Philipp Winkler

 4.1 Sterne bei 111 Bewertungen
Autor von Hool und Hool.
Philipp Winkler

Lebenslauf von Philipp Winkler

Philipp Winkler wurde 1986 in Neustadt am Rübenberge geboren, studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim und lebt heute in Leipzig. Einige Zeit verbrachte er im Ausland, unter anderem im Kosovo, in Albanien, Serbien und Japan. Winkler veröffentlichte in Literaturmagazinen und -anthologien und erhielt 2008 den Joseph-Heinrich-Colbin-Preis. Für Auszüge aus seinem Debütroman "HOOL" bekam Philipp Winkler zudem den Retzhof-Preis für junge Literatur es Literaturhauses Graz, sein Roman ist derzeit für den Deutschen Buchpreis 2016 nominiert.

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Philipp WinklerHool
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Hool
Hool
 (109)
Erschienen am 13.04.2018
Philipp WinklerHool
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Hool
Hool
 (2)
Erschienen am 30.05.2018

Neue Rezensionen zu Philipp Winkler

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Rezension zu "Hool" von Philipp Winkler

spannender Roman über die Hoolganszene
Stephan59vor 2 Monaten

In Hool geht es, wie der Titel schon sagt, um die Hooligan-Szene. Der Protagonist Heiko grenzt sich über seine Hooligan-Kumpels als Ersatzfamilie von den kaputten Verhältnissen zuhause ab und lebt Frust und Perspektivlosigkeit in den Schlägereien, Besäufnissen und Freundschaften in diesem Milieu und seine schier ungebändigte Wut aus. Den Roman, 2016 veröffentlicht, muss man auch vor dem Hintergrund des Einflusses der Hells Angels im Hannoveraner Rotlichtmilieu in dieser Zeit sehen. Nicht ohne Grund spielt Wunstorf eine Rolle, wo der führende Kopf der Angels damals residierte und einen eigenen Security-Service anführte.

Auch die Nebenstorys, die Projektion auf seine verlorene Liebe Yvonne, Armin, der Veranstalter von Hundekämpfen, der aus seiner Familie gerissene tote Joel, Heikos Familienverhältnisse und natürlich Heikos Onkel, der ein Fitnessstudio betreibt und der eigentliche Anführer der Hooligans ist, sind super in eigenen Handlungssträngen mit Heikos Werdegang verwoben. Die tiefe Abneigung zu den Anhängern des konkurrierenden Clubs Braunschweig und das Zusammenwachsen der Hooligan-Szene mit rechtsradikalen Schlägern sind gut eingearbeitet.

Insgesamt ein lesenswerter Roman, der Einblick gibt in die damalige Hooligan-Szene und die Orientierungslosigkeit vieler, die da mitmachen. Vom Stil her gut zu lesen, kurzweilig und spannend.

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Rezension zu "Hool" von Philipp Winkler

Philipp Winkler | HOOL
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

INHALT: Ein Leben ohne Hannover 96 ist für Heiko Kolbe unvorstellbar. Seit frühester Jugend dreht sich alles um seinen geliebten Club. Allerdings geht es seit einigen Jahren kaum noch um den Fußball als solchen. Heiko ist ein Hooligan, der sich regelmäßig zur »Dritten Halbzeit« mit den Fans anderer Mannschaften prügelt – knallhart und ohne Erbarmen, bis das Blut spritzt. Oft sind solche Schlägereien organisierte Treffen mit klaren Regeln. Doch Heiko ist auch außerhalb dieser Fights aggressiv und leicht reizbar.

Von seiner Mutter in jungen Jahren verlassen, mit einem alkoholkranken Vater und stets im Schatten der gebildeten, älteren Schwester aufgewachsen, lebt Heiko heute unter allerlei zwielichtigen Gestalten. Er hat ein spärlich möbliertes Zimmer in einem Haus weitab im Wald, wo der Ex-Knacki Arnim illegale Tierkämpfe abhält und gerne auch mal zwei Kampfhunde auf einen Braunbären loslässt. Heiko arbeitet in einem Gym, das von seinem Onkel Axel geleitet wird, einem Szenekenner der ersten Stunde, der die Hool-Treffen organsiert und nebenbei krummen Geschäften mit Bikern, Neo-Nazis und der osteuropäischen Mafia nachgeht.

Ein obskurer Freundeskreis also, den Heiko da um sich hat. Doch es gibt auch ein Mädchen, Yvonne, die die Kraft gehabt hätte, Heiko vom Rand der Gesellschaft wegzuzerren. Aber die Beziehung – die einzige in Heikos Leben, die wenigstens ein bisschen Liebe und Geborgenheit versprach – ging in die Brüche und Heiko verbringt so manche Nacht im Auto vor ihrem Haus und weint ihr nach.

Als sich Heikos Hool-Freunde nach und nach aus der Szene verabschieden, weil sie berufliche oder familiäre Chancen ergreifen (oder körperlich einfach nicht mehr mithalten können), sieht sich Heiko mehr und mehr im Stich gelassen. Doch was soll man anfangen in einer Welt ohne Liebe und Halt?

FORM: Philipp Winkler (*1986) hat mit HOOL eine brettharte Sozialstudie geschrieben, über eine Szene, die sich neutral betrachtet jedem Verständnis entzieht. Die Sätze sind kurz und knackig und von Heikos Gossensprache geprägt. Es gibt Szenen voller bluttriefender Gewalt, und je klarer dem Leser wird, dass sich so etwas ständig irgendwo abspielt, desto authentischer werden sie.

Die Kapitel springen unregelmäßig in den Zeiten, beleuchten auf diese Weise die Vergangenheit der Hauptperson und entblättern einen Charakter, dem es im Leben vor allem an einem gefehlt hat: Zuneigung.

Über die Jahre abgestumpft und immer auf der Suche nach Anerkennung und Verbundenheit erscheint Heikos sozialer Abstieg vorprogrammiert. Dabei lässt Winkler seinen Antihelden aber nicht gänzlich dumm dastehen. Heiko hat eine gewisse Intelligenz und gesunde moralische Werte – wenn man mal vom Brechen anderer Leute Knochen absieht. Aber er hat auch einen fürchterlichen Dickkopf, eine unbezähmbare Wut und große Angst, alles zu verlieren, was er sich aufgebaut hat – was auch immer das sein möge. Winkler hat damit einen interessanten Charakter geschaffen: nicht gerade ein Sympathieträger, aber vielschichtig und ambivalent.

FAZIT: Ich muss zugeben, dass ich zu den Daddys gehöre, die sich nur zur Weltmeisterschaft für Fußball interessieren. Laut Heiko Kolbe bediene ich damit ganz klar eines der vielen Feindbilder (Seite 169) … womit ich aber ganz gut leben kann. Und die Hooliganszene ist von mir so weit entfernt wie das Königreich Tonga. Umso interessanter war die Lektüre dieses bemerkenswerten Debütromans, mit dem es Philipp Winkler 2016 auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises schaffte. Es ist tatsächlich mal ein Blick in eine für mich völlig unbekannte Welt. Die Recherchearbeit Winklers (der selbst nicht Mitglied der Szene ist) muss gruselig gewesen sein. Dafür hat er meine vollste Hochachtung.

Für meinen Geschmack gab etwas zu viele Nebenkriegsschauplätze, und an die Gossensprache musste ich mich auch erst gewöhnen (sie kam mir an vielen Stellen ungeeignet vor), aber alles in Allem ist HOOL ein Roman, den man landläufig wohl solide nennt. Ich vergebe vier Sterne plus Leseempfehlung für Leute, die einen Blick in eine der dunkleren Ecken unserer Gesellschaft wagen wollen.

*** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

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Rezension zu "Hool" von Philipp Winkler

Rezension zu "Hool"
Linker_Mopsvor einem Jahr

Es ist schwer eine Rezension zu dem Roman "Hool" zu verfassen, da das Buch schwer zu greifen ist. Von seinem Inhalt und seinen Protagonisten - allen voran Heiko. Sein Lebenswandel, seine Gewaltausbrüche, seine Ausreden für sein Versagen - alles Charakterzüge die ihn unsymphatisch machen sollten. Und trotzdem hat er etwas an sich, dass ich ihn gemocht habe.

Eine wirkliche Story lässt sich nur schwer greifen. Es ist eine Erzählung über einen jungen Mann, der in der Fußball-Hool-Szene zu Hause ist. Er ist nur glücklich, wenn er auf seinen Gewaltexkursionen ist. Die "Schäden", die im Laufe der Geschichte passieren, scheinen auf ihn nur mäßigen Eindruck zu machen - aber nur auf den ersten Blick. Nach und nach bricht er immer mehr zusammen.

Die Geschichte hat mich gepackt, erschüttert, nachdenklich gestimmt - alles Eigenschaften, die ein gutes Buch braucht. Der Autor weiß wie man schreiben muss, um die Leser in seinen Bann zu ziehen.

Vier Sterne gibt es aber nur, weil die Geschichte sich eben so schwer packen ließ. Immer wieder hatte ich mich gefragt, worauf der Autor letztendlich hinaus will, was der rote Faden ist. Am Ende hatte man ihn dann, aber bis dahin ist man doch ab und zu geschwommen. Und die Story hat ein offenes Ende, was ich nicht mag.

Mein Fazit: Ein gutes Buch, was in einem noch lange nachhallt. Sollte man lesen.

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Gespräche aus der Community

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- Nominiert für den Deutschen Buchpreis -


Jeder Mensch hat zwei Familien. Die, in die er hineingeboren wird, und die, für die er sich entscheidet. HOOL ist die Geschichte von Heiko Kolbe und seinen Blutsbrüdern, den Hooligans. Philipp Winkler erzählt vom großen Herzen eines harten Jungen, von einem, der sich durchboxt, um das zu schützen, was ihm heilig ist: Seine Jungs, die besten Jahre, ihr Vermächtnis. Winkler hat einen Sound, der unter die Haut geht. Mit HOOL stellt er sich in eine große Literaturtradition: Denen eine Sprache zu geben, die keine haben.

"Woher kommt die Wut, was tust du, wenn dir nichts geblieben ist? Verzweifelt, knallhart und voller Herz. HOOL leuchtet aus allen Wunden." Lucy Fricke

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Über Philipp Winkler

Philipp Winkler, 1986 geboren, aufgewachsen in Hagenburg bei Hannover. Studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim. Lebt in Leipzig. Auslandsaufenthalte im Kosovo, in Albanien, Serbien und Japan. Neben Veröffentlichungen in Literaturmagazinen und -anthologien, erhielt er 2008 den Joseph-Heinrich-Colbin-Preis und 2015 für Auszüge aus Hool den Retzhof-Preis für junge Literatur des Literaturhauses Graz. „HOOL“ ist sein Debütroman.


© Kat Kaufmann


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Fragerunde mit Philipp Winkler zu "Hool"

Auch in diesem Jahr habt ihr wieder die Möglichkeit, Autoren der Longlist des Deutschen Buchpreises 2016 Fragen zu ihren Werken zu stellen und ihre Bücher zu gewinnen. Welches Buch ist euer Favorit? Hier könnt ihr abstimmen!

Wir freuen uns sehr, dass Philipp Winkler bei unserer Fragerunden Aktion zum Deutschen Buchpreis dabei ist.  Mit seinem Debütroman "Hool" ist es ihm gelungen, mit viel Herz eine harte Geschichte über einen jungen Mann und seine Blutsbrüder, die Hooligans, zu schreiben. Sein Sound geht unter die Haut und er gibt seine Stimme denen, die keine Sprache haben.

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Jeder Mensch hat zwei Familien. Die, in die er hineingeboren wird, und die, für die er sich entscheidet. HOOL ist die Geschichte von Heiko Kolbe und seinen Blutsbrüdern, den Hooligans. Philipp Winkler erzählt vom großen Herzen eines harten Jungen, von einem, der sich durchboxt, um das zu schützen, was ihm heilig ist: Seine Jungs, die besten Jahre, ihr Vermächtnis. Winkler hat einen Sound, der unter die Haut geht. Mit HOOL stellt er sich in eine große Literaturtradition: Denen eine Sprache zu geben, die keine haben. 

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Philipp Winkler wurde 1986 in Neustadt am Rübenberge geboren, studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim und lebt heute in Leipzig. Einige Zeit verbrachte er im Ausland, unter anderem im Kosovo, in Albanien, Serbien und Japan. Winkler veröffentlichte in Literaturmagazinen und -anthologien und erhielt 2008 den Joseph-Heinrich-Colbin-Preis. Für Auszüge aus seinem Debütroman "HOOL" bekam Philipp Winkler zudem den Retzhof-Preis für junge Literatur es Literaturhauses Graz, sein Roman ist derzeit für den Deutschen Buchpreis 2016 nominiert.

Gemeinsam mit dem Aufbau Verlag verlosen wir unter allen Fragestellern ein Exemplar von "Hool"! Außerdem haben alle, die an den Fragerunden teilnehmen, die Chance auf ein großes Buchpaket mit allen Titeln, die auf der Longlist des Deutschen Buchpreises stehen!

Philipp Winkler wird eure Fragen am 07. September beantworten.

Ich bin gespannt auf eure Fragen und wünsche euch viel Spaß!



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