Die Toten Hosen: Am Anfang war der Lärm

von Philipp Oehmke 
4,5 Sterne bei35 Bewertungen
Die Toten Hosen: Am Anfang war der Lärm
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Eine rasante Zeitreise durch die Geschichte der TOTEN HOSEN - gigantisch gut!

M

interessant!

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Inhaltsangabe zu "Die Toten Hosen: Am Anfang war der Lärm"

31 Jahre deutsche Rockgeschichte

«Hier kommt Alex», «Alles aus Liebe», «Zehn kleine Jägermeister» oder «Tage wie diese» – wer kennt sie nicht, die großen Hits der Toten Hosen? Diese Band hat Geschichte geschrieben.

Ihr Aussehen war zum Davonlaufen. Ihr Benehmen nicht akzeptabel. Ihre Musik dröhnte. Vier von fünf konnten kein Instrument spielen. Wie konnte aus diesen Typen die erfolgreichste Rockband Deutschlands werden?

Herbst 2013: Die Toten Hosen haben das erfolgreichste Jahr ihrer Geschichte hinter sich, sie haben mehr Platten verkauft als jemals zuvor, sie haben auf ihrer Tournee vor mehr Menschen gespielt als je eine andere Band in diesem Land.

Als Punks gründeten sie ihre Band und spielten für eine Minderheit. Heute ist ihre Musik überall zu hören und auch in der gesellschaftlichen Mitte angekommen. Doch das wollten sie eigentlich nie. Die Band hat sich in den letzten 30 Jahren verändert, alle Mitglieder sind inzwischen über fünfzig Jahre alt – aber auch Deutschland hat sich verändert.

In ihrem Buch weichen sie schwierigen Fragen nicht aus: Sie erzählen ihre persönliche Geschichte, berichten von ihren Anfängen und ihrem sagenhaften Aufstieg, erinnern sich an ihre Kindheit und Jugend, berichten von ihren Abenteuern, Kämpfen und Abstürzen und geben unerwartete Einblicke in das Innenleben einer Rockband. Ein Buch über das Erwachsenwerden, über große und kleine Lebenskrisen und über eine große, aber komplizierte Freundschaft. Ein ehrliches Porträt. Ein faszinierendes Stück Zeitgeschichte.

«Man zieht sich ganz langsam aus. Plötzlich steht man nackt da. So ist das mit diesem Buch. Trotzdem fühlt es sich irgendwie gut an, wie in einer Therapie …»
(Campino)

«Ich hoffe, dass zumindest meine Familie, insbesondere meine Kinder und die Polizei, diese Biographie nie zu Gesicht bekommen …»
(Kuddel)

«Ich habe Dinge über uns erfahren, die ich so zumindest noch nicht wusste. Wahrscheinlich geht es den anderen genauso.»
(Andi)

«Es geht um mehr als nur ein paar Anekdoten. Man kann hinter die Kulisse sehen, wenn man einfach mal wissen will, wie eine Band funktioniert, egal ob man was mit den Toten Hosen anfangen kann oder nicht.»
(Breiti)

«Philipp really reminded me of how much I dislike those bastards …but don’t quote me on that.»
(Vom)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783498073794
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Rowohlt
Erscheinungsdatum:21.11.2014

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    benfis avatar
    benfivor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine rasante Zeitreise durch die Geschichte der TOTEN HOSEN - gigantisch gut!
    Von Punks zu Rock-Stars ...

    KURZBESCHREIBUNG:

    Die Toten Hosen sind eine außergewöhnliche Erscheinungsweise innerhalb der deutschen Musikszene - und darüber hinaus! Sie begannen in dieser Formation 1982, als der Punk eigentlich schon als tot galt und die Nachgeburten wie New Wave oder EBM den Markt für sich erobern wollten. Doch die deutsche Punk-Szene lebte - besonders in und um den Ratinger Hof, wo sich Campino und Kollegen nicht selten herumtrieben. Aus den mehr als chaotischen Tagen wurde die wohl größte Rockband der deutschen Musikgeschichte. Diesen mehr als wellig zu nennenden Weg mit Alkohol- und Drogenexzessen, Konflikten mit der Staatsgewalt und gesellschaftlicher Ablehnung hat der Autor und jahrelanger Freund der Band Philipp Oehmke versucht, in einem Buch zusammenzufassen. Ein Kompendium des Lebens der Toten Hosen sozusagen...



    KOMMENTAR:

    Ich muss zugeben: als ich mit dem Buch 'Die Toten Hosen: Am Anfang war der Lärm' begonnen hatte und las, dass der Autor Philipp Oehmke die Band in den frühen Neunzigern kennen lernte, dachte ich mir: oha, wie soll der Gute denn fundiert die Geschichte der Band sinnig zusammen bekommen, wenn er nicht mal die gesamte Zeit miterlebt hat? Im Nachhinein kann ich nun alle Leser dieser Zeilen beruhigen: durch die Zusammenarbeit mit den Bandmitgliedern, welche seit dieser Zeit nun auch seine Freunde und Kumpels geworden sind, hat Oehmke ein sehr beeindruckendes Werk auf den Markt gebracht! Wie vorteilhaft diese enge Freundschaft war, zeigen Kapitel wie zum Beispiel über die familiäre Herkunft von Campino, Breiti, Kuddel, Andi und Trini. Diese sind sehr er- und aufklärend geschrieben und geben doch Antworten auf die Fragen um diese Band, welche doch aus echten Freunden besteht. Wie konnten sie all das erlebte über die Jahrzehnte mit Rückschlägen und Eigensinnigkeiten überstehen, ohne sich gegenseitig zu zerfleischen? Das Buch durchleuchtet also nicht nur den Werdegang der Band, wie unter anderem mit solch besonderen Abschnitten der Auftritte hinter dem einstigen 'Eisernen Vorhang' in den Achtzigern, sondern wirft auch einen tiefgründigen Blick in die Zeit davor und einen vorsichtigen Ausblick, wie und wo die Musiker sich in der Zukunft sehen. Dazu hat der Autor wirklich fundiertes Hintergrundwissen wie die damaligen Verhältnisse im 'Ratinger Hof' in die Seiten gedrückt und manche kurz oder lang auf der Bühne erschienenen Gestalten auf dem Weg der Band mehr oder minder durchleuchtet; manchmal auch schlicht offen interviewt. Der Leser bekommt somit einen sehr guten Überblick über die damaligen Verhältnisse in der Szene sowie die Sichtweisen von diversen Personen. Fesselnd beschrieben reist man so über die Seiten - und gleichfalls durch die Jahre der Bandgeschichte. Ein sehr tiefgehender und stark berührendes Kapitel ist '1000', welches sich natürlich mit dem tragischen Tod von Rieke Lax auf einem Konzert der TOTEN HOSEN beschäftigt. Es ergreift nicht nur den Leser, man merkt den Jungs in ihren Meinungen und auch Taten zu der Zeit an, wie sehr das Thema sie mitnahm und beschäftigte. 'Die Toten Hosen: Am Anfang war der Lärm' ist nicht nur ein Buch für Fans der Band; jeder Musik-interessierte Leser bekommt mit diesem Buch einen tollen Leitfaden zur deutschen Punk-Szene der Achtziger sowie ein detailliertes Gesamtbild der Lage der Nation in dieser Zeit - und danach! Es ist bis dato die beste Biographie, welche ich über eine Musikband lesen durfte!
    9,3 Sterne

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    R
    Reg_Andvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Schön geschrieben, spannend erzählt. Ein Muss für echte Fans
    Ein Muss für Fans

    Ich habe das Buch von Philipp Oehmke geradezu verschlungen. Als Jahrelanger Fan der Band ´wurde ich zwar nicht sonderlich überrascht, aber das hatte ich auch nicht erwartet. Besonders das Kapitel über das 1000. Konzert und den damit verbundenen Todesfall hat mich sehr berührt.

     

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    Holdens avatar
    Holdenvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: The Dead trousers. R.I.P. Rieke Lax.
    "Hey hey hey hier kommt Holden!"

    Das ultimative Tote-Hosen-Buch, das die komplette Bandhistorie darstellt, aber auch die Entscheidungswege innerhalb der Band. Marotten werden sichtbar, Berge von Drogen und Alk wurden verputzt, bei Ernst Albrecht das Haus gerockt und der Auftritt auf der Fanmeile nach dem WM-Sieg verweigert. Wenn man "Los Hosen" (spanisch) heute sieht, glaubt man gar nicht mehr, wie wild es einmal zugegangen ist, ich ziehe meinen Hut davor. Darauf eine Pommes Fortuna!

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    Birgit1985vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Devinitiv spannend, aber ein wenig unübersichtlich.
    Chaotische Band-Biografie

    Die Biografie über die Toten Hosen zu lesen, war für mich als Bücher- und Hosen-Fan natürlich ein Muss.

    Im Großen und Ganzen war es auch sehr interessant, man erfährt einige Details über die Anfänge der Band und wie sie sich zu dem entwickelt hat, das sie heute sind. Manchmal war es störend, dass das Buch nicht zur Gänze chronologisch geordnet ist und ein bisschen in der Zeit hin-und hergesprungen wird. Da war es dann zeitweise schwer zu folgen.

    Auch werden manchmal eher die Eindrücke des Erzählers geschildert als die der Bandmitglieder selbst, somit wirkt es nicht ganz so persönlich wie zum Teil andere Biografien.

    Manche Stellen sind dann wieder absolut spannend, zB wie sie zu verschiedenen Liedern gekommen sind, wie sie Meinungsverschiedenheiten und diverse Bandprobleme lösen,… Der positive Eindruck über das Buch überwiegt also definitiv.

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    Eternitys avatar
    Eternityvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Für Fans der "Toten Hosen" ein Muss!
    Für Fans der "Toten Hosen" ein Muss!

    "Die Toten Hosen" bringen eine Biographie raus!? Zwar nicht selbst geschrieben, aber doch mit ihrem Segen und Informationen aus erster Hand!? Na, dieses Buch muss man - falsch - muss Fan lesen!
    Ich bin gar kein großer Biographie-Begeisterter. Zwar interessiere mich bestimmte Persönlichkeiten sehr, doch ich hatte immer den Eindruck, dass in Biographien eben auch nicht ganze Wahrheit steckt. Es wurde ausgewählt, was in der Lebensgeschichte niedergeschrieben wird und was nicht.
    "Am Anfang war der Lärm" beginnt wirklich angenehm und spannend und brachte mich durchaus zum Schmunzeln, weil man es sich so herrlich bei den Chaoten der "Toten Hosen" vorstellen konnte.
    Doch dann nahm das Chaos Überhand und auch die Biographie versank in der Unordnung. Zumindest in meinen Leseraugen. Die Bandgeschichte ist nämlich nicht immer stringent der Chronologie nach geordnet, sondern nach "Unterthemen". Gar keine schlechte Idee, doch verwirrte sie mich zunehmend, da ich mit Jahreszahlen auf Kriegsfuß stehe. Ich hatte so meine liebe Schwierigkeit damit, in meinem Kopf zu ordnen, wann was geschah.
    Auch muss ich zu meiner voyeuristischen Schande gestehen, hatte ich die Hoffnung, ein wenig mehr über "die Toten Hosen" zu erfahren. Ich dachte an spaßige Anekdoten, peinliche Erlebnisse und ein paar gelüftete Geheimnisse. Diese wurden leider sehr rar gesät.

    Für "Toten Hosen"-Fans oder (chaotische) Biographie-Liebhaber aber sicherlich eine unterhaltsame Lektüre!!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Für Hosen-Fans ein Muss! Für alle andern eine amüsante Lektüre zu Strukturen der Band und zur Punkbewegung im Allgemeinen!
    Amüsante Lektüre mit vielen persönlichen Anekdoten

    Erster Eindruck: 
    Seit vielen Jahren sind 'Die Toten Hosen' eine de Bands, die mich am meisten beeinflusst haben. Man könnte tatsächlich behaupten, sie seien meine Lieblingsband. Dann habe ich, Ende letzten Jahres, mitbekommen, dass eine Biografie erscheint, für mich also ein totales Muss.

    Worum geht's:
    Es ist auf keinen Fall eine typische Biografie, die chronologisch erzählt, wie die Band zueinander gefunden hat. Stattdessen beginnt sie, relativ aktuell und entführt immer wieder in vergangene Zeiten. Es werden Anekdoten der jeweiligen Bandmitglieder erzählt, es wird erzählt, warum man sich, zu einigen Zeitpunkten, wie entschieden hat, an welchen Wegkreuzungen die Band bereits stand und gleichzeitig wird es immer wieder auch sehr privat. Für Hosen-Fans wird nicht alles neu sein, aber dennoch interessant, denn es wird nicht nur über die Band selbst, sondern auch über die Entstehung der deutschen Punkbewegung erzählt.

    Was ich denke: 
    Ich persönlich, fand es eine wirklich tolle, amüsante und interessante Lektüre, dennoch muss ich sagen, war ich zwischendurch immer mal wieder überfordert, von den vielen Namen. Da auch von anderen Bands und Personen der Punkbewegung berichtet wird, tauchen in einigen Kapitel unglaublich viele Namen auf, zzgl. Spitznamen. Nicht immer ganz leicht, da hinter zu blicken. Dadurch, dass nicht alles chronologisch erzählt wird, lockert es immer wieder auf, teils verwirrt es ein wenig, wenn man es nicht so mit Jahreszahlen hat, aber es wirkt in jedem Fall nicht so starr. Das Buch gibt eine Möglichkeit hinter die Strukturen der Band zu schauen, zu verstehen, wie ihre Freundschaft aufgebaut ist und was sie bereits alles gemeinsam durch gemacht haben.

    Was letztlich bleibt:
    Sicherlich wird dieses Buch nicht für jeden die geeignete Lektüre sein, den nicht jeder ist interessiert an diesem Bereich der Musik oder gar speziell an dieser Band. Ich persönlich jedoch fand dieses Buch wirklich interessant, auch wenn ich einiges schon kannte. Teils ist es wirklich sehr persönlich geraten und man fragt sich, ob man der Band damit zu nahe tritt. Aber das haben sie selbst entschiedenVon daher kann ich nur sagen: Für jeden Hosen-Fan ein Muss! Für alle anderen eine amüsante Lektüre zu Strukturen und Geschichte der Band und zur deutschen Punkbewegung im Allgemeinen.
    Deshalb bekommt das Buch von mir 4 Sterne. 

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    jackdecks avatar
    jackdeckvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht nur die Band ist der Hammer , auch diese Bio über sie ist genial.
    Am Anfang war der Lärm

    Ich bin seid meinen Kindheitstagen Hosen Fan und erfreue mich sehr an der Biografie. Habe die Entwicklung der Band immer verfolgt. Auch wenn es viele Fans gibt, welche die Entwicklung der Band eher kritisch betrachten und meinen, dass die Band immer mehr in den Mainstream abdriftet, bin ich der Meinung, dass dies zu einer normalen Entwicklung und Reifung gehört. So habe ich das Gefühl mit ihnen zusammen erwachsen geworden zu sein. Sie haben immer gute Musik gemacht und tun das auch immer noch! Die Biografie beschäftigt sich mehr mit dem Innenleben der Hosen als alles andere zuvor.
    Für einen Ultra-Fan wie mich mit das Beste was ich je über diese Band erfahren habe!
    Es ist gefült mit Schock (z.B. 1000. Konzert) und AHA Momenten, auch für jemand, der glaubt, bereits alles über die Band zu wissen.
    Ist irgendwie dadurch auch ne Ergänzung zur 97er Biografie "Bis zum bitteren Ende", in dem es eher um die Band selbst geht und was sie so erlebt haben.

    Absolute Empfehlung für jeden, der etwas mehr über die Band wissen will, als bereits überall und in alten Biografien bekannt ist!

    Kommentare: 1
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    Masaus avatar
    Masauvor 4 Jahren
    Das Buch ...

    ... war sehr Informativ, auch wenn nicht alles davon "neu" war. Besonders gefallen hat mir der Aufbau, indem nicht einfach alle Daten anhand einer Zeitleiste abgearbeitet wurden. Vielmehr springt der Autor von der Gegenwart in die Vergangenheit und wieder zurück. Diese Tatsache lockert das Buch ungemein auf. Interessant für all jene, die Biografien oder die Hosen mögen.

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    M
    Myriam-Cecchettivor einem Jahr
    Kurzmeinung: interessant!
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    SibylleFalkenbergs avatar
    SibylleFalkenbergvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Klasse! Nicht nur ein paar Anekdoten, sondern ein echter Blick hinter die Kulissen, und man sieht wie eine (solche) Band funktioniert.
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