Philipp Vandenberg Die Pharaonin

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Inhaltsangabe zu „Die Pharaonin“ von Philipp Vandenberg

Um ihre Macht zu sichern, krönt Hatschepsut sich nach dem Tod ihres verhassten Ehemanns Thutmes selbst zur Pharaonin. Sie feiert die prächtigsten Feste, baut Tempel und Obelisken und regiert härter als alle Männer vor ihr. Auch Liebe findet sie: in den Armen des Baumeisters Senenmut. Doch ihr strenges Regiment bewahrt sie nicht vor Feinden: In den verschlagenen Amun-Priestern hat sie mächtige Gegner, und Teti, der geheimnisvolle Arzt und Magier, schreckt vor nichts zurück, um selbst auf den Pharaonenthron gelangen.

Manchmal ist weniger mehr.So einige Passagen über Sennmuts "Obelisken" hätte man sich sparen können.

— Angelinchen

Einfach furchtbar! Keine sichtbare Handlung, keine Sympathie...nur Gewalt und Sex. Absolut grausam!

— JuliaSchu

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  • Kolumne: Der Historische Roman - Trend oder Trittbrettfahrer?

    muchobooklove

    Kolumne Historischer Roman August 2013 von Michael:  Fakten vs. Fiktion? Unterhaltung oder Klischees? Liebe Verlage, „Historische Romane“ liegen absolut im Trend des deutschen Buchhandels. Besucht der interessierte Leser seine Buchhandlung, so präsentiert sich, eine breite und auf den ersten Blick vielversprechende Auswahl an Titeln. Insbesondere die Romane nationaler wie internationaler Autorinnen bilden anscheinend das Rückgrat des Angebotes. Ihre Heldinnen sind Hebammen, Totenwäscherinnen, Bogenschützinnen, Henkerinnen, Hexen, Huren, Heilige usw.. Es gibt wenige Berufsstände, soziale Herausforderungen und Schicksale, die nicht rührend und sentimental erzählt werden dürften. Hier werden meistens wenig historische Fakten mit verzweifelten und aus der Not geborenen, starken Frauen auf einem Leidensweg der Rache, der Anerkennung und natürlich der Liebe geschickt kombiniert, so passiert z.B. im Roman: „Die Wanderhure“, der wohl erfolgreichste und zu Recht am meisten kritisierteste Titel des Autorenehepaares. Hier spielt die Liebe die ganz, ganz große und übergeordnete Hauptrolle die so banal erzählt wird, dass die historischen Elemente quasi nicht mehr zum Tragen kommen. Fast schon inflationär werden hier Geschichten zu Papier gebracht, bei denen Historiker laut aufschreien. Doch analysieren wir den Unterhaltungswert: Es sind zumeist Leserinnen , die sich auf eine literarische Reise durch die Zeit bewegen und damit ihre Heldin im alten Rom, im mittelalterlichen Köln oder in den 30-jährigen Krieg begleiten.Ihre Heldinnen sind edel, sanft, sensibel und stark und kämpfen nicht nur mir den Waffen einer Frau, sondern legen gerne Nadel und Faden auf die Seite, um ein Schwert zu schwingen, (z.B. Sabine Martin „Die Henkerin“) oder ihre Argumente durchschlagend mit einem Pfeil zu unterbreiten, (z.B. „Die Bogenschützin“) von Martha Sophie Marcus. Mag sein, dass sich die eine oder andere Autorin recht viel künstlerische Freiheit dabei nimmt. Doch es gibt auch Ausnahmen und Romane, die hinlänglich sauber und kristallklar recherchiert sind, die Spannung aber dadurch nicht gemindernt oder die Handlung in ein Klischee versetzt wird, z.B. die Titel von Rebecca Gablé „Das Lächeln der Fortuna“ (Die Waringham-Saga), „1813 Kriegsfeuer“ von Sabine Ebert oder „Die Maurin“ von Lea Korte. Die Autorinnen wissen wie man schreibt und historische Fakten, mit realistischer Fiktion verwebt. Spannend, Unterhaltsam, fantastisch recherchiert – perfekt! Der Grat zwischen Fakten und Fiktion ist ein schmaler, ein unruhiger Tanz auf der Nadelspitze. Die Erwartungshaltung der Autorinnen mag manchmal hoch sein, doch die Verkaufszahlen dürften genügen, um immer wieder eine Fortsetzung zu rechtfertigen. Im Grunde ist es okay, das Ziel wurde erreicht – der oder der Leserin wurden ein paar unterhaltsame Stunden geschenkt und vielleicht wurde die Situation der Heldin für das eigene Privatleben adaptiert. Hurra…..die Welt ist wieder bunt und schön, wie z.B. bei „Die Hexe von Nassau“ oder „Die letzte Hanseatin“ von Lena Falkenhagen. Wie sehen die „männlichen“ Leser oder auch Autoren diese Flut von historischen Romanen aus der Feder, oder eines Laptops einer Autorin, vielleicht auch einer Kollegin? Ich persönlich muss neben der guten und spannenden Unterhaltung, auch aus der historischen Perspektive begeistert werden. Widersprüche oder historische Details, die es in der erzählenden Epoche noch gar nicht gegeben haben kann, verärgern mich so sehr, dass dann für mich ein zweiter Teil oder gar ein anderer Roman der Autorin nicht mehr in Frage kommt. Der Trend scheint weiterhin beständig zu sein, doch „Quo Vadis“ Historischer Roman – Wohin gehst Du?

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  • Rezension zu "Die Pharaonin." von Philipp Vandenberg

    Die Pharaonin

    sabisteb

    13. August 2010 um 12:39

    Hatschepsut war, wenn auch die nicht erste Frau auf einem ägyptischen Thron, so doch eine der mächtigsten. Dieser Roman erzählt Die Geschichte der Prinzessin Hatschepsut, welche zu Pharao Maatkare wurde. Durch einen unglücklichen Zufall, der ihre Dienerin das Leben kostet, lernt die junge Hatschepsut den gleichaltrigen Senenmut kennen. Da er ihr gefällt rettet sie ihm das Leben und nimmt sich ihn zum Geliebten, denn ihr Gatte, ihr Halbbruder Thutmes ist ihr verhasst. Sie lässt Senenmut zum Steinmetz ausbilden und er erweist sich als äußerst begabt. Seine Liebe zu Hatschepsut schreibt er in Stein, indem er ihr die schönsten Baumwerke errichtet, um ihr so seine Liebe zu beweisen. Eine Prophezeiung verspricht dem Pharao, dass ihm am selben Tage ein Sohn und eine Tochter geboren werden Ich sehe zwei Frauen zur selben Zeit. Die Frau mit dem Gold gebiert einen Löwen, die Frau mit dem Stein gebiert eine Katze. Als die Prophezeiung sich erfüllt gebiert Hatschepsut ihrem Gatten eine Tochter, ihre ehemalige Dienerin Iset jedoch den ersehnten Horus, den Stammhalter der Dynastie, welcher zu Thutmosis III heranwachsen sollte. Die Tatsache, dass Hatschepsut nach dem Tode ihres Bruders und Gemahls zwar alle weltliche Macht auf sich vereint, aber nicht in der Lage war einen Sohn zu gebären wird zu einem Trauma für die junge Frau. Sie verbannt Iset und setzt alles daran, ihre männlichen Vorgänger in allen Belangen zu übertrumpfen. Dieser verbissene Ehrgeiz vergiftet ihre Beziehung zu Senenmut und dieser fühlt sich bisweilen als lästiges Anhängsel der Frau, die er liebte. Zerfressen von Ehrgeiz macht sich Hatschepsut auf zu gefährliche Expedition in das geheimnisumwobene Punt, ohne zu ahnen, dass diese Reise ihres und Sennemuts Schicksal besiegeln wird. Die Pharaonin ist eines der frühen Werke von Philipp Vandenberg und so ganz anders als die Bücher, welche man aktuell von ihm kennt. Dass dieser Roman jedoch seit seinem ersten Erscheinen 1984 immer wieder neu aufgelegt wurde spricht für sich. Vandenberg experimentiert in diesem Roman mit der Sprache. Anders als viele Autoren, die in Dialogen teilweise eine altertümliche Sprachweise verenden um ihrer Geschichte flair zu geben, hält Vandenberg die biblisch anmutende Sprache konsequent den ganzen Roman durch, nicht nur in Dialogen, sondern auch in den Beschreibungen und erzählenden Passagen. Man fühlt sich, als wenn man eine Geschichte aus der Bibel lesen würde. Die Darstellungen von Sex und Gewalt sind teils sehr drastisch, so werden als Beweis für die erschlagenen nubischen Krieger deren Penisse vor dem Volk präsentiert. Auch die Sexszenen sind teils sehr drastisch geschildert, dennoch sind zwischen diesen teils grausamen Darstellungen schon die gewohnten Seitenhiebe auf Religionen zu erahnen, für die Vandenberg bei seinen Lesern so beliebt ist. Die Weiber von Theben rennen zu Hapuseneb, dem Oberpriester des Amun, wenn sie merken, dass sie schwanger sind. [] Und Hapuseneb befragt die Götter. Natürlich ist jede zweite Auskunft falsch (S. 26). Schwere Kost auf die man sich bewusst einlassen sollte.

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  • Rezension zu "Die Pharaonin" von Philipp Vandenberg

    Die Pharaonin

    HeikeG

    18. April 2007 um 19:19

    Liebe, Sex, und ... Intrigen "Die Pharaonin" war mein erstes Buch von Vandenberg. Der Autor gilt als Meister des historischen Romans. Wenn dem so sein sollte, dann habe ich wohl das schlechteste Buch erwischt, das er je geschrieben hat. Die geschichtlichen Ereignisse wirken wie Beiwerk und sind eher lieblos erzählt. Meiner Meinung nach bietet der Roman eine gute Vorlage für ein Drehbuch. Und zwar für einen Film, der dann nach 23:00 Uhr bei den Privatsendern läuft. Denn aus diesem Blickwinkel betrachtet, ist die Handlung wirklich ausreichend. Ansonsten enttäuscht das Buch komplett. Zu dem Punkt, dass der Roman sowieso kaum eine Handlung besitzt, kommt noch, dass die einzelnen Teile derselben dermaßen wirr zusammengeschustert wurden, dass einem ganz schwindelig wird. Von den meist sehr platten Charakteren will ich gar nicht erst reden. Ich kann nur hoffen, dass "Die Pharaonin" ein Ausrutscher war und Vandenbergs andere Romane wesentlich besser sind. Mein Fazit: Das Buch eignet sich eigentlich nur für die Fans von Groschenliteratur.

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