Einige kennen vielleicht „The Real Life Guys“.
In „Meine Real Life Story und die Sache mit Gott“ erzählt Philipp Mickenbecker offen und ehrlich seine Lebensgeschichte – wie er mit YouTube bekannt wurde, wie er schwer erkrankte, zum Glauben fand und welche Herausforderungen und Wunder er erlebt hat.
Ich kannte ihn vorher nur vom Hörensagen, wollte aber schon lange sein Buch lesen – und bin sehr froh, dass ich es nun getan habe. Der Schreibstil ist jugendlich, modern und dabei leicht verständlich.
Philipp berichtet von waghalsigen Aktionen mit seinem Bruder, aber auch von tieftraurigen Erlebnissen wie dem Tod seiner Schwester. Besonders beeindruckt hat mich, wie authentisch und zugleich hoffnungsvoll er diese Gegensätze von Freude und Schmerz miteinander verwebt. Das gelingt nicht vielen.
Besonders berührend waren auch die zahlreichen Fotos, die das Erzählte lebendig machen und noch mehr Nähe schaffen. Beim Lesen musste ich schmunzeln, den Kopf schütteln – und war an manchen Stellen einfach tief bewegt. Ich hätte nicht gedacht, dass ein einziges Buch so viele Emotionen in mir auslösen kann.
Eine starke Biografie, in der Philipp kein Blatt vor den Mund nimmt. Er spricht ehrlich über Zweifel, Ängste, Glauben und Hoffnung – und lässt einen damit tief in sein Herz blicken.






