Philippa Gregory

 4.1 Sterne bei 925 Bewertungen
Autorin von Die Schwester der Königin, Die Königin der Weißen Rose und weiteren Büchern.
Philippa Gregory

Lebenslauf von Philippa Gregory

Die Bestsellerautorin aus England: Philippa Gregory, geboren 1954 in Nairobi, zog früh mit ihren Eltern nach England. Sie machte erst eine journalistische Ausbildung und studierte danach Geschichte in Brighton, bevor sie an der University of Edinburgh über die englische Literatur des 18. Jahrhunderts promovierte. Kurz darauf, im Jahre 1987, verfasste sie ihren ersten Roman "Die Glut". In den englischsprachigen Ländern feiert Philippa Gregory seit langem riesige Erfolge als Bestsellerautorin. Neben zahlreichen historischen Romanen schrieb sie auch Kinderbücher, Kurzgeschichten, Reiseberichte sowie Drehbücher und arbeitete als Journalistin für große Zeitungen, fürs Radio und Fernsehen. Ihre Romane, wie z.B "Die Schwester der Königin" und "Das Erbe der weißen Rose " wurden mit Starbesetzung verfilmt. Sie lebt mit ihrer Familie in Nordengland.

Alle Bücher von Philippa Gregory

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Die Schwester der Königin

Die Schwester der Königin

 (229)
Erschienen am 09.10.2017
Die Königin der Weißen Rose

Die Königin der Weißen Rose

 (88)
Erschienen am 03.01.2011
Das Erbe der Königin

Das Erbe der Königin

 (72)
Erschienen am 16.01.2010
Die ewige Prinzessin

Die ewige Prinzessin

 (62)
Erschienen am 28.08.2010
Die Mutter der Königin

Die Mutter der Königin

 (48)
Erschienen am 01.11.2012
Der Thron der roten Königin

Der Thron der roten Königin

 (45)
Erschienen am 01.11.2011
Dornenschwestern

Dornenschwestern

 (33)
Erschienen am 01.11.2013
Die Schwiegertochter

Die Schwiegertochter

 (31)
Erschienen am 01.08.2007

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Neue Rezensionen zu Philippa Gregory

Neu

Rezension zu "Das Erbe der Königin" von Philippa Gregory

Anstrengend aber nicht schlecht
_Dark_Rose_vor einem Monat

Ich muss ehrlich zugeben, ich habe mich mit diesem Buch sehr schwer getan - kein Vergleich zu anderen Büchern der Autorin! Es geht um die Ehefrauen Nummer 4 und 5 Heinrichs VIII., Anna von Kleve und Katherine Howard. Die Geschichte ist bekannt, daher gehe ich auf den reinen Inhalt hier weniger ein. Die Geschichte ist aus der Sicht dreier absolut unterschiedlicher Frauen geschildert, was das Lesen meiner Meinung nach erschwert aber für die Handlung interessant ist. Es kommen sowohl Anna von Kleve, die hier als mutige, von ihrer Familie gequälte und unterdrückte aber sehr gebildete und intelligente Frau charakterisiert wird, zu Wort, als auch Jane Boleyn, die Witwe von George Boleyn, dem Bruder von Anne Boleyn, die sich keiner Schuld an deren Tod bewusst ist, da sie ja nur Anweisungen befolgt habe und Katherine Howard, die, seien wir ehrlich in diesem Buch das dümmste, eitelste und oberflächlichste Wesen zu sein scheint, das je auf Erden gelebt hat. Jane Boleyn nimmt eine besondere Stellung in der Geschichte ein, da sie ihr gesamtes Leben – bis auf ein paar Monate im Exil – bei Hofe verbracht und bis auf die sechste und letzte Ehefrau jeder Königin an Heinrichs VIII. Seite gedient hat. Durch sie bekommt man einen einmaligen Einblick in das Hofleben durch eine Frau, die nichts anderes kennt und gleichzeitig Opportunistin genug ist, immer ihren Hals zu retten, egal welche Ehefrau gerade untergeht – bis auch ihre Glückssträhne reißt, als sie für den Duke of Norfolk keinen Nutzen mehr hat. Anna von Kleve ist wenn man auf den Gesamtverlauf der Geschichte achtet, lediglich eine Fußnote in der Geschichte, aber eine umso interessantere. Man weiß in der breiten Öffentlichkeit nicht viel über sie und genau hier setzt das Buch an. Anna von Kleve ist in diesem Buch eine sehr starke Frau, die je weiter die Handlung voranschreitet, immer stärker und selbstbewusster wird. Katherine Howard wird in diesem Buch als das wahrscheinlich dümmste, oberflächlichste und eitelste Wesen charakterisiert, dass je gelebt hat. In der Geschichtsschreibung wird sie ebenfalls als wenig gebildet dargestellt, allerdings geht das Buch hier noch einige Schritte weiter. So beginnen die meisten Kapitel aus Katherines Sicht mit „Was habe ich?“, gefolgt von einer Auflistung an Kleidern, Schmuckstücken usw., die sie besitzt und das ist auch alles was sie interessiert. Die Ehe mit dem König geht sie ein, weil sie dafür Geschenke bekommt. Sie sieht die ehelichen Pflichten als Ware an, denen sie im Tausch für materielle Güter nachkommt. Gleichzeitig geht sie davon aus, weil der König ja so alt und krank sei, er bestimmt in spätestens einem Jahr tot sei und sie dann in der Lage einen jungen Mann zu heiraten. Sie hält sich selbst für die schönste Frau der Welt und der Leser muss diese ständigen Selbstlobpreisungen überstehen, um an die eigentliche Handlung zu kommen. Ich empfand das Buch als sehr anstrengend aber trotzdem auch sehr interessant. Das Beste und Schlechteste an diesem Buch ist dasselbe und das ist wirklich faszinierend: die drei Ich-Erzählerinnen. Da die drei Charaktere so unterschiedlich sind, macht das das Lesen – zumindest für mich sehr anstrengend, zumal ich Katherine Howard regelmäßig gegen die Wand werfen könnte, so geht sie mir auf die Nerven. Aber es macht Sinn das Buch so anzugehen und ich könnte es mir auch nicht anders vorstellen. Besonders weil jede dieser drei Frauen die Geschehnisse ein klein wenig anders erlebt und dadurch die Erzählung nicht zu einseitig wird. Was mich besonders stört, ist, dass der Charakter der Katherine Howard als 15-jährige angelegt wurde. Es ist nicht bekannt, wie alt sie wirklich war. Katherine Howard kam zwischen 1520 und 1525 zur Welt. Eine zeitgenössische Quelle behauptet zwar, sie sei erst 15 Jahre alt gewesen, als sie 1540 Heinrich VIII. begegnete, doch es gibt keine andere Quelle, die diese Behauptung stützt. Andere Berichte schreiben nur über ihre Jugend und geben kein Alter an. Ihre Biographin gibt argumentiert ihr Geburtsjahr sei 1524 gewesen. Auf jeden Fall finde ich es schade, dass die Autorin ihr Alter das gesamte Buch über mit 15 angibt, obwohl zwischen dem ersten Treffen und dem Ende des Romans 2 Jahre vergehen. Fazit: das Buch hat ein paar Längen und Schwächen, trotzdem ist die Geschichte interessant und gerade wenn man sich für die Ehefrauen Heinrichs VIII. interessiert, lohnt es sich durchaus das Buch zu lesen. Allerdings ist es kein Buch, dass man innerhalb weniger Stunden verschlingt. Noch ein Tipp für die, die sich die Reihenfolge der Ehefrauen nicht gut merken können, es gibt einen Reim: Achtung SPOILER! Divorced, Beheaded, Died, Divorced, Beheaded, Survived Auf deutsch: Geschieden, geköpft, gestorben, geschieden, geköpft, überlebt

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Rezension zu "Wolfsschwestern" von Philippa Gregory

Freund = Feind
TheCoonvor 4 Monaten

Wolfsschwestern erzählt die Geschichte der gleichzeitigen Freundschaft und Feindschaft zwischen Margaret Tudor, Königin von Schottland mit ihrer Schwester Mary Tudor, Königin von Frankreich und ihrer Schwester im Geiste, Katharina von Aragon, die erste Frau von Margarets Bruder Heinrich VIII.

Die Geschichte beginnt kurz vor Margarets arrangierter Eheschließung mit dem König von Schottland. Wo in anderen Geschichten oft vom Kummer der zukünftigen Ehefrau über ihren fremden und oft auch viel älteren Ehemann berichtet wird, freut sich Margaret darauf. Denn sie wurde dazu erzogen, Königin zu werden und möchte nichts lieber als ihre Schwester und ihre Schwägerin zu übertrumpfen. Nach der Eheschließung geht diese Rivalität weiter mit dem Erkämpfen von Macht, Land, dem Gebären von Söhnen oder dem Gewinnen von Kriegen.

Dabei ist Margaret so inkonsequent wie illoyal. Bei der Auswahl ihrer Verbündeten, Freunde und Feinde geht es einzig und allein darum, für sich den größten Vorteil herauszuschlagen. Und so wechselhaft sind auch die Argumente, mit denen sie über sich selbst oder eine ihrer beiden Schwestern urteilt.

Obwohl Margaret alles anderes als sympathisch ist, ist ihre Geschichte dennoch unglaublich spannend und abwechslungsreich. Nie scheint etwas sicher zu sein, gerade noch am Boden, ist sie ein Jahr später schon auf dem Weg ihre Macht zurück zu erlangen. Dabei kann es um Politik oder auch Liebe gehen. Gerade für sie als Frau, die sehr bald zur Witwe wird, hat sie mit vielen Rivalen zu kämpfen, die ihr Geld, ihre Macht oder den Thronanspruch ihres Sohnes für sich gewinnen wollen.

Ich habe lange gezögert, dieses Buch zu lesen, nicht zuletzt da Margaret in der großen Geschichte um die Tudors ja eher eine Nebenrolle spielt, da sie weder Ehefrau noch Tochter von Heinrich VIII ist. Philippa Gregory schafft es allerdings mal wieder eine neue Perspektive zu schaffen, die die Herrschaft von Heinrich ausgiebig beleuchtet. Der neue Blickwinkel und Margarets Eigenheiten erschaffen eine frische und interessante Geschichte.

Für mich eine sehr spannende Geschichte, die mich von Anfang bis Ende bestens unterhalten hat.

Wolfsschwestern erzählt die Geschichte der gleichzeitigen Freundschaft und Feindschaft zwischen Margaret Tudor, Königin von Schottland mit ihrer Schwester Mary Tudor, Königin von Frankreich und ihrer Schwester im Geiste, Katharina von Aragon, die erste Frau von Margarets Bruder Heinrich VIII.

Die Geschichte beginnt kurz vor Margarets arrangierter Eheschließung mit dem König von Schottland. Wo in anderen Geschichten oft vom Kummer der zukünftigen Ehefrau über ihren fremden und oft auch viel älteren Ehemann berichtet wird, freut sich Margaret darauf. Denn sie wurde dazu erzogen, Königin zu werden und möchte nichts lieber als ihre Schwester und ihre Schwägerin zu übertrumpfen. Nach der Eheschließung geht diese Rivalität weiter mit dem Erkämpfen von Macht, Land, dem Gebären von Söhnen oder dem Gewinnen von Kriegen.

Dabei ist Margaret so inkonsequent wie illoyal. Bei der Auswahl ihrer Verbündeten, Freunde und Feinde geht es einzig und allein darum, für sich den größten Vorteil herauszuschlagen. Und so wechselhaft sind auch die Argumente, mit denen sie über sich selbst oder eine ihrer beiden Schwestern urteilt.

Obwohl Margaret alles anderes als sympathisch ist, ist ihre Geschichte dennoch unglaublich spannend und abwechslungsreich. Nie scheint etwas sicher zu sein, gerade noch am Boden, ist sie ein Jahr später schon auf dem Weg ihre Macht zurück zu erlangen. Dabei kann es um Politik oder auch Liebe gehen. Gerade für sie als Frau, die sehr bald zur Witwe wird, hat sie mit vielen Rivalen zu kämpfen, die ihr Geld, ihre Macht oder den Thronanspruch ihres Sohnes für sich gewinnen wollen.

Ich habe lange gezögert, dieses Buch zu lesen, nicht zuletzt da Margaret in der großen Geschichte um die Tudors ja eher eine Nebenrolle spielt, da sie weder Ehefrau noch Tochter von Heinrich VIII ist. Philippa Gregory schafft es allerdings mal wieder eine neue Perspektive zu schaffen, die die Herrschaft von Heinrich ausgiebig beleuchtet. Der neue Blickwinkel und Margarets Eigenheiten erschaffen eine frische und interessante Geschichte.

Für mich eine sehr spannende Geschichte, die mich von Anfang bis Ende bestens unterhalten hat.

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Rezension zu "Die Schwester der Königin" von Philippa Gregory

Hat mich auf voller Länge überzeugt, ich konnte es kaum aus der Hand legen!
BookishJuliivor 5 Monaten

Als absoluter geschichtlicher Fan von Anne Boleyn und ihrer Schwester und allen Film- und Serienadaptionen die es zu diesen historischen Figuren gibt, musste ich natürlich auch das Buch dazu lesen. Der Film zu diesem Roman hat mich schon auf ganzer Länge überzeugt und auch das Buch konnte ich kaum aus der Hand legen.


Die Geschichte ist sicher bekannt: Obwohl zuerst Anne Boleyn für den König Heinrich VIII auserwählt wurde, verliebt sich dieser in ihre Schwester Mary. Er nimmt sie als seine Mätresse mit zu sich in den Palast, wo sie streng nach Protokoll und den Anweisungen ihrer Familie dem König dienlich sein muss. Doch als sie schwanger wird und ihm eine Tochter gebärt, verliert er das Interesse an ihr. Danach tut Anne alles in ihrer Macht stehende, um den König um ihren Finger zu wickeln. 

Die Geschichte ist voller Intrigen und Ränkespiele innerhalb des Palastes. Die Familie verschachert ihre beiden Töchter als Lustgespielinnen für den König, ganz egal wie viel sie dafür aufs Spiel setzen. Der König ist wie ein verzogener Bengel, Anne dagegen wie ein störrisches Kind, das solange bockt bis sie bekommt was sie will.
Marys Geschichte ist herzergreifend und zeigt Wendungen und Schicksalsschläge, die mir im Film verborgen blieben.

Ich habe dieses Buch verschlungen und fand es grandios. Es ließ mich nicht nur einmal mit absoluter Gänsehaut zurück. Ein Muss für alle, die englische Geschichte lieben.

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Zusätzliche Informationen

Philippa Gregory wurde am 09. Januar 1954 in Nairobi geboren.

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