Philipp Riederle Wer wir sind und was wir wollen

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Inhaltsangabe zu „Wer wir sind und was wir wollen“ von Philipp Riederle

Philipp Riederle weiß am besten, worauf die Digital Natives ansprechen und mit welchen Erwartungen sie sich ihrer beruflichen Zukunft zuwenden, denn er ist einer von ihnen. Sie nutzen die modernen Kommunikationstechnologien. Sie wissen, wo man am schnellsten Fachwissen abruft. Sie haben gelernt, ganz selbstverständlich die Vorteile der Community zu nutzen. Riederle schildert das Selbstverständnis und die Aufbruchsstimmung einer Generation, die gut ausgebildet, sehr vernetzt und kreativ einen massiven Wandel des gesellschaftlichen Gefüges und der Arbeitskultur bewirken wird.

Überall digitale Aufbruchstimmung, aber wohin eigentlich?

— reading_bumble_bee

Leider sagt dieses Buch mehr über das Selbstverständnis eines technikaffinen 18-jährigen Jungunternehmers aus als über eine ganze Generation

— JuliaB

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  • Hast du Social Media, oder hat Social Media dich

    Wer wir sind und was wir wollen

    reading_bumble_bee

    28. November 2017 um 21:11

    "Insofern passt die Vision mit dem implantierten Chip im Körper ganz gut, und sie ist nur bedingt eine Horrorvision"Naja da fängt es doch schon an. Für viele Autoren von Dystopien ist es die Horrorvorstellung schlechthin, aber natürlich nicht für die Digital Natives bzw. Digital Immigrants, oder wie auch immer...In dem Buch soll es eigentlich über die Generation der "vernetzten Jugendlichen" gehen und wie sie ihren Alltag über Smartphone und Co. managen. Aus diesem Grund habe ich das Buch auch gekauft. Leider ging es aus meiner Sicht ziemlich in eine Richtung und hatte auch einige Wiedersprüche. Der Autor macht z. B. das Auto fahren schlecht (ok also in der Stadt), fährt aber selbst Auto, da er auf dem Land lebt. Auch das Thema Politik, hat einen faden beigeschmack. Er nennt das Thema Gaddafi (also Libyen) und wie der Diktator u. A. dank Social Media gestürtzt wurde. Naja zumindest wie die Berichterstattung über Social Media verlief. Hey surprise zumindest zu diesem Thema gibt es eben auch im Internet Beiträge genau indie andere Richtung, dass der böse Diktator vielleicht gar nicht so böse war... Soll das Buch hier gezielt in eine bestimmte Richtung lenken? Also ich spreche nicht von richtig oder falsch...2 Sterne deshalb, weil ich den Schreibstil für dieses Thema super finde, aber manchmal artet es auch einfach in gut verpackte Beleidigungen gegen die "ältere Generation" ab. Interessant wäre es auch, wenn der Autor, der sich ja wirklich auch mit dem Hintergrund der Technik auskennt mehr auf Nutzen und Risiken eingehen würde. Viele Fakten über Apps haben mir sehr gefallen, sind aber ein bisschen zu kurz gekommen. Das Buch richtet sich an die ältere Generation um zu verstehen wie diese Generation tickt, aber auch als junge Generation ist mir nach dem Buch nicht ganz klar, was diese Genaration eigentlich will.

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  • Ganz nett, aber der Gesamt-Gültigkeitsanspruch nervt

    Wer wir sind und was wir wollen

    JuliaB

    12. May 2014 um 08:09

    Der 18-jährige Philipp Riederle ist Deutschlands jüngster Unternehmensberater, der mit diesem Buch nicht nur Topmanagern, sondern jedem interessierten Leser erklärt, was die Generation der Digital Natives ausmacht. Dabei befasst er sich nicht nur mit Smartphones, Facebook und Shitstorms, er erläutert auch, warum seine Generation nicht mehr Auto fährt, sich nicht mehr an feste Programmzeiten halten mag und deshalb kaum noch vor dem Fernseher sitzt, und von klassischer Werbung nichts mehr hält. Die Digital Natives werden früher erwachsen, weil sie schon in jungen Jahren mit „erwachsenen“ Themen wie Pornos, Mobbing und Alkohol konfrontiert werden, aber trotz der vielen Zeit, die sie online verbringen, sind ihnen „echte“ Beziehungen, Freunde und Familie genauso wichtig wie ein gemütliches Zuhause... Über große Teile war das Buch durchaus amüsant zu lesen. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass sich viele Leser am schnoddrigen Tonfall und der immer wieder durchscheinenden Herablassung gegenüber den Digital Immigrants stoßen. Das stört mich nicht, denn es ist das Vorrecht der Jugend, sich von den „Alten“ abgrenzen zu wollen. Meine Probleme mit diesem Buch sind vielmehr damit begründet, dass ich an dieses „wir“ aus dem Titel nicht so wirklich glauben kann. Ich selbst würde nach seiner Grenzziehung zu den älteren Digital Natives zählen, allerdings kann ich mich in vielen seiner Beschreibungen nicht wiederfinden, und ich glaube nicht, dass das mit meinem Alter zu tun hat, denn ich kenne Teenager, die weder ein PDF erstellen können noch eine Ahnung haben, was eine URL ist, und beim Hochladen eines Avatarbildes in einem Forum an ihre technischen Grenzen stoßen – nach Philipp Riederle alles Fähigkeiten, die sie quasi schon mit der Muttermilch aufgesogen haben müssten. Auch seine recht naive Vorstellung, dass sich die Arbeitswelt an den veränderten Erwartungen der Digital Natives bezüglich Arbeit/Freizeit etc. orientieren müsse, weil sich sonst die Jungen aus dem Angestelltendasein in die Selbständigkeit verabschieden und den Firmen dann der Nachwuchs fehlt, zeugt davon, dass unter Philipp Riederles „wir“ nicht eine ganze Generation, sondern nur eine kleine, gut ausgebildete Gruppe technikaffiner Teens und Twens zu verstehen ist. Nur sieht der Autor das eben anders und vertritt dies mit einer Vehemenz, die mir beim Lesen je länger je heftiger auf die Nerven ging...

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  • Leserkommentare zu Wer wir sind, und was wir wollen von Philipp Riederle

    Wer wir sind und was wir wollen

    Peter Gress

    via eBook 'Wer wir sind, und was wir wollen'

    Gratuliere zu der erfrischenden Art und zu einer unverstellten Einsicht in das Leben eines Digital Natives. Mit hat besonders gut gefallen, dass ein Junger seine Sicht der Dinge darlegt und nicht ein alter Sack, der meint zu wissen was den jungen Leuten gut tut und was nicht. Ich sehe vieles kritisch in der digitalen Welt, aber das tue ich auch im realen Leben. Als alter Sack knapp unter 60 nutze ich Social Media dazu, mich weiter zu bilden, meine Meinung darzulegen und, vor allem, zu lernen. Ich schätze es deshalb sehr, dass mir von Philip Riederle ein Teil meines schlechten Gewissens genommen wurde, weil Apple iPhone, iPad und das Macbook mein Leben auf Schritt und Tritt begleiten. Beim Stammtisch kann ich damit nicht punkten, weil die Jungs praktisch keine Ahnung vom digitalen Leben haben. Wie auch immer: viel Erfolg für Philip Riederle für seinen zukünftigen Weg.

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    • 2
  • Auf dem digitalen Pausenhof

    Wer wir sind und was wir wollen

    gst

    07. June 2013 um 09:20

    Wenn ich das Buch im Buchladen gesehen hätte, wäre ich daran vorbei gelaufen. Und das, obwohl ich als Fast-Großmutter zum angesprochenen Leserkreis gehöre. Das Cover animiert mich nicht zum Kauf, da mir APPs relativ egal sind. Ich kann auch ohne leben. Wahrscheinlich hat der Verlag das geahnt und mir deshalb das Buch geschenkt. Als Leseratte kann ich Bücher nicht nur ins Regal stellen – also habe ich es gelesen. Und fand es eigentlich ganz spannend. „Ich fühlte mich ein bisschen wie der Eingeborene, den die skeptischen Entdecker aus der alten Welt zaghaft beschnuppern“, schreibt Philipp Riederle auf Seite 16. Ganz so exotisch, wie er tut, ist er allerdings nicht. Wir leben schon länger als er mit den modernen Medien. „Anzugträger“ sind nicht so hinterwäldlerisch, wie er sie darstellt. An manchen Stellen kommt mir der junge Mann etwas überheblich vor. Er glaubt, dass althergebrachte Dinge nicht mehr wichtig und nichts mehr wert sind. Doch sie waren der Ausschlag für die technische Entwicklung und sollten in meinen Augen nicht einfach so abgetan werden. Im Gegensatz zu ihm interessiere ich mich als Oma schließlich auch für seine Welt. Ich will wissen, was ihn umtreibt. Es verletzt mich, dass ihn das, was mein Leben ausmacht(e), nicht mal am Rande tangiert. Was unsere Generationen zu dem Fortschritt, in dem die Jugend heute lebt, beigetragen hat, scheint er zu übersehen. Zum Glück hat unsereiner schon gelernt, großzügig zu sein ... Neben den störenden Faktoren der Lektüre (viele Abkürzungen, die ich erst im Internet nachschauen muss, obwohl ich den Computer beim Lesen normalerweise nicht an habe. Ja, ich weiß, Ihr habt heute Eure Smartphones und braucht für solch profanen Dinge keinen Blechkasten mehr), habe ich auch interessante Hinweise gefunden. Dass immer weniger Jugendliche ihren Führerschein machen, war mir zum Beispiel neu. Und wenn sie ihn dann doch haben, teilen sie sich Autos, weil sie nichts mehr von dem althergebrachten Statussymbol halten. Philipps Einstellung zu Automaten, die Menschen ersetzen und oft nicht funktionieren, hat mich zum Lachen gebracht. Ebenso, wie mir seine Meinung zur Werbung (die ist unnötig, weil heute nur noch „geliked“ wird) gefällt. Endlich habe auch ich verstanden, warum es die Generation Flashmob nicht mehr nötig hat, sich auf feste Zeiten festzulegen. Sie warten mit Zusagen zu Einladungen so lange, bis sie wissen, dass sich keine bessere Option mehr auftut. Natürlich spricht der Autor auch den Generationenkonflikt an. Das sind übrigens die humorvollsten Seiten für mich, erinnern sie mich doch an unsere eigene Jugend. Auch wir schimpften schon auf die Schule und hätten uns einen interessanteren Unterricht gewünscht. Laut Philipp könnten Schüler heute im Internet alles erforschen, was sie für ihr Leben brauchen. Auch die Einstellung zur Arbeit hat sich verändert: „Es entspricht unserer Grundeinstellung, dass wir uns mit Dingen beschäftigen, die uns Spaß machen und erfüllen … so können wir vieles leisten. Aber bevor wir das in Eurem Unternehmen tun, müsst Ihr uns erst mal gewinnen.“ Und weiter: „Während für Euch die Arbeit überwiegend eine lästige Pflicht darstellt, bedeutet sie für uns viel mehr: Wir wollen uns selbst verwirklichen, etwas bewegen, Sinn stiften und einen relevanten gesellschaftlichen Beitrag leisten.“ Tja, lieber Philipp, das wollte ich vor 30 Jahren auch schon – das Dumme daran war nur, dass ich damit nicht genügend Geld für den Lebensunterhalt verdienen konnte … Alles in allem finde ich das Buch lesenswert. Danke für den Einblick in die Gedankenwelt der Jugend, denn leider musste ich feststellen, dass die Jugendlichen, die ich kenne, sehr verschlossen sind und wenig von sich preisgeben ...

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