem kann ich das Buch trotzdem weiter empfehlen, nur muss man wirklich Geduld aufbringen.

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  • 170 Jahre Familiengeschichte oder: Die Historie Texas am Beispiel der Familie McCollough

    Der erste Sohn

    schoensa

    22. May 2015 um 16:53

    Worum es geht Erzählt wird die ereignisreiche Geschichte, in der es an Indianern, Mexikanern und Siedlern nicht mangelt, am Beispiel von Vertretern der Familie McCullogh aus drei Generationen. Der Grundstein für den Familienreichtum wurde von Eli McCullogh gelegt, auch wenn es in seinen jungen Jahren nicht danach aussah: Seine Familie wurde von Indianern überfallen und seine Mutter und seine Geschwister getötet. Er selber wurde entführt und verbrachte drei Jahre bei den Indianern. Sein Sohn Peter ist das klare Gegenteil seines Vaters und leidet vor allem unter seiner Ehe und dem Massaker, was seine Familie an den mexikanischen Nachbarn verübt hat. Jeanne Anne, die Enkelin Peters schlägt dagegen wieder ganz nach ihrem Urgroßvater: Sie wird jung für Farm und Öl zuständig und führt erfolgreich ein Imperium.Wie es gefällt Neugierig wurde ich auf das Buch vor allem, weil es als „Epos“, der „in die Literaturgeschichte eingehen“ wird gepriesen wurde. Tatsächlich handelt es sich um einen hervorragend recherchierten dicken Schinken, ob es um Siedlungsgeschichte geht oder um Sitten und Gebräuche der Indianer – man lernt viel dazu. Vieles möchte man vielleicht nicht unbedingt lernen, an der einen oder anderen Stelle hat sich mir durchaus der Magen umgedreht. Trotz der Schilderung aus der Perspektive der Familie McCollough wird nicht wirklich Partei ergriffen, sowohl Mexikaner, Indianer als auch Weiße haben gestohlen, gemordet und vergewaltigt und ihnen wurde das selbe angetan. Die Geschichte der Sklaven dagegen wird nur weitläufig gestreift. So interessant das Buch oft ist, hat es dennoch Längen. Jeanne Ann liegt gefühlt Jahre ihres Lebens auf dem Boden herum und fragt sich, was passiert ist und Peter schwadroniert in seinem Tagebuch ziemlich herum. Mehr als einmal musste ich zu dem (glücklicherweise vorhandenen) Stammbaum blättern, weil durch die verschiedenen Zeitebenen der Erzählung einiges durcheinander gerät. Dazu kommt ein verwirrendes Ende, sehr offen, neue Personen … Durchaus ein interessantes Buch – von einem „gewaltigen Panorama“ würde ich jedoch nicht sprechen. Und ob es in die Literaturgeschichte eingeht, wird sich in 20 bis 50 Jahren zeigen.Bonusmaterial Warum heißt das Buch eigentlich „Der erste Sohn“? Ich habe lange gegrübelt und den Stammbaum der Familie zu Rate gezogen. Vielleicht weil alle ersten Söhne früh versterben? Ich weiß es nicht. Im Englischen heißt es „The Son“.

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  • 600 Seiten Wilder Westen - ein gewaltiges Epos!

    Der erste Sohn

    Callso

    25. April 2015 um 11:35

    Welch´ein Schinken! Welch`ein Roman. Ich habe beim Lesen immer gehörigen Respekt, wenn Bücher einen solchen dicken Umfang haben. Diesen Respekt konnte ich lange Zeit nicht ablegen. "Der erste Sohn" ist ein gewaltiges Epos. Im doppelten Sinne: Gewalt spielt eine zentrale Rolle in dem Familienepos. Dabei erzählt der Autor drei Handlungsstränge gleichzeitig. Der Sprung in den verschiedenen Epochen und mit den unterschiedlichen Charakteren macht das Lesen nicht leichter. Überhaupt hat das Buch trotz der Schlichtheit um Mord, Liebe, Familie und Reichtum einen gewissen Anspruch. Viele Fachbegriffe aus Fauna, aus der Tier- und Indianerwelt gehen in dem Buch wie selbstverständlich unter. Es geht hauptsächlich um Eli, der als Gefangener in den frühen 1800er Jahren bei den Indianern landet. Aus der Gefangenschaft wird indes schnell Freundschaft und irgendwann Zuneigung und Liebe. Die Familie wird über Generationen begleitet, es geht vermehrt um Macht, Mord, Geld und Öl. der US-Staat Texas bildet dabei die passende Kulisse der Familiengeschichte. Unter dem Strich hat der Autor einen tüchtigen Ritt in die Westerngeschichte fabriziert. Lange Zeit war das Buch für mich auf klarem 5-Sterne-Kurs unterwegs. Zwischendurch gab es für mich doch einige Längen, so dass es Abzüge in der B-Note gab. Für Westernfans ein absolutes Muss. Für alle Normalos ein imposantes Buch, das mitunter herausragende Qualitäten - dank einer famosen Story - offenbart.

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  • Ein Epos über den Wilden Westen - dramatisch, grausam, spannend

    Der erste Sohn

    Corsicana

    05. December 2014 um 15:15

    Der Roman "Der erste Sohn" von Philipp Meyer handelt von der Geschichte des Staates Texas - und bezieht den Rest des legendären "Wilden Westens" direkt mit ein. Es geht um Siedler, Indianer, Mexikaner, Kriege, große Ranches mit großen Viehherden, Cowboys, Liebe, Familiengeheimnisse, Sex & Crime. Also alles, was das Leben in Texas und im Wilden Westen bestimmte. Und natürlich darf die Zeit der Ölbarone in Texas auch nicht fehlen. Die Geschichte erzählt im Haupthandlungsstrang von Eli McCullough, dem sogenannten  ersten Sohn des neugegründeten Staates Texas, da er am Gründungstag geboren wurde. Mit Hilfe seiner Geschichte werden die großen Mythen des Wilden Westens erzählt: Elis Familie wird von Indianern überfallen und getötet, nur er überlebt und wird von den Indianern adoptiert, er wächst dort auf und diese Erlebnisse werden sein Leben bestimmen. Er wird immer die Weite und die Freiheit der Prärie vermissen und suchen - gleichzeitig lernt er aber auch sehr drastisch, wie grausam das Leben sein kann - und wie schön zwischendurch - und im Endeffekt bereitet dies den Boden für seinen zukünftigen wirtschaftlichen Erfolg - den er sich mit teilweise sehr brutalen Methoden erarbeitet.  Seine Familie ist (wie schon seine Herkunftsfamilie) gespalten in Mitglieder, die sensibel und intellektuell sind (wie sein Bruder und einer seiner Söhne) und in Mitglieder, die erbarmungslos nach Erfolg streben, wie z.B. seine Urenkelin Jeanne Anne. Neben der Erzählung von Eli gibt es abwechselnd noch Tagebuchaufzeichnungen seines Sohnes Peter, der sensibel ist und mit seiner Familie mehr als Probleme hat und dazu kommen noch Erinnerungen seiner Urenkelin Jeanne Anne, die kurz vor ihrem Tod mit einem Schlaganfall bewegungslos auf dem Boden liegt und ihr gesamtes Leben  Revue passieren lässt. Diese abwechselnden Perspektiven machen die Lektüre spannend und interessant. Die Handlung ist sowieso spannend - wenn auch zwischendurch sehr grausam-naturalistisch dargestellt. Aber so wird es gewesen sein - und nicht so wie in den stimmungsvollen "schönen" Western, in denen immer das Gute gewinnt. Fazit: Ein gewaltiges Werk, eine Familiengeschichte, ein Epos über den Wilden Westen, der auch zeigt, wie unsere gesamte Welt funktioniert und wie sich die Welt stetig wandelt. Denn wie sagt einer der Comanchen sinngemäß: Wenn die Menschen etwas haben wollen, müssen sie es jemand anderem wegnehmen. Das machen die Indianer nicht anders als die Weißen. Aber nur die Weißen denken, dass diese Sache Ihnen dann gehört.

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  • Gier, Gewalt und Skrupellosigkeit

    Der erste Sohn

    Havers

    02. December 2014 um 19:52

    Der amerikanische Autor Philipp Meyer wird mit seinem Monumentalepos „Der erste Sohn“ einmal mehr seinem Ruf als Chronist Amerikas gerecht. Dieser haftet ihm seit seinem ersten Roman „Rost“ an, in dem er den Niedergang des „Rust Belt“, dieser ältesten Industrieregion im Nordosten der USA beschreibt. In „Der erste Sohn“ steht die Familie McCullough  im Zentrum des Geschehens, und exemplarisch an drei Vertretern aus unterschiedlichen Generationen betrachtet Meyer mehr als 150 Jahre amerikanische Geschichte mit Schwerpunkt auf der Besiedlung des „Wilden Westens“. Drei Hauptfiguren und drei Handlungsstränge in verschiedenen Zeitebenen, die teilweise parallel erzählt werden, bieten eine differenzierte Sicht auf die Ereignisse, die im Frühjahr 1836 ihren Anfang nehmen: Genau an dem Tag, auf den die Gründung des Staates Texas fällt, wird dem Ehepaar McCullough der erste Sohn Eli geboren. Er wird der Stammvater der McCullough-Dynastie werden. Mit dreizehn Jahren verliert er seine Familie bei einem Überfall der Comanchen, die den überlebenden Halbwüchsigen verschleppen. Er passt sich an, wächst bei dem Stamm auf und eignet sich die Fertigkeiten an, die er zum Überleben braucht. Nachdem Eli als einer der wenigen seines „Stammes“ eine Pockenepidemie überlebt, verlässt er die Indianer und geht zurück zu den Weißen. Seine Fähigkeiten und die Skrupellosigkeit, die er sich in der Zwischenzeit angeeignet hat, setzt er gezielt zu seinem Vorteil ein, und so ist es nicht verwunderlich, dass er in kürzester Zeit vom Viehbaron zum Ölmilliardär aufsteigt. Ganz anders sein Sohn Peter, schwach, ein Schöngeist, der weder in diese Zeit noch in dieses Business passt. Seine Liebe stellt er über die Forderungen seiner Herkunftsfamilie und macht auch gegen den Widerstand seines Vaters unbeirrt seinen Weg. Die Stärke und Gier Elis bricht erst wieder bei seiner Urenkelin Jeanne Anne durch, die sich von einer unsicheren jungen Frau zu einer Patriarchin entwickelt, die das Familienerbe verteidigt und zusammenhält, selbst um den Preis des persönlichen Glücks. „Der erste Sohn“ ist eine Mischung aus Historie, Western und Country Noir – mit Protagonisten, die in jeder Tragödie ihren Platz finden würden, denn jeder ist sowohl Täter als auch Opfer.  Gier, Gewalt und Skrupellosigkeit scheinen selbstverständliche Instrumente zu sein, um ans Ziel zu gelangen, und Moral ist hier absolut fehl am Platz. Philipp Meyer entzaubert den Wilden Westen und wagt höchst beeindruckend einen anderen, einen schonungslosen Blick auf den Gründermythos Amerikas.

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  • Der wilde Westen

    Der erste Sohn

    Ajana

    *Inhalt* Eli McCollough ist der erste Sohn der neuen Republik Texas, die am 2. März 1986 gegründet wird. Seine Eltern gehoren zu jenen Siedlern, die sich ins Indianerland vorwagen, ein Paradies, das alles verheißt - nur keine Sicherheit. Bei einem Comanchenüberfall wird die Familie ausgelöscht. Eli wird verschleppt und wächst bei den Indianern auf. Als diese dem Druck der Weißen nicht mehr standhalten können, kehrt er zurück in eine ihm fremde Welt. Mit Härte gegen sich und andere, mit Cleverness, Skrupellosigkeit und Wagemut begründet er eine Dynastie, die durch Viehzucht und Öl zu immensen Reichtum und politischer Macht kommt. Das Elias Nachkommen drohen an seinem Vermächtnis zu zerbrechen. *Meine Meinung* Der wilde Westen: WIe wahr sind die Geschichten, die man so hört? Philipp Meyer erzählt in diesem Buch die Geschichte einer Familie, die zu den ersten Siedlern in der neuen Republik Texas zählt. Die Geschichte wird durch 3 Mitglieder der Familie erzählt. Eli, der erste Sohn der Familie seit Ankunft in Texas, Peter, der Sohn von Eli und Jeanne Anne, die Urenkelin von Peter. Jeder der 3 hat seine eigene Sicht der Familientradition und mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen. Eli muss mit ansehen wie seine Mutter und seine Schwester von Indianern getötet und geschändet werden. Sein Bruder und er werden von den Indianern verschleppt und Eli muss sich schnell anpassen, wenn er überleben will. Peter kommt mit den alten Ansichten der Texaner und vor allem seines Vaters nicht zurecht. Oft liegt er mit seinem Vater im Clinch. Besonders, wenn es um die Mexikaner geht, die alle vertreiben wollen und die kein einfaches Leben haben. Er liebt seine Rinderzucht, doch das Ölgeschäft nimmt immer mehr Platz in seinem Leben ein, ob er will oder nicht. Besonders sein Vater drängt ihn dazu, immer mehr zu investieren. Jeanne Anne erinnert sich  vor ihren Tod an ihre Vergangenheit. Welche Fehler sie begangen hat und wie schwer es war als Frau in Texas sich etwas aufzubauen. Früh musste sie die Geschäfte der Familie übernehmen. Die Vergangenheit lastet auch schwer auf ihr. Am Anfang war es für mich ein wenig schwer, die ganzen Personen einzuordnen. Aber zum Glück ist vorne im Buch ein Stammbaum der Familie aufgezeichnet. Sobald man die Familienmitglieder einmal verinnertlich hat, liest sich die Geschichte sehr flüssig. Eigentlich ist dieses Buch eher eine Erzählung, auch wenn es kein Geschichtsbuch ist. Nur wusste ich nie wo die Geschichte einmal hinführen würde.  Für mich war auf jedenfall nicht ersichtlich auf was für ein Ende die Geschichte aufbaut. Dem Autor ist es gut gelungen, einem in die Zeit des Wilden Westens zu versetzen. Einige Stellen im Buch zeigen wie brutal es zugehen konnte und das jeder sich selbst der Liebste ist. Überall lauern Gefahren. Die Indianer greifen alle Weiße an und die Texaner wollen am Liebsten alle Mexikaner aus ihrem neuen Land verscheuchen. Elis Zeit bei den Indianer ist auch anschaulich beschrieben und ich habe mich oft gefragt, wie viel Zeit der Autor mit Recherchen verbracht haben muss, um die Traditionen der Indianer und die einzelnen Stämme beschreiben zu können. Für mich war es sehr interessant zu lesen, wie sich eine Familie über Generationen hinweg entwickeln kann und das jede Zeit seine eigenen Probleme hat. Selbst wenn man viel Geld hat und scheinbar ohne Sorgen leben kann, gibt es an jeder Ecke Probleme, die einem über den Kopf wachsen können. Natürlich werden manche Familienmitglieder nur am Rande erwähnt, ansonsten hätte das Buch wahrscheinlich die doppelte Länge, aber die meisten Mitglieder sind auch nicht so wichtig, da einige nicht mehr auf der Ranch der Familie leben oder gelebt haben. Eigentlich hätte ich gedacht, dass ich das Buch vielleicht langweilig finden würde, aber der Autor hat es geschafft, immer wieder mal die Spannung aufbauen und es nicht zu langatmig wirken zu lassen. *Mein Fazit* Der wilde Westen wie man es sich ihn vorstellt. Eine gute Mischung aus Action und Familiengeschichte mit vielen tragischen Momenten. 2. kleine Kritikpunkte gibt es jedoch von mir: Ein richtiges Ende fehlt für mich und das Buch ist mit seinen 1 Kilo und der Übergröße als HC wirklich sehr unhandlich. Ich würde empfehlen,  es wenn möglich als Ebook zu lesen. Ansonsten hat mich das Buch wirklich gut unterhalten, besonders da ich auch gerne Geschichten über Indianer lese, auch wenn diese in diesem Buch überwiegend als die Bösen dargestellt werden.

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    • 3
  • Amerikanisches Epos

    Der erste Sohn

    michael_lehmann-pape

    06. June 2014 um 09:50

    Amerikanisches Epos Hat Philipp Meyer in seinem Debüt „Rost“ den Niedergang der amerikanischen Gesellschaft, die Zerstörung des „amerikanischen Traums“ zum Mittelpunkt seiner bildkräftigen Schilderung gesetzt, so zäumt Meyer in „Der erste Sohn“ nun das Pferd von hinten auf, geht an den Anfang zurück, an die „Geburt des amerikanischen Traums“. Wie sie wirklich war. Hart, mit aufgekrempelten Ärmeln und einer gehörigen Portion Rücksichtslosigkeit steht der Clan der McCulloughs Mitte der 40er Jahre des 19. Jahrhunderts im neugegründeten Texas angesichts der „neuen Welt“ und der Chance, sein Glück zu machen. Wobei, was sich nach Siedler-Romantik anhört, besser als „sein Glück zu zwingen“ formuliert werden sollte. Eli Mccullough ist „der erste Sohn des neuen Staates Texas“ und er erzählt im Buch zunächst seine Erinnerungen, die von einer ganz besonderen Prägung künden. Denn Meyer hat nicht im Sinn, edle Indianer und schweigsame, aber gerechte Cowboys neben gottesfürchtigen und hart arbeitenden Siedlern als Hauptrollen zu besetzten (wenn solche auch durchaus hier und da im Buch erscheinen, nicht selten als Opfer). Die Realität, das schmutzige, dreckige, auch grausame Erleben schildert Meyer in seiner bildkräftigen, klaren Sprache mit Augen, die nicht wegsehen und nicht ausblenden, wenn es massiv wird. Im „Wilden Westen“. Land, Öl, Reichtum, Macht, Einfluss, sich nehmen, was man begehrt. Mit jedem Mittel, das zur Hand ist. Damit stehen die McCoulloughs bei weitem nicht alleine da. Sehr differenziert, sehr die Personen auslotend geht Meyer dabei vor. Es geht ihm nicht um schnelle Colts, Helden, ehrbare Staatengründer, „edle Wilde“ oder Intrigen, Gewalt und Rücksichtslosigkeit in erster Linie, es geht ihm um die Realität von Menschen in einer nicht einfachen, vielschichtigen und sehr fordernden Situation. Die Härte mit sich bringen und Brüche nach sich ziehen. Männer, Frauen, Söhne, Töchter, deren Kern, das dringt aus dem Hintergrund der Abläufe mehr als einmal in den Vordergrund der Lektüre, das „Schaffen und Bewahren“ ist. Vor allem für sich selbst. Die Aneignung eines eigenen Lebens und die Sicherung und Weitergabe dieses hart erkämpften Standes im Leben an die eigene Familie. Der Aufbau einer Dynastie, das Denken, das die Familie der Kern des Lebens ist, man sich als Familie nur untereinander nahe steht, „da draußen“ Gegner nur auf Fehler und Schwächen lauern und all das um jeden Preis verteidigt werden muss. Aus Erfahrung heraus, nicht aus Fantasien oder Bösartigkeit heraus gespeist. Zumindest, was Eli Mccullough angeht. Ob gegen Indianer (die mit massiver Grausamkeit und brachialer Härte nichts anderes als Blut hinterlassen und nur durch militärische Gewalt Schritt für Schritt zurückgeschlagen werden können) oder gegen Konkurrenten, das bleibt sich am Ende fast gleich. Wobei Meyer auch diese indianische Welt aus der „Innensicht“ heraus durchaus differenziert, aber ohne jede Folklore, darstellt. Über das gefangene Kind, das in einem Stamm heranwächst und später die dort erworbene „Lebenshaltung“ mit aller Härte weiter lebt. Und das später diese innere Prägung mit in seine Familie hineingibt. Wobei scheinbar nicht jedes der Kinder die gleiche Härte mit auf den Weg bekommen hat. Auch die Brüche dieses Lebens, die Ausgrenzung, Abwertung, die auftritt, wenn einer „aus der Reihe tanzt“ sind Teil dieser hervorragend erzählten epischen Familiengeschichte. Bis hin zum eigentlich Scheitern dieses „anders Seins“, denn da fehlt dann wieder die nötige Rücksichtslosigkeit, wirklich etwas zu ändern, statt sich nur zu beklagen. Eine Geschichte Amerikas in der Neuzeit, ein Blick auf die innere Haltung Darwinscher Auslese, ungeschminkt und ohne romantische Verklärung, wortgewaltig und fesselnd. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre.

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