Philipp Meyer Der erste Sohn

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Inhaltsangabe zu „Der erste Sohn“ von Philipp Meyer

Das große Epos über den Gründungsmythos Amerikas. Eli McCullough ist der erste Sohn der neuen Republik Texas, die am 2. März 1836 gegründet wird. Seine Eltern gehören zu jenen Siedlern, die sich ins Indianerland vorwagen, ein Paradies, das alles verheißt – nur keine Sicherheit. Bei einem Comanchenüberfall wird die Familie ausgelöscht. Eli wird verschleppt und wächst bei den Indianern auf. Als diese dem Druck der Weißen nicht mehr standhalten können, kehrt er zurück in eine ihm fremde Welt …

Etwas seltsam am Anfang, dann aber zunehmend spannender und vor allem zum Nachdenken anregend. Geld und das Streben danach zerstört alles.

— Antje_Haase
Antje_Haase

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  • Die unersättliche Gier nach dem Geld

    Der erste Sohn
    Antje_Haase

    Antje_Haase

    09. August 2017 um 19:22

    Erzählt wird die Geschichte in drei verschiedenen Zeitabschnitten, die sich ständig abwechseln und immer aus der Sicht der jeweiligen Familienmitglieder der McCulloughs. Zum einen ist da Eli, das Familienoberhaupt, der einst als Junge von Indianern entführt wurde und mit ansehen musste, wie seine Geschwister und seine Mutter getötet wurden. Sein jüngster Sohn Peter ist das zweite Familienmitglied, dessen Tagebucheinträge wir zu lesen bekommen, und die dritte Protagonistin ist Elis Urenkelin, die im Sterben liegt und ihr Leben Revue passieren lässt.Die Story erzählt uns schonungslos, wie die Menschheit wirklich tickt, da kommt keiner gut weg, nicht die Indianer, nicht die Mexikaner und schon gar nicht der weiße Mann. Jeder ist bestrebt nach mehr  Reichtum, sei es der Indianer, der andere Stämme beraubt, um mehr Ruhm zu ernten und mit der  steigenden Anzahl der Pferde  die passende Frau zu kriegen, sei es der Mexikaner, der Rinder stiehlt oder der weiße Mann, der vom Rinderbaron zum Ölbaron aufsteigt.Die Story selbst verbreitete in mir durchgehend eine gewisse melancholische Stimmung. Es gab durchaus spannende Momente und inhaltlich war sie sehr interessant zu lesen. Aber es ist eindeutig die Handschrift eines Mannes. Eine Frau hätte aus diesem Thema sicher eine Trilogie gemacht. Kurz und knackig geschrieben und trotzdem lernt man alle drei Personen gut kennen, den ehrgeizigen Eli, den leicht depressiven Peter und die zickige Jeanne Anne.Alles in allem gut lesbar bis auf die anfangs etwas schwierige Prozedur, ständig zum Stammbaum zu blättern, um die Figuren alle näher kennenzulernen. Es ist kein Fünfsternebuch aber empfehlenswert und auch historisch wie aktuell wichtig.

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