Philipp von Boeselager Wir wollten Hitler töten

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 5 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Wir wollten Hitler töten“ von Philipp von Boeselager

Philipp Freiherr von Boeselager organisierte den Sprengstoff für das Attentat am 20. Juli 1944 und überlebte als einer der wenigen Verschwörer das Ende des Krieges. Er schildert anschaulich, wie er, hin- und hergerissen zwischen Gehorsamspflicht und Gewissensnöten, zum Widerstand kam und lässt den Leser an den spannenden Ereignissen um das Attentat teilhaben.

Stöbern in Sachbuch

Heimatlos ist nicht gleich hoffnungslos: Sehnsucht einer jungen Frau 1944/2014

Einmaliges Buch voller autobiographischen Aufzeichnungen aus einer anderen Zeit.

lindenelmar

Homo Deus

Der Autor spannt einen Rahmen von der Vergangenheit bis in die Zukunft. Sein Menschenbild ist gewöhnungsbedürftig.

mabuerele

Hygge! Das neue Wohnglück

Ein inspirierendes Buch, mit vielen Tipps, Interviews, und noch mehr Bildern, die das skandinavische Wohlfühlflair wiederspiegeln

Kinderbuchkiste

Spring in eine Pfütze

Ich muss sagen, ich war positiv überrascht und freue mich nun jeden Tag auf eine neue & kreative Aufgabe.

NeySceatcher

Alles, was mein kleiner Sohn über die Welt wissen muss

Kurzweilige, aber amüsante Lektüre über das Leben mit einem Kleinkind - auf jeden Fall lesenswert.

miah

Das große k. u. k. Mehlspeisenbuch

Das Zauner ist eine Institution in Bad Ischl, hier gibt es die Rezepte der Leckereien, die man dort findet.

Sikal

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Wir wollten Hitler töten" von Philipp von Boeselager

    Wir wollten Hitler töten
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    13. March 2011 um 18:13

    Allmählich sterben die Zeitzeugen des Nationalsozialismus aus. So ist auch Philipp von Boeselager, der letzte Überlebende der Hitler-Attentäter, schon 2008 gestorben. Zum Glück hat er vorher noch seine Erinnerungen aufgeschrieben. Philipp von Boeselager war Sproß einer rheinisch-katholischen Adelsfamilie. Von klein auf gehörte die Jagd zu seinen Lieblingsbeschäftigungen, das war damals in diesen Kreisen so üblich. Ebenfalls üblich war es, die Offizierskarriere zu ergreifen. Die Familie war also durchaus militaristisch, dem Nationalsozialismus gegenüber aber zurückhaltend eingestellt. Standesdünkel mögen da eine Rolle gespielt haben, vor allem aber ein ehrlicher Humanismus und eine tiefe Gläubigkeit. Philipp von Boeselager wurde 1941 an die Ostfront eingesetzt und bekam dort erstmals einen Eindruck davon, welche Verbrechen gegenüber den Juden begangen wurden. Zusammen mit seinem älteren Bruder Georg, ebenfalls Offizier, schloss er sich dem Widerstand um Henning von Tresckow an. Die geplanten Attentatsversuche auf Hitler schlugen jedoch alle fehl. Nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 überlebte Philipp von Boeselager nur deshalb, weil er eher am Rande der Gruppe agierte und weil seine Kameraden ihn nicht verrieten. Boeselagers Erinnerungen lassen die Kriegseinsätze und die Hintergründe der Attentate lebendig werden und sind somit ein eindrucksvolles und persönliches Zeugnis der damaligen Zeit. Dabei ist das Buch auch sehr gut und spannend lesbar.

    Mehr