Philipp Studer Zwischen den Zeilen

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Inhaltsangabe zu „Zwischen den Zeilen“ von Philipp Studer

Wenn zwischen den Zeilen Welten erblühen, in Gedanken eigene Geschichten und Phantasien gesponnen werden, dann handelt es sich um Zeilen von Philipp Studer. Seine kurzen, einprägsamen Gedichte lassen Gefühle aufsteigen. Sehnsucht nach Freiheit und Reisen, Erinnerungen an selbst Erlebtes, Erträumtes, Erlittenes. Der Autor versteht es wie kein anderer, die Würze der Kürze zu zelebrieren und uns nahe zu bringen. Wenn die Gedichte zwei, dreimal gelesen werden, gewinnen sie noch an Essenz, an Tiefe und Emotion. Philipp Studer bringt uns die Schönheit der Natur näher, das Glück und den Schmerz der Liebe, den Traum eines besseren, freieren Lebens. Das vorliegende Werk kann in einer halben Stunde verschlungen werden. Wer aber die feinen Töne heraushört, die Kraft der Worte spürt, den beschäftigt das Buch noch Tage, gar Wochen, und er wird es – früher oder später – genussvoll erneut zur Hand nehmen. Adrian Suter

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  • Rezension zu "Zwischen den Zeilen" von Philipp Studer

    Zwischen den Zeilen
    Asmodi

    Asmodi

    25. January 2011 um 08:43

    Philipp Studer ist Dichter – und zwar ein sehr guter. Bereits sein Erstling „Zwischen den Zeilen“ rechtfertigt dieses Urteil. Was der 1967 in Aalen, Deutschland, geborene Schweizer hier zu Papier gebracht hat, ist außergewöhnlich. Die Gedichte und kurzen Geschichten in diesem Band sind sensibel, prägnant und wundervoll verschroben. Lyrik zu bewerten, ist nicht so ganz einfach, besonders für Nicht-Lyriker. Das richtige Leben klingt irgendwie anders, die Sprache kommt nicht aus dem Alltag,. Auf Lyrik muss man sich als Leser einlassen wollen. Dass man sich auf Philipp Studers Lyrik einlassen will, hat seinen Grund. Der Autor verfällt nämlich nicht der Unsitte vieler Dichterfürsten, seine Texte beliebig interpretierbar anzulegen, damit sich möglichst viele Leute darin wiederfinden. Zwar ist auch die Poesie des Wahlzürichers linguistisch verspielt und metaphorisch schleierhaft, aber es ist bei jedem Gedicht, bei jeder Story zu spüren, dass die Worte sich auf einen konkreten Sachverhalt beziehungsweise ein bestimmtes Erlebnis beziehen oder auf jemand Speziellen gemünzt sind. Man weiß nicht immer, was oder wer genau gemeint ist, doch unter der Oberfläche findet sich stets eine persönliche Note, die den Reiz ausmacht, über das Gelesene nachzudenken, über das Wer und Wo zu rätseln sowie den Sinn ungewöhnlicher, gar kauziger Formulierungen zu hinterfragen. Die „unkommerzielle“ Schreibe mag Verlegerhaare zu Berge stehen lassen, aber sie ist für Leute, die mal „was anderes“ lesen wollen, auf jeden Fall höchst erfrischend. Ob nun Reisen, Liebe, Natur oder Zeit – die Texte zu diesen übergeordneten Allgemeinthemen haben alle einen wahrhaftigen Kern und sagen etwas aus. So entfällt der geradezu typische Alibitiefsinn komplett, für den das Lyrikgenre berüchtigt ist. Auch wenn die Worte innerlich noch lange nachhallen, so ist „Zwischen den Zeilen“ weder schwere Kost noch ein Zeiträuber. Versehen mit Pointen und Esprit, kann man das Büchlein in einem Happs verschlingen. Keine Dreiviertelstunde, dann ist man durch. Schade eigentlich! Manchmal gehst du hinaus und sendest deine Signale manchmal ziehst du dich nach innen zurück hinter den Schutz der Mauern Du bist die Frau auf dem Leuchtturm

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