Philipp Reinartz

 3.7 Sterne bei 66 Bewertungen
Autor von Katerstimmung, Die letzte Farbe des Todes und weiteren Büchern.
Philipp Reinartz

Lebenslauf von Philipp Reinartz

Philipp Reinartz, 1985 in Freiburg geboren, ist ein in Berlin lebender Autor und Kreativer. Er studierte in Köln, Saragossa und Potsdam, und veröffentlichte 2013 seinen Debütroman »Katerstimmung«. Als Mitgründer einer Berliner Ideenschmiede entwickelt er digitale und analoge Spiele. Daneben schreibt er feuilletonistische Texte, u.a. für ZEIT online und das Süddeutsche Magazin. »Die letzte Farbe des Todes« ist der erste Kriminalroman des Autors und der Beginn einer Serie um den Berliner Kommissar Jerusalem »Jay« Schmitt.

Neue Bücher

Fremdland

Erscheint am 17.12.2018 als Taschenbuch bei Goldmann.

Alle Bücher von Philipp Reinartz

Katerstimmung

Katerstimmung

 (46)
Erschienen am 02.06.2014
Die letzte Farbe des Todes

Die letzte Farbe des Todes

 (20)
Erschienen am 20.03.2017
Fremdland

Fremdland

 (0)
Erschienen am 17.12.2018
Katerstimmung

Katerstimmung

 (0)
Erschienen am 13.05.2013

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Philipp Reinartz

Neu
Gwhynwhyfars avatar

Rezension zu "Die letzte Farbe des Todes" von Philipp Reinartz

Wo war der Lektor?
Gwhynwhyfarvor 2 Jahren

Der erste Satz: „Ziemlich alt für einen Matrosen, dachte Jay. Er verstand nicht viel von Seefahrt, aber der vor ihm war sicher über sechzig.“

In Berlin existiert eine SOKO, für besondere Fälle (Aber die wird doch erst im besonderen Fall gebildet, mit passenden Spezialkräften?) Gut, Berlin hat so eine besondere Mordkommission (auch das noch). Als Leiter wird Jerusalem (genannt Jay) Schmitt eingesetzt, Polizeielite, international ausgebildet (so der Klappentext).

Ein Toter wird gefunden, das Mordopfer trägt einen Matrosenanzug, hat einen Farbfleck im Nacken. Im Verlauf kommen weitere Mordopfer hinzu, inszenierte Darstellung der Toten, bunter Punkt im Nacken. Das Team ermittelt, findet aber keinen Zusammenhang zwischen den Personen. Welche Verbindung gibt es zwischen den Toten? Der Mörder geht gezielt vor, doch was treibt ihn an? Jay steht unter Erfolgsdruck, Presse und Ministerium erwarten Ergebnisse.

Der Autor hat mir auf der Messe sein Buch als hochspannenden Thriller beschrieben, mich gebeten, es zu lesen und dann ziehe ich es auch durch bis zur letzten Seite. Ohne dieses Versprechen, ich gebe es zu, wäre nach der ersten Seite Schluss gewesen. Der Verlag schreibt als Untertitel: „Jerusalem Schmitt ermittelt“, was auf einen Krimi schließen lässt. Es ist ein ganz typischer Krimi. Auf die Spannung habe ich bis zur letzten Seite gewartet, leider. Der Plot zieht sich zäh dahin, ermüdet beim Lesen. Das liegt mit Sicherheit an der Schreibweise. Es wird viel im Partizip geschrieben, „war“, „hatte“, und achtzig Prozent der wörtlichen Rede ist im Konjunktiv formuliert. Dialoge sollten Dynamik besitzen. Aber Philipp Reinartz schafft das leider nicht. Die Zusammenfassung eines Verhörs, „er sei“, „er hätte“, macht jede sprachliche Finesse platt.

„Geht das hier mit der Lautstärke?“

Allgemein ist die Ausdrucksweise recht einfach gestaltet. Dreimal lesen, Lautstärke mit Beinen? Ah, ist es hier zu laut?, war gemeint.
Die Metaphern klingen gewollt, herausgequetscht, geben oft keinen Sinn. Der Leser liest fünf Mal, versteht irgendwann, hier gibt es nichts zu verstehen.

„Überall schwirrten Flugzeuge durch die Luft, preschten Schnellzüge durch das Land, und wenn man seine Liebe dann von sich warf, konnte sie wenige Meter neben einem niederfallen, konnte aber ebenso die Maschine nach Peking treffen oder über eine Glasfaserleitung nach Amerika gezogen werden.“

Bisweilen nimmt es sogar komische Züge an.

„Sie winselte, sah ihn wieder hineinstürmen, hörte das Fenster. Dann rannten die Beine zurück in den Flur. Schreien wollte sie, sie war zu schwach. … Dann standen die Beine plötzlich sehr nahe neben ihr.“

Die grammatische Stellung des Verbs besitzt beim Autor einen eigenen Stil, an den ich mich nicht gewöhnen wolle: „Schreien wollte sie …“
, Gehäufte Füllwörter wie „dann“ und insbesondere „da“ nerven. Beim ständig falschen Gebrauch von „da“, konnte ich fast eine Allergie entwickeln (Drei Sätze hinter-einander mit Füll-da sind keine Seltenheit.).

„Es war keine wirklich ergiebige Zeit da drinnen gewesen.“

Neben aufgeblasenen Sätzen durch Füllwörter und den erzählerisch lähmenden Zeit-formen gibt es aber auch Stakkato-Strecken. Minimalisierte Sätze, allerdings ohne Elixier, ohne Feinschliff, Sätze im Aufzählungsmodus, die wie eine Maschinengewehr-salve klingen.

Die Figuren haben mich nicht packen können. Sie bleiben flach und ohne Inhalt. Jay, der Hauptprotagonist passt in seinen Handlungen nicht zu seiner Figurbeschreibung: Top ausgebildet als internationaler Elitepolizist ist er nicht in der Lage im Team zu arbeiten? Angeblich ist er sehr intelligent, arbeitet logisch und strukturiert, absolut profesionell. Er kann nicht mit anderen im Zimmer arbeiten, zieht gleich aus dem Zweierbüro in einen anderen Raum um, bestellt sich einen Schreibtisch aus Walnussholz, chromumrandet (völlig abstrus). Er hasst die Ermittlungstafel der Kollegen, das Brainstorming, das nichts bringt, die Klebezettel darauf nerven, gemeinsame Besprechungen sind blah.. Sein Stil ist richtig. Er nennt alleine herum, techtemechtelt mit Zeuginnen, verrennt sich. Die Figur klingt konstruiert, aber nicht schlüssig in sich. Jay lässt niemanden nahekommen, schon gar nicht den Leser. Alle anderen Protagonisten sind kleine Lichter, womit auch sie keinen Raum haben, sich zu entwickeln.

„Normalerweise konnte man schon anhand der Optik einer Frau sehr gut einschätzen, mit welchen Absichten sie einem gegenübersaß. Zumindest wenn es einen nennenswerten Vergleichswert gab. Kannte man – durch vorherige Treffen, Erzählungen oder Fotos – ihr Erscheinungsbild im Alltag, sozusagen ihren Normwert, ließ sich die aktu-elle Abweichung betrachten.“

Das heißt, wie im weiteren Verlauf beschrieben wird, je aufgebrezelter neben dem Alltagsoutfit, desto williger. Das ist unterste Schublade der Schubladen. Das Frauen-bild des Protagonisten lässt insgesamt zu wünschen übrig. Jay trifft sich völlig unprofessionell privat mit einer Zeugin, die zum Verdächtigenkreis gehört, nicht nur ein-mal, sogar noch, nachdem die Kollegin ihn erwischt und ermahnt. Er ruft sie nachts um halb drei Uhr an, sie geht nicht ans Telefon, ruft morgens zurück. Jay hat gerade keine Lust auf Gespräche, drückt weg. Die Frau, beunruhigt, fährt zum Polizeipräsidium. Als Jay ankommt, ist sie ihm das peinlich, die Kollegen wissen Bescheid. Drum muss erst mal die Zeugin vor der Mannschaft zusammengestampft werden, warum sie komme, bloß weil er angerufen habe. Und hinter der Tür gibt es einen obendrauf, denn sie hatte ihn Jay genannt, nicht Herr Schmitt. Und den Kollegen erklärt er, na klar, wenn ihm nachts Zeugenfragen einfallen, ruft er gleich an. Er ist nämlich fleißig. Was sonst?

Jeder der Morde ist optisch inszeniert. Wir Leser werden nicht erfahren, warum der Mörder so handelte. Es gibt auch keinen logischen Rückschluss zum Grund seines Tötens auf die Verkleidung der Opfer. Hier hat der Autor etwas plakativ konstruiert, das am Ende vergessen wird aufzulösen. Mir fiele auch nichts Sinnvolles ein.

Alles in allem konnte der Roman mich nicht überzeugen, weder sprachlich noch von der Ausarbeitung der Geschichte. Eins dieser Bücher, bei dem man sich fragt, ob das Lektorat in Verlagen abgeschafft wurde! Nach der Lektüre des Romans wollte ich wissen, wer ist dieser Autor, wo kommt er her? Und das fand ich bei dem Einunddreißig-jährigen auf der Webpage über sich selbst: „Und in der Deutschen Fußballnationalmannschaft der Autoren mal im linken Mittelfeld und mal im Sturm. Es ging schon beim Studium los: Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Germanistik, Geschichte, Journalismus und Design Thinking.“ Nationalmannschaft, Sturm? Wenn Sie meinen.

Kommentieren0
10
Teilen
buecherwurm1310s avatar

Rezension zu "Die letzte Farbe des Todes" von Philipp Reinartz

Die letzte Farbe des Todes
buecherwurm1310vor 2 Jahren

Im Berliner Westhafen wird ein Leiche im Matrosenanzug gefunden, die mit einem farbigen Punkt im Nacken markiert ist. Der Mann war Hotelchef. Er hatte einen Spaziergang gemacht - in normaler Kleidung. Ein Fall für die gerade erst gegründete 9. Berliner Mordkommission, die für außergewöhnliche Fälle zuständig ist. Ihr Leiter ist Jerusalem „Jay“ Schmitt. Doch es bleibt nicht bei diesem Toten. Weitere Leichen tauchen auf, alle mit unterschiedlichen Farben gekennzeichnet.

An den Schreibstil habe ich mich die ganze Zeit nicht richtig gewöhnen können. Über Gespräche wurde oft nur berichtet. Mir wäre ein direkter Dialog lieber gewesen. Daher ich mich recht schwer getan mit dem Einstieg ins Buch.

Jay hat eine internationale Ausbildung hinter sich und da er messerscharf kombiniert, eilt ihm ein besonderer Ruf voraus. Bei seinen Ermittlungen hält er sich nicht unbedingt an Regeln. Aber in diesem Fall hat er zu knacken und die Presse macht zusätzlich Druck. Zudem scheint der Mörder immer einen Schritt voraus zu sein.

Es dauerte eine Weile bis wirklich Spannung aufkam, aber die zog dann auch bis zum Ende hin an. Die Auflösung war schlüssig und ich hatte sie auch nicht so erwartet. Trotzdem konnte mich dieser Krimi nicht wirklich packen.

Kommentieren0
8
Teilen
Leseratz_8s avatar

Rezension zu "Die letzte Farbe des Todes" von Philipp Reinartz

Die letzte Farbe des Todes
Leseratz_8vor 2 Jahren

Frisch gegründet- die 9. Berliner Mordkommission, hier soll in "außergewöhnlichen" Fällen ermittelt werden und so beginnt der Krimi denn auch mit einem etwas skurrilen Leichenfund. Ein Hoteldirektor im Matrosenanzug und mit einem farbigen Punkt im Nacken... und wie es sich für einen richtigen Krimi gehört, werden an inszenierten Tatorten weitere markierte Leichen gefunden.

Die im Klappentext versprochenen "außergewöhnlichen Fälle" haben mich dieses Buch lesen lassen wollen. Leider ist zumindest dieser erste Fall nicht sonderlich außergewöhnlich.

Der Chef des Ganzen - Jerusalem "Jay" Schmitt - schon im Klappentext als "Polizei-Elite, international ausgebildet" beschrieben, tut Dinge, für die jeder Andere zumindest suspendiert worden wäre.  Außerdem ist seine Ermittlungsarbeit nicht umfassend und deshalb diese Lobeshymne nicht angebracht. Ich ärgere mich, dass ich das hier nicht näher ausführen kann, ohne zu spoilern und die Auflösung zu verraten.

Leider wird auch die Inszenierung der Tatorte nicht aufgeklärt - warum der Hoteldirektor in den Matrosenanzug musste - keine Ahnung. Aber wenigstens gibt es eine Erklärung zu den farbigen Markierungen.

Der Stil war gar nicht meins. Gespräche werden oft als Erinnerungen eines Teilnehmers wiedergegeben und besonders schlimm fand ich die Wiedergabe eines einseitigen Telefongesprächs. Hätte ich das Buch nicht für eine Leserunde gelesen, wäre hier Schluss gewesen.

Fazit: Keine Ahnung, wem ich das Buch empfehlen soll... vielleicht jemandem der außergewöhnliche Stile sucht.

Kommentare: 1
18
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Goldmann_Verlags avatar

Ihr Lieben,

heute möchten wir Euch zur Leserunde zu einem Krimi einladen, in dem das aktuelle Thema Einwanderung, projiziert in die 90er-Jahre, beruhend auf wahren Ereignissen – filmschnittartig schnell aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Der Titel des Kriminalromans, den wir gemeinsam mit Euch lesen möchten, ist »Fremdland«, geschrieben hat ihn der junge Autor Philipp Reinartz. Er wird gerne Eure Fragen beantworten, postet also gerne alles, was Ihr von dem Autor wissen wollt, schon einmal unter »Fragen an Philipp Reinartz«.


Habt ihr Spaß an raffinierten Stories und vielschichtigen Krimis? Dann bewerbt euch im Rahmen unserer Leserunde um eines von 20 Exemplaren. Die Bewerbungsphase geht bis zum 13. Dezember 2018, 24 Uhr. Um im den Lostopf zu hüpfen, schreibt uns bitte im Kommentarbereich, warum ihr an der Leserunde teilnehmen möchtet.


Zum Inhalt:
Mord in einem Berliner Altersheim. Die 97-jährige Louisa Sprenger stirbt durch eine erhöhte Luftzufuhr ihres Sauerstoffgeräts. Das Merkwürdige dabei: Der Mord hätte problemlos vertuscht werden können. Ein Zettel mit einem rätselhaften Gedicht deutet auf einen ungewöhnlichen Fall hin. Am Motiv beißt sich der Ermittler Jay Schmitt jedoch die Zähne aus und schon bald geraten die Nachforschungen ins Stocken.
Gleichzeitig versucht Jay zu recherchieren, warum sein Vater, Polizist im Ruhestand, Mitte der Neunzigerjahre seinen Namen aus einer Mordakte verschwinden ließ. Er will herausfinden, was damals wirklich passiert ist und stößt dabei auf einen Austausch von Gefälligkeiten: Ein LKA-Mann half seinem Vater, nachdem dieser ihn bei einer nächtlichen Alkoholfahrt kontrolliert hatte. Doch dann macht Jays Vorgesetzte ihm Druck, sich auf den Altersheimmord zu konzentrieren. Dabei wird Jay bewusst, dass der aktuelle Fall ihn daran hindert, intensiv in dem alten Fall zu recherchieren. Der einzige Zweck war, ihn zu beschäftigen und ihn so davon abzuhalten, bei den Nachforschungen zum Fehlverhalten seines Vaters auf eine schreckliche Geschichte aus der Vergangenheit zu stoßen, die vier Menschen das Leben gekostet hat – damit die einzige Zeugin von damals in dieser Zeit gefunden und ausgeschaltet werden konnte ...

Philipp Reinartz, 1985 in Freiburg geboren, ist ein in Berlin lebender Autor und Kreativer. Er studierte in Köln, Saragossa und Potsdam, unter anderem Geschichte und Journalismus. Als Mitgründer und Geschäftsführer einer Berliner Ideenschmiede beschäftigt er sich mit gesellschaftlichen Megatrends, hält Vorträge und arbeitet für mehrere Hochschulen. Daneben schreibt er feuilletonistische Texte, so etwa für ZEIT online und das Süddeutsche Magazin. Nach seinem Debütroman »Katerstimmung« im Jahr 2013 veröffentlichte er 2017 den ersten Jay-Schmitt-Kriminalroman »Die letzte Farbe des Todes«.
Weitere Infos zu »Fremdland« findet Ihr hier


Der Autor und wir freuen uns schon sehr auf eure Fragen und auf eure Meinung zum Roman.

Viel Spaß beim gemeinsamen Lesen!
Euer Team vom Goldmann Verlag

Beiträge: 59endet in 5 Stunden
Teilen
Zur Leserunde
Goldmann_Verlags avatar
Liebe Lovelybooker_innen,

ein Mörder, der seine Opfer nach der Tat markiert, ein Verbrechen aus der Vergangenheit, das fast in Vergessenheit geraten wäre und ein junger Ermittler, der in unserer Hauptstadt auf Tätersuche geht…

Habt ihr Lust auf einen hochspannenden Krimi aus Berlin? Dann macht bei unserer Leserunde zu „Die letzte Farbe des Todes“ mit! Unter allen Bewerbern verlosen wir bis Montag, den 20. März 2017, 20 Exemplare. Um an der Leserunde teilzunehmen, schreibt uns, warum Berlin das ideale Setting für einen Krimi ist und weshalb ihr an der Leserunde teilnehmen möchtet. Unser Autor Philipp Reinartz freut sich, mit euch über seinen Roman zu plaudern.

Aus dem Berliner Westhafen wird die Leiche eines Hotelchefs geborgen. Der Tote ist merkwürdig kostümiert, sein Nacken wurde mit einem lilafarbenen Punkt markiert. Ein Fall für die neu gegründete Neunte Berliner Mordkommission, eine Sondereinheit für außergewöhnliche Fälle. Ihr Leiter: Jerusalem „Jay“ Schmitt, Polizei-Elite, international ausgebildet. Der beginnt sofort mit den Ermittlungen. Doch bevor er einen Verdächtigen hat, wird bereits die nächste Leiche gefunden – wieder mit einem farbigen Punkt im Nacken.

Jay vermutet einen Masterplan, sucht nach der Gemeinsamkeit hinter den in Szene gesetzten Morden. Und auch sein Liebesleben macht Jay zu schaffen. Denn er fühlt sich zunehmend von der Tochter des ersten Opfers angezogen. Nachdem die Boulevard-Presse die ungewöhnlichen Morde ausschlachtet, gerät Jay langsam unter Druck. Doch endlich entdeckt er eine Verbindung zwischen den Opfern – und kommt seinem Gegenspieler immer näher. Oder ist es am Ende umgekehrt?

Mit seiner Gesellschaftssatire „Katerstimmung“ begeisterte der Berliner Autor Philipp Reinartz bereits 2013 Kritiker und Leser. Nun liefert der 31-Jährige mit „Die letzte Farbe des Todes“ frische Krimikost aus der Hauptstadt – abseits des herkömmlichen Regionalkrimi-Getümmels. Das Buch ist der Beginn einer Serie um den Berliner Kommissar Jerusalem „Jay“ Schmitt.
buecherwurm1310s avatar
Letzter Beitrag von  buecherwurm1310vor 2 Jahren
https://www.lovelybooks.de/autor/Philipp-Reinartz/Die-letzte-Farbe-des-Todes-1429719654-w/rezension/1454243637/ Das Buch hat mich nicht gepackt. Trotzdem danke, dass ich es lesen durfte.
Zur Leserunde
Philipp_Reinartzs avatar
###YOUTUBE-ID=0KbpLsHHgt0###

Liebe Lovelys,

rechtzeitig vor der Urlaubssaison erscheint mein Debütroman Katerstimmung am 2. Juni im Rowohlt Verlag als Taschenbuch. Genau der richtige Zeitpunkt für den Start einer Leserunde mit Euch!

Und weg ist das Ziel: Max arbeitet bei einem Fernsehsender, bei dem Nachrichten News heißen. Seine Freunde haben Geld, Zeit und Frauen, er beschäftigt sich mit Paris Hilton und neugeborenen Pandas. Und dann streicht ihm sein Chef auch noch den Urlaub. Auf einer Party tröstet sich Max mit Gin – und der schönen Spanierin Ana, die ihm die letzten Sinne raubt. Am nächsten Morgen wacht er in einem fremden Bett auf. Ana ist weg, Max‘ Erinnerung auch. Auf der Suche nach der verlorenen Traumfrau fliegt er Hals über Kopf nach Spanien. Seine besten Kumpels Lenny und Wilhelm kommen mit, und eine wilde Reise beginnt. Denn als Nachrichtenredakteur kann Max den Trip nur rechtfertigen, wenn dort unten etwas passiert. Dafür muss er sorgen ...

Und ich sage nicht zu viel, wenn ich Euch verrate: Das wird er. Die Reise führt Max und seine Freunde an gefährliche Orte (Polizeireviere, Dealerbaracken, Germanistenkongresse) und zu mysteriösen Menschen (Gulu-Gulu-Verkäufern, Gulu-Gulu-Käufern, Schwaben).

Pop-Literatur, Comedyroman, Roadmovie, Mediensatire, Liebesgeschichte, Sommerbuch – eine rasante Genre-Reise geremixt wie die 90er, ein Manifest der Generation Katerstimmung. Die WELT meint: "Tiefgründiger als Jaud und unterhaltsamer als Hangover: eine bissig-unterhaltsame Gesellschaftssatire, die nicht nur Vertreter der Generation “Irgendwas mit Medien” denken lässt: Genau so ist es!"

Leseprobe und mehr auf: http://www.philipp-reinartz.de/

Bei Facebook und Twitter bin ich auch unterwegs und freue mich über Kontakt. Wenn Katerstimmung Euer Sommerbuch 2014 ist, votet gerne auch in dieser Liste: http://www.lovelybooks.de/buecher/romane/Die-schönsten-Sommerbücher-2014-1074052910/

Der Rowohlt Verlag ist so nett, 20 Freiexemplare zur Verfügung zu stellen. Bewerbt Euch dafür bis Samstag, den 7. Juni, um 13 Uhr. Beantwortet einfach die Frage: Was findet ihr witzig? Autoren, Bücher, Zitate, Filme, Tiere, Menschen, Sendungen, Sprüche, ganz egal. Wer kein Freiexemplar mehr bekommt, darf natürlich trotzdem sehr gerne mitmachen. ¡Buena suerte!

britta70s avatar
Letzter Beitrag von  britta70vor 4 Jahren
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Philipp Reinartz wurde am 05. Oktober 1985 in Freiburg (Deutschland) geboren.

Philipp Reinartz im Netz:

Community-Statistik

in 107 Bibliotheken

auf 18 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks