Philipp Schönthaler Das Schiff das singend zieht auf seiner Bahn

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Inhaltsangabe zu „Das Schiff das singend zieht auf seiner Bahn“ von Philipp Schönthaler

In was für einer Welt leben wir eigentlich? Philipp Schönthaler beschreibt die Herausforderungen und Zumutungen unserer alltäglichen Arbeits- und Lebenswelten. Jeder Tag ist ein Kampf um optimiertes Aussehen, optimierte Arbeitsziele, optimierte Arbeitsplätze, optimierte Berufseinstellungen. Soll man nun daran scheitern oder darüber lachen? Schönthaler entscheidet sich in diesem außergewöhnlichen Roman für den feinen, leise ironischen Blick, sanften und liebevollen Spott, geleitet von Neugier und Faszination, von Zuneigung und Verständnis. Offen bleibt nach der Lektüre, ob wir auf die Menschen in den Verhältnissen um uns oder ob wir bloß in einen Spiegel geschaut haben.

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  • Rezension zu "Das Schiff das singend zieht auf seiner Bahn" von Philipp Schönthaler

    Das Schiff das singend zieht auf seiner Bahn
    elane_eodain

    elane_eodain

    29. January 2014 um 18:38

    >> „Ziel ist es, im Gedächtnis des Gegenüber einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, den anderen zu gewinnen“, erklärt Posner, „gezielt Sympathien aufbauen: Die Weichenstellung erfolgt – wie in Modul 2 besprochen – mit dem KLP-Prinzip.“ Sie hat sich erhoben, steht am Flipchart, malt die drei Buchstaben handtellergroß ans Bord, sagt: „Wiederholen wir gemeinsam im Chor“ – ihr Zeigefinger markiert Einsatz und Takt: K für Kompetenz L für Leistungsorientierung P für Persönlichkeit „Zu bedenken ist jedoch: Ohne Persönlichkeit keine Kompetenz, stimmt hingegen die Chemie“, Posners Edding zirkelt quietschend vom P hinauf zum K, „fasst man auch Vertrauen in Ihre Kompetenz“ – Posner lässt ihre Worte wirken. << (aus "Das Schiff das singend zieht auf seiner Bahn" von Ph. Schönthaler) INHALT & GEDANKEN: Ein seltsames Erlebnis hatte ich beim Lesen dieses Buches, denn es traf in vielen Situationsbeschreibungen genau das, was ich einige Wochen zuvor in einem Film gesehen habe. Es wirkt wie das Buch zum Film, obwohl beide - soweit ich das nachvollziehen konnte - nichts miteinander zu tun haben. Um welchen Film es sich handelt? "Work hard, play hard" - eine Dokumentation über die "schöne neue Arbeitswelt". Und diese Arbeitswelt ist auch in "Das Schiff das singend zieht auf seiner Bahn" vorherrschendes Thema, wobei das Buch ein wenig mehr handelnde Personen in den Mittelpunkt stellt als der Dokumentarfilm. Geschäftsführer, Personalmanager, Coach, Bewerber, Privatdetektiv ... Unsere Arbeitswelt und ihre Entwicklung ist ein durchaus spannendes Thema, wie ich finde, deshalb wollte ich das Buch gerne lesen, leider wird es auf Dauer jedoch ein wenig zäh. Der Leser ist Beobachter von oben, und was im Film noch recht gut gelingt und eine bedrückende Atmosphäre entstehen lässt, wirkt im Buch leider doch etwas zu entfernt. Eine Beziehung zu den Charakteren kann man so kaum aufbauen, auch wenn manche Situationen wirklich gut beschrieben sind, sowohl sprachlich als auch inhaltlich raffiniert gemacht. Von Charakter zu Charakter springend erlebt man als Leser verschiedene Situationen mit, beobachtet Personen, die verschiedene Positionen in der Arbeitswelt inne haben und darin agieren, ab und zu begegnen sie sich, teilweise mit schmerzhaften Folgen ... Ich habe sehr lange gebraucht bis ich das Buch gelesen hatte, es ist keine leichte Kost, und so ganz sicher bin ich mir auch nun am Ende nicht, wie ich es bewerten soll. Es hat mich nicht gefesselt, aber interessiert. Es hat mich nicht begeistert, aber zu manchen Überlegungen angeregt. FAZIT: Wer Interesse an Entwicklungen der Arbeitswelt hat und über diese in einem anspruchsvollen Roman lesen möchte, der sollte mal einen Blick in dieses Buch werfen. Leser, die schlicht einen Unterhaltungsroman erwarten, werden wohl eher enttäuscht sein.

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  • Leserunde zu "Das Schiff das singend zieht auf seiner Bahn" von Philipp Schönthaler

    Das Schiff das singend zieht auf seiner Bahn
    MatthesSeitz_Verlag

    MatthesSeitz_Verlag

    Liebe Lovelybook-Freunde, wir verlosen 25 Exemplare von Philipp Schönthalers Debütroman ›Das Schiff das singend zieht auf seiner Bahn‹! Hier findet Ihr eine Leseprobe: http://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/das-schiff-das-singend-zieht-auf-seiner-bahn/popup/etext.html In Philipp Schönthalers Debutroman treffen Aufsteiger und Opportunisten aufeinander, die eines gemeinsam haben: Auf der Bühne ihrer Karriere treten sie selbstsicher und erfolgreich auf, wissen sich selbst und ihre fachlichen Fähigkeiten stets im rechten Licht zu präsentieren. Im Privaten sind sie vor allem eines: allein. Erik Jungholz ist 34 Jahre alt und Managing Director eines international erfolgreichen Kosmetikkonzerns. Jungholz liebt den Wettbewerb, ist schnell, ehrgeizig, und wird es nach ganz oben schaffen. Pamela J. Smaart, Personalberaterin und Coach, wacht morgens meistens in schicken Business-Hotels auf. In unbeobachteten Momenten klopft sie gegen ihr Jochbein und lässt ihr Glasauge aus seiner Höhle springen. Ein Ritual, das sie in Stresssituationen aber ungemein beruhigt. Mit feinem, leise ironischem Spott zeichnet Schönthaler in seinem außergewöhnlichen Roman die Arbeits- und Lebenswelten seiner Protagonisten, Manager, Personal Trainer und Head Hunters, nach. Er zeigt ihren Kampf um körperliche und geistige Optimierung und lenkt den Blick auf die Mechanismen einer sich an die Grenzen des Ertragbaren treibenden Gesellschaft. Seine kühle, präzise Sprache und die montagenhaft in den Text eingeschriebenen Versatzstücke aus Ratgebern, aus Lifestyle und Work-Life-Balance-Glaubenssätzen, treffen den Ton dieser Lebenswirklichkeit. Schreibt uns bis zum 12. August welche Erfahrungen Ihr bei Bewerbungsgesprächen und in Assessment-Centern gemacht habt. Wir freuen uns auf Eure spannenden Geschichten! Die 25 Gewinner werden dann am 13. August bekannt gegeben und erhalten die Bücher zum offiziellen Verkaufsstart. Glückauf, Euer Matthes & Seitz Berlin Verlag

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    • 108
  • Ermüdend...

    Das Schiff das singend zieht auf seiner Bahn
    selda

    selda

    Karrieremenschen werden in unterschiedlichen beruflichen Situationen beobachtet. Der Beobachter seziert jede kleinste Regung und Bewegung ohne die Gefühlswelt der Agierenden zu berühren.  Mir kam es vor, als würde ich einen Bericht einer gefühllosen Spezies über menschliches Verhalten lesen. Alles zieht vorbei, nichts berührt.  Der Autor dekliniert Vorgänge, Abläufe, Thesen und anderes sehr präzise in die Tiefe.  Die Gedanken und Reden der Figuren lesen sich wie Artikel aus Fachzeitschriften. Das wirkte anfangs interessant, auf die Dauer von 274 Seiten aber ermüdend.  Kein Buch für mich. Ich bin ein Geschichtenleser und hier fehlt mir die Geschichte. Der Ton ist kühl, fast klinisch- die Sprache analytisch, verkopft. Es gibt sehr viele spezielle Informationen. Das Buch liest sich eher wie ein Lehrbuch.

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    • 2
  • EIn stern.... leider

    Das Schiff das singend zieht auf seiner Bahn
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. September 2013 um 16:51

    ja wo soll ich anfangen.  ich bin irgendwie in die Geschichte nicht richtig rein gekommen und das hat sich einfach nicht geändert, egal wie viel ich gelesen hab.  es war mühsam zu lesen, wegen den ganzen Fremdwörtern. Außerdem waren die Sätze manchmal so lange, dass ich vergessen habe, wie der Satz angefangen hat und ich musste den Satz noch vier bis fünfmal lesen, bis ich endlich den Sinn dahinter erkannte. Das fand ich sehr mühsam.  Die Geschichte wird einfach so kühl und gefühllos erzählt, dass man einfach nicht hineinkommen kann.  Das ende war für mich irgendwie kein ende und naja...  anscheinend ist das einfach nicht mein genre... 

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  • Sehr verkopf, viele Informationen

    Das Schiff das singend zieht auf seiner Bahn
    romantic devil

    romantic devil

    Kurbeschreibung: In was für einer Welt leben wir eigentlich? Philipp Schönthaler beschreibt die Herausforderungen und Zumutungen unserer alltäglichen Arbeits- und Lebenswelten. Jeder Tag ist ein Kampf um optimiertes Aussehen, optimierte Arbeitsziele, optimierte Arbeitsplätze, optimierte Berufseinstellungen. Soll man nun daran scheitern oder darüber lachen? Schönthaler entscheidet sich in diesem außergewöhnlichen Roman für den feinen, leise ironischen Blick, sanften und liebevollen Spott, geleitet von Neugier und Faszination, von Zuneigung und Verständnis. Offen bleibt nach der Lektüre, ob wir auf die Menschen in den Verhältnissen um uns oder ob wir bloß in einen Spiegel geschaut haben. Dieses Buch muss man mögen. Mir fiel es schwer in das Buch hineinzukommen. Eigentlich ist es mir nie gelungen. Die Figuren bleiben blass. Alles ist kühl, fast klinisch. Emotionen kommen keine auf. Auch der Schreibstil gefiel mir nur bedingt. Das Buch ist auch voll von Fremdwörtern, was das Lesen nicht erleichtert. Für Leser, die informative Literatur mögen, vielleicht das Richtige. Nicht für mich. Fazit: Nur für Leser geeignet, die eher kopflastige Literatur und viele Informationen mögen und weniger auf Emotionen setzen.

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    • 2
    selda

    selda

    29. August 2013 um 17:49