Philipp Tingler Fischtal

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Inhaltsangabe zu „Fischtal“ von Philipp Tingler

Gustav bewohnt mit seiner Großmutter ein Haus namens Fischtal und lebt inmitten einer Gesellschaft, deren größte Sorge es zu sein scheint, dass die Putzfrau heimlich das Konfekt isst. Doch je mehr er im Fischtal über seine Familie erfährt, desto deutlicher wird ihm, dass es mit dem Nervenkostüm dieser Verwandtschaft nicht zum Besten steht. Man zahlt einen Preis für das Wahren der Fassade. Als die Großmutter Jahre später stirbt, kehrt Gustav zur "Sichtung der Erbmasse" ins Fischtal zurück. Es ist sein letzter Besuch in der Festung einer Welt, wo kühler Realitätssinn, glatte Oberfläche und puritanische Sittenstrenge gepredigt werden und über andere Menschen streng Gericht gehalten wird. Aber dabei immer griffbereit in der krokodilledernen Handtasche stets griffbereit: der silberne Flachmann und die Pillendose von Cartier.

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  • Rezension zu "Fischtal" von Philipp Tingler

    Fischtal
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Der junge Gustav stöbert nach dem Tod seiner Großmutter in der Zehlendorfer Familienvilla herum, lässt das eine oder andere wertvolle Stück mitgehen und verliert sich dabei in Erinnerungen. Erinnerungen an eine Kindheit und Jugend, umgeben von Wohlstand und durchgeknallten Neurotikern. Philipp Tingler schreibt großartig,findet tolle, herrlich boshafte Formulierungen. Das Lesen macht schon Spaß, aber es wird nicht wirklich eine Geschichte erzählt, es ist irgendwie auch keinerlei Intention zu erkennen. Bruchstückhaft erfahren wir Gustavs Familiengeschichte, unvermittelt gibt es einen Exkurs in seine gymnasiale Schulzeit während der 80er und irgendwann ist dann Ende. Für einen Roman alles in allem ein bisschen dünn, hätte vielleicht als Kurzgeschichte gereicht – finde ich.

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  • Rezension zu "Fischtal" von Philipp Tingler

    Fischtal
    Daywalker

    Daywalker

    12. July 2010 um 13:28

    Inhalt: Lange Zeit hat Gustav gemeinsam mit seiner Grossmutter in Zehlendorf, einem Stadtteil von Westberlin, in einem Haus namens Fischtal gelebt. Nun ist seine Grossmutter gestorben und Gustav kehrt zur Sichtung der Erbmasse ins Fischtal zurück. In den verfallenden Kulissen längst vergangener Tage entsinnt er sich seiner Familie und der zwielichtigen Welt, in der er einst gelebt hat. Ja, Gustav hatte es wahrlich nicht immer leicht im Leben… Meine Meinung: “Fischtal“ ist der erste Roman von Philipp Tingler, der jede Menge autobiografische Elemente enthält. Trotz seiner eher ernsten Thematik oder vielleicht auch gerade deswegen ist der Roman grösstenteils sehr unterhaltsam geschrieben. Tingler schreibt, wie man es von ihm gewohnt ist, sehr sprachgewaltig und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen. Schade nur, dass dem Roman etwas die Spannung fehlt. Vor allem gegen Ende hin wird die Geschichte leider ziemlich langweilig. Es scheint fast so, als wäre dem Autor auf den letzten paar Metern die Puste ausgegangen Fazit: Philipp Tinglers‘ Debüt-Roman ist zwar wenig spannend, dank der enormen Sprachgewalt aber trotzdem lesenswert.

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