Philipp Schmidt Auftakt

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Inhaltsangabe zu „Auftakt“ von Philipp Schmidt

Die ersten Missionen auf den düsteren Straßen von Berlin und Edinburgh. Die Gossenhüter Flocke, Sligo, Bisam, Wespe, Orca und Bulldog finden zueinander und geraten bald in einen Kampf ums nackte Überleben. Werden sie heil aus der Sache rauskommen? Eine atemberaubende Geschichte nimmt ihren Anfang. Hintergrund der Serie: Wir schreiben die Jahre 2038-2060. Dunkle Jahre sind es, Jahre des Chaos, Jahre der Umwälzungen. Megakonzerne haben die Macht an sich gerissen und die Rolle der früheren Regierungen zu den größten Teilen übernommen. Kartelle und Banden beherrschen die Straßen. Die Welt steht am Abgrund. Zwischen Licht und Schatten, zwischen Gut und Böse kämpft der Stand der Gossenhüter ums Überleben und bald schon um das Schicksal des gesamten Planeten.

Gut geschriebenes Buch mit vielen spannenden und sehr anschaulichen Szenen. Mich könnte es leider aber nicht so wirklich fesseln

— Sassycaty
Sassycaty

Eine tolle Dystopie, die viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt.

— Ruf_der_Buecher
Ruf_der_Buecher

Ein gelungener Wirtschafts-Science-Fiction-Roman, der einen erschreckenden Bezug zur heutigen Gesellschaft ermöglicht.

— Schlumpfinchen1986
Schlumpfinchen1986

Eine andere Welt, eine mitreißende Geschichte und Charakteren, die man ins Herz schließt...

— vehoub
vehoub

Spannung pur! Ein wirklich toller Einstieg in die Reihe

— .Steffi.
.Steffi.

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  • Hat viel Spannung, aber definitiv auch Längen

    Auftakt
    CeceBreze

    CeceBreze

    18. August 2017 um 13:06

    Achtung! Könnte Spoiler enthalten! Handlung: Wir schreiben die Jahre 2038- 2060. Die Welt hat sich komplett verändert, profitgierige Megakonzerne herrschen über alles, es gibt keine Regierungen mehr. Wer nicht zu einem der konkurierenden Konzernen gehört, lebt auf der Straße und muss sich vor brutalen Banden in Acht nehmen. Und dann gibt es da noch die Gossenhüter, die für Konzerne Aufträge ausführen, die diese selbst nicht erledigen wollen - natürlich gegen Geld. Als sich die Gossenhüter Flocke, Bisam, Wespe, Sligo, Orca und Bulldog zusammenschließen, um zu einem gefährlichen Auftrag aufzubrechen, ahnen sie noch nicht, was auf sie zukommen wird. Sie sollen einen geheimnisvollen Gegenstand bergen und dafür in die Zone gehen, einem Streifen Land, der von verschiedenen Biowaffen und radioaktiver Strahlung so zerstört wurde, dass dort komplett andere Gesetze herrschen. Die sechs treffen auf Mutationen, sprechende Bäume und vergiftete Früchte- werden sie es wieder heil aus der Sache raus schaffen? Und können sie einander wirklich trauen? Meine Meinung: Zum Titel:"Auftakt" passt sehr gut zum Buch, das ja der 1. Band einer Serie ist. Zur Handlung passt der Titel ebenso, weil die sechs Gossenhüter sich zum ersten Mal zusammenfinden und ihren ersten Gemeinsamen Auftrag annehmen. Zum Cover:Finde ich sehr sclicht, aber schön. Es strahlt eine düstere Atmosphäre aus, die zu der Dystopie passt, auch das Zeichen in der Mitte trägt zu dem mysteriösen bei. Zu den Protagonisten:Flocke:Nicht meine Lieblingsfigur, dafür ist sie mir zu wenig beschrieben, obwohl viele Kapitel aus ihrer Sicht sind. Anfangs erschien sie mir sehr sympathisch, aber im Laufe der Handlung ging das nahbare, das sie hatte verloren und ich habe mich von ihr distanziert. Insgesamt ist sie bis fast zum Schluss des Buchs sehr naiv, auch ihre Hexenkräfte, die sie zwar interessanter machen, sind nicht besonders förderlich für ihre Entwicklung. In den letzten paar Kapiteln, nach dem Zeitsprung von einigen Monaten hat sie sich wieder komplett verändert - wenn auch nicht zum besseren. Flocke wirkt nur noch kalt und gebieterisch, von dem netten Mädchen aus dem 1. Kapitel ist nichts mehr übrig geblieben- was man ihr aber auch nicht verdenken kann.Sligo:Mochte ich schon viel lieber. Obwohl er brutal sein kann, hält er sich an seinen Ehrenkodex und wirkt in manchen Szenen schon beinahe gutmütig für einen über 50- jährigen Killer. Er hält die Gruppe auch mehr oder weniger zusammen und trägt seinen Teil zum Team bei, da er sehr viele Erfahrungen besitzt und sie auch mit den anderen teilt. Die Ermordung seines Bruders und dessen Frau hat ihn auch ziemlich mitgenommen und er sorgt sich rührend um seinen entführten Neffen. Seine Liebe zu Lisa ist ebenfalls gut rübergebracht und zeigt, dass er eben kein eiskalter Killer ist, wie viele glauben. Orca:War mir anfangs recht sympathisch, dann gar nicht mehr und zum Ende der Handlung hin wurde sie zu meiner Lieblingsfigur. Ihr Charakter ist sehr vielschichtig aufgebaut, zum einen ist sie eine skrupellose Killerin, aber sie setzt sich auch für die Armen und von den Konzernen ausgebeuteten Menschen ein. Ihr Auftreten hat etwas faszinierendes, aber als klar wurde, wer sie wirklich ist und wieso sie an der Mission teilnimmt, wurde sie mir absolut unsympathisch. Später wendete sich dieser Eindruck wieder, als sie nämlich ihren Bruder tötet und Sligo und Bisam befreit. zu der Handlung an sich :Die Handlung ist anfangs noch recht lahm und zieht sich ein wenig, aber ungefähr ab der Hälfte des Buches ging es dann richtig los. Die Zone wurde sehr gut beschrieben, ebenso die verschiedenen Gefahren, auf die die Truppe trifft. Das Spannungslevel stieg schlagartig an und man wird mit der Handlung mitgerissen, allerding nur ca. vier Kapitel lang. Dann kommt schon das Ende- das sich wieder hinzieht, aber den Schluss der Handlung sehr gut abrundet. Einen Cliffhanger gibt es nicht, trotzdem wird eine Andeutung gemacht, die zum weiterlesen anregt. Trotzdem liest sich das Buch auch als Einzelband mehr oder weniger gut. Fazit:Ein Buch mit guter Idee, und viel mitreißender Spannung, aber auch sehr vielen Längen.

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  • Leserunde zu "Auftakt" von Philipp Schmidt

    Auftakt
    WallsideWriter

    WallsideWriter

    Wir schreiben die Jahre 2038-2060. Dunkle Jahre sind es, Jahre des Chaos, Jahre der Umwälzungen. Megakonzerne haben die Macht an sich gerissen und die Rolle der früheren Regierungen größtenteils übernommen. Kartelle und Banden beherrschen die Straßen. Die Welt steht am Abgrund. Zwischen Licht und Schatten, zwischen Gut und Böse kämpft der Stand der Gossenhüter ums Überleben und bald schon um das Schicksal des gesamten Planeten. Willkommen in der Welt der Schattengewächse! Der Verlag WRITERS ON THE WALLSIDE, lädt herzlich dazu ein, gemeinsam den Auftakt der neunbändigen Erfolgsserie zu lesen. "Schattengewächse - eine nahe Zukunft" ist eine Dark Fantasy-Cyberpunk-Geschichte, die keine vierzig Jahre entfernt von unserer Zeit angesiedelt ist. Wenn Ihr Euch fragt, ob das Genre etwas für Euch ist, empfehlen wir, in die Leseprobe auf Amazon reinzuschauen. Zusätzlich gibt es für einen ersten Eindruck einen Trailer. Siehe auch: Mehr über den Autor Philipp Schmidt auf Wikipedia und auf seiner Homepage. Die Fan-Seite der Serie auf Facebook. Der Verlag stellt 15 Bücher zur Verlosung. Unter allen Teilnehmern werden am Ende noch zwei signierte Exemplare von der Fortsetzung „Die Triadenkönigin“ verlost. Die Bewerbungsfrage lautet: Wo siehst Du unsere Gesellschaft in vierzig Jahren? Der Erhalt des Rezensionsexemplares verpflichtet zur aktiven Teilnahme an der Leserunde und dem anschließenden Rezensieren des Buches. Leitfaden für das Verfassen von Rezensionen: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf

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  • Ein wirklich glungener Auftakt der Reihe Schattengewächse

    Auftakt
    0Soraya0

    0Soraya0

    15. August 2017 um 13:29

    Zum Inhalt (Klappentext):Die ersten Missionen auf den düsteren Straßen von Berlin und Edinburgh. DIe Gossenhüter Flocke, Sligo, Bisam, Wespe, Orca und Bulldog finden zueinander und geraten bald in einen Kampf ums nackte Überleben. Werden sie heil aus der Sache rauskommen? Eine atemberaubende Geschichte nimmt ihren Anfang.Hintergrund der Serie: Wir schreibe die Jahre 2038-2060. Dunkle Jahre sind es, Jahre des Chaos, Jahre der Umwälzungen. Megakonzerne haben die Macht an sich gerissen und die Rolle der früheren Regierungen zu größten Teilen übernommen. Kartelle und Banden beherrschen die Straßen. Die Welt steht am Abgrund. Zwischen Licht und Schatten, zwischen Gut und Böse kämpft der Stand der Gossenhüter ums Überleben und bald schon um das Schicksal des gesamten Planeten.Meine Meinung:Philipp Schmidt konnte mich ab der ersten Seite mit seinem wunderbar angenehmen und bildhaften Schreibstil in den Bann ziehen! Die Seiten fliegen nur so dahin. Und mit der Zeit wachsen einem die Charaktäre immer mehr ans Herz.Mit "Auftakt" ist es dem Autor gelungen einen perfekten Start der neunteiligen Reihe "Schattengewächse - Eine nahe Zukunft" zu kreieren! So wächst nicht nur die Spannung mit der Zeit immer mehr an, sondern auch die Protagonisten wachsen an ihren Aufgaben. Auch in das Umfeld kann man sich dank der detallierten Beschreibungen immer mehr rein fühlen.Mir haben etwas die Hintergrundinformationen gefehlt, wie es zu der Welt kam, um die sich das Buch dreht. Eventuell wird darauf noch in den Folgebänden eingegangen.Sehr angenehm finde ich auch das Ende. Hier wird nochmal jeder Charakter aufgegriffen und der Leser auf den aktuellen Stand gebracht. Und auch wenn in den letzten Sätzen schon agedeutet wird, dass hier noch lange nicht Ende ist, sondern es weitere "Geschichten" mit Flocke, Sligo und Co gibt, wird der Leser nicht mit einem fiesen Cliffhänger zurück gelassen.Fazit:Gelungener Auftakt einer Serie, welche viel Spannung und Lesefreude verspricht. Ich werde die Reihe sicher weiter verfolgen, da mir vor allem Flocke sehr ans Herz gewachsen ist :)

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  • Toller Schreibstil, tolle Protagonisten und jede Menge Spannung

    Auftakt
    Ruf_der_Buecher

    Ruf_der_Buecher

    10. August 2017 um 13:00

    Klappentext:Die ersten Missionen auf den düsteren Straßen von Berlin und Edinburgh. Die Gossenhüter Flocke, Sligo, Bisam, Wespe, Orca und Bulldog finden zueinander und geraten bald in einen Kampf ums nackte Überleben. Werden sie heil aus der Sache rauskommen? Eine atemberaubende Geschichte nimmt ihren Anfang. Hintergrund der Serie: Wir schreiben die Jahre 2038-2060. Dunkle Jahre sind es, Jahre des Chaos, Jahre der Umwälzungen. Megakonzerne haben die Macht an sich gerissen und die Rolle der früheren Regierungen zu den größten Teilen übernommen. Kartelle und Banden beherrschen die Straßen. Die Welt steht am Abgrund. Zwischen Licht und Schatten, zwischen Gut und Böse kämpft der Stand der Gossenhüter ums Überleben und bald schon um das Schicksal des gesamten Planeten.Dies ist der erste Band einer neunteiligen Reihe.Dieser Klappentext hat mich direkt neugierig gemacht und meine Erwartungen waren dementsprechend hoch. Ich habe schon viele Dystopien gelesen und meistens ist die Technik hoch entwickelt, die Menschen ernähren sich nur noch von Kapseln mit Vitaminen und gehen kaum noch vor ihre eigene Haustür. Doch diese Dystopie war anders und das hat ich positiv überrascht. Die Welt ist kaputt, Großkonzerne regieren und die Gossenhüter kämpfen weiterhin ums Überleben. Zuerst lernen wir Flocke kennen, unsere Protagonistin, die schon bald ihre wahren Fähigkeiten kennenlernt. Nach und nach lernen wir auch den Rest der Truppe kennen sowie Sligo, der ein berühmter Gossenhüter ist. Alle Charaktere werden gut beschrieben und auch ihren Gedankengängen konnte ich als Leser sehr gut folgen.Auch der Aufbau des Buches hat mir sehr gut gefallen bei dem zwei Handlungsebenen im Laufe des Buches zu einer verschmelzen.Besonders toll fand ich den Schreibstil von Philipp Schmidt: Nicht zu einfach und doch konnte ich das Buch flüssig und schnell lesen.An Spannung mangelt es bei diesem Buch nicht, da man das Wort "Sicherheit" hier als Leser ganz schnell aus seinem Wortschatz streichen kann. Was genau passiert, lässt sich nur grob erahnen und man fiebert mit der Truppe bei ihren Abenteuern mit. Mein einziger Kritikpunkt bezieht sich auf den geschichtlichen und politischen Hintergrund des Buches, der mir zu Anfang etwas gefehlt hat. Daher hatte ich leichte Startschwierigkeiten und konnte mir die Zustände und die Umgebung nur schwer vorstellen. Die Zone wiederum wurde gut beschrieben und vielleicht erfahren wir in den nächsten Bänden noch mehr über die Vergangenheit, die Flöter, die Zonen, die Konzerne usw. und wie dies alles Zustande kommen konnte. Noch ein kleine Kritik bezieht sich auf die Gestaltung des Covers, die ich nicht sehr besonders finde. Wenn ich dieses Buch in der Buchhandlung sehen würde, könnte es vermutlich nicht meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen.Fazit: Alles in allem ein gelungener Auftakt einer Reihe, die ich auf jeden Fall weiterverfolgen werde. Toller Schreibstil, tolle Charaktere und jede Menge Spannung- ich gebe dem Buch gute 4 Sterne und kann es nur weiterempfehlen.

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  • Willkommen in der düsteren Welt der Schattengewächse

    Auftakt
    Schlumpfinchen1986

    Schlumpfinchen1986

    09. August 2017 um 16:56

    "Auftakt" von Philipp Schmidt, der erste Teil der insgesamt neunteiligen Reihe der Schattengewächse, spielt in den Jahren 2038 - 2060.Zum Hintergrund der Serie:"Dunkle Jahre sind es, Jahre des Chaos, Jahre der Umwälzungen. Megakonzerne haben die Macht an sich gerissen und die Rolle der früheren Regierungen zu größten Teilen übernommen. Kartelle und Banden beherrschen die Straßen. Die Welt steht am Abgrund. Zwischen Licht und Schatten, zwischen Gut und Böse kämpft der Stand der Gossenhüter ums Überleben und bald schon um das Schicksal des gesamten Planeten."Der erste Teil umfasst rund 300 Seiten und führt zunächst in die Welt der Schattenjäger, auch Gossenhüter oder Asphalttänzer genannt, ein. Die Konzerne haben nach und nach ihre Macht ausgebaut und die Welt dabei so verändert, dass von unserer heutigen Realität kaum noch etwas übrig ist. Die Mittelschicht ist verschwunden, die Umwelt zerstört und die Menschen außerhalb der Ober- / Konzernschicht kämpfen ums Überleben. Mittendrin die Protagonisten Sligo, Flocke, Bisam, Wespe, Orca und Bulldog, die auf eine gefährliche Mission in die sogenannte Zone geschickt werden, um ein wertvolles Artefakt zu bergen. Allerdings herrschen in der Zone andere Gesetze von Raum und Zeit, sodass schnell ihr Leben auf dem Spiel steht.Dank der einfachen und dennoch sehr visuellen Sprache findet der Leser schnell in das Buch hinein. Da die Geschichte direkt losgeht, dauert es 3 / 4 Kapitel eh sich die neue Welt erschließt. Allerdings ist dies für einen Reihenroman durchaus in Ordnung, sodass weiterführende Erklärungen den Roman nur unnötig in die Länge gezogen hätten. Die Erzählperspektiven wechseln zwischen den einzelnen Protagonisten, sodass der Leser mehrere Hauptpersonen genauer kennenlernt und sich ein eigenes Bild von diesen machen kann.Insgesamt hat mir der Auftakt dieser Dark-Fantasy-Cyberpunk-Reihe sehr gut gefallen. Die Charaktere sind größtenteils charakterstark und glaubwürdig. Außerdem ist die eigentliche Geschichte rasant, spannend und inhaltlich immer wieder überraschend, sodass beim Lesen keine Langeweile aufkommt. Vor allem die Konzernbezeichnungen finde ich sehr geschickt gewählt, da diese meiner Meinung nach Impulse setzen, sich über unsere heutige Gesellschaft und deren Strukturen Gedanken zu machen.Das Ende ist im Großen und Ganzen rund. Alle Hauptfäden werden verbunden und abgeschlossen, sodass lediglich kleinere Nebenschauplätze unbearbeitet bleiben. Dadurch kann der Roman auch unabhängig von der Reihe genossen werden. Dennoch hätte ich persönlich mir einen Cliffhänger gewünscht. Einfach weil ich Fan davon bin, einen Teil einer Reihe abzuschließen und sofort gebannt zur Fortsetzung greifen zu wollen. Dies ist bei "Auftakt" zwar nicht der Fall, dennoch bleiben genügend Fragen offen, die Interesse für den Fortgang der Reihe wecken. Ich werde auf jeden Fall dranbleiben, um zu erfahren, wie das Schicksal von Sligo und den anderen weiter verläuft.Mein Fazit:Für Science-Fiction-Fans sowie Fans düsterer Wirtschaftsromane eine klare Leseempfehlung. 

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  • Hat mich nicht ganz überzeugen können

    Auftakt
    Tinken

    Tinken

    05. August 2017 um 20:45

    "Auftakt" von Philipp Schmidt ist der erste Teil der neunteiligen Reihe der Schattengewächse.Im Klappentext wird kurz beschrieben, dass die Geschichte in einer dunklen Zeit des Chaos und Umwälzungen angesiedelt ist. Im Buch selbst sind die äußeren Umstände nur am Rande erwähnt. Hier steht eine Gruppe der sogenannten Gossenhüter im Vordergrund. Diese erhält einen Auftrag, der sie in eine sagenumwobene Sperrzone führt, was ihnen viel abverlangen wird.Der Autor schreibt sehr fesselnd, teilweise bildgewaltig, weiß den Leser in gefährliche Situationen mit hineinzuziehen. In der personalen Erzählform geschildert, sehen wir die Geschehnisse aus den Augen der verschiedensten Protagonisten. Teilweise in ein und derselben Szene haben wir diesen Perspektivwechsel. Das hat mir gut gefallen, ich hatte einen guten Überblick. Ich kann nicht leugnen, mich hat das Buch mitgerissen, in seinen Bann gezogen. Die Charaktere konnten mich berühren, haben sich in mein Herz geschlichen. Und doch hat mich die Geschichte nicht gänzlich befriedigt. Mir fehlen die Hintergründe, warum es zu dieser chaotischen Weltsituation kam. Das politische Gefüge ist mir bis zum Schluss nicht klar geworden.Nun ist es aber so, dass der Roman ja nicht umsonst "Auftakt" heißt. Vielleicht erfährt man in den weiteren Bänden mehr über diese Schattengewächse-Welt.Das Ende kam mir etwas zu glatt vor. Die Folge endet hier nicht mit einem Cliffhanger, was angenehm ist, allerdings wirkte es auf mich, als wenn jeder Handlungsstrang jetzt krampfhaft abgeschlossen werden muss.Ich kann mir vorstellen, die Folgebände noch zu lesen, es kribbelt mich schon, wie es mit unseren Helden weitergeht, aber es wird nicht mein nächster Lesestoff sein.Eine Leseempfehlung kann ich dennoch aussprechen, jemand, der actiongeladene und nervenaufreibende Geschichten mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

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  • "Auftakt" - Der erste Band der Schattengewächse - Reihe

    Auftakt
    vehoub

    vehoub

    05. August 2017 um 11:52

    Mit "Auftakt" hatte ich den ersten Band der Reihe "Schattengewächse - eine nahe Zukunft" von Philipp Schmidt in der Hand, welche sich aus neun Büchern zusammensetzt.  Es handelt sich um ein schlankes Buch - mit knapp über dreihundert Seiten -, welches mit einem blauen Layout mit "Emblem" daherkommt. Diese Aufmachung wird bei der ganzen Reihe beibehalten, wobei sich die Farbe des Einbandes je nach Band ändert. Somit macht sie sich auch schön im Bücherregal und die Seitenanzahl eignet sich zum verschlingen.Und genau das habe ich auch getan - das Buch in die Hand genommen und nicht mehr aufgehört zu lesen!Aber warum?Ganz einfach!Der Schreibstil lässt einen direkt in die Geschichte eintauchen und die imaginären Bilder laufen nur so vor den Augen daher. Daran ändert auch das Setting nichts. Mit "Auftakt" befinden wir uns in den Jahren 2038-2068, überwiegend in Edinburgh und Schottland. Es handelt sich um eine andere Welt als die, die wir gewohnt sind. Das Buch schleudert einen geradezu in eine Mischung aus Sci-Fi, Fantasy und Endzeit und auch wenn sich das nach einer sehr bunten Mischung anhört, so ergibt sich in dieser Welt ein abgerundetes Bild und alles ist stimmig.Die Charakteren bekommen einer nach dem anderen die Chance sich in die Herzen der Leser zu kämpfen und das nicht zuletzt, da der Schreibstil von Perspektivenwechseln lebt. So erleben wir die Geschehnisse mal aus Sicht des einen, dann aus der eines anderen der sechs Teammitglieder. Zudem sind auch die Charakteren in sich stimmig. Manche mag man einfach direkt, andere muss man erst etwas besser kennenlernen, um sie einschätzen zu können. Aber genau dadurch steigt man tiefer in die Geschehnisse ein, denn auch zwischen den Charakteren selbst gibt es einige Geheimnisse und offene Fragen und so befindet man sich während des Lesens auf der selben Ebene, wie die Handelnden. Man kann mitfiebern und rätseln, ein mulmiges Gefühl haben oder gar traurig, sauer und wütend sein.Das Buch fängt direkt mitten im Geschehen an und bleibt bis zuletzt spannend, dabei ist - wenn denn überhaupt - eine Vorhersehbarkeit nur bedingt gegeben. "Auftakt" schließt rund ab und das ohne einen großen Cliffhanger. Mir persönlich gefällt sowas immer sehr, da ein Buch so einfach in sich stimmiger ist. Außerdem kribbelt es eh schon in den Fingern, weil man die Reihe weiterlesen will. Allzu große Cliffhanger empfinde ich dann doch meist eher als störend.Alles in allem bleibt also zu sagen: Alles richtig gemacht!Charakteren, zu denen man Bezug findet, in einer Handlung, die nie Langeweile aufkommen lässt und das Alles so bildlich beschrieben, dass man sich fühlt als wäre man dabei.Auch verspricht die Handlung viele Möglichkeiten für die nachfolgenden Bände, sodass nach "Auftakt" nun auch schleunigst die anderen acht Bücher ihren Weg in meine Wohnung finden werden.

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  • Ein sehr starker Einstieg!

    Auftakt
    .Steffi.

    .Steffi.

    02. August 2017 um 22:53

    Inhalt: Wir schreiben die Jahre 2038-2068. Megakonzerne haben die Macht an sich gerissen. Kartelle und Banden beherrschen die Straße. Die Welt steht am Abgrund. In diesen dunklen Zeiten finden die Gossenhüter Flocke, Sligo, Bisam, Wespe, Orca und Bulldog zueinander und begeben sich auf eine gefährliche Mission.Bei „Auftakt“ handelt es sich um den ersten Teil einer ganzen Sci-Fi/Endzeitroman Reihe, „Schattengewächse – Eine nahe Zukunft“ von Philipp Schmidt.  Die Reihe umfasst neun Teile. Ich bin von diesem Buch begeistert! Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und gut zu lesen. Am meisten überzeugt haben mich die sehr bildhaften Beschreibungen, die einem direkt das Gefühl geben, mitten im Geschehen zu sein. Ein paar kleine Rechtschreibfehler und Absatzfehler haben sich eingeschlichen, diese haben mich beim Lesen allerdings kaum gestört.Die Charaktere sind sehr gut dargestellt und man kann sich prima in ihre Lage versetzen und mitfiebern. Man begegnet in der Geschichte sehr unterschiedlichen Charakteren, die sich super ergänzen. Die Geschichte nimmt sehr schnell an Fahrt auf. Die Spannung ist von der ersten Seite an vorhanden und flaut bis zur letzten Seite nicht ab. Auch ist die Geschichte überhaupt nicht vorhersehbar. Ich habe das Buch geradezu verschlungen, da ich nicht abwarten konnte zu erfahren, was als Nächstes passiert. Obwohl es sich bei „Auftakt“ nur um den ersten Teil einer Reihe handelt endet das Buch nicht mit einem riesen Cliffhanger. Einen gewissen Abschluss sehe ich bei einzelnen Bänden sehr gern, das macht den Anschluss an den nächsten Teil auch ein wenig leichter, wenn man nicht direkt weiterliest. Fazit: Ein toller erster Teil. Die nächsten Bände werde ich mit Sicherheit auch lesen!

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