Philippa Carr Ein hauchdünnes Band

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Inhaltsangabe zu „Ein hauchdünnes Band“ von Philippa Carr

Als Dorabella Dermot Tregarland heiratet, trennt sie sich zum ersten Mal im Leben von ihrer Zwillingsschwester Violetta. Doch Dorabellas Glück ist gefährdet. Schatten aus der Vergangenheit liegen über der Familie Tregarland, und Violetta muß mitansehen, wie sich ihre Schwester immer tiefer in das mysteriöse Geschehen verstrickt. Mit Hilfe ihres Freundes Jowan Jermyn macht sie sich daran, das düstere Geheimnis zu ergründen...

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— Frau-Aragorn

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    Ein hauchdünnes Band

    Frau-Aragorn

    30. December 2017 um 14:27

    In Protagonistin Violetta hat die Autorin eine sehr interessante und sympathische Person gezeichnet. Von ihrer Zwillingsschwester, der blöden Gans, bin ich alles andere als begeistert. Die Geschichte der beiden ist interessant geschrieben und bettet sich gut in die damalige Zeit ein. Mir gefiel, wie die gesellschaftlichen Themen beschrieben wurden,  und auch die politische Situation vor dem zweiten Weltkrieg wurde sehr menschlich und authentisch geschildert, Viel zu spät erkannte ich in diesem Buch den Teil einer Reihe, was erklären würde, warum dieses Buch ohne wirkliches Ende daherkommt. Außerdem waren viele Lekroratsfehler enthalten. Daher komme ich zu meiner Bewertung: drei von fünf, denn ich glaube das Nachfolgebuch würde ich auch wieder lesen. 

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  • Rezension zu "Ein hauchdünnes Band"

    Ein hauchdünnes Band

    ElkeK

    14. March 2017 um 05:24

    Inhaltsangabe: England 1936: Das hauchdünne Band verbindet die Zwillinge Dorabella und Violetta Denver. Dorabella ist die extrovertierte, stets um Aufmerksamkeit heischende und durchaus abenteuerlustige Tochter, während Violetta die Vernünftige ist und ihrer Schwester immer wieder aus der Patsche hilft. Als sie mit 17 Jahren die Schule beenden, machen sie einen Ausflug in Deutschland, wo sie den aus Cornwall stammenden Dermot Tregarland kennen lernen. Dorabella verliebt sich sofort in den Mann, der das Leben ziemlich leicht nimmt und sein Erbe, das Gut Tregarland, eher vernachlässigt. Dafür gibt es den hervoragenden Gutsverwalter Gordon. Ziemlich bald ist Hochzeit und zum ersten Mal in ihrem Leben sind die Mädchen getrennt. Violetta hat von Anfang kein gutes Gefühl, wenn sie im Haus Tregarland verweilt. In Cornwall lieben die Menschen ihren Aberglauben und die Mythen. Und Violetta erfährt schon bald von der Familienfehde zwischen den Tregarlands und den Jermyns. Trotzdem freundet sie sich mit Jowan Jermyn an. Als Dorabella auch noch schwanger ist, scheint das Glück perfekt. Doch Dorabella vertraut ihrer Schwester an, dass irgendetwas mit dem Haus nicht in Ordnung ist und bestätigt damit Violettas Gefühl. Da schlägt der Familienfluch plötzlich zu und noch andere dramatische Dinge passieren … Mein Fazit: Das war mal wieder ein spannendes Buch. Am Anfang tat ich mit etwas schwer. Das lag zum einen an den eng bedruckten Seiten im Buch. Und zum anderen hat die Autorin wieder eine ausschweifende Erzählweise (wie auch schon in den anderen Bänden zuvor). Es dauert schon mal, bis man auf den Kern der Geschichte kommt. Außerdem hatte ich diese Woche wenig Zeit zum Lesen, so dass es anfangs eher schleppend ging. Auch hier nehmen politische Ereignisse einen gewissen Rahmen ein und so ist es nur natürlich, dass die Autorin die Judenverfolgung und Hitlers Kriegs-Bestreben durchaus thematisiert. Im Vordergrund steht aber die Geschichte um Dorabella und Violetta. Violetta erzählt alles aus ihrer Sicht. Auch wenn sie das enge Band zu ihrer Zwillingsschwester gelegentlich genervt hat, so liebt sie sie auch und leidet sehr unter der Trennung. Viel zu schnell -ja fast überstürzt- heiratet Dorabella den Mann, den sie in Deutschland kennen gelernt haben. Erst nach der Hochzeit erzählt Dermot von seiner ersten Frau, die hochschwanger im Meer schwamm und nie zurückkehrte. Aufgrund einer Familienfehde mit den Jermyns glaubt ganz Cornwall, dass die erste Frau ins Meer gelockt wurde, um Rache zu nehmen. Violetta besucht so oft wie möglich ihre Schwester und jedes Mal beschleicht sie ein merkwürdiges Gefühl. Dunkle Geheimnisse erzählen die steinernden Wände, doch niemand versteht das Wispern der Wände. Das tosende Meer trägt zum dunklen Gefühl bei. Die Erzählungen waren wirklich sehr spannend und ich konnte die Unruhe sehr gut nachempfinden. Da hätte ich mich wohl auch nicht wirklich wohlgefühlt. Die Figuren konnte man sich sehr gut vorstellen und sie waren für mich greifbar. Die Geschichte nimmt dann einige dramatische Wendungen. Ein kleines Familiengeheimnis ahnte ich bereits, aber das ganze Ausmaß der Geschichte überraschte mich am Ende doch. Und mir gefiel es durchaus, dass Violetta sich nicht gleich auf einen zukünftigen Ehemann festgelegt hatte, sondern durchaus kritisch einiges hinterfragte und klug wählte. In den letzten Bänden stand der Liebste ja schon recht früh fest. Die Liebesgeschichte ist aber nebensächlich und kommt erst am Ende mehr hervor. Mich hat dieser Band durchaus überrascht und sehr gut unterhalten. Die verwandtschaftlichen Verhältnisse verwirrten mich zwar zuweilen, aber das passierte mir auch schon in früheren Bänden. Der Spannung hat es keinen Abbruch getan und ich freue mich schon auf das Finale dieser Reihe. Fünf Sterne für mythische Legenden in Cornwall.

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