Philipp Ther Die Dunkle Seite Der Nationalstaaten

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Inhaltsangabe zu „Die Dunkle Seite Der Nationalstaaten“ von Philipp Ther

Dieses Grundlagenwerk bietet einen chronologisch geordneten, erklärenden Überblick über eines der dunkelsten Kapitel der gesamteuropäischen Geschichte. Weder irrationaler Hass noch Rachegefühle waren die bestimmenden Triebkräfte »ethnischer Säuberungen« im 20. Jahrhundert. Die Flucht, Vertreibung und vertraglich vereinbarten Zwangsaussiedlungen von Millionen von Menschen wurden systematisch und rational durch die internationale Politik gesteuert. Philipp Ther nimmt die Voraussetzungen und die verantwortlichen Akteure dieser »dunklen Seite« des modernen Europa in den Blick. Eingängig analysiert er Fälle »ethnischer Säuberungen« in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sowie im ehemaligen Jugoslawien und im Kaukasus in den 1990er Jahren.

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  • Ethnische Säuberungen als Phänomen des 20. Jahrhunderts

    Die Dunkle Seite Der Nationalstaaten

    Sokrates

    13. November 2014 um 11:14

    Dieses Buch hinterlies einen ambivalenten Eindruck: Noch in der Einleitung war ich begeistert - immerhin brachte Philipp Ther hier markante Thesen zu ethnischen Säuberungen und der Ausprägung des Nationalismus in Europa. So konnte er überzeugend darstellen, dass Minoritätenprobleme und darauf folgende Vertreibung ethnischer Minderheiten nicht zwingende Folge rassistisch-biologistischen Denkens gewesen sein müssen. Vielmehr schafften es auch liberal-bürokratische Staaten, wie bspw. der Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn, mittels administrativer Bestrebungen der Vereinheitlichung und Vereinfachung, dass Minoritäten faktisch eliminiert wurden. Im eigentlichen Hauptteil des Buches widmet sich Ther einzelnen ethnischen Großkonflikten Europas, insbesondere den Balkankonflikten vor und nach dem 2. Weltkrieg. Hier konnte mich die Darstellung weniger überzeugen, handelte es sich nämlich nur um eine allgemeine Verortung der Konfliktherde, nicht jedoch um eine tiefgehendere Analyse. Insgesamt schien mir, wollte Ther zunächst einmal eine allgemeine Übersicht über das bislang noch spärlich bearbeitete Thema liefern. Insoweit ist das Buch m. E. jedoch gut gelungen.

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